Kanzlerwahl 2021 am 08.12.: Programm und Ablauf – So wird Olaf Scholz zum neuen Bundeskanzler

Deutschland bekommt am 8. Dezember 2021 einen neuen Bundeskanzler – Olaf Scholz (SPD) steht als Nachfolger von Angela Merkel (CDU) schon in den Startlöchern. Wie läuft die Kanzlerwahl 2021 ab und wie sieht das Tagesprogramm aus?

Am 8. Dezember 2021 soll Olaf Scholz zum neuen Bundeskanzler und Nachfolger von Angela Merkel gewählt werden.
Bild: picture alliance/dpa | Michael Kappeler

Der bisherige Finanzminister Olaf Scholz (SPD) soll am Mittwoch im Bundestag zum Bundeskanzler gewählt werden. Die Parlamentsverwaltung nannte knapp eine Woche zuvor offiziell den 8. Dezember als voraussichtlichen Termin für die Kanzlerwahl. Die Spitzen der Ampelparteien haben sich bereits auf einen Koalitionsvertrag geeinigt, die Parteibasis hat dem Vertragswerk zugestimmt. SPD und FDP hatten dazu am vergangenen Wochenende Parteitage abgehalten, bei den Grünen lief eine Urabstimmung der Mitglieder, deren Ergebnis am Montag bekanntgegeben wurde. Damit kann Olaf Scholz offiziell zum Nachfolger von Angela Merkel (CDU) gewählt werden.
Kanzlerwahl 2021: Olaf Scholz wird am 8. Dezember zum Bundeskanzler gewählt
Die Kanzlerwahl 2021 wird am 8. Dezember ab 09.00 Uhr im Deutschen Bundestag im Rahmen einer geheimen Abstimmung gewählt. Am 8. Dezember soll das Prozedere planmäßig in 90 Minuten über die Bühne gehen. Der Tagesablauf im Bundestag sieht wie folgt aus:

09.00 Uhr: Sitzungseröffnung
09.00 Uhr: Wahl des Bundeskanzlers
10.30 Uhr: Sitzungsunterbrechung
12.00 Uhr: Eidesleistung des Bundeskanzlers
12.10 Uhr: Sitzungsunterbrechung
13.30 Uhr: Bekanntgabe der Bildung der Bundesregierung
13.35 Uhr: Eidesleistung der Bundesministerinnen und Bundesminister
13.45 Uhr: Sitzungsende

Olaf Scholz als neuer Bundeskanzler: Wie viele Stimmen braucht Merkels Erbe im Bundestag?
Dem Gesetz zufolge schlägt der Bundespräsident den zur Wahl stehenden Kanzlerkandidaten vor, bevor die Abgeordneten ihre Stimme abgeben. Bekommt ein Kandidat die Mehrheit der Stimmen, ist die Wahl besiegelt und der neue Bundeskanzler kann vom Bundespräsidenten ernannt werden. SPD, Grüne und FDP stellen zusammen 416 von 736 Abgeordneten im neuen Parlament. Für die Wahl des Kanzlers muss eine Mehrheit aller Mitglieder des Bundestags zustimmen, also 369. 47 Abweichler in den Koalitionsreihen kann sich Olaf Scholz leisten, um die nötige Mehrheit zu erhalten.
Bei vergangenen Kanzlerwahlen lag das Ergebnis der Kanzler und Kanzlerinnen meistens unterhalb der Zahl der Koalitionssitze. Es kann aber auch ganz anders laufen: 1998 stimmten sechs Abgeordnete mehr für Gerhard Schröder (SPD), als die rot-grüne Koalition Sitze im Bundestag hatte.
Bundeskanzler Olaf Scholz steht nach der Kanzlerwahl ein hektischer Tag bevor
Ist die Kanzlerwahl formal abgeschlossen, macht sich der neue Bundeskanzler auf nach Schloss Bellevue: Der Sitz des Bundespräsidenten ist der Ort, an dem der frischgebackene Bundeskanzler Olaf Scholz von Staatsoberhaupt Frank-Walter Steinmeier seine Ernennungsurkunde in Empfang nimmt. Danach spricht er im Bundestag die festgelegte Eidesformel, bei der nur eine Variationsmöglichkeit hat: Er kann sich für oder gegen den Zusatz “so wahr mir Gott helfe” entscheiden. Danach werden die Minister des neuen Kabinetts im Schloss Bellevue ernannt und im Bundestag vereidigt.
Schon gelesen? Bundestagswahl nach US-Vorbild! DAS wäre der nächste Bundeskanzler
Eine Verschnaufpause kann sich der neue Kanzler Olaf Scholz dann aber noch nicht gönnen, denn im Anschluss geht es für ihn zurück ins Kanzleramt, wo seine Vorgängerin Angela Merkel ihm die Amtsgeschäfte übergeben wird – das Ende einer Ära nach 16 Jahren als erste Regierungschefin Deutschlands. Erst wenn all diese protokollarischen Schritte abgehakt sind, kann die neue Bundesregierung mit voller Kraft an die Arbeit gehen. Schon am Tag der Vereidigung von Bundeskanzler Olaf Scholz könnte die erste Kabinettssitzung stattfinden.
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loc/news.de/dpa

Ampel-Ministerposten verteilt: Grüne besiegeln Bundesregierung mit SPD und FDP

Paukenschlag mitten in der Corona-Welle: Die SPD besetzt das Gesundheitsministerium mit ihrem wohl bekanntesten Fachmann – auch wenn der bei manchen umstritten sein dürfte. Auch sonst wartet Olaf Scholz mit Überraschungen auf.

Wird Karl Lauterbach neuer Bundesgesundheitsminister?
Bild: picture alliance/dpa

Nach dem Ja von SPD und FDP bleibt nur noch eine Hürde auf dem Weg zur ersten Ampel-Koalition auf Bundesebene: Am Montag wird das Votum der Grünen-Mitglieder zum Koalitionsvertrag bekanntgegeben. An einer Zustimmung zweifelt niemand – auch wenn es zuvor Streit über die Postenvergabe gab. Vor dem für den Nachmittag erwarteten Grünen-Votum will die SPD am Vormittag bereits die Besetzung ihrer Ministerposten bekanntgeben.
Grüne machen Weg frei für Bundesregierung mit SPD und FDP
Nach SPD und FDP haben auch die Grünen dem Koalitionsvertrag für eine gemeinsame Bundesregierung zugestimmt. Mit 86 Prozent der 71.150 gültigen Stimmen sprachen sich die Grünen-Mitglieder für das gemeinsame Regierungsprogramm und die vom Parteivorstand beschlossene Besetzung der Grünen-Kabinettsposten aus, wie die Grünen am Montag in Berlin mitteilten.
Olaf Scholz: Bald-Kanzler verkündet SPD-Minister für Kabinett
Die SPD benennt um 10.00 Uhr als letzte der drei Ampel-Parteien ihre Minister. Der wohl künftige Kanzler Olaf Scholz wird die Ministerinnen und Minister nach Parteiangaben dann im Willy-Brandt-Haus vorstellen. Neben dem Kanzleramt fallen den Sozialdemokraten die Ministerien für Arbeit und Soziales, Bauen, Gesundheit, Inneres, Verteidigung sowie wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zu. Außerdem stellt die SPD den Kanzleramtsminister.
Scholz muss bei der Vergabe der Kabinettsposten ein Versprechen erfüllen: Er will mindestens genauso viele Frauen wie Männer in seiner Regierung haben. Dafür müssten von den sieben Bundesministerposten der SPD fünf mit Frauen besetzt werden. Laut Grundgesetz gehören der Bundesregierung nur der Kanzler und die Bundesminister an, nicht die Staatsminister und Staatssekretäre.
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Neuer Gesundheitsminister: Karl Lauterbach wird es
Der Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach (SPD) soll neuer Bundesgesundheitsminister werden. Das teilte die SPD am Montag in Berlin mit. Die SPD benannte als letzte der drei Parteien der geplanten Ampel-Koalition ihre Ministerinnen und Minister. Der 58-jährige Gesundheitsexperte Lauterbach soll mitten in der Hochphase der vierten Corona-Welle das Amt vom scheidenden Amtsinhaber Jens Spahn (CDU) übernehmen.
Alle neuen SPD-Minister auf einen Blick
Das Ressort für Arbeit und Soziales soll erneut Amtsinhaber Hubertus Heil übernehmen. Das neue Bauministerium soll die Brandenburger SPD-Politikerin Klara Geywitz leiten. Innenministerin soll die hessische Politikerin Nancy Faeser werden. Das Verteidigungsressort soll Justiz- und Familienministerin Christine Lambrecht übernehmen. Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung soll Svenja Schulze werden. Kanzleramtsminister soll Wolfgang Schmidt werden.
Scholz-Regierung fast fix: Die Minister-Posten stehen schon fest
Die Grünen besetzen das Außenministerium (Annalena Baerbock), das Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (Vizekanzler Robert Habeck), das Familienministerium (Anne Spiegel), das Umweltressort (Steffi Lemke) und das Agrarministerium (Cem Özdemir). Die FDP stellt den Finanzminister (Christian Lindner), den Verkehrsminister (Volker Wissing), den Justizminister (Marco Buschmann) und die Bildungsministerin (Bettina Stark-Watzinger).
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rut/news.de/dpa

Corona-Proteste am 06.12.2021: Eskalation in Sachsen! Polizei stoppt mehrere Corona-Proteste

Seit Wochen mobilisieren Gegner der Corona-Politik in Sachsen. Nach den bedrohlichen Szenen vor dem Haus von Ministerin Köpping gab es neue Höhepunkte des Protests. Die Polizei musste mehrfach einschreiten.

Absperrgitter stehen vor dem Sächsischen Landtag. Anlässlich der Landtagssitzung zur Feststellung der epidemischen Lage im Freistaat rechnet die Polizei mit einem Protest von Gegnern der Corona-Politik.
Bild: dpa

Nach dem Entsetzen über den Fackelaufmarsch vor dem Privathaus von Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) bereitet sich die Polizei in Dresden auf einen Großeinsatz vor. Am Montag rechnen die Einsatzkräfte mit einem Protest von Gegnern der Corona-Politik vor dem Sächsischen Landtag. Der Grund: Das Parlament will am Mittag (13 Uhr) über die Feststellung der epidemischen Lage im Freistaat entscheiden.
Landtag stellt epidemische Lage in Sachsen fest
Sachsens Landtag hat am 06.12.2021 die epidemische Lage im Freistaat festgestellt und so die rechtliche Grundlage für eigene Schutzmaßnahmen in der Corona-Pandemie geschaffen. Allerdings braucht es dafür auch die Mitwirkung des Bundes. Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) räumte ein, dass man erst noch die neue Gesetzeslage auf Bundesebene abwarten müsse, die neue Koalition in Berlin arbeite jedoch mit Hochdruck daran. Er habe in dieser Frage ein großes Zutrauen zum neuen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Auf Antrag der AfD fand die Abstimmung namentlich statt. Bis auf die AfD-Abgeordneten stimmten alle mit Ja.
Epidemische Lage in Sachsen? Landtag entscheidet über Corona-Maßnahmen
Seit Wochen versucht Sachsens Landesregierung, die explodierenden Fallzahlen im Freistaat mit Einschränkungen des öffentlichen Lebens in den Griff zu bekommen. Sachsen hat mit Abstand die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland, zuletzt pendelte sich die Inzidenz bei Werten um die 1200 ein. Es wird sogar befürchtet, dass sich die Zahlen sogar verdoppeln und bis auf Werte von 2.800 steigen könnten. “Bei sich fortsetzender Dynamik kann angenommen werden, dass die Inzidenz bis Ende Dezember bis circa 2.800 ansteigen wird, bis sie dann bis Ende Januar auf das jetzige Niveau wieder abfallen wird”, heißt es im Antrag der Regierung für die Sondersitzung des Landtages am Montag.
Das Parlament soll dann über die Feststellung der epidemischen Lage im Freistaat entscheiden. Sie soll Rechtssicherheit für eine Fortsetzung bestehender Schutzmaßnahmen und ihre mögliche Erweiterung erlangen. Die aktuelle Notfallverordnung gilt bis 12. Dezember. Sie schreibt bereits stärkere Einschränkungen als in vielen anderen Bundesländern vor. Die sächsische Regierung schloss eine nochmalige Verschärfung nicht aus. Zunächst will sie aber die Wirkung der bisher verhängten Kontaktreduzierungen und die Vorgaben des neuen Infektionsschutzgesetzes abwarten.
Corona-Protest am 06.12.2021 in Dresden befürchtet: Polizei bereitet sich auf Großeinsatz vor
Insbesondere in sozialen Netzwerken werde zu dem Protest aufgerufen, hatte die Polizei am Freitag mitgeteilt. “Auch Extremisten mobilisieren für einen Protest vor dem Sächsischen Landtag. Unsere Gefahrenprognose, Grundlage unserer Einsatztaktik, ist damit eine ganz andere als an den vergangen Montagen”, sagte Polizeipräsident Jörg Kubiessa. Im Ergebnis enge das den Ermessensspielraum deutlich ein. “Eine härtere Gangart der Polizei wird die logische Konsequenz sein – natürlich unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit bei der Wahl unserer Mittel”, sagte der Polizeipräsident. Wasserwerfer sollen im Stadtzentrum bereit stehen.
Die Polizeidirektion #Dresden bereitet nach Aufrufen zu Protesten vor dem Sächsischen Landtag am kommenden Montag einen Einsatz zu dessen Schutz, der Absicherung des Impfzentrums sowie der Einhaltung der #CoronaSN-Maßnahmen vor. https://t.co/jLMfDbhVyfWir berichten unter #DD0612 pic.twitter.com/6isOMqSAwn— Polizei Sachsen (@PolizeiSachsen) December 3, 2021
Demo-Schock in Sachsen nach Fackelaufmarsch vor Haus der Gesundheitsministerin
Die Polizei in dem Bundesland schritt am Sonntagabend in mehreren Städten erneut gegen nicht genehmigte Kundgebungen mit Hunderten Gegnern der Corona-Politik ein. Bereits am Wochenende hatte es an verschiedenen Orten Demonstrationen gegeben, obwohl die Corona-Notfallverordnung nur stationäre Versammlungen mit bis zu zehn Teilnehmern erlaubt.
Aufsehen erregte insbesondere ein Protest von 30 Gegnern der Corona-Politik, die sich am Freitagabend lautstark und mit Fackeln vor dem Haus von Ministerin Köpping versammelt hatten. Die Polizei erstattete Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und prüft Verstöße gegen die Corona-Verordnung. Politiker verurteilten die Versammlung parteiübergreifend.
Hartes Durchgreifen bei Corona-Protesten gefordert
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) schrieb auf Twitter: “Wir treten allen Kräften entgegen, die einschüchtern wollen.” Was Köpping passiert sei, gehe alle Sachsen an. Landesinnenminister Roland Wöller (CDU) sagte “Bild”: “Ich fordere Schnellprozesse, um Verstöße gegen die Corona-Schutzmaßnahmen sofort und rigoros zu ahnden! Sowas darf nicht erst Wochen später passieren.”
SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese sagte “Welt”, die Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsrecht sei ein Anfang. Immerhin sei ein Großteil der Personalien der rechtsextremen Teilnehmer aufgenommen worden. “In Kanada wird gegen solche Proteste übrigens strafschärfend vorgegangen. Bei weiteren Vorfällen dieser Art muss man möglicherweise auch bei uns den Strafrahmen nach oben anpassen.”
Heftige Kritik an Polizei Sachsen: Wann greift die Polizei gegen die Corona-Leugner durch?
Vor allem die Polizei Sachsen sieht sich im Netz heftigen Vorwürfen gegenüber. So werfen zahlreiche Twitter-Nutzer:innen den Ordnungshütern vor, Corona-Leugner bei Protesten völlig uneingeschränkt gewähren zu lassen. “Wie viele von euren eigenen Leuten waren denn dabei?”, fragt ein Nutzer nach dem Fackelaufmarsch am Freitag.
Wo wart Ihr da eigentlich? Kann man da nicht mal prophylaktisch vorbeischauen, um solche Auswüchse zu verhindern? Wenn in Connewitz zwei Punks zum Cornern mit ner Flasche Bier ausmachen, seid Ihr doch auch schon im Vorfeld mit ner Hundertschaft da.— RealBohemian (@RealBohemian) December 4, 2021 Bruder: wird von Corona-Leugner angegriffen. Gesundheitsministerin #Köpping: Neonazis stehen mit Fackeln vor ihrem Haus.Überall in Sachsen: rechtsextreme Aufmärsche. Innenminister #Wöller: Aber der Linksextremismus in Leipzig!!! Warum nur haben wir in Sachsen ein Problem?— Marie Müser (@MarieMueser) December 3, 2021 @PolizeiSachsen, ist das der Grund für die lasche Handhabe in #Plauen? Herr @MPKretschmer, ist das normal? Schleppen wir demnächst bei allen Demos Kinder mit, als Schutzschild, dann greift die Polizei nicht ein. Schande #Sachsen pic.twitter.com/6EYoDtQwnA— Hummsel (@Hummsel1) December 5, 2021
Polizei stoppt mehrere Corona-Proteste in Sachsen
Die Polizei hat am Abend des 6. Dezember in mehreren sächsischen Orten Proteste gegen staatliche Corona-Maßnahmen unterbunden. In Bautzen etwa seien rund 350 Menschen in Richtung Innenstadt unterwegs gewesen, teilte die Polizei mit. Sie seien gestoppt worden, von 30 Beteiligten seien die Personalien aufgenommen worden. Zudem habe es eine Versammlung auf dem Kornmarkt in Bautzen gegeben, bei der die Polizei ebenfalls eingeschritten sei. Der Platz sei zu voll gewesen, die Anwesenden seien aufgefordert worden, sich zu entfernen.
Auch in Freiberg sei ein unzulässiger Aufzug gestoppt worden, so die Polizei auf Twitter. Nach Schätzungen eines dpa-Fotografen bewegte sich die Teilnehmerzahl im vierstelligen Bereich. In Chemnitz sind nach dpa-Informationen einige Hundert Protestierende nur ein paar Hundert Meter weit gekommen. Dann kesselten die Einsatzkräfte sie ein. Die Polizei teilte mit, sie werde Identitäten feststellen und Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen fertigen.
Die Corona-Notfallverordnung gestattet in Sachsen derzeit nur Versammlungen mit maximal zehn Teilnehmern. Dass die Polizei in den vergangenen Wochen gegen solche Demonstrationen nicht oder kaum vorgegangen war, hatte heftige Kritik ausgelöst.
Sachsens Landtag hat am Montag die epidemische Lage im Freistaat festgestellt und so die rechtliche Grundlage für eigene Schutzmaßnahmen in der Corona-Pandemie geschaffen. Die Polizei hatte die Sitzung mit einem Großaufgebot abgesichert und das Parlament abgeriegelt. Laut Polizei versammelten sich kurz nach Eröffnung der Sitzung unerlaubt etwa 50 Menschen. Die Versammlung sei aufgelöst und ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden. Bis zum Nachmittag hätten sich 27 Personen wegen Verstößen gegen die Notfall-Verordnung verantworten müssen.
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bua/fka/news.de/dpa

Steffi Lemke privat: Herkunft und Ausbildung! So tickt die designierte Umweltministerin privat

Für Grünen-Wähler:innen ist Steffi Lemke keine Unbekannte, saß sie doch bereits mehrfach für ihre Partei im Bundestag und war elf Jahre lang politische Bundesgeschäftsführerin. Doch wie tickt die neue Umweltministerin eigentlich privat?

Wie tickt die Grünen-Politikerin Steffi Lemke privat?
Bild: Steffi Lemke MdB, Bündnis 90/Die Grünen

Bereits 1994 zog Steffi Lemke erstmals für die Grünen in den Deutschen Bundestag ein. Von 2002 bis 2013 war die gebürtige Sachsen-Anhaltinerin die politische Bundesgeschäftsführerin ihrer Partei. In der neuen Ampel-Koalition sitzt sie vermutlich als Umweltministerin an Kanzler Scholz’ Kabinettstisch. Doch wie tickt die neue Ministerin eigentlich privat?
Steffi Lemke privat: Herkunft, Kindheit, Wohnort
Bei Steffi Lemke handelt es sich um eine waschechte Ostdeutsche! Am 19. Januar 1968 wurde sie in Dessau (Sachsen-Anhalt) geboren, wo sie auch ihre Kindheit und Jugend verbrachte. “Geboren und aufgewachsen bin ich in Dessau an der Elbe, damals einer der dreckigsten Flüsse Europas”, schildert Lemke auf ihrer Webseite und erklärt, wie sie schon als junger Mensch auf die Natur aufmerksam wurde. “Die faszinierende Flusslandschaft hat mich trotzdem tief geprägt und der Wille,diese und andere Umweltkatastrophen zu stoppen, führte michletztlich in die Politik”, so die Politikerin. Auch heute noch fungiert ihre Heimatstadt Dessau als Steffi Lemkes Wohnort.

Steffi Lemke privat: schockiert von Umweltverschmutzung in DDR
“Die massiven Umweltzerstörungen in der Region Bitterfeld” begleiteten die Kindheit von Steffi Lemke in der DDR. Das Aufwachsen in einem Staat, “der ihr Leben bestimmte wollte”, prägte sie ebenfalls. Das erzählt die Politikerin auf ihrer Homepage. Aus diesem Grund habe sie sich engagiert “in einer Bürgerinitiative und für freie Wahlen, für Demokratie und Selbstbestimmung.” Heute seien es andere Probleme, denen es gilt, unser Augenmerk zu schenken. “Die Klimakrise und der Raubbau an der Natur, eine neue Art der Überwachung, eine polarisierte Gesellschaft sowie Kriegs- und Konfliktherde in vielen Teilen der Welt” gehören für Steffi Lemke zu den Themen von heute. “Deshalb engagiere ich mich weiter: für den Natur-, Umwelt- und Meeresschutz, für Gerechtigkeit und Frieden und gegen Rechtsextremismus”, so die Grünen-Frau.
Steffi Lemke: Ausbildung und Beruf
Nach der Schule absolvierte Lemke zunächst eine Ausbildung zur Zootechnikerin (Melkerin) (1984-1986). Nach ihrer Ausbildung arbeitete sie zwei Jahre lang als Briefträgerin (bis 1988) und holte in dieser Zeit an der Abendschule ihr Abitur nach. Anschließend begann sie ein Studium der Agrarwissenschaften in Berlin, das sie 1993 erfolgreich abschloss. 1989 beteiligte sich Steffi Lemke als “Gründungsmitglied der Grünen Partei in der DDR”, wie sie im Lebenslauf auf ihrer Webseite verrät. Von 1994 bis 2002 saß sie für die Grünen im Deutschen Bundestag. 2002 wurde sie zur politischen Bundesgeschäftsführerin der Grünen ernannt, seit 2013 ist sie die parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen und erneut Mitglied des Deutschen Bundestages sowie Sprecherin für Naturschutz. 
Steffi Lemke als designierte Umweltministerin der Ampel-Regierung
Im Vorfeld der Abstimmungen der Grünen zum neuen Koalitionsvertrag der Ampel warb Steffi Lemke als designierte Bundesumweltministerin bei den Mitgliedern der Grünen um Zustimmung. “Wir haben einen guten Vertrag vorgelegt, alle drei Parteien finden sich darin wieder”, sagte die Bundestagsabgeordnete am 5. Dezember 2021 auf einem digitalen Landesparteitag der Grünen in Sachsen-Anhalt mit Blick auf Vertragswerk von SPD, FDP und Grünen. Es gehe um einen neuen Ansatz in der Umweltpolitik, sagte Lemke. Die Ökosysteme müssten resilienter gegen die Klimakrise werden. “Wir müssen einen Diskurs in Gang setzen, wie wir mit den natürlichen Ressourcen in Zukunft besser haushalten.” Lemke lobte, dass es gelungen sei, den Umbau der Tierhaltung im Koalitionsvertrag zu verankern. Das berichtete die Deutsche Presseagentur.

Steffi Lemke privat: von Mann geschieden – hat Steffi Lemke Kinder?
Wie der Deutsche Bundestag auf seiner Homepage verrät, ist Steffi Lemke von ihrem Ehemann geschieden. Lemke ist Mutter eines Sohnes. Laut “Mitteldeutscher Zeitung” lebt Steffi Lemke mit ihrem Lebensgefährten in einer Patchwork-Familie in Dessau. 
Steffi Lemke privat: Grüne mit naturnahen Hobbys
Wie die “Mitteldeutsche Zeitung” berichtet, liebt Steffi Lemke es, in ihrer Freizeit ihren Hobbys nachzugehen. Dazu zählen Gartenarbeit und Paddeln. 
Steffi Lemke privat im Steckbrief
Geburtstag: 19. Januar 1968
Geburtsort: Dessau, Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt)
Wohnort: Dessau, Berlin
Sternzeichen: Steinbock
Haarfarbe: blond
Augenfarbe: braun
Partei: Bündnis 90/Die Grünen
Familienstand: geschieden, 1 Kind
Steffi Lemkes Webseite | Steffi Lemke auf Twitter | Steffi Lemke auf Instagram
Schon gelesen? Frau, Hobby, Religion! SO tickt der neue Justizminister außerhalb des Bundestags
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sig/fka/news.de/dpa

News des Tages: Mirco Nontschew (†52) übergab sich 3 Tage / Lauterbach ersetzt Spahn / RTL-Star zieht blank

News des Tages heute: Mirco Nontschew: Krankenhaus nach “LOL”-Dreharbeiten: Comedy-Star musste sich 3 Tage lang übergeben +++ Olaf Scholz verkündet: Karl Lauterbach wird neuer Bundesgesundheitsminister +++ Jessica Paszka: Nackt-Kracher im Bett! Doch die Fans üben Kritik +++ Das und vieles mehr lesen Sie bei news.de.

Die Nachrichten des Tages auf news.de: Mirco Nontschew: Krankenhaus nach “LOL”-Dreharbeiten: Comedy-Star musste sich 3 Tage lang übergeben
Bild: dpa

Mirco Nontschew: Krankenhaus nach “LOL”-Dreharbeiten: Comedy-Star musste sich 3 Tage lang übergeben
Comedy-Deutschland ist erschüttert: Mirco Nontschew ist im Alter von nur 52 Jahren gestorben. Die Todesursache ist noch immer unklar. Eine Obduktion soll Klarheit verschaffen. Im April verriet der “RTL Samstag Nacht”-Star, dass er nach den “LOL”-Dreharbeiten im Krankenhaus lag. > > zum Artikel
Olaf Scholz verkündet: Karl Lauterbach wird neuer Bundesgesundheitsminister
Paukenschlag mitten in der Corona-Welle: Die SPD besetzt das Gesundheitsministerium mit ihrem wohl bekanntesten Fachmann – auch wenn der bei manchen umstritten sein dürfte. Auch sonst wartet Olaf Scholz mit Überraschungen auf. > > zum Artikel
Jessica Paszka: Nackt-Kracher im Bett! Doch die Fans üben Kritik
Jessica Paszka gehört zu den Frauen, von der wohl jeder schon einmal geträumt hat. Auf Instagram verwöhnt die Ex-Bachelorette ihre Verehrer nun mit nackten Tatsachen: Völlig hüllenlos räkelt sich die Influencerin im Bett. Doch das gefällt nicht allen. > > zum Artikel
Donald Trump flippt aus: Ungehemmter Zorn! ER ist ein “f***ing idiot”
Mit besinnlicher Weihnachtszeit hat es Donald J. Trump offenbar nicht so. Bei einer Veranstaltung wetterte der Ex-US-Präsident jetzt voller Zorn unter dem Jubel der Gäste. IHN beschimpfte er als “f***ing idiot”. > > zum Artikel
Wetter im Dezember 2021: Schmuddelwetter oder Schneegestöber? DAS ist die Nikolaus-Prognose
Bibber-Temperaturen und Flockenzauber – so zeigte sich das Wetter bis zum 2. Advent vielerorts in Deutschland. In der Woche nach dem 2. Advent steht uns laut DWD-Wettervorhersage ein Schmuddelwetter-Cocktail bevor. > > zum Artikel
Erotikmodel zerfleischt: Leopard attackiert 36-Jährige bei sexy Fotoshooting
Es wollte für einen Kalender ganz besondere Aufnahmen machen. Doch da spielte ein Leopard nicht mit. Ein Fotomodel wird in Thüringen von dem Tier attackiert und im Gesicht zerfleischt. Doch die 36-Jährige hat Glück. > > zum Artikel
Wie Nostradamus und Baba Wanga: Zeitreisender schockt aktuell mit Dezember-Vorhersage
Er muss es ja wissen. Oder doch nicht? Ein angeblicher Zeitreisender versetzt die sozialen Netzwerke in Aufruhr. Mit seiner Dezember-Vorhersage wandelt er auf den Spuren von Nostradamus und Baba Wanga. Oder doch eher den Gebrüdern Grimm? > > zum Artikel

FOTOS: Trauriger Abschied Diese Promis sind im Jahr 2021 von uns gegangen

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hos/news.de

Karl Lauterbach: “Brennt Telegram schon?” So reagiert das Netz auf den neuen Gesundheitsminister

Was die einen jubeln lässt, verursacht bei anderen Wutausbrüche: Karl Lauterbach (SPD) ist neuer Gesundheitsminister. Passend zum neuen Amt präsentierte sich der Gesundheitsexperte auch mit neuer Frisur. SO reagiert das Netz auf den neuen Minister.

Karl Lauterbach wird neuer Gesundheitsminister. SO reagierte das Netz.
Bild: picture alliance/dpa | Michael Kappeler

Paukenschlag mitten in der verschärften Corona-Welle: Die SPD besetzt das Gesundheitsministerium mit ihrem wohl bekanntesten Fachmann – auch wenn der bei manchen umstritten sein dürfte. Karl Lauterbach wird der neue Gesundheitsminister der Ampel-Koalition. Die Reaktionen im Netz reichen von Euphorie über Anerkennung bis hin zu massivem Hass.
Karl Lauterbach wird neuer Gesundheitsminister – Netz explodiert
“Karl Lauterbach soll neuer Gesundheitsminister werden. Das Internet wird heute also explodieren”, schreibt eine Userin auf Twitter und fasst damit in zwei Sätzen das zusammen, was sich unter dem Twitter-Trend “#Lauterbach” mit fast 9.000 Tweets abspielt. “Brennt Telegram schon?”, fragt ein Nutzer in den Kommentaren unter dem Tweet und fügt an: “Ich habe das Gefühl, dass man durch Meinungsäußerungen auf sozialen Netzwerken durchaus etwas bewegen kann. #Lauterbach ein Hoffnungsschimmer …”
Karl Lauterbach soll neuer Gesundheitsminister werden.Das Internet wird heute also explodieren.https://t.co/3XiZ9ag6k8— ????Jasmin Schreiber ist erschöpft (@LaVieVagabonde) December 6, 2021
“SPD hat nach Qualifikation entschieden. Sehr gut”
Polit-Autor Hendrik Wieduwilt findet für die Ministerentscheidung der SPD lobende Worte auf Twitter: “Die SPD hat keinen Laschet-Baerbock gebaut, nicht nach Innensicht, sondern nach Qualifikation entschieden. Sehr gut. #Lauterbach”.
Karl Lauterbach soll neuer Gesundheitsminister werden.Das Internet wird heute also explodieren.https://t.co/3XiZ9ag6k8— ????Jasmin Schreiber ist erschöpft (@LaVieVagabonde) December 6, 2021
Karl Lauterbach als Politiker mit Ecken und Kanten
Ähnlich optimistisch liest sich die Bilanz dieser Nutzerin auf Twitter. Sie schreibt: “Sehr gut. Das finde ich eine gute Würdigung seiner Arbeit und ein gutes Signal, dass man auch politisch gerne gesehen ist, wenn man anstrengende aber notwendige Forderungen formuliert. Es wäre zu schade, wenn nur Politiker:innen ohne Ecken und Kanten Erfolg haben. #Lauterbach”
Sehr gut. Das finde ich eine gute Würdigung seiner Arbeit und ein gutes Signal, dass man auch politisch gerne gesehen ist, wenn man anstrengende aber notwendige Forderungen formuliert. Es wäre zu schade, wenn nur Politiker:innen ohne Ecken und Kanten Erfolg haben. #Lauterbach https://t.co/mxwRxOllsJ— Julia Probst (@EinAugenschmaus) December 6, 2021
Twitter freut sich über Karl Lauterbach als Nikolausgeschenk
Als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk sieht Jens Clasen Karl Lauterbach als neuen Gesundheitsminister. Der “Women’s Health”-Redakteur freut sich auf Twitter: “Ich hatte mir zu Weihnachten #Lauterbach als #Gesundheitsminister gewünscht. Und jetzt bekommen wir ihn schon zum Nikolaustag!”
Ich hatte mir zu Weihnachten #Lauterbach als #Gesundheitsminister gewünscht.Und jetzt bekommen wir ihn schon zum Nikolaustag!— Jens Clasen (@jenshealthde) December 6, 2021
Dieser Twitter-Nutzer frohlockt ebenfalls passend zum Nikolaus-Tag: “Die Kleinen heute: Juhu, der Nikolaus kommt. Die Großen heute: Juhu, der #Lauterbach kommt.”
Karl Lauterbach mit neuer Frisur bei Anne Will
Erst am Abend zuvor sprach Intensivmedizinerin Caroline Holzner Karl Lauterbach bei “Anne Will” ihre Sympathien aus. “Wir würden uns riesig freuen wenn sie unser neuer Gesundheitsminister werden würden Herr Lauterbach!”, sagte die Ärztin und brachte den Epidemiologen, der mit frischer Frisur im ARD-Studio saß, kurz zum Strahlen.
„Wir würden uns riesig freuen wenn sie unser neuer Gesundheitsminister werden würden Herr @Karl_Lauterbach!“Frau @DocCaro1 bei #anneWill pic.twitter.com/iWMTiDUw8A— Nurder Koch (@NurderK) December 5, 2021
Hass auf Karl Lauterbach auf Twitter 
Doch nicht alle User:innen freuen sich über Karl Lauterbach als Gesundheitsminister. Gerade bei Gegner:innen der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie schlägt dem SPD-Politiker Hass entgegen. So twittert etwa ein Herr: “Und ich dachte, dass es nach Merkel IV nicht mehr schlimmer werden kann.” 
Richtig sauer scheint folgender Internet-User zu sein. “Das Irrenhaus ist nun komplett und der größte Coronadepp der Nation, der nur Lügen und Panik verbreitet, wird “#Gesundheitsminister”, schimpft er. Welche vermeintlichen Lügen er meint, bleibt er seinen Followern jedoch schuldig. 
Schon gelesen? Ohne Fliege! DESHALB legte der neue Gesundheitsminister sein Markenzeichen ab
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Ich hatte mir zu Weihnachten #Lauterbach als #Gesundheitsminister gewünscht.Und jetzt bekommen wir ihn schon zum Nikolaustag!— Jens Clasen (@jenshealthde) December 6, 2021
sig/fka/news.de/dpa

Corona-Proteste am 06.12.2021 erwartet: Eskalation in Sachsen! Polizei rüstet sich für Großeinsatz

Seit Wochen mobilisieren Gegner der Corona-Politik in Sachsen. Nach den bedrohlichen Szenen vor dem Haus von Ministerin Köpping könnte es an diesem Montag einen neuen Höhepunkt des Protests geben. Die Polizei bereitet sich auf einen Großeinsatz vor.

Absperrgitter stehen vor dem Sächsischen Landtag. Anlässlich der Landtagssitzung zur Feststellung der epidemischen Lage im Freistaat rechnet die Polizei mit einem Protest von Gegnern der Corona-Politik.
Bild: dpa

Nach dem Entsetzen über den Fackelaufmarsch vor dem Privathaus von Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) bereitet sich die Polizei in Dresden auf einen Großeinsatz vor. Am Montag rechnen die Einsatzkräfte mit einem Protest von Gegnern der Corona-Politik vor dem Sächsischen Landtag. Der Grund: Das Parlament will am Mittag (13 Uhr) über die Feststellung der epidemischen Lage im Freistaat entscheiden.
Epidemische Lage in Sachsen? Landtag entscheidet über Corona-Maßnahmen
Seit Wochen versucht Sachsens Landesregierung, die explodierenden Fallzahlen im Freistaat mit Einschränkungen des öffentlichen Lebens in den Griff zu bekommen. Sachsen hat mit Abstand die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland, zuletzt pendelte sich die Inzidenz bei Werten um die 1200 ein. Es wird sogar befürchtet, dass sich die Zahlen sogar verdoppeln und bis auf Werte von 2.800 steigen könnten. “Bei sich fortsetzender Dynamik kann angenommen werden, dass die Inzidenz bis Ende Dezember bis circa 2.800 ansteigen wird, bis sie dann bis Ende Januar auf das jetzige Niveau wieder abfallen wird”, heißt es im Antrag der Regierung für die Sondersitzung des Landtages am Montag.
Das Parlament soll dann über die Feststellung der epidemischen Lage im Freistaat entscheiden. Sie soll Rechtssicherheit für eine Fortsetzung bestehender Schutzmaßnahmen und ihre mögliche Erweiterung erlangen. Die aktuelle Notfallverordnung gilt bis 12. Dezember. Sie schreibt bereits stärkere Einschränkungen als in vielen anderen Bundesländern vor. Die sächsische Regierung schloss eine nochmalige Verschärfung nicht aus. Zunächst will sie aber die Wirkung der bisher verhängten Kontaktreduzierungen und die Vorgaben des neuen Infektionsschutzgesetzes abwarten.
Corona-Protest am 06.12.2021 in Dresden befürchtet: Polizei bereitet sich auf Großeinsatz vor
Insbesondere in sozialen Netzwerken werde zu dem Protest aufgerufen, hatte die Polizei am Freitag mitgeteilt. “Auch Extremisten mobilisieren für einen Protest vor dem Sächsischen Landtag. Unsere Gefahrenprognose, Grundlage unserer Einsatztaktik, ist damit eine ganz andere als an den vergangen Montagen”, sagte Polizeipräsident Jörg Kubiessa. Im Ergebnis enge das den Ermessensspielraum deutlich ein. “Eine härtere Gangart der Polizei wird die logische Konsequenz sein – natürlich unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit bei der Wahl unserer Mittel”, sagte der Polizeipräsident. Wasserwerfer sollen im Stadtzentrum bereit stehen.
Die Polizeidirektion #Dresden bereitet nach Aufrufen zu Protesten vor dem Sächsischen Landtag am kommenden Montag einen Einsatz zu dessen Schutz, der Absicherung des Impfzentrums sowie der Einhaltung der #CoronaSN-Maßnahmen vor. https://t.co/jLMfDbhVyfWir berichten unter #DD0612 pic.twitter.com/6isOMqSAwn— Polizei Sachsen (@PolizeiSachsen) December 3, 2021
Demo-Schock in Sachsen nach Fackelaufmarsch vor Haus der Gesundheitsministerin
Die Polizei in dem Bundesland schritt am Sonntagabend in mehreren Städten erneut gegen nicht genehmigte Kundgebungen mit Hunderten Gegnern der Corona-Politik ein. Bereits am Wochenende hatte es an verschiedenen Orten Demonstrationen gegeben, obwohl die Corona-Notfallverordnung nur stationäre Versammlungen mit bis zu zehn Teilnehmern erlaubt.
Aufsehen erregte insbesondere ein Protest von 30 Gegnern der Corona-Politik, die sich am Freitagabend lautstark und mit Fackeln vor dem Haus von Ministerin Köpping versammelt hatten. Die Polizei erstattete Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und prüft Verstöße gegen die Corona-Verordnung. Politiker verurteilten die Versammlung parteiübergreifend.
Hartes Durchgreifen bei Corona-Protesten gefordert
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) schrieb auf Twitter: “Wir treten allen Kräften entgegen, die einschüchtern wollen.” Was Köpping passiert sei, gehe alle Sachsen an. Landesinnenminister Roland Wöller (CDU) sagte “Bild”: “Ich fordere Schnellprozesse, um Verstöße gegen die Corona-Schutzmaßnahmen sofort und rigoros zu ahnden! Sowas darf nicht erst Wochen später passieren.”
SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese sagte “Welt”, die Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsrecht sei ein Anfang. Immerhin sei ein Großteil der Personalien der rechtsextremen Teilnehmer aufgenommen worden. “In Kanada wird gegen solche Proteste übrigens strafschärfend vorgegangen. Bei weiteren Vorfällen dieser Art muss man möglicherweise auch bei uns den Strafrahmen nach oben anpassen.”
Heftige Kritik an Polizei Sachsen: Wann greift die Polizei gegen die Corona-Leugner durch?
Vor allem die Polizei Sachsen sieht sich im Netz heftigen Vorwürfen gegenüber. So werfen zahlreiche Twitter-Nutzer:innen den Ordnungshütern vor, Corona-Leugner bei Protesten völlig uneingeschränkt gewähren zu lassen. “Wie viele von euren eigenen Leuten waren denn dabei?”, fragt ein Nutzer nach dem Fackelaufmarsch am Freitag.
Wo wart Ihr da eigentlich? Kann man da nicht mal prophylaktisch vorbeischauen, um solche Auswüchse zu verhindern? Wenn in Connewitz zwei Punks zum Cornern mit ner Flasche Bier ausmachen, seid Ihr doch auch schon im Vorfeld mit ner Hundertschaft da.— RealBohemian (@RealBohemian) December 4, 2021 Bruder: wird von Corona-Leugner angegriffen. Gesundheitsministerin #Köpping: Neonazis stehen mit Fackeln vor ihrem Haus.Überall in Sachsen: rechtsextreme Aufmärsche. Innenminister #Wöller: Aber der Linksextremismus in Leipzig!!! Warum nur haben wir in Sachsen ein Problem?— Marie Müser (@MarieMueser) December 3, 2021 @PolizeiSachsen, ist das der Grund für die lasche Handhabe in #Plauen? Herr @MPKretschmer, ist das normal? Schleppen wir demnächst bei allen Demos Kinder mit, als Schutzschild, dann greift die Polizei nicht ein. Schande #Sachsen pic.twitter.com/6EYoDtQwnA— Hummsel (@Hummsel1) December 5, 2021
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bua/fka/news.de/dpa

Karl Lauterbach privat: Ohne Fliege! DESHALB legte der neue Gesundheitsminister sein Markenzeichen ab

Im Zuge der Corona-Pandemie hat der SPD-Politiker und Harvard-Epidemiologe Karl Lauterbach an nationaler Bekanntheit gewonnen. Doch nicht jeder ist dankbar für die Warnungen des Gesundheitsministers. Lauterbach erhält Morddrohungen.

Karl Lauterbach privat: Das wussten Sie noch nicht über den Harvard-Epidemiologen und SPD-Politiker.
Bild: picture alliance/Kay Nietfeld/dpa

Im Zuge der Corona-Pandemie hat der SPD-Politiker Karl Lauterbach an nationaler Bekanntheit gewonnen. Kein Wunder, denn als studierter Harvard-Epidemiologe und politischer Gesundheitsexperte eignet sich Lauterbach wohl besser als jeder andere dazu, sich zum Thema der Pandemie zu äußern. Tatsächlich hat Karl Lauterbach mit seinen Prognosen und Aussagen recht behalten. Als Überbringer der schlechten Nachricht ist er jedoch leider zum Feindbild der Corona-Leugner geworden. So tickt der Politiker privat.
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Karl Lauterbach Ausbildung + Karriere: ein beeindruckender Lebenslauf
1963 wurde Karl Lauterbach als Sohn einer Arbeiterfamilie in Düren geboren. Aufgewachsen ist er in Oberzier. Nach dem Abitur absolvierte er ein Medizinstudium in Aachen sowie an der University of Texas at San Antonio in den USA. Er promovierte 1991. Von 1989 bis 1992 studierte er Gesundheitsökonomie mit Schwerpunkt der Epidemiologie, Health Policy and Management an der renommierten Harvard University mit Abschluss als Master of Public Health (MPH). Von 1992 bis 1993 nahm er an einem Fellowship-Programm an der Harvard Medical School teil, das er 1995 schließlich mit einemScientiæ Doctor (Sc.D.) abschloss.Seit 2008 ist Lauterbach Adjunct Professor für Gesundheitspolitik und -management an der Harvard School of Public Health, wo er nach wie vor regelmäßig Unterricht gibt. Professor Dr. Dr. Lauterbach hat bislang 294 wissenschaftliche Publikationen sowie zehn Bücher veröffentlicht.
Karl Lauterbach privat: von Ex-Frau Angela Spelsberg geschieden
Karl Lauterbach war mit der Epidemiologin und Ärztin Angela Spelsberg verheiratet. Das Paar heiratete 1996 und trennte sich 2004. 2010 ließen sie sich scheiden. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor. Ein fünftes Kind hat Lauterbach aus einer späteren Beziehung. Spelsberg sorgte mit ihren Aussagen zur Corona-Pandemie für Unverständnis unter den Experten. “Wir brauchen ein Abbrechen der Maßnahmen und müssen zum Alltag, zur Normalität zurückkehren,” hatte Spelsberg gefordert und sagte Anfang September gegenüber RTL:”Wir befinden uns nicht mehr in der Pandemie.” Eine fatale Fehleinschätzung, wie sich nur wenige Wochen später herausstellen sollte, in denen das Coronavirus – wie von Karl Lauterbach seit Monaten prognostiziert – mit steil steigenden Infektionszahlen zurückkehrte.
Karl Lauterbach privat: Partnerin und Kinder – Was ist über seine Familie bekannt?
Über sein Privatleben und seine derzeitige Partnerin hält Karl Lauterbach sich relativ bedeckt. Bei Markus Lanz, bei dem Karl Lauterbach scherzhaft als Dauergast gehandelt wird, sagte er einmal zum Thema Homeschooling: “Gott sei Dank ist meine Tochter (13) eine sehr gute Schülerin, der ich höchstens mal in Mathe oder Chemie helfe. Ihre Mutter macht da eindeutig mehr als ich.” Seine Tochter engagiert sich laut Lauterbach auch für Fridays for Future.
Nach Lauf mit Tochter. Sie ist frisch. Ich bin am Ende… pic.twitter.com/X5fhu9L3lk— Karl Lauterbach (@Karl_Lauterbach) August 31, 2015
(1) Hier erläutere ich nochmal, weshalb wir mE morgen einen Wellenbrecher-Shutdown beschliessen sollten. Mit 2 Wochen Schliessung von Kneipen, Bars, Restaurants, Fitnessstudios und anderen Freizeitangeboten können wir Voll-Lockdown in 3-4 Wochen verhindern https://t.co/k4UPojsay8— Karl Lauterbach (@Karl_Lauterbach) October 27, 2020
Karl Lauterbach privat: Morddrohungen und Belästigung durch “Heiner Ultras”
Besonders aggressiv geht die “Bewegung” der “Heiner Ultras” auf Twitter gegen Karl Lauterbach vor. Die Twitter-Trolle missbrauchen manipulierte Fotos des Politikers als Profilbilder und verbreiten Lügen und Hetze über Karl Lauterbach, darunter rufen sie auch dazu auf, Lauterbach ein Sprechverbot zu erteilen. Auch erhält Karl Lauterbach Morddrohungen. Profile der “Heiner Ultras” sind bereits vielfach von Twitter aufgrund von Verstößen gegen dasNetzwerkdurchsetzungsgesetz gesperrt worden, doch innerhalb kürzester Zeit neu gegründet worden.
Morddrohungen bis zu Beleidigungen aller Art, einige von uns müssen viel hinnehmen. Daher sollte jeder mit Restbestand von Charakter die Hetze im Netz gegen Virologen, Epidemiologen oder Politiker einstellen. Es animiert Leute, die unberechenbar sind. Denkt an unsere Familien pic.twitter.com/mOzXAnNLge— Karl Lauterbach (@Karl_Lauterbach) May 26, 2020
Karl Lauterbach Geschwister: Heiner Lauterbach ist nicht sein Bruder
Trotz des gleichen Nachnamens handelt es sich bei dem deutschen Schauspieler Heiner Lauterbach nicht um den Bruder von Karl Lauterbach. Über Geschwister von Karl Lauterbach ist nichts bekannt.
Karl Lauterbach Politik: Er war nicht immer bei der SPD
Wussten Sie, dass Karl Lauterbach einst Mitglied der CDU war? Erst 2001 wechselte er in die SPD. Ab 2005 wurde er regelmäßig per Direktmandat im Wahlkreis Leverkusen – Köln IV in den Bundestag gewählt. Von Ende 2013 bis September 2019 war er stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, seine Zuständigkeitsbereiche waren die Themen Gesundheit, Bildung, Forschung sowie Petitionen.
Karl Lauterbach (SPD) soll neuer Bundesgesundheitsminister werden
Der Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach soll Bundesgesundheitsminister der Ampel-Koalition werden. Das teilte die SPD am 6. Dezember in Berlin mit. Die SPD benannte als letzte der drei Parteien der geplanten Ampel-Koalition ihre Ministerinnen und Minister. Der 58-jährige Gesundheitsexperte Lauterbach sollte mitten in der Hochphase der vierten Corona-Welle das Amt vom scheidenden Amtsinhaber Jens Spahn (CDU) übernehmen.
ARD und ZDF – Karl Lauterbach als Dauergast bei Lanz, Illner und Co.
Seit Beginn der Corona-Pandemie war Karl Lauterbach einer der häufigsten Gäste bei Polit-Talkshowsdes ARD und ZDF. Ob Markus Lanz, Anne Will, Maybrit Illner, Sandra Maischberger oder Frank Plasberg – sie alle setzten auf Lauterbachs Expertise. Im zweiten Halbjahr 2020 wurden Lauterbachs Auftritte seltener. Lauterbach gehört zu den Mahnern der Pandemie, der ähnlich wie andere ernstzunehmende Experten wie Melanie Brinkmann und Michael Meyer-Hermann, eine Verharmlosung des Virus kritisierte und davor warnte, auf eine Durchseuchung der Bevölkerung zu setzen. Schon früh prognostizierte der Epidemiologe Lauterbach, dass sich das Coronavirus im Herbst zurückmelden werde.
Karl Lauterbach Zähne und Fliege: das sind Lauterbachs Markenzeichen
Das schiefe sympathische Lächeln mit den schrägen Zähnen gehört zu einem der Markenzeichen von Karl Lauterbach. Von einem anderen Markenzeichen hat sich der SPD-Politiker im Zuge seiner neu erlangten Berühmtheit durch Corona getrennt: seine Fliege. In der Heute-Show enthüllte Lauterbach, dass er sich von der Fliege trennen musste. “Ich muss dynamisch, jünger, spontaner aussehen und beim jüngeren Publikum ankommen und die Fliege wird mir da nicht zuarbeiten. Und da hab ich mich im Moment mit der Fliege zurückgenommen”, gestand Lauterbach grinsend. Die fehlende Fliege kommt ebenso gut an wie Lauterbachs Frisur, die er seinem neuen Friseur, der unter seiner Wohnung eingezogen ist, zu verdanken hat. Kein Wunder, dass er als Gast in Talkshows so gern gesehen wird!
Karl Lauterbach privat: eine Viertelmillion Follower und rege Aktivität auf Twitter
Karl Lauterbach hält seine derzeit 266.500 Twitter-Follower (Stand 27.10.2020) täglich auf Twitter auf dem neuesten Stand, was Wissenschaft und Forschung rund um das Coronavirus angeht. Doch auch zum Klimawandel und zu sozialen Themen twittert der Politiker. Unter seinen Tweets entfalten sich oft rege Diskussionen, besonders zum Thema Corona.
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Karl Lauterbach privat im Steckbrief

Bürgerlicher Name: Karl Wilhelm Lauterbach
Geburtstag 22.02.1963
Geburtsort: Düren
Beruf: Gesundheitswissenschaftler, Mediziner, Politiker
Familienstand: geschieden
Sternzeichen: Fische
Haarfarbe: Braun
Augenfarbe: Braun
Karl Lauterbach bei Twitter

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sig/news.de/dpa/

Olaf Scholz verkündet: Karl Lauterbach wird neuer Bundesgesundheitsminister

Paukenschlag mitten in der Corona-Welle: Die SPD besetzt das Gesundheitsministerium mit ihrem wohl bekanntesten Fachmann – auch wenn der bei manchen umstritten sein dürfte. Auch sonst wartet Olaf Scholz mit Überraschungen auf.

Wird Karl Lauterbach neuer Bundesgesundheitsminister?
Bild: picture alliance/dpa

Nach dem Ja von SPD und FDP bleibt nur noch eine Hürde auf dem Weg zur ersten Ampel-Koalition auf Bundesebene: Am Montag wird das Votum der Grünen-Mitglieder zum Koalitionsvertrag bekanntgegeben. An einer Zustimmung zweifelt niemand – auch wenn es zuvor Streit über die Postenvergabe gab. Vor dem für den Nachmittag erwarteten Grünen-Votum will die SPD am Vormittag bereits die Besetzung ihrer Ministerposten bekanntgeben.
Olaf Scholz: Bald-Kanzler verkündet SPD-Minister für Kabinett
Die SPD benennt um 10.00 Uhr als letzte der drei Ampel-Parteien ihre Minister. Der wohl künftige Kanzler Olaf Scholz wird die Ministerinnen und Minister nach Parteiangaben dann im Willy-Brandt-Haus vorstellen. Neben dem Kanzleramt fallen den Sozialdemokraten die Ministerien für Arbeit und Soziales, Bauen, Gesundheit, Inneres, Verteidigung sowie wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zu. Außerdem stellt die SPD den Kanzleramtsminister.
Scholz muss bei der Vergabe der Kabinettsposten ein Versprechen erfüllen: Er will mindestens genauso viele Frauen wie Männer in seiner Regierung haben. Dafür müssten von den sieben Bundesministerposten der SPD fünf mit Frauen besetzt werden. Laut Grundgesetz gehören der Bundesregierung nur der Kanzler und die Bundesminister an, nicht die Staatsminister und Staatssekretäre.
Lesen Sie auch: Neue Ampel-Pläne machen Corona-Lockdown bis Februar möglich!
Neuer Gesundheitsminister: Karl Lauterbach wird es
Der Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach (SPD) soll neuer Bundesgesundheitsminister werden. Das teilte die SPD am Montag in Berlin mit. Die SPD benannte als letzte der drei Parteien der geplanten Ampel-Koalition ihre Ministerinnen und Minister. Der 58-jährige Gesundheitsexperte Lauterbach soll mitten in der Hochphase der vierten Corona-Welle das Amt vom scheidenden Amtsinhaber Jens Spahn (CDU) übernehmen.
Alle neuen SPD-Minister auf einen Blick
Das Ressort für Arbeit und Soziales soll erneut Amtsinhaber Hubertus Heil übernehmen. Das neue Bauministerium soll die Brandenburger SPD-Politikerin Klara Geywitz leiten. Innenministerin soll die hessische Politikerin Nancy Faeser werden. Das Verteidigungsressort soll Justiz- und Familienministerin Christine Lambrecht übernehmen. Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung soll Svenja Schulze werden. Kanzleramtsminister soll Wolfgang Schmidt werden.
Scholz-Regierung fast fix: Die Minister-Posten stehen schon fest
Die Grünen besetzen das Außenministerium (Annalena Baerbock), das Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (Vizekanzler Robert Habeck), das Familienministerium (Anne Spiegel), das Umweltressort (Steffi Lemke) und das Agrarministerium (Cem Özdemir). Die FDP stellt den Finanzminister (Christian Lindner), den Verkehrsminister (Volker Wissing), den Justizminister (Marco Buschmann) und die Bildungsministerin (Bettina Stark-Watzinger).
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rut/news.de/dpa

Kim Jong-un: Nach Militär-Verschwörung! Mehr Macht für Diktatoren-Schwester 

Verwirrung in Nordkorea: Wie steht es um die Streitkräfte von Kim Jong-un? Oberste Beamte berichteten dem Diktator gegensätzlich über den Zustand des Militärs und offenbaren bizarre Machenschaften. Nun soll die Schwester des Machthabers hart durchgreifen.

Die Schwester von Kim Jong-un soll das Militär inspizieren.
Bild: dpa

Verwirrung im nordkoreanischen Militär: Diktator Kim Jong-un erteilte seiner Schwester nun umfassende Befugnisse, die Streitkräfte jederzeit zu inspizieren. Grund seien widersprüchliche Berichte über den Zustand des Militärs und dubiose Machenschaften. Wird Kim Yo-jong hart durchgreifen?
Machtübernahme von Kim Yo-jong in Nordkorea nach Militär-Verschwörung: Kim Jong-un erteilt seiner Schwester umfassende Befugnisse
Gegenüber der “Daily NK” erzählte eine anonyme Quelle, dass Kim Jong-un seiner Schwester bereits am 11. November den Befehl erteilte, die Logistik des Militärs zu inspizieren. Ein paar Tage zuvor traf sich der Diktator mit führenden Persönlichkeiten des Zentralkomitees, um über den Zustand der Streitkräfte zu diskutieren. Dabei berichtete Oh Il Jong, Direktor der Militärregierung, von bizarren Zwischenfällen. Demnach seien unzählige Soldaten aufgrund von Unterernährung oder Krankheit nach Hause geschickt worden oder desertiert. Eine Ursache sei “illegale Vermögensanhäufung innerhalb des Militärs”, heißt es weiter. So würden Brigade-, Bataillons- und Kompaniekommandeure und Sekretäre Vorräte stehlen und die Bücher fälschen.
Ist das nordkoreanische Militär kampfbereit?
Doch damit nicht genug: Zwei andere hochrangige Militärbeamte sollen unabhängig voneinander gegensätzliche Berichte über den Zustand des Militärs gegeben haben. So sagte einer, dass die Streitkräfte in der Lage seien Südkorea einzunehmen. Der andere widersprach dieser Darstellung jedoch und behauptete, dass das Militär aufgrund von Versorgungsengpässen nicht kampfbereit sei. Doch wer hat recht? Wie steht es um die Streitkräfte Nordkoreas?
Für Kim Jong-un ist diese Ungewissheit ein unhaltbarer Zustand. Nun soll seine Schwester Kim Yo-jong, die für ihre Grausamkeit bekannt ist, die Logistik innerhalb des Militärs genauer unter die Lupe nehmen. Werden Köpfe rollen?
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bua/sig/news.de

Coronavirus-Hammer: Neue Ampel-Pläne machen Lockdown bis Februar möglich!

Im Kampf gegen die hohen Infektionszahlen haben Bund und Länder schon eine Reihe schärferer Auflagen vor allem für Ungeimpfte beschlossen. Die nächsten Schritte kommen aber schon in Sicht. Was jetzt droht.

Die Ampel-Partner wollen die vorgesehene Impfpflicht durchs Parlament bringen.
Bild: picture alliance/dpa

Das Ringen um zusätzliche Corona-Krisenmaßnahmen geht in dieser Woche rund um die geplante Wahl des künftigen Kanzlers Olaf Scholz (SPD)im Bundestag weiter. Die Ampel-Partner SPD, Grüne und FDP wollen die vorgesehene Impfpflicht für Personal in Einrichtungen mit schutzbedürftigen Menschen wie Pflegeheimen und Kliniken durchs Parlament bringen, die voraussichtlich ab Mitte März 2022 greifen soll. Ein Entwurf sieht unter anderem auch Impfberechtigungen für Apotheker und Zahnärzte sowie Präzisierungen möglicher härterer Beschränkungen in regionalen Corona-Brennpunkten vor. Auch aus den Ländern kommen Vorschläge.
Coronavirus: Maßnahmen verschärft! Kontaktbeschränkungen für Geimpfte
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD)warb erneut für Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte in der Zeit nach den Feiertagen. “Klar ist, dass es über Weihnachten zahlreiche Familienkontakte geben wird. Die werden nach aller Erfahrung auch wieder für eine Reihe von Ansteckungen sorgen”, sagte er der “Wel”». Es sei also eine Überlegung wert, “ob man die damit verbundene Infektionsdynamik nicht durch eine begrenzte Auszeit abmildern sollte.” Am Donnerstag (09.12.) steht die nächste Ministerpräsidentenkonferenz an. Im Anschluss folgt voraussichtlich eine Besprechung mit Scholz, der sich am Mittwoch im Bundestag zum Kanzler wählen lassen will.
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Neue Corona-Regeln aktuell: Das plant die Ampel jetzt
Im Parlament sollen mit zwei Extra-Sitzungen am Dienstag und Freitag weitere Regelungen beraten und beschlossen werden, wie es aus Kreisen der Ampel-Fraktionen hieß. SPD, FDP und Grüne wollen einen Entwurf einbringen, über den dann weiter beraten werden soll. Ein Überblick:
Spezial-Impfpflicht: In Einrichtungen wie Kliniken oder Pflegeheimen gebe es “nach mehrmonatiger Impfkampagne noch relevante Impflücken”, heißt es im Entwurf. Beschäftigte sollen daher bis 15. März 2022 Nachweise als vollständig Geimpfte oder Genesene bei der Leitung vorlegen müssen – oder Arzt-Bescheinigungen, dass man nicht geimpft werden kann. Wer ab 16. März neu anfängt, muss einen Nachweis haben. Gelten soll es auch für Personal von Arztpraxen und Rettungsdiensten.
Mehr Impfungen: Über Ärzte hinaus sollen befristet auch Apotheker, Tier- und Zahnärzte zu Impfungen bei Menschen ab 12 Jahren berechtigt werden. Voraussetzung sollen eine vorherige ärztliche Schulung und geeignete Räumlichkeiten oder Einbindungen in mobile Impfteams sein. Muster-Schulungskonzepte sollen bis 31. Dezember entwickelt werden.
Schärfere regionale Maßnahmen I: Bei sehr kritischer Lage können die Länder – nach einem Parlamentsbeschluss – härtere Beschränkungen für Freizeit oder Sport anordnen. Ausgangsbeschränkungen, pauschale Geschäfts- und Schulschließungen sind nach einem ersten Ampel-Gesetz aber ausgeschlossen. Nun soll laut Entwurf präzisiert werden, dass Versammlungen und Veranstaltungen untersagt werden können, die keine geschützten Demonstrationen sind – besonders Sportveranstaltungen mit größerem Publikum. Klargestellt werden soll, dass Schließungen etwa von Gastronomieeinrichtungen und Verbote von Kongressen möglich sind – aber Fitnesscenter und Schwimmhallen nicht geschlossen werden dürfen.
Schärfere regionale Maßnahmen II: Einzelne Länder hatten kurz vor Ende der “epidemische Lage von nationaler Tragweite” am 25. November noch auf dieser alten Rechtsgrundlage umfassendere härtere Maßnahmen beschlossen. Diese können bisher bis 15. Dezember in Kraft bleiben. Laut dem Entwurf soll diese Frist bis 15. Februar verlängert werden.
Testpflichten: Für Beschäftigte und Besucher in Arztpraxen, Kliniken und Pflegeheimen wurden schon Testpflichten festgelegt. Nun soll laut Entwurf präzisiert werden, dass Patienten und “Begleitpersonen, die die Einrichtung oder das Unternehmen nur für einen unerheblichen Zeitraum betreten” nicht als Besucher gelten – also Eltern beim Kinderarzt oder Assistenzkräfte bei Menschen mit Behinderungen. In einigen Ländern hatte es darüber Verwirrung und Kritik gegeben.
Kliniken: Geregelt werden sollen Ausgleichszahlungen an Kliniken etwa für frei gehaltene Betten oder Belastungen durch Patientenverlegung.
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rut/news.de/dpa

Stiko-Chef Thomas Mertens: Ausgerechnet DIESER Virologe ätzt gegen die Corona-Impfpflicht

Als Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (Stiko) spricht Thomas Mertens Empfehlungen für Schutzimpfungen aus – von einer Impfpflicht mitten in der Corona-Pandemie hält der Virologe allerdings nichts.

Thomas Mertens, Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (Stiko), mag sich nicht mit einer möglichen Corona-Impfpflicht in Deutschland anfreunden.
Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Kommt sie oder kommt sie nicht? Kann eine Impfpflicht Deutschland aus dem Würgegriff der Corona-Pandemie befreien? Die Debatte um eine verpflichtende Schutzimpfung gegen das Coronavirus ist so hitzig wie heikel.
Immer mehr Politiker plädieren für Impfflicht in Corona-Pandemie
Zuletzt hatten sich zahlreiche Politiker für eine allgemeine Impfpflicht gegen Corona ausgesprochen. Der voraussichtliche künftige Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat angekündigt, dass darüber im Bundestag ohne Fraktionsdisziplin abgestimmt werden solle. Nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Seibert könnte eine solche Abstimmung Anfang des Jahres stattfinden.
Impfpflicht sollte Deutschland erspart bleiben – jetzt ist sie wahrscheinlicher als je zuvor
Das Thema ist umstritten – unter anderem, weil führende Politiker eine Impfpflicht lange ausgeschlossen hatten. “Wir haben jetzt 20 Monate lang im Brustton der Überzeugung gesagt, es wird keine Impfpflicht geben”, sagte der scheidende CDU-Chef Armin Laschet der “Süddeutschen Zeitung” (Samstag). “Und plötzlich höre ich keinen mehr, der so einen Satz wiederholt.” Auf die Frage, ob er selbst als Abgeordneter im Bundestag für eine Impfpflicht stimmen werde, sagte er: “Ich habe vor der Wahl versprochen, dass es keine Impfpflicht geben wird. Deshalb muss man diese Entscheidung sorgsam treffen.”
Ausgerechnet Stiko-Chef Mertens lehnt Impfpflicht in Deutschland ab
Der Chef der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, äußerte sich ablehnend. “Ich persönlich bin kein Freund einer Impfpflicht. Das war ich noch nie und das werde ich auch nicht mehr werden”, sagte er der “Rheinischen Post” (Samstag). “Es ist mir immer lieber, wenn es durch Überzeugung gelingt, die Menschen zu etwas Sinnvollem wie der Impfung zu bewegen”. Es sei aber auch klar, “dass die Impfpflicht keine Sache der Wissenschaft ist, sondern der Politik”.
Stiko-Vorsitzender zeigt Verständnis für Skepsis gegenüber Kinderimpfung
Nicht nur mit der Impfpflicht für Erwachsene, auch mit der Corona-Impfung für Kinder scheint der Virologe ein Problem zu haben. Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, kann nach eigenen Worten nachvollziehen, wenn Eltern einer Impfung ihrer Kinder skeptisch gegenüberstehen. “Das kann ich sehr gut verstehen, und es entspricht im Grunde auch dem Problem, vor dem die Stiko mit ihrer Empfehlung steht – nämlich dem Abwägen von Nutzen und möglichen “Restrisiken” bei den Kindern in dieser Altersgruppe”, sagte Mertens der “Schwäbischen Zeitung” zur Impfung von Kindern von fünf bis elf Jahren.
In einer Zulassungsstudie der Firma Biontech/Pfizer seien keine schwerwiegenden Impfreaktionen oder Nebenwirkungen dokumentiert worden, sagte Mertens. Die Wirksamkeit des Impfstoffs entspreche bei den Kindern nach einer relativ kurzen Beobachtungszeit zudem etwa der bei den Erwachsenen. Zahlen aus den aktuellen Studien reichten aber nicht aus, um seltene Nebenwirkungen auszuschließen. Man müsse die Ergebnisse früherer Studien und Anwendungsdaten einbeziehen. Man bereite die Entscheidung über eine Empfehlung vor, sagte Mertens.
Söder rügt Stiko-Chef Mertens wegen Äußerung zu Kinder-Impfungen
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat Kritik am Verhalten des Virologen und Vorsitzenden der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, geübt. Mertens hatte öffentlich in einem Podcast der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” erklärt, die Kommission werde eine Impfempfehlung für Kinder unter zwölf Jahren bis um den 11. Dezember veröffentlichen. Für sich selbst hatte er die Entscheidung jedoch vorweggenommen und gesagt, er würde ein etwa sieben Jahre altes Kind derzeit nicht gegen Corona impfen lassen, wenn er als Vater die Entscheidung zu treffen hätte.
“Ich glaube, wir sollten in Bezug auf Sicherheit und Stabilität der Empfehlung wieder auf normale Verfahren zurückkehren und dies weder in Talkshows noch im Podcast ankündigen”, sagte Söder am Freitag. Der Ministerpräsident ist ein erklärter Befürworter des Impfens von kleinen Schulkindern. Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sagte, Mertens sei zu einer Sitzung der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) in der kommenden Woche geladen. Dort solle die Thematik noch einmal besprochen werden.
Impfpflicht war erst ausgeschlossen – so begründet die Politik die Kehrtwende
Die stellvertretende Grünen-Bundesvorsitzende Ricarda Lang sagte dagegen, eine allgemeine Impfpflicht sei zwar ein sehr weitgehender Eingriff in die Grundrechte. “Doch wenn wir es abwägen gegen die Beschränkungen, die ansonsten immer wieder notwendig werden, wiederholte Lockdowns oder scharfe Kontaktbeschränkungen zum Beispiel, ist eine Impfpflicht die Voraussetzung, den Weg zurück in die Freiheit zu beschreiten”, sagte sie der “Passauer Neuen Presse” (Samstag).
Der scheidende Kanzleramtschef Helge Braun argumentierte, man habe in derPandemie immer wieder dazulernen müssen. “Eine Impfpflicht kann zu weiteren gesellschaftlichen Spaltungen führen, wie wir sie jetzt schon erlebt haben. Aber eine nicht enden wollende Pandemie führt auch zur Spaltung der Gesellschaft”, sagte der CDU-Politiker der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Samstag). Braun – der für den CDU-Vorsitz kandidiert – forderte aber: “Es sollte keine Ad-hoc-Entscheidung werden, sondern von möglichst vielen Menschen akzeptiert und mitgetragen werden.” Deshalb halte er es für richtig, dass die Bundesregierung den Ethikrat bitte, eine abgewogene Stellungnahme abzugeben.
Impfpflicht als letzter Ausweg? Das sind die aktuellen Corona-Regeln im Dezember 2021
Hintergrund der Debatte ist unter anderem die dramatische Entwicklung der vierten Corona-Welle in Deutschland. Um diese zu brechen, haben Bund und Länder sich in dieser Woche auf bundesweit deutlich schärfere Vorgaben und Einschränkungen geeinigt. Diese reichen von erheblichen Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte und Nicht-Genesene bis hin zu 2G-Regelungen für den Besuch von Restaurants, Kinos, Theatern und anderen Freizeiteinrichtungen – also Zugang nur für Geimpfte und Genesene. An diesem Samstag treten etwa in Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg striktere Regeln in Kraft.
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loc/news.de/dpa

Donald Trump flippt aus: Ungehemmter Zorn! ER ist ein “f***ing idiot”

Mit besinnlicher Weihnachtszeit hat es Donald J. Trump offenbar nicht so. Bei einer Veranstaltung wetterte der Ex-US-Präsident jetzt voller Zorn unter dem Jubel der Gäste. IHN beschimpfte er als “f***ing idiot”.

Auch in der Weihnachtszeit nicht besinnlich: Donald Trump.
Bild: picture alliance/dpa

An verbale Entgleisungen hat man sich bei Donald Trump im Laufe der Jahre schon fast gewöhnt. Eine Kostprobe seiner rhetorischen Ausuferungen gab es jetzt wieder “zu bestaunen”. Bei einer Veranstaltung der konservativen Organisation “Turning Point Action” in seinem Florida-Domizil Mar-a-Lago verurteilte der ehemalige US-Präsident General Mark Milley, den ranghöchsten Offizier der USA. General Milley ist Vorsitzender der Stabschefs und wichtigster militärischer Berater des Präsidenten, des Verteidigungsministers und des Nationalen Sicherheitsrats.
In Bezug auf den Rückzug aus Afghanistan sagte Donald Trump: “Ich will jede Mutter, jeden Bolzen, jede Schraube. Wir nehmen alles mit. Wir reißen die Zelte ab. Sie haben alle Zelte abgebrochen. Sie haben alles zurückgelassen.”, echauffierte er sich.
Donald Trump flippt komplett aus: ER ist ein “f***ing idiot”
“Hätten sie nicht ein paar hundert Piloten einfliegen und die Flugzeuge ausfliegen können?” Indem er sich über den obersten US-General lustig machte, erklärte Trump weiter: “Ich werde nie vergessen, wie Milley zu mir sagte: “Sir, es ist billiger, die Ausrüstung hier zu lassen, als sie mitzunehmen”. Das sei der Moment gewesen, an dem Trump gemerkt habe, “dass er ein verdammter Idiot [“f***ing idiot”, Red.] ist.” Die Bemerkung wurde einem Bericht des britischen “Express” zufolge von der Menge mit Gelächter und Beifall quittiert.
Der Abzug der US-Truppen aus Afghanistan wurde Ende August abgeschlossen, womit das fast 20-jährige militärische Engagement in dem Land zu Ende ging. Mehr als 120.000 Soldaten wurden aus dem Land abgezogen, nachdem die Taliban am 14. August in die afghanische Hauptstadt eingedrungen waren. Das der Abzug erst durch die Verhandlungen der Trump-Regierung mit den Taliban möglich geworden war, ließt Trump unerwähnt.
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rut/news.de

Wladimir Putin: Offensive mit bis zu 175.000 Soldaten! Kreml-Boss plant Krieg in Europa

Lässt Wladimir Putin nur die Muskeln spielen oder macht er wirklich ernst? Berichten zufolge rechnen US-Geheimdienste mit einem bevorstehenden russischen Militäraufmarsch an der ukrainischen Grenze mit bis zu 175.000 Soldaten.

Wladimir Putin plant angeblich einen russischen Militäraufmarsch an der ukrainischen Grenze.
Bild: picture alliance/dpa

Mitten in der angespannten Lage im Ukraine-Konflikt werden Russlands Staatschef Wladimir Putin und US-Präsident Joe Biden am Dienstag miteinander sprechen. Das Weiße Haus bestätigt die zuvor vom Kreml angekündigte Videoschalte. Biden wolle dabei auch die “Sorgen” der USA angesichts von Russlands Militäraktivitäten entlang der ukrainischen Grenze unterstreichen, sagte seine Sprecherin Jen Psaki.
Der Präsident werde die Unterstützung der USA für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine betonen. Auch nach russischen Angaben soll der Ukraine-Konflikt bei dem Gespräch Thema sein. Biden hatte Putin vor einem militärischen Eingreifen in der Ukraine gewarnt und neue Initiativen zum Schutz des osteuropäischen Landes angekündigt. Nach bislang nicht dementierten Angaben hat Russland in Gebieten unweit der Grenze zur Ukraine in großem Maße Truppen zusammengezogen.
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Wladimir Putin: Kriegsangst! Kreml-Boss zieht Militär an Ukraine-Grenze zusammen
Übereinstimmenden Medienberichten zufolge rechnen US-Geheimdienste mit einem bevorstehenden russischen Militäraufmarsch an der ukrainischen Grenze mit bis zu 175.000 Soldaten. Die “Offensive” könne schon Anfang nächsten Jahres beginnen, berichteten die “Washington Post” und die “New York Times” unter Berufung auf Dokumente der US-Geheimdienste und Vertreter der Regierung. Die Geheimdiensterkenntnisse zeigten, dass Russland einen massiven Angriff auf die Ukraine vorbereite, sagten die Beamten demnach. Es sei aber unklar, ob der russische Präsident Wladimir Putin die Ukraine auch tatsächlich angreifen wolle.
Putin plant angeblich Ukraine-Angriff mit Artillerie und Panzern
Den Angaben zufolge sollen mit der Verlegung der Soldaten auch Artillerie, Panzer und weiteres schweres Gerät an verschiedenen Orten entlang der ukrainischen Grenze aufgefahren werden. Die Analyse stützt sich demnach teils auf Satellitenbilder, die im November “neu angekommene Einheiten” entlang der Grenze zeigten, hieß es.
Das russische Außenministerium wiederum warf den USA vor, eine “Sonderoperation” durchzuführen, “um die Lage in der Ukraine zu verschärfen und gleichzeitig die Verantwortung auf Russland abzuwälzen”. Das sagte Sprecherin Maria Sacharowa der russischen Zeitung “Kommersant”. US-Außenminister Antony Blinken hatte Russland erst vor wenigen Tagen Vorbereitungen eines Angriffs vorgeworfen. Die US-Regierung hat Moskau für den Fall eines Angriffs mit massiven Sanktionen gedroht, die gemeinsam mit Verbündeten umgesetzt würden. Russland hatte 2014 die ukrainische Schwarzmeer-Halbinsel Krim 2014 annektiert, nachdem die gewählte ukrainische Regierung in Kiew gewaltsam gestürzt worden war. Im Osten des Landes kämpfen seither von Moskau unterstützte Rebellen gegen die nun prowestliche Regierung in Kiew.
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rut/news.de/dpa

Coronavirus aktuell: Medizin-Professor fordert 2G für Supermarkt und Büro

Es ist eine Forderung, die aufrütteln will. Ein Medizin-Professor fordert jetzt eine strikte Ausdehnung der 2G-Regel auf Supermärkte und Büros. Ungeimpfte könnten ihre Lebensmittel online bestellen, argumentiert er.

Ein Mediziner fordert die 2G-Regel auch für Supermarkt und Arbeitsplatz.
Bild: picture alliance/dpa

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) pro 100.000 Einwohner und Woche aktuell bei 439,2. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 42.055 Corona-Neuinfektionen. Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher.
Lesen Sie auch: Regierungsberater erklären! Pandemie noch “mindestens 5 Jahre”
Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 94 Todesfälle verzeichnet, einen Tag zuvor waren es noch 378 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6.158.125 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Effekte daraus sind deutlich sichtbar: In Thüringen wurden zuletzt sogar schon die Operationen von Krebskranken verschoben.
Corona-News: Krebspatienten in besonders schwacher Position
Auf die besonders schwierige Situation von Krebspatienten macht jetzt Prof. Richard Werkmeister, Mund-, Kiefer-Gesichtschirurg am Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz, in der “Bild am Sonntag” aufmerksam. “Krebspatienten befinden sich aktuell in einer besonders schwachen Position und sind auf unsere Solidarität angewiesen”, erklärt er dem Blatt. Wie der Mediziner ausführt, sei das Immunsystem der Krebspatienten “durch die Krankheit und teils durch die Therapie sehr geschwächt und auch der Impfschutz funktioniere bei manchen schlechter”.
Coronavirus aktuell: Mediziner fordert 2G im Supermarkt
Es könnte dazu führen, dass sie ihre Krebstherapie nicht fortsetzen könnten. Zudem sei nach einer Infektion “der Besuch einer Klinik oder Praxis nur unter großen Umständen für alle Beteiligten möglich”, lässt er weiter wissen. Durch eine Therapieverschiebung um Monate könne “die Überlebenschancen[…]möglicherweise drastisch sinken”. Seine Schlussfolgerung lautet daher: “Ich bin für eine strikte Auslegung der 2G-Regel – auch am Arbeitsplatz oder im Supermarkt.”, erklärt er via “Bild am Sonntag”.
Ungeimpfte sollen Lebensmittel online bestellen
Eine Erklärung liefert der Mediziner auch ab: “Denn ein Supermarkt ist als Innenraum, an dem viele Menschen zusammenkommen, gerade bei hohen Inzidenzen ein Ort, vor dem Krebspatienten berechtigterweise Angst haben. Wer nicht geimpft ist, kann sich Lebensmittel auch online bestellen oder bringen lassen. Ich finde, man steht vor der Frage, ob eher Krebskranke oder Ungeimpfte zurückstecken und solche Orte meiden sollten. Meiner Ansicht nach steht Krebskranken als den Schwächeren eher die Solidarität zu.”
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rut/news.de/dpa

Coronavirus aktuell: Regierungsberater erklären: Pandemie noch “mindestens 5 Jahre”

Eine Gruppe von Wissenschaftlern lässt wissen: Ein Ende der Corona-Pandemie sieht sie frühestens in fünf Jahren kommen. So lange könnte es dauern, bis das Virus in einem vorhersehbaren endemischen Zustand bekämpft werden kann.

Eine Gruppe von Wissenschaftlern lässt wissen: Ein Ende der Corona-Pandemie sieht sie frühestens in fünf Jahren kommen.
Bild: picture alliance/dpa

Das sind ja ganz düstere Aussichten, die es aktuell auf der britischen Nachrichtenseite “Birmingham Live” zu lesen gibt! Schuld ist natürlich wieder einmal das Coronavirus beziehungsweise seine neueste Mutation mit dem Namen Omikron. Seit deren Auftauchen sind die Aussichten auf ein baldiges Ende der globalen Pandemie in deutliche Ferne gerückt. Zumindest wenn man sich die Ausführungen einer Gruppe von britischen Regierungsberatern betrachtet und von deren schlimmsten Prognosen ausgeht.
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Coronavirus News aktuell: Pandemie-Ende frühestens in 5 Jahren
So kommt die, Achtung, Zungenbrecher!, “Scientific Pandemic Influenza Group on Modelling, Operational sub-group (SPI-M-O)” zu der Erkenntnis, dass Omikron uns nicht nur dieses Weihnachtsfest verderben könnte, sondern es vielleicht auch noch die kommenden fünf Jahre tun wird. So lange könnte es der Gruppe zufolge dauern, bis das Virus in einem vorhersehbaren endemischen Zustand bekämpft werden kann.
Warum die Corona-Pandemie noch “mindestens 5 Jahre andauert”
Die beratende Gruppe der Regierung erklärte demnach, dass viele Faktoren berücksichtigt werden müssen, um zu beurteilen, wie lange es dauern wird, bis Covid weniger gefährlich wird. Klar scheint nur: “Es wird sehr lange dauern”, schreibt “BirminghamLive”.
“Der Weg zur Endemie wird entscheidend davon abhängen, wie schnell die Immunität abnimmt und welche Maßnahmen zur Impfung und Auffrischung getroffen werden[…]SARS-CoV-2 wird weiterhin eine Bedrohung für das Funktionieren des Gesundheitssystems darstellen und mindestens in den nächsten fünf Jahren ein aktives Management erfordern, bei dem Impfung und Überwachung eine zentrale Rolle spielen.”, ist sich die Gruppe sicher. Das sind ja besonders trübe Aussichten …
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rut/news.de

Petra Köpping nach Fackel-Demonstration: “Einschüchterungsversuche von Rechtsextremisten”

Einfach unfassbar! Vor dem Wohnhaus der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping spielen sich unglaubliche Szenen ab. Gegner der Corona-Politik ziehen dort mit Fackeln und Plakaten auf. Die Polizei muss eingreifen.

Gegner der Corona-Politik haben vor dem Wohnhaus von Petra Köpping (SPD) protestiert.
Bild: picture alliance/dpa

Gegner der Corona-Politik haben am Freitagabend vor dem Wohnhaus der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) protestiert. Das teilte eine Sprecherin der Polizei am Samstagmorgen mit. Ihren Angaben zufolge versammelten sich etwa 30 Menschen laut rufend mit Fackeln und Plakaten vor dem Haus in Grimma. Als die Polizei eintraf, seien die Menschen in mehreren Fahrzeugen geflüchtet. 15 Autos wurden demnach von der Polizei angehalten, die Identitäten von 25 Menschen wurden festgestellt.
Corona-Gegner mit Fackeln vor Wohnhaus von Petra Köpping – Polizei-Einsatz!
Die Polizei erstattete Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und prüft Verstöße gegen die Corona-Verordnung. Wegen der dramatischen Pandemie-Lage sind gemäß der sächsischen Corona-Notfallverordnung in dem Bundesland derzeit nur Versammlungen mit höchstens zehn Menschen erlaubt – und nur an einem festen Ort.
Köpping nach Fackel-Demonstration: “Einschüchterungsversuche von Rechtsextremisten”
Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) hat die Fackel-Demonstration vor ihrem Privathaus scharf verurteilt. Sachliche Kritik an den Corona-Maßnahmen sei völlig legitim, sagte sie am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. “Ich bin immer gesprächsbereit. Fackel-Proteste vor meinem Haus aber sind widerwärtig und unanständig.” Sachsens Regierungssprecher Ralph Schreiber teilte zu der Fackel-Demonstration mit: “Die Staatsregierung sieht darin eine Grenzüberschreitung mit dem Ziel, Verantwortungsträger einzuschüchtern. Als Konsequenz werden die Schutzmaßnahmen für Amtsträger und ihre Familien weiter erhöht.”
Köpping sagte, sie wisse, dass das keine Proteste seien, sondern organisierte Einschüchterungsversuche von Rechtsextremisten und Verschwörungsgläubigen, die leider viel zu oft vorkämen – vor Arztpraxen, an Impfzentren und Krankenhäusern, gegenüber Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern und anderen engagierten Menschen. Nicht selten endeten solche Einschüchterungsversuche gewalttätig. Das sei gefährlich für jeden Einzelnen und für den Zusammenhalt. “Ich danke für die vielen unterstützenden Schreiben und Anrufe und werde mich von den permanenten Pöbeleien und Attacken auch weiterhin nicht einschüchtern lassen”, sagte Köpping. Es gehe bei der derzeit notwendigen Bekämpfung der Corona-Pandemie um Menschenleben.
Unterstützung im Netz nach Fackelaufzug bei Petra Köpping
Die SPD Sachsen sowie die SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans verurteilten den Protest vor Köppings Haus. Esken schrieb auf Twitter: “Auch wenn die paar Hansel da versuchen, Angst und Schrecken zu verbreiten: die Vernunftbegabten und Verantwortungsbereiten sind die große Mehrheit, und die steht an Deiner Seite!”
Walter-Borjans twitterte am Samstagmorgen: “Was sich gestern vor dem Haus von Petra @Koepping zugetragen hat, hat mit mit Sorge und Freiheitsdrang nichts zu tun. Das ist in Art und Auftritt faschistoid.” Weiter schrieb er: “Spätestens jetzt müssen auch alle, in deren Namen dieser Mob zu handeln behauptet, sich klar gegen die abgrenzen, die an den Grundfesten unserer Demokratie rütteln. Es sind schon lange nicht mehr die Anfänge, derer wir uns erwehren müssen.”
Ausgerechnet in Sachsen! Proteste gegen Corona-Maßnahmen trotz Hammer-Inzidenzen
Am Freitagabend hatte es in mehreren sächsischen Orten Proteste gegen den Corona-Kurs gegeben. Die Polizei in Dresden bereitet sich auf einen Großeinsatz vor. Am Montag wird vor dem Landtag eine Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen erwartet. Die Polizei kündigte eine “härtere Gangart” an. Zuletzt war sie in die Kritik geraten, weil Aufmärsche von Corona-Leugnern trotz Polizeipräsenz nahezu unbehelligt stattfinden konnten
Der Landtag will am Montag über die Feststellung der epidemischen Lage im Freistaat entscheiden. Damit will die Regierung Rechtssicherheit für eine Fortsetzung bestehender Schutzmaßnahmen und ihre mögliche Erweiterung erlangen. Die aktuelle Notfallverordnung gilt bis 12. Dezember. Sie schreibt bereits stärkere Einschränkungen als in vielen anderen Bundesländern vor. Sachsen ist von der vierten Welle der Pandemie besonders hart getroffen.
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rut/news.de/dpa

Melania Trump: Nackt-Überraschung! Womit sie ihr Stiefsohn jetzt schockte

Ob Melania Trump DIESES Weihnachtsgeschenk wirklich herbeigesehnt hatte? Die frühere First Lady und Ehefrau von Donald J. Trump wird von ihrem Stiefsohn jedenfalls mit einer nackten Überraschung bedacht.

Mit dieser Nackt-Überraschung hatte wohl auch Melania Trump nicht gerechnet.
Bild: picture alliance/dpa

Da schlägt Donald Trump Jr. schon wieder zu. Machte sich der Sohn von Ex-US-Präsident Donald J. Trump erst kürzlich mittels eines miesen Witzes über den amtierenden US-Präsidenten Joe Biden lustig und bezeichnete ihn unmissverständlich als “Ar***gesicht”, zerrt er jetzt auch noch Melania Trump mit in seine Propaganda-Schlacht. Die frühere First Lady muss für einen billigen Gag herhalten, den Donald Trump Jr. auf seinem Account beim Foto- und Video-Netzwerk Instagram zum Wohlwollen seiner Abonnentinnen und Abonnenten zum Besten gibt.
Melania Trump: Nackt-Überraschung bei Instagram
Was Donald Trump Jr. im Netz plakativ verdeutlichen will, dreht sich um die aktuellen Job-Prognosen und tatsächlichen Zahlen in den USA, die unlängst veröffentlicht wurden. Neben dem Titel “Erwarteter Arbeitsmarktbericht” thront Melania Trump ganz in Weiß vor geschmückten Weihnachtsbäumen. Neben der Beschriftung “Aktueller Arbeitsmarktbericht” ist hingegen ein halbnackter Herr mit Geschenkverpackung um den Hals zu sehen. Was Trump damit verdeutlichen will: Die erwarteten Job-Zuwächse sind in den USA trotz hoher Erwartungen bisher ausgeblieben. Mehr als glänzende Aussichten sind nicht geblieben.
Melania Trump sticht Jill Biden zum Weihnachtsfest aus
Doch damit nicht genug. Donald Trump Junior schiebt einen weiteren ganz dürftigen Vergleich hinterher. Auf dem zweiten Bild, das er seinem aktuellen Instagram-Post zugeordnet hat, zieht er in böser Art und Weise über die aktuelle First Lady, Jill Biden, her. Während Melania Trump die Vorderansicht eines Weihnachtsbaumes darstellen würde, reicht es bei Jill Biden, zumindest Trumps Ansicht nach, nur für einen Vergleich mit der Rückseite des Baumes. Passend dazu hat er zwei Fotos der Damen ausgewählt, die seine Meinung optisch verdeutlichen sollen.
Dabei hat er wohl vergessen, dass der Vorderseite und der Rückseite des Baumes ein identisches Schicksal drohen. Erst nadeln sie, dann müssen sie weichen. Und ob seine Quasi-Stiefmutter wirklich glücklich damit ist, als Tannenbaum bezeichnet zu werden, ist noch eine ganz andere Frage …

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rut/news.de

Petra Köpping: Polizei-Einsatz! Corona-Gegner mit Fackeln vor Wohnhaus von Sachsen-Ministerin

Einfach unfassbar! Vor dem Wohnhaus der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping spielen sich unglaubliche Szenen ab. Gegner der Corona-Politik ziehen dort mit Fackeln und Plakaten auf. Die Polizei muss eingreifen.

Gegner der Corona-Politik haben vor dem Wohnhaus von Petra Köpping (SPD) protestiert.
Bild: picture alliance/dpa

Gegner der Corona-Politik haben am Freitagabend vor dem Wohnhaus der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) protestiert. Das teilte eine Sprecherin der Polizei am Samstagmorgen mit. Ihren Angaben zufolge versammelten sich etwa 30 Menschen laut rufend mit Fackeln und Plakaten vor dem Haus in Grimma. Als die Polizei eintraf, seien die Menschen in mehreren Fahrzeugen geflüchtet. 15 Autos wurden demnach von der Polizei angehalten, die Identitäten von 25 Menschen wurden festgestellt.
Corona-Gegner mit Fackeln vor Wohnhaus von Petra Köpping – Polizei-Einsatz!
Die Polizei erstattete Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und prüft Verstöße gegen die Corona-Verordnung. Wegen der dramatischen Pandemie-Lage sind gemäß der sächsischen Corona-Notfallverordnung in dem Bundesland derzeit nur Versammlungen mit höchstens zehn Menschen erlaubt – und nur an einem festen Ort.
Unterstützung im Netz nach Fackelaufzug bei Petra Köpping
Die SPD Sachsen sowie die SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans verurteilten den Protest vor Köppings Haus. Esken schrieb auf Twitter: “Auch wenn die paar Hansel da versuchen, Angst und Schrecken zu verbreiten: die Vernunftbegabten und Verantwortungsbereiten sind die große Mehrheit, und die steht an Deiner Seite!”
Walter-Borjans twitterte am Samstagmorgen: “Was sich gestern vor dem Haus von Petra @Koepping zugetragen hat, hat mit mit Sorge und Freiheitsdrang nichts zu tun. Das ist in Art und Auftritt faschistoid.” Weiter schrieb er: “Spätestens jetzt müssen auch alle, in deren Namen dieser Mob zu handeln behauptet, sich klar gegen die abgrenzen, die an den Grundfesten unserer Demokratie rütteln. Es sind schon lange nicht mehr die Anfänge, derer wir uns erwehren müssen.”
Ausgerechnet in Sachsen! Proteste gegen Corona-Maßnahmen trotz Hammer-Inzidenzen
Am Freitagabend hatte es in mehreren sächsischen Orten Proteste gegen den Corona-Kurs gegeben. Die Polizei in Dresden bereitet sich auf einen Großeinsatz vor. Am Montag wird vor dem Landtag eine Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen erwartet. Die Polizei kündigte eine “härtere Gangart” an. Zuletzt war sie in die Kritik geraten, weil Aufmärsche von Corona-Leugnern trotz Polizeipräsenz nahezu unbehelligt stattfinden konnten
Der Landtag will am Montag über die Feststellung der epidemischen Lage im Freistaat entscheiden. Damit will die Regierung Rechtssicherheit für eine Fortsetzung bestehender Schutzmaßnahmen und ihre mögliche Erweiterung erlangen. Die aktuelle Notfallverordnung gilt bis 12. Dezember. Sie schreibt bereits stärkere Einschränkungen als in vielen anderen Bundesländern vor. Sachsen ist von der vierten Welle der Pandemie besonders hart getroffen.
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rut/news.de/dpa

Joe Biden ist krank!: Arzt spricht Klartext! So steht es wirklich um Bidens Gesundheit

Joe Bidens jüngste öffentliche Auftritte wecken Zweifel an seiner Gesundheit. In der Tat wirkte der US-Präsident zuletzt alles andere als fit. Sein Arzt sprach nun Klartext und verriet, wie es wirklich um Bidens Gesundheit steht.

Wie steht es wirklich um Joe Bidens Gesundheit?
Bild: dpa

Die Sorgen um Joe Biden gehen weiter. Bei seinen jüngsten öffentlichen Auftritten hatte der US-Präsident zuletzt nicht sonderlich fit gewirkt. Gerüchte über angebliche gesundheitliche Probleme ließen da natürlich nicht lange auf sich warten. Einer, der nun mit den Gerüchten aufräumt, ist Bidens Arzt.
Sorge um Joe Biden: Arzt von US-Präsident gibt Gesundheits-Update
Der US-Präsident ist nach Angaben seines Arztes verschnupft. Bei Auftritten war er zuletzt auch ein bisschen heiser. “Das kann man an seiner Stimme hören und er fühlt das, was umgangssprachlich als “Frosch im Hals” bekannt ist”, erklärte der Arzt Kevin O’Connor in einem vom Weißem Haus verbreiteten Schreiben. Corona-Tests und Tests auf Streptokokken und andere Corona- und Grippeviren seien negativ ausgefallen. Der Präsident werde mit nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten behandelt, hieß es weiter.
Joe Biden angeblich “nur” erkältet
Dem 79-Jährigen war bei Auftritten diese Woche anzumerken, dass er ein bisschen heiser war. Bei einer kurzen Rede am Freitag musste er sich mehrfach räuspern. “Er war erkältet”, sagte Bidens Sprecherin Jen Psaki. Mehrere Corona-Tests seien negativ ausgefallen, sagte sie.
Biden laut Gesundheitscheck “gesund” und “energisch”
Eine Besonderheit in der US-Politik ist, dass Präsidenten regelmäßig offenlegen, wie es um ihre Gesundheit bestellt ist. Biden unterzog sich im November zum ersten Mal in seiner Präsidentschaft einem solchen Gesundheitscheck. Arzt O’Connor bilanzierte damals, der Präsident sei “gesund”, “energisch” und fit, seinen Pflichten als Regierungschef und Oberbefehlshaber in vollem Umfang nachzukommen.
Arzt packt über US-Präsident aus: US-Präsident hat gelegentlich Sodbrennen
O’Connor hatte in seinem medizinischen Bericht auch erwähnt, dass Biden sich bei öffentlichen Auftritten zuletzt vermehrt geräuspert und gehustet habe. Er führte dies auf gelegentliches Sodbrennen des Präsidenten zurück. Untersuchungen der Lunge und der Atemwege dagegen hätten keine Auffälligkeiten ergeben, erklärte er damals.
Mehr zu Joe Bidens Gesundheitszustand: Krebs-Schock! Ärzte entfernen Polyp bei Operation
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sba/news.de/dpa

Corona-Hammer in DIESEN Bundesländern: NRW macht Clubs und Diskos ab Samstag dicht – Tanzverbot in Berlin!

Allein am Freitagmorgen meldete das RKI mehr als 74.000 Neuinfektionen. Zu viel für die Länderchefs von NRW und Rheinland-Pfalz, die ihre Corona-Maßnahmen nun verschärfen. Schon ab Samstag müssen Clubs und Diskotheken schließen.

Gleich mehrere Bundesländer verschärfen ihre Corona-Maßnahmen.
Bild: Adobe Stock/ Bihlmayerfotografie

Corona-Hammer in NRW: Wegen der hohen Corona-Infektionszahlen müssen Club und Diskotheken in Nordrhein-Westfalen schon ab diesem Samstag schließen. Das geht aus der am Freitag vom Landesgesundheitsministerium veröffentlichten aktualisierten Corona-Schutzverordnung hervor. Zudem haben ab Samstag nur noch Geimpfte und Genesene Zugang zum Einzelhandel. Ausgenommen sind davon nur Geschäfte für den täglichen Bedarf.
Corona-Hammer in Nordrhein-Westfalen: NRW macht Clubs und Diskotheken ab Samstag dicht – 2G in Einzelhandel
Weihnachtsmärkte dürfen geöffnet bleiben, heißt es. Allerdings gilt auch dabei die 2G-Regel (nur Geimpfte und Genesene). Des Weiteren müssen die Zuschauerzahlen bei überregionalen Sport-, Kultur- und anderen Großveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen von diesem Samstag an auf 30 Prozent der Kapazität reduziert werden. Zusätzlich wird die Gesamtzahl der Zuschauer im Außenbereich auf maximal 15.000 gedeckelt, in geschlossenen Räumen auf 5000.
Baden-Württemberg verschärft abermals Corona-Regeln
Nicht nur NRW verschärft seine Corona-Maßnahmen. Baden-Württemberg plant weitere Verschärfungen der bisherigen Corona-Regeln und wird wegen der besonders prekären Lage in einigen Bereichen über die Beschlüsse der Bund-Länder-Runde hinausgehen. Das teilte das Staatsministerium am Donnerstagabend in Stuttgart mit.
Weihnachtsmärkte sollen geschlossen werden in Baden-Württemberg
So sollen unter anderem Weihnachtsmärkte geschlossen sowie Sport-, Kultur- und Freizeitveranstaltungen aufgrund der hohen Infektionslage im Land deutlich stärker eingeschränkt werden. Die im Land bereits gültigen Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte – ein Haushalt plus eine weitere Person – bleiben bestehen. Die neue Verordnung werde am Freitag im Umlaufverfahren beschlossen und trete in Kürze in Kraft.
Ausweitung von 2G und Schließung von Clubs und Diskotheken auch in Baden-Württemberg
Bereits jetzt sind laut der Pressemitteilung die Beschlüsse der Bund-Länder-Runde zu großen Teilen in Baden-Württemberg in Kraft. Verschärfungen, die von Bund und Ländern am Donnerstag vereinbart wurden, sollen in Baden-Württemberg umgesetzt werden. Dazu gehöre unter anderem eine Ausweitung von 2G – geimpft und genesen – im Einzelhandel auf das ganze Land und die Schließung von Clubs und Diskotheken. Am Silvestertag und am Neujahrstag wird ein An- und Versammlungsverbot umgesetzt. Die Details der Regelungen sollen am Freitag bekannt gegeben werden.
“Wir haben in Baden-Württemberg bereits weitgehende Maßnahmen getroffen. Dennoch macht die sich zuspitzende Lage auf den Intensivstationen, das weiter sehr hohe Infektionsgeschehen im Land und die neue Virusvariante verschärfte Maßnahmen notwendig”, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Die erste Grundregel laute für die nächsten Wochen: Kontakte sollen wieder radikal reduziert werden, um die Welle vor Weihnachten abzuflachen.
Senat: Tanzverbot in Berliner Clubs ab Mittwoch
Auch in Berlin müssen sich Bürger und Bürgerinnen in den nächsten Tagen auf verschärfte Maßnahmen einstellen. Das Tanzen in den Berliner Clubs ist wegen der heftig gestiegenen Zahl von Corona-Neuinfektionen ab Mitte nächster Woche verboten. Zwar werden die Clubs wegen rechtlicher Fragen noch nicht geschlossen, “aber es darf nicht mehr getanzt werden”, sagte der Chef der Senatskanzlei, Christian Gaebler (SPD), nach einer Sondersitzung des Senats am Freitag. Vom Bund sei beschlossen worden, Clubs bei hohen Inzidenzwerten über 350 zu schließen, der rechtliche Prozess dazu laufe aber noch. Wenn der Bund nächste Woche die Gesetze anpasse, werde man auch in Berlin erneut beraten. Das Verbot des Tanzens sei aber auch schon ohne Beteiligung des Parlaments nach dem Infektionsschutzgesetz möglich.
Es gilt ab Mittwoch, weil dann die neuen Verordnungen in Kraft treten. Offenbleiben dürfen auch Restaurants und Kneipen, aber es soll neue Abstandsregeln geben und weniger Tische.
Lesen Sie auch: Mediziner skeptisch! Ist der Advents-Lockdown zu lasch?
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sba/news.de/dpa

Corona-Hammer in Nordrhein-Westfalen: NRW macht Clubs und Diskos ab Samstag dicht – 2G im Einzelhandel!

Allein am Freitagmorgen meldete das RKI mehr als 74.000 Neuinfektionen. Zu viel für die Länderchefs von NRW und Rheinland-Pfalz, die ihre Corona-Maßnahmen nun verschärfen. Schon ab Samstag müssen Clubs und Diskotheken schließen.

Gleich mehrere Bundesländer verschärfen ihre Corona-Maßnahmen.
Bild: Adobe Stock/ Bihlmayerfotografie

Corona-Hammer in NRW: Wegen der hohen Corona-Infektionszahlen müssen Club und Diskotheken in Nordrhein-Westfalen schon ab diesem Samstag schließen. Das geht aus der am Freitag vom Landesgesundheitsministerium veröffentlichten aktualisierten Corona-Schutzverordnung hervor. Zudem haben ab Samstag nur noch Geimpfte und Genesene Zugang zum Einzelhandel. Ausgenommen sind davon nur Geschäfte für den täglichen Bedarf.
Corona-Hammer in Nordrhein-Westfalen: NRW macht Clubs und Diskotheken ab Samstag dicht – 2G in Einzelhandel
Weihnachtsmärkte dürfen geöffnet bleiben, heißt es. Allerdings gilt auch dabei die 2G-Regel (nur Geimpfte und Genesene). Des Weiteren müssen die Zuschauerzahlen bei überregionalen Sport-, Kultur- und anderen Großveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen von diesem Samstag an auf 30 Prozent der Kapazität reduziert werden. Zusätzlich wird die Gesamtzahl der Zuschauer im Außenbereich auf maximal 15.000 gedeckelt, in geschlossenen Räumen auf 5000.
Baden-Württemberg verschärft abermals Corona-Regeln
Nicht nur NRW verschärft seine Corona-Maßnahmen. Baden-Württemberg plant weitere Verschärfungen der bisherigen Corona-Regeln und wird wegen der besonders prekären Lage in einigen Bereichen über die Beschlüsse der Bund-Länder-Runde hinausgehen. Das teilte das Staatsministerium am Donnerstagabend in Stuttgart mit.
Weihnachtsmärkte sollen geschlossen werden in Baden-Württemberg
So sollen unter anderem Weihnachtsmärkte geschlossen sowie Sport-, Kultur- und Freizeitveranstaltungen aufgrund der hohen Infektionslage im Land deutlich stärker eingeschränkt werden. Die im Land bereits gültigen Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte – ein Haushalt plus eine weitere Person – bleiben bestehen. Die neue Verordnung werde am Freitag im Umlaufverfahren beschlossen und trete in Kürze in Kraft.
Ausweitung von 2G und Schließung von Clubs und Diskotheken auch in Baden-Württemberg
Bereits jetzt sind laut der Pressemitteilung die Beschlüsse der Bund-Länder-Runde zu großen Teilen in Baden-Württemberg in Kraft. Verschärfungen, die von Bund und Ländern am Donnerstag vereinbart wurden, sollen in Baden-Württemberg umgesetzt werden. Dazu gehöre unter anderem eine Ausweitung von 2G – geimpft und genesen – im Einzelhandel auf das ganze Land und die Schließung von Clubs und Diskotheken. Am Silvestertag und am Neujahrstag wird ein An- und Versammlungsverbot umgesetzt. Die Details der Regelungen sollen am Freitag bekannt gegeben werden.
“Wir haben in Baden-Württemberg bereits weitgehende Maßnahmen getroffen. Dennoch macht die sich zuspitzende Lage auf den Intensivstationen, das weiter sehr hohe Infektionsgeschehen im Land und die neue Virusvariante verschärfte Maßnahmen notwendig”, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Die erste Grundregel laute für die nächsten Wochen: Kontakte sollen wieder radikal reduziert werden, um die Welle vor Weihnachten abzuflachen.
Senat: Tanzverbot in Berliner Clubs ab Mittwoch
Auch in Berlin müssen sich Bürger und Bürgerinnen in den nächsten Tagen auf verschärfte Maßnahmen einstellen. Das Tanzen in den Berliner Clubs ist wegen der heftig gestiegenen Zahl von Corona-Neuinfektionen ab Mitte nächster Woche verboten. Zwar werden die Clubs wegen rechtlicher Fragen noch nicht geschlossen, “aber es darf nicht mehr getanzt werden”, sagte der Chef der Senatskanzlei, Christian Gaebler (SPD), nach einer Sondersitzung des Senats am Freitag. Vom Bund sei beschlossen worden, Clubs bei hohen Inzidenzwerten über 350 zu schließen, der rechtliche Prozess dazu laufe aber noch. Wenn der Bund nächste Woche die Gesetze anpasse, werde man auch in Berlin erneut beraten. Das Verbot des Tanzens sei aber auch schon ohne Beteiligung des Parlaments nach dem Infektionsschutzgesetz möglich.
Es gilt ab Mittwoch, weil dann die neuen Verordnungen in Kraft treten. Offenbleiben dürfen auch Restaurants und Kneipen, aber es soll neue Abstandsregeln geben und weniger Tische.
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sba/news.de

Angst vor Drittem Weltkrieg: Peking bebt! USA steigern Aufklärungsflüge in China-Nähe

Da schellen schon die Alarmglocken. Einer Analyse zufolge hat das US-Militär eine Rekordzahl an Aufklärungsflügen über dem Südchinesischen Meer durchgeführt. Könnte das eine militärische Auseinandersetzung beschleunigen?

China wirft den USA Spionageflüge vor.
Bild: picture alliance/dpa

Drohen da neue Spannungen oder im schlimmsten Fall eine mögliche militärische Auseinandersetzung? Beim britischen Nachrichtenportal “Daily Star” schellen auf jeden Fall schon wieder die Alarmglocken. “Die Ängste vor einem Dritten Weltkrieg eskalieren erneut, nachdem China behauptet hat, das US-Militär habe eine Rekordzahl an Aufklärungsflügen über dem Südchinesischen Meer durchgeführt.”, schreibt das Blatt.
Angst vor 3. Weltkrieg: USA steigern Aufklärungsflüge im Südchinesischen Meer
Belegt werden soll das durch Zahlen der South China Sea Strategic Situation Probing Initiative (SCSPI). Deren Angaben zufolge sollen im November gleich 94 US-amerikanische Spionageflugzeuge in den chinesischen Luftraum eingedrungen sein. Nach Angaben der Denkfabrik würde diese Anzahl von Flügen einen fast 30 prozentigen Anstieg gegenüber dem bisherigen Höchststand von 75 US-Aufklärungsflügen darstellen. Der sei zuvor im zurückliegenden Februar erreicht worden, heißt es weiter.
Nach Angaben des SCSPI sollen demnach fast 80 Prozent der angeblichen Luftraum-Aktivitäten im November mit dem U-Boot-Patrouillenflugzeug P-8A verbunden gewesen sein. Andere Flugzeuge, die für die Missionen eingesetzt wurden, seien das unbemannte Aufklärungsflugzeug MQ-4C und das Luft-Boden-Überwachungsflugzeug E-8C, schreibt in diesem Zusammenhang die “South China Morning Post”.
Kriegsangst wegen China-Taiwan-Konflikt: Militärische Drohung aus Peking in Richtung USA
Dem Bericht zufolge haben die USA im vergangenen Monat zudem die meisten Aufklärungsflüge in direkter Nähe Chinas an einem einzigen Tag durchgeführt, nachdem sie am 4. November zehn Spionageflugzeuge über das Südchinesische Meer entsandt hatten. Es wird vermutet, dass die Mission durchgeführt wurde, während die Flugzeugträgerkampfgruppe USS Carl Vinson durch die Region segelte.
Der “Daily Star” bringt diese Flüge in Zusammenhang mit dem schwelenden Konflikt zwischen China und Taiwan und deutet die mutmaßlich gesteigerten Aufklärungsflüge als mögliche Provokation der Führung in Peking. Diese hatte zuletzt mehrfach erklärt hatte, westliche Mächte sollten sich aus dem vermeintlichen chinesischen Einflussbereich heraushalten. Andernfalls könnte sich eine militärische Katastrophe ungeahnter Größe entfalten. Deutlicher kann man eine Kriegswarnung kaum aussprechen.
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rut/news.de

News des Tages: Lockdown-Regeln zu lasch? / Impfstoff-Rätsel gelöst / “Hartz und herzlich”-Star tot

News des Tages heute: Schärfere Corona-Maßnahmen beschlossen: Mediziner skeptisch! Ist der Advents-Lockdown zu lasch? +++ Coronavirus-News aktuell: Ursache für Blutgerinnsel enthüllt! Experten finden Auslöser im Astrazeneca-Impfstoff +++ Todes-Schock bei “Hartz und herzlich”: Fans unter Schock! Kowalski aus Rostock ist tot +++ Das und vieles mehr lesen Sie bei news.de.

Die Nachrichten des Tages auf news.de: Schärfere Corona-Maßnahmen beschlossen: Mediziner skeptisch! Ist der Advents-Lockdown zu lasch?
Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Robert Michael

Schärfere Corona-Maßnahmen beschlossen: Mediziner skeptisch! Ist der Advents-Lockdown zu lasch?
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Prinz Harry: Arme Meghan! Model enthüllt wilde Party-Knutscherei mit Harry
Das wird Meghan Markle aber gar nicht gefallen. Ein ehemaliges Model hat über seine wilde Party-Knutscherei mit Prinz Harry ausgepackt. Laut Suzannah Harvey habe sie heftigst mit Meghans Mann geflirtet und sogar gefummelt. > > zum Artikel
“Markus Lanz” im ZDF: Streeck schießt gegen Politik – “Haben mehr Wahlwerbung gesehen als Impfwerbung”
Bei Markus Lanz waren am Donnerstagabend das Boostern und eine mögliche Impfpflicht die bestimmenden Themen. “Es wird ohne eine Impfpflicht nicht gehen”, sagte der Grünen-Politiker Omid Nouripour. Der Virologe Hendrik Streeck kritisierte die Politik scharf dafür, dass es so weit kommen musste. > > zum Artikel
Marcus Lamb ist tot: TV-Prediger und bekannter Impfgegner an Corona gestorben
Er machte im Fernsehen Stimmung gegen die Corona-Impfung, jetzt ist Marcus Lamb tot. Der bekannte TV-Prediger starb an den Folgen einer Coronavirus-Infektion. Lamb wurde nur 64 Jahre alt. Er hinterlässt seine Frau Joni und die drei gemeinsamen Kinder. > > zum Artikel

FOTOS: Trauriger Abschied Diese Promis sind im Jahr 2021 von uns gegangen

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hos/news.de

Joe Biden: Trump nennt ihn “Ar***gesicht”! Dieser Biden-Spott geht zu weit

Politische Auseinandersetzungen werden in den USA auch unter der Gürtellinie geführt. Spätestens seit Donald J. Trump. So muss Präsident Joe Biden schon wieder einen miesen Tiefschlag aus dem Hause Trump hinnehmen.

US-Präsident Joe Biden dient wieder einmal als Vorlage für Trump-Gespött.
Bild: picture alliance/dpa

ER kann es einfach nicht lassen! Schon wieder hat Donald Trump Jr. einen geschmacklosen Witz auf Kosten von US-Präsident Joe Biden ins Netz gestellt. Es gehört zu den liebsten Posts, die der Sohn von Ex-US-Präsident Donald J. Trump bei Instagram online stellt. Immer wieder zieht der 43-Jährige über den Nachfolger seines Vaters her. Der Junior-Trump führt im Hause des Ex-Präsidenten ganz klar die Abteilung Attacke an. Sehr zum Wohlwollen seiner Abonnentinnen und Abonnenten.
Joe Biden verspottet von Donald Trump Jr. auf Foto bei Instagram
Die neueste Geschmacklosigkeit, die Donald Trump Jr. bei Instagram verbreitet, passt thematisch zur Weihnachtszeit. Auf dem Bild ist zunächst eine “The Elf on the Shelf”-Figur zu sehen, die mit heruntergelassener Hose auf einem Kopiergerät platziert wurde. Doch mit einer beschaulichen Weihnachtstradition hat das ganze nichts zu tun. Denn der ungewöhnliche Anblick ist noch nicht genug! Aus dem Drucker sieht man ein Porträt von Joe Biden kommen.
Schon gesehen? Völlig verrückt?! SO will Donald Trump Millionen Menschen auf der ganzen Welt gerettet haben
Joe Biden ist für Trump-Junior ein “Ar***gesicht”
Die miese Schlussfolgerung ist schnell klar: Joe Biden ist für den Trump-Clan nicht mehr als ein “Ar***gesicht”. Der knappe Kommentar vom Trump-Sohn unter dem Bild lautet: “Scheint legitim zu sein”. Für die Biden-Gegner ist es ein gefundenes Fressen, sie lachen sich unter dem Instagram-Post schlapp über so viel Geschmacklosigkeit.
“Eine direkte Farbkopie”, schüttet sich zum Beispiel Social-Media-Figur Branden Hampton vor Lachen aus. Fast 300.000 “Gefällt mir”-Klicks räumt Donald Trump Jr. mit dem Bösen Biden-Spott bei Instagram ab. Da darf man getrost annehmen, dass der nächste Tiefschlag schon in Vorbereitung ist …

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rut/news.de

Schärfere Corona-Maßnahmen beschlossen: Mediziner skeptisch! Ist der Advents-Lockdown zu lasch?

Bund und Länder haben sich zu schärferen Corona-Maßnahmen durchgerungen, der Lockdown für Ungeimpfte kommt. Aber reichen die aus, um die Pandemie zu brechen? Nicht nur Mediziner haben da ihre Zweifel.

Für Ungeimpfte wird das Jahresende 2021 ungemütlich: Die neuen Corona-Maßnahmen werden streng kontrolliert.
Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Robert Michael

Nach den jüngsten Bund-Länder-Beschlüssen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind Forderungen nach noch schärferen Maßnahmen laut geworden.
Lockdown für Ungeimpfte kommt – Mediziner üben Kritik
So plädierte etwa der Präsident der Intensivmediziner-Vereinigung Divi, Gernot Marx, für stärkere Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte. Auch Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt hält die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz für unzureichend. Städte und Gemeinden bezweifeln insbesondere, dass die von der Politik angestrebte Zahl von 30 Millionen Corona-Impfungen bis Weihnachten zu schaffen ist.
Adventslockdown beschlossen: Diese Maßnahmen kommen
Bund und Länder hatten am 2. Dezember Maßnahmen vorgestellt, um die Virusausbreitung zu bremsen. Dazu zählen erhebliche Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Ihnen wird im Weihnachtsgeschäft auch der Zutritt zu den meisten Läden verwehrt. Auch Apotheken und Pflegefachkräfte sollen gegen Corona impfen können, im Dezember kommen Millionen Dosen zusätzlich. Der Verkauf von Böllern und Feuerwerk zu Silvester wird bundesweit verboten.
Zweifel an Lockdown-Umsetzbarkeit: “Die Welle wird nicht so schnell aufhören”
Der Epidemiologe Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie in Bremen sagte, einige der Beschlüsse seien schwer umzusetzen. “Es ist fraglich, wie die Kontaktbeschränkungen von Ungeimpften durchgesetzt und kontrolliert werden können.” Er meinte:”Mit den Beschlüssen werden wir noch etwa drei bis vier Wochen einen Anstieg in den Kliniken und auf den Intensivstationen haben.” Auch die Inzidenz werde noch einige Zeit steigen. “Die Welle wird nicht so schnell aufhören.”
Corona-Radar aktuell: So sehen die Infektionszahlen am 03.12.2021 aus
Am Morgen des 3. Dezember meldete das Robert Koch-Institut (RKI) nach einem leichten Rückgang an den drei Tagen zuvor nun wieder eine steigende Sieben-Tage-Inzidenz. Demnach lag der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 442,1. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 439,2 gelegen, vor einer Woche bei 438,2 (Vormonat: 169,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 74.352 Corona-Neuinfektionen. Vor genau einer Woche waren es 76.414 Ansteckungen.
Divi-Präsident Marx sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND):”Wir brauchen deutliche Kontaktbeschränkungen, aktuell tatsächlich am besten für alle.” Über die neue Virusvariante Omikron wisse man noch nicht genug. “Wir können nicht ausschließen, dass die Impfstoffe vermindert wirken”, sagte er. “Wegen dieses Nicht-Wissens ist zwingend notwendig, besonders vorsichtig zu sein.”
Maßnahmen reichen nicht! Experten fordern schärfere Lockdown-Schritte
Bundesärztekammer-Präsident Reinhardt sagte der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ):”Um das Gesundheitswesen vor Überlastung zu schützen, wären aus unserer Sicht noch weitergehende Maßnahmen notwendig.” Seiner Meinung nach sollte für Geimpfte und Genesene bundesweit verpflichtend in Bars, Restaurants sowie für Sport und Kulturveranstaltungen in Innenräumen 2G plus gelten – dann müsste zusätzlich auch noch ein Test vorgelegt werden. Vor allem müsse die Einhaltung der Zutrittsvoraussetzungen strikt kontrolliert und deren Missachtung verbindlich sanktioniert werden, mahnte er.
Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa), die Einhaltung der Corona-Vorschriften habe nun Priorität. “Das ist im Moment einfach wichtiger, als Parkverstöße oder überhöhte Geschwindigkeit zu kontrollieren.”
Polizei warnt vor steigender Aggressivität durch Adventslockdown
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) befürchtet eine Zunahme der Aggressivität von Menschen. GdP-Bundeschef Oliver Malchow sagte der dpa: “Wir kennen ja schon aus der dritten Welle aggressives Verhalten nicht nur gegenüber der Polizei – denken Sie an den Mitarbeiter einer Tankstelle, der das Leben verloren hat, weil einer die Maske nicht tragen wollte.” In Rheinland-Pfalz hatte ein Mann einen Studenten, der in einer Tankstelle an der Kasse als Aushilfe jobbte, im September im Streit um das Tragen einer Corona-Maske erschossen.
Der Städte- und Gemeindebund hält die Bund-Länder-Beschlüsse für einen richtigen Ansatz. “Der Maßnahmenkatalog kommt spät, aber besser spät als gar nicht”, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der “Rheinischen Post”. Skeptisch zeigte er sich hinsichtlich der 30 Millionen Impfungen bis Weihnachten. “Wir hören immer wieder, dass die Impfstoffe bei der Verteilung noch nicht so vorhanden sind, wie von den Ärzten gewünscht.” Der Präsident des Deutschen Städtetags, Markus Lewe, sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe: “In vielen Städten kommt derzeit jedoch nicht genügend Impfstoff an.”
Epidemiologe Zeeb rechnete: “Wenn wir weiter eine Million Menschen am Tag impfen, dann haben wir bis 24. Dezember erst rund 20 Millionen.” Die Zahl der Impfungen müsse auf rund 1,5 Millionen pro Tag steigen, um 30 Millionen zu erreichen.
Kritik an Böllerverkaufsverbot zu Silvester 2021/22
Derweilen kritisierte der Geschäftsführer des Verbandes der pyrotechnischen Industrie (VPI), Klaus Gotzen, die Entscheidung, den Verkauf von Feuerwerkskörpern erneut zu verbieten. “Dieses Verkaufsverbot darf es nicht geben. Das würden viele Betriebe unserer Branche kein zweites Mal überleben. 3.000 Jobs sind in Gefahr”, sagte er der “Bild”. Unter freiem Himmel sei das Risiko, sich mit Corona anzustecken, sehr gering. Zudem seien viele Menschen geimpft, sie ließen sich testen und verhielten sich vernünftig.
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loc/news.de/dpa

Angela Merkel: Kanzlerin zückt den Stinkefinger! Söder empört mit Bier-Post zum Abschied

Stinkefinger-Schock und Bier-Eklat: Beim Großen Zapfenstreich von Angela Merkel ging es ziemlich heiß her. Während Markus Söder der Kanzlerin zum Abschied ein Bier im Netz spendierte, sorgte Merkel mit einer ungewöhnlichen Geste für Schlagzeilen.

Mit einem Großen Zapfenstreich wurde Kanzlerin Merkel gegen Ende ihrer Regierungszeit nach 16 Jahren im Bendlerblock verabschiedet.
Bild: dpa

Noch ist sie Kanzlerin, aber der Abschied naht: Am Donnerstagabend ehrte die Bundeswehr Angela Merkel mit dem Großen Zapfenstreich. Die Kanzlerin selbst wirkte während des Abschieds sichtlich ergriffen. Beim Lied “Rote Rosen” kämpfte die Noch-Kanzlerin mit den Tränen. Kein Wunder: Nach 16 Jahren Amtszeit geht die Ära Merkel in der kommenden Woche zu Ende. Danach übernimmt Olaf Scholz (SPD) das Amt des Kanzlers. Etliche Politiker, Kollegen, Wegbegleiter und Freunde nutzten daher die Möglichkeit, um Angela Merkel für ihre Arbeit, ihr Engagement, ihren Einsatz und ihren Rat zu danken.
Angela Merkel beim Großen Zapfenstreich: Markus Söder bedankt sich bei Kanzlerin mit Bier-Post
Einer, der die Gelegenheit bereits vor dem Großen Zapfenstreich nutzte, um sich von Angele Merkel zu verabschieden, war Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. In einem bewegenden Post bei Facebook schrieb er: “Eine große Politikerin und eine überragende Persönlichkeit verabschiedet sich von der politischen Weltbühne: Vielen Dank, Angela Merkel!” Weiter heißt es in seinem Post: “Sie hat Deutschland in den 16 Jahren ihrer Kanzlerschaft erfolgreich durch viele Krisen gesteuert. Wir haben gerade in der Coronakrise sehr vertrauensvoll zusammengearbeitet. Ihre Erfahrung, ihr Wissen und ihr Rat sind von unschätzbarem Wert. Wir werden sie sehr vermissen!”

Facebook-User sind empört über Söders Bier-Schocker zum Merkel-Abschied
Dazu veröffentlichte Söder eine Reihe von Fotos, die ihn gemeinsam mit Merkel zeigen. Vor allem eine Aufnahme stößt dabei ins Auge: Sie zeigt Angela Merkel mit einer Maß Bier in der Hand oder besser gesagt am Mund, während ihr Markus Söder mit großen Augen beim Trinken zusieht. Es ist ein Bild, das auf geteilte Meinung stößt. “So was von unpassend”, schimpft etwa dieser Kommentator neben dem besagten Bier-Foto. “Zieh ab den Humpen…” oder “Hat die nen Zug”, scherzen hingegen andere.

Auch Christian Lindner würdigt Merkel bei Twitter
FDP-Chef Christian Lindner verzichtet da lieber auf ein Foto. Er schrieb auf seinem Twitter-Kanal: “Angela #Merkel danke ich für Ihren jahrzehntelangen Dienst. Politische Unterschiede im Einzelnen verstellen uns nicht den Blick darauf, dass sie sich für Europa und Deutschland große Verdienste erworben hat. Dafür gebühren ihr Anerkennung und Dank der Liberalen.”

Angela #Merkel danke ich für Ihren jahrzehntelangen Dienst. Politische Unterschiede im Einzelnen verstellen uns nicht den Blick darauf, dass sie sich für Europa und Deutschland große Verdienste erworben hat. Dafür gebühren ihr Anerkennung und Dank der Liberalen. CL #Zapfenstreich— Christian Lindner (@c_lindner) December 2, 2021
So nimmt die Politik Abschied von Kanzlerin Merkel
Auch Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt bedankte sich bei Angela Merkel. “Ich möchte Angela #Merkel für ihre Kraft und Umsicht danken, mit der sie Deutschland in den letzten 16 Jahren im wahrsten Sinne des Wortes gedient hat. Danke dafür, dass sie sich für andere Meinungen interessiert und Auseinandersetzungen nicht gescheut hat.”, heißt es in ihrem Post. Weiter schrieb sie: “Sie hat das Amt mit einer Würde ausgefüllt, die stilbildend war und ist. Jetzt ist es Zeit für einen Aufbruch für unser Land. Für ihren ganz persönlichen Aufbruch in neue Zeiten wünsche ich Angela Merkel von Herzen alles Gute.”

Ich möchte Angela #Merkel für ihre Kraft und Umsicht danken, mit der sie Deutschland in den letzten 16 Jahren im wahrsten Sinne des Wortes gedient hat. Danke dafür, dass sie sich für andere Meinungen interessiert und Auseinandersetzungen nicht gescheut hat. #Zapfenstreich 1/2 pic.twitter.com/NfIuT8tWfu— Katrin Göring-Eckardt (@GoeringEckardt) December 2, 2021

Peter Altmaier fand zum Abschied von Angela Merkel ebenfalls emotionale Worte: “#Zapfenstreich für ein große Kanzlerin. Wir hatten den Farbfilm so oft vergessen, in 16 turbulenten Jahren. Aber #Angela #Merkel hat uns schwarz auf weiß erklärt, wenn es ernst & wichtig war. Für Land & Leute, für Deutschland & Europa. Thx a lot! We will badly miss you!”, heißt es in seinem Post.

Großer #Zapfenstreich für ein große Kanzlerin. Wir hatten den Farbfilm so oft vergessen, in 16 turbulenten Jahren. Aber #Angela #Merkel hat uns schwarz auf weiß erklärt, wenn es ernst & wichtig war. Für Land & Leute, für Deutschland & Europa. Thx a lot! We will badly miss you!— Peter Altmaier (@peteraltmaier) December 2, 2021

“Es war mir eine Ehre mit Ihnen als Bundesministerin & Ministerpräsidentin zusammenzuarbeiten. Vielen Dank liebe Frau Merkel für Ihren Einsatz für unser Land. Gemeinsame Wege, gute Diskussionen, fairen Streit & fröhliche Momente. Ihnen & Ihrer Familie alles Gute”, kommentierte Manuela Schwesig das Ende von Merkels Amtszeit.
Es war mir eine Ehre mit Ihnen als Bundesministerin & Ministerpräsidentin zusammenzuarbeiten. Vielen Dank liebe Frau Merkel für Ihren Einsatz für unser Land. Gemeinsame Wege, gute Diskussionen, fairen Streit & fröhliche Momente???? Ihnen & Ihrer Familie alles Gute???? #Zapfenstreich pic.twitter.com/ZRoAqIy4oS— Manuela Schwesig (@ManuelaSchwesig) December 2, 2021
Angela Merkel zeigt Stinkefinger bei Zapfenstreich – Twitter-User lästert über Merkel
Angela Merkel selbst sorgte nach dem Zapfenstreich ebenfalls noch einmal für Schlagzeilen, die sie selbst wohl lieber vermieden hätte. Ein auf Twitter veröffentlichtes Foto zeigt die Kanzlerin mit einer vermeintlichen Stinkefinger-Geste statt der bekannten Merkel-Raute. “Angela #Merkel mit einer letzten großen Geste an ihr Volk. #Zapfenstreich”, heißt es zum Skandal-Foto. Ein Scherz, den sich dieser User offenbar nicht verkneifen konnte.
Angela #Merkel mit einer letzten großen Geste an ihr Volk. #Zapfenstreich pic.twitter.com/oP7k1F912S— THE REAL ELHADJI ©️ (@elhadji_kleckso) December 2, 2021
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sba/news.de

Großer Zapfenstreich heute in TV + Live-Stream: Abschied von Angela Merkel – diese Songs wünscht sich die Ex-Kanzlerin 

Nach 16 Jahren als Bundeskanzlerin nimmt Angela Merkel Abschied – und bekommt mit dem Großen Zapfenstreich der Bundeswehr am 2. Dezember 2021 ein musikalisches Adieu. So sehen Sie das Spektakel in TV und Live-Stream.

Abschied nach 16 Jahren im Kanzleramt: Angela Merkel wird am 2. Dezember 2021 mit dem Großen Zapfenstreich verabschiedet.
Bild: picture alliance/dpa/AP POOL | Markus Schreiber

Für Angela Merkel ist der 2. Dezember 2021 erstmal ein ganz normaler Arbeitstag in den Zeiten der Pandemie. Am Donnerstagmittag kommt die geschäftsführende Kanzlerin per Videoschalte mit den Ministerpräsidenten zusammen. Wie oft seit Beginn der Corona-Krise im Frühjahr 2020 geht es um schärfere Maßnahmen zur Kontaktreduzierung. Doch diesmal ist es vor allem ein Tag des Abschieds für Merkel. Nicht nur, dass es die allerletzte Ministerpräsidentenkonferenz sein dürfte, die sie leitet. Am Abend verabschiedet sich die Bundeswehr mit einem Großen Zapfenstreich von der Kanzlerin. Kommende Woche soll ihr SPD-Nachfolger Olaf Scholz im Bundestag vereidigt werden.
Großer Zapfenstreich für Angela Merkel in TV und Live-Stream
Die musikalische Abschiedszeremonie für Angela Merkel wird am Abend des 02.12.2021 live im deutschen Fernsehen übertragen. Ab 19.00 Uhr schaltet der Nachrichtensender “Welt” ebenso wie “Bild TV” live nach Berlin, um den Großen Zapfenstreich im Free-TV zu zeigen. Ab 19.15 Uhr überträgt auch Deutsche Welle TV in Echtzeit aus Berlin, ab 19.20 Uhr ist das ZDF auf Sendung, um Angela Merkels Abschiedsparade im Fernsehen zu zeigen. Wer mag, kann auch auf die Live-Übertragung im Live-Stream ausweichen und beispielsweise in der ZDF Mediathek hautnah beim Großen Zapfenstreich für Angela Merkel dabei sein.
Welche Tradition verbirgt sich hinter dem Großen Zapfenstreich?
Der Große Zapfenstreich gilt als höchste Würdigung, welche die deutschen Streitkräfte einer Zivilperson zuteilwerden lassen können. Neben Bundeskanzlerinnen und Bundeskanzler werden etwa auch Bundespräsidenten und Verteidigungsminister bei ihrer Verabschiedung mit dem Brauch geehrt. Seine Ursprünge gehen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Immer abends findet das Zeremoniell statt, es besteht aus einem Aufmarsch, mehreren Musikstücken – darunter die Nationalhymne – und dem Ausmarsch. Auch Fackeln gehören dazu, wenn Merkel im Bendlerblock, dem Berliner Dienstsitz des Verteidigungsministeriums, die feierliche Ehrung entgegennimmt.
Wieviel Emotion wird die so oft als nüchterne Pragmatikerin beschriebene Physikerin Merkel an diesem Abend zeigen? Ihre Amtsvorgänger Gerhard Schröder (SPD) und Helmut Kohl (CDU) waren bei den Zeremonien jedenfalls zutiefst gerührt. Als das Stabsmusikchor der Bundeswehr Mitte November 2005 in Hannover auf Wunsch Schröders als letztes Lied Frank Sinatras “My way” intonierte, traten dem scheidenden Kanzler Tränen in die Augen.
Kohl wurde Mitte Oktober 1998 zum Abschied im pfälzischen Speyer mit einem Großen Zapfenstreich geehrt. Mehr als einmal sei er dabei vor der Kulisse des altenKaiserdomes zu Tränen gerührt gewesen, berichteten damals Reporter. Als er seine Ansprache vor den rund 450 Soldaten und mehr als 15.000 Zuschauern mit den Worten “Ich wünsche unserem Vaterland Glück und Gottes Segen” beendete, schien seine Stimme zu versagen.
Angela Merkel hält letzte Rede beim Großen Zapfenstreich – welche Gäste sind dabei?
Soviel Pathos ist Merkel (67) nicht zu eigen. Sieben Minuten sind für ihre Rede eingeplant. Wegen der Corona-Pandemie gibt es eine deutlich geringere Zahl an Gästen als üblich, ein Empfang ist nicht geplant. Es gilt die 2G-plus-Regelung. Nur Menschen, die geimpft oder genesen sind und zusätzlich einen aktuellen Test gemacht haben, werden hereingelassen. Gut 50 Bundesministerinnen und -minister aus ihrer Regierungszeit hat Merkel eingeladen, dazu eine Reihe von Wegbegleitern aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft, heißt es. Als Ehrengast wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erwartet, er wird von seiner Ehefrau Elke Büdenbender begleitet.
Bunter Musik-Mix für Angela Merkel: Diese Lieder wünscht sich die Kanzlerin beim Großen Zapfenstreich
Dafür setzt die scheidende Kanzlerin mit ihrer Auswahl der traditionell drei Musikstücke des Abends Akzente. “Für mich soll’s rote Rosen regnen” von Hildegard Knef hat sich Merkel gewünscht und das ökumenische Kirchenlied “Großer Gott, wir loben Dich”. Sie ist in einem Pfarrhaushalt aufgewachsen – ihr 2011 gestorbener Vater Horst Kasner war evangelischer Theologe. Auch Merkels Mutter Herlind, die noch dabei war, als ihre Tochter am 14. März 2018 zum vierten Mal als Kanzlerin vereidigt wurde, ist tot – sie starb im April 2019.
Eine Reminiszenz an Merkels Jugend in der damaligen DDRdürfte es sein, dass die Bundeswehr auch den Titel “Du hast den Farbfilm vergessen” spielen soll. Die Punk-Sängerin Nina Hagen landete damit 1974 in der DDR einen Hit. Für viele Ostdeutsche, die sich vielleicht häufiger ein Bekenntnis der Kanzlerin zu ihren Wurzeln gewünscht haben, könnte das ein Signal sein. Nina Hagen schrieb in ihrer Autobiografie, das Lied triefe vor Ironie, es spiele “im Milieu einer irren Sehnsucht danach, dieser Schwarzweißwelt zu entfliehen”.
Bundeswehr in Panik wegen Angela Merkels ausgefallenen Musikwünschen
Beim Stabsmusikkorps der Bundeswehr hat Merkels Auswahl für Zeitdruck gesorgt. “Die Wünsche kamen spät und haben mich überrascht”, sagte Dirigent und Oberstleutnant Reinhard Kiauka der Tageszeitung “taz”. “Wir hatten neun Tage Vorlauf. Das ist sportlich.” Die Songs von Knef und Hagen seien im Notenarchiv nicht vorhanden gewesen – die Instrumentierung beim Zapfenstreich ist mit Blasinstrumenten und Schlagwerken festgelegt. Ein Klarinettist des Musikkorps habe deswegen innerhalb von zwei Tagen ein neues Arrangement geschrieben. Man darf gespannt sein, wie Merkel auf die Musikstücke reagiert.
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loc/news.de/dpa

Nach Corona-Krisen-Gipfel: Kontakte, Einkaufen, Schulen, Kneipen – DAS sind die neuen Corona-Beschlüsse

Deutschland will die vierte Corona-Welle brechen! Beim Corona-Gipfel am Donnerstag wurden neue Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie beschlossen. Wie der neue Corona-Plan der Regierung aussieht, erfahren Sie hier.

Zwei Wochen nach der letzten Bund-Länder-Runde haben die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten und die Bundesregierung weitere Verschärfungen und Vereinheitlichungen von Corona-Maßnahmen beschlossen. Vereinbart wurden “strenge Kontrollen” dieser Maßnahmen. Die meisten Neuregelungen müssen von den Ländern per Verordnung umgesetzt werden, andere durch Gesetzesänderungen. Daher blieb zunächst offen, wann was konkret in Kraft tritt.
Die Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern im Überblick
2G BEIM SHOPPEN: Dort, wo es noch nicht gilt, wird der Zutritt zu Geschäften auf Geimpfte und Genesene beschränkt, unabhängig davon, wie hoch die Inzidenz ist. Ausgenommen sind Läden des täglichen Bedarfs, also etwa Supermärkte.
2G IN KINO, THEATER, RESTAURANT: Zugang zu Kultur- und Freizeiteinrichtungen und auch zu Restaurants soll es nur noch für Geimpfte und Genesene geben – ebenfalls inzidenzunabhängig. Ausnahmen etwa für Kinder sind möglich. Zusätzlich können auch noch Tests vorgeschrieben werden (2G plus).
GROSSVERANSTALTUNGEN UND FUSSBALL: Flächendeckende «Geisterspiele» sind nicht geplant, aber deutlich weniger Zuschauer: Auslastung von Stadien maximal 50 Prozent, höchstens 15 000 Zuschauer; in geschlossenen Räumen ebenfalls maximal 50 Prozent Auslastung und nicht mehr als 5000 Zuschauer – Zugang jeweils nur geimpft oder genesen (2G) und mit Maske.
RESTAURANTS: Werden nicht bundesweit geschlossen. Regional sollen aber «zeitlich befristete» Schließungen durch eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes wieder möglich gemacht werden. Das gilt auch für mögliche Alkoholverkaufsverbote oder Einschränkungen bei Hotelübernachtungen.
BARS, CLUBS, PARTYS: Spätestens bei einer Inzidenz über 350 müssen Bars und Clubs schließen. Mehr als die Hälfte der Stadt- und Landkreise in Deutschland liegt momentan darüber. Eingeschränkt werden auch Privatpartys: Bei Inzidenzen über 350 dürfen maximal noch 50 Menschen drinnen zusammenkommen, auch wenn sie geimpft oder genesen sind, draußen maximal 200.
KONTAKTE: Treffen, an denen auch nur ein Ungeimpfter oder nicht Genesener beteiligt ist, werden beschränkt auf den eigenen Haushalt und maximal zwei Personen eines anderen. Kinder sind ausgenommen. Unbeschränkt bleiben nur Treffen, an denen ausschließlich Geimpfte und Genesene teilnehmen.
BÖLLERVERBOT ZUM JAHRESWECHSEL: Feuerwerk und Böller dürfen vor Silvester nicht verkauft werden. Kommunen sollen auf “publikumsträchtigen” Plätzen Böller und Feuerwerk verbieten. Außerdem soll es Versammlungsverbote geben.
WEITERHIN GÜLTIG: Bestehende Beschlüsse bleiben weiter gültig, sofern sie nicht durch die neuen Vorgaben überholt werden. Damit dürfte weiterhin gelten, dass etwa in Hotels, Fitnessstudios, Friseur- oder Kosmetiksalons 2G dann greift, wenn bestimmte Krankenhausbelegungswerte in einer Region überschritten werden.
MASKENPFLICHT IN SCHULEN: Wo sie noch nicht wieder eingeführt wurde, muss das jetzt passieren. Ob Masken auch am Platz getragen werden müssen, bleibt offen. Im Beschluss heißt es nur: “In den Schulen gilt eine Maskenpflicht für alle Klassenstufen.”
IMPFUNGEN: Jeder, der eine Erstimpfung und “fristgerecht” seine Zweit- oder Booster-Impfung bekommen möchte, soll diese bis Weihnachten bekommen können. Apotheken, Pflegefachkräfte, Zahnärztinnen und Zahnärzte sollen künftig mitimpfen dürfen.
SPEZIELLE IMPFPFLICHT: Angekündigt wird noch einmal eine einrichtungsbezogene Impfpflicht, etwa für Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen und Kliniken. Daran wird bereits gearbeitet.
ALLGEMEINE IMPFPFLICHT: Bund und Länder gehen davon aus, dass diese ab Februar kommen könnte. Der Ethikrat soll bis Jahresende eine Empfehlung dafür erarbeiten. Begrüßt werde, dass der Bundestag “zeitnah” über das Thema entscheiden wolle.
AUSLAUFENDER IMPFSTATUS: Noch keine Entscheidung. Bis Jahresende soll klarer werden, ab welchem Monat der Status “geimpft” künftig in Deutschland ausläuft. Auf EU-Ebene werde über einen Zeitraum von neun Monaten nach der zweiten Impfung diskutiert, heißt es.
KRISENSTAB: Im Bundeskanzleramt wird ein erweiterter Bund-Länder-Krisenstab eingerichtet, der sich um Impfstofflieferung und -verteilung kümmern soll. Bereits bekannt war, dass der Bundeswehrgeneral Carsten Breuer diesen führen soll.
EXPERTENSTAB: Ebenfalls im Kanzleramt wird ein Expertengremium von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eingerichtet. Es soll einmal die Woche tagen und gemeinsame Vorschläge machen.
Corona-Gipfel am Donnerstag: Alle aktuellen Beschlüsse, Corona-Maßnahmen und Regeln im News-Ticker
Gemeinsam sollten bei der Ministerpräsidentenkonferenz einheitliche und zum Teil auch deutlich härtere Maßnahmen beschlossen werden, um das Infektionsgeschehen vor Weihnachten zu bremsen. Wie der neue Corona-Plan aussieht, erfahren Sie hier in unseren News-Ticker:
+++ 02.12.2021: Merkel würde für Impfpflicht stimmen +++
Die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht in Deutschland ausgesprochen. Sie würde dafür stimmen, wenn sie bei der geplanten Abstimmung noch Mitglied im Bundestag wäre, sagte Merkel am Donnerstag nach einer Bund-Länder-Schalte zu Corona in Berlin. Trotz aller Werbung fürs Impfen gebe es eine Impflücke. Alle Verantwortlichen hätten gehofft, dass die Freiwilligkeit beim Impfen besser angenommen würde. Merkels voraussichtlicher Nachfolger Olaf Scholz (SPD) hatte angekündigt, dass über eine allgemeine Impfpflicht im Bundestag ohne Fraktionsdisziplin abgestimmt werden solle.
+++ 02.12.2021: Diskotheken werden bei hohen Inzidenzen geschlossen +++
Clubs und Diskotheken werden bei hohen Corona-Infektionszahlen wegen des Ansteckungsrisikos geschlossen. Dies gilt ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 350 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach einem Beschluss von Bund und Ländern am Donnerstag sagte.
+++ 02.12.2021: Beschluss: Apotheker und Zahnärzte dürfen künftig impfen +++
Zur Eindämmung der Corona-Pandemie sollen künftig auch Zahnärzte, Apotheker und Pflegefachkräfte Impfungen gegen das Virus vornehmen dürfen. Der Bund werde den Kreis der dazu berechtigten Personen deutlich ausweiten, heißt es in einem Beschluss von Bund und Ländern vom Donnerstag.
+++ 02.12.2021: Beschluss: Maskenpflicht für Schulen soll generell gelten +++
Zur Eindämmung der Corona-Pandemie soll in den Schulen generell eine Maskenpflicht für alle Klassenstufen gelten, auch dort, wo das bisher nicht der Fall ist. Das beschlossen Bund und Länder bei ihren Beratungen am Donnerstag.
+++ 02.12.2021: Merkel: Vierte Corona-Welle muss gebrochen werden +++
Die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Lage in der Corona-Pandemie in Deutschland als sehr ernst bezeichnet. Die vierte Welle müsse gebrochen werden, sagte Merkel am Donnerstag in Berlin nach Beratungen von Bund und Ländern. Sie betonte die Bedeutung von Booster-Impfungen.
Der Impfstatus werde bei einer doppelten Impfung nicht dauerhaft anerkannt werden können, sagte Merkel. Es werde auch auf EU-Ebene diskutiert, dass nach neun Monaten die zweite Impfungen ihre Gültigkeit verliere, daher sei das Boostern ganz wichtig. Der Übergang werde aber so sein, dass jeder eine Chance habe, seinen Impfstatus zu erneuern. Merkel sagte mit Blick auf die aktuelle Lage, die Belastung in Krankenhäusern gerate teilweise an Grenzen. Patienten müssten verlegt werden. Es sei ein “Akt der nationalen Solidarität” nötig.
+++ 02.12.2021: Lockdown für Ungeimpfte kommt! Bundesweit 2G-Regel im Einzelhandel geplant +++
Zur Eindämmung der Corona-Pandemie soll im Einzelhandel bundesweit die 2G-Regel gelten – Zugang haben sollen also nur noch Geimpfte und Genesene. Ausgenommen sein sollen Geschäfte des täglichen Bedarfs. Darauf einigten sich Bund und Länder bei ihren Beratungen am Donnerstag, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Merkel sagte: Die 2G-Regeln werden bundesweit flächendeckend auf den Einzelhandel ausgeweitet. Auch wird der Zugang zu Kultur- und Freizeiteinrichtungen (u. a. Kinos, Theater, Gaststätten) inzidenzunabhängig nur für Geimpfte und Genese (2G) möglich sein. Optional kann ein Test vorgeschrieben werden (2G+).
+++ 02.12.2021: Beschluss: Strenge Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte +++
Auf nicht gegen das Coronavirus Geimpfte kommen in ganz Deutschland strenge Kontaktbeschränkungen zu. Zusammenkünfte im öffentlichen und privaten Raum, an denen nicht geimpfte und nicht genesene Personen teilnehmen, seien auf den eigenen Haushalt sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushalts zu beschränken, heißt es in einem Bund-Länder-Beschluss vom Donnerstag. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres seien ausgenommen.
+++ 02.12.2021: Kreise: Verkauf von Böllern und Feuerwerk an Silvester verboten +++
Der Verkauf von Böllern und Feuerwerk zu Silvester wird in diesem Jahr erneut verboten. Darauf einigten sich Bund und Länder bei ihren Beratungen am Donnerstag, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Auf besonders publikumsträchtigen Plätzen soll es demnach zudem ein Feuerwerksverbot geben. Für betroffene Unternehmen ist eine entsprechende Kompensation im Rahmen der geplanten Wirtschaftshilfen vorgesehen. Eine Einigung auf das gesamte Beschlusspapier mit weiteren Punkten stand allerdings am frühen Nachmittag noch aus.
Bereits im vergangenen Jahr war wegen der Corona-Pandemie der Verkauf von Silvesterfeuerwerk deutschlandweit untersagt. Ziel war es, die Krankenhäuser vor Überlastung zu schützen – unter anderem, indem Verletzungen beim Abbrennen von Feuerwerk in der Silvesternacht verhindert werden.
Mehr dazu hier.
+++ 02.12.2021 Bund und Länder erwägen 30-Prozent-Deckel für Großveranstaltungen +++
Zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird die Teilnehmerzahl für überregionale Sport-, Kultur- und vergleichbare Großveranstaltungen deutlich eingeschränkt. Künftig dürfen maximal 30 bis 50 Prozent der Platzkapazität genutzt werden. In Innenräumen dürfen es aber höchstens 5000 Besucher und im Freien höchstens 15 000 sein, wie Bund und Länder am Donnerstag beschlossen haben.
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sba/news.de/dpa

Corona-Krisen-Gipfel im News-Ticker: Lockdown für Ungeimpfte kommt! DAS sind die neuen Corona-Beschlüsse

Deutschland will die vierte Corona-Welle brechen! Beim Corona-Gipfel am Donnerstag wurden neue Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie beschlossen. Wie der neue Corona-Plan der Regierung aussieht, erfahren Sie hier.

Zwei Wochen nach der letzten Bund-Länder-Runde haben die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten und die Bundesregierung weitere Verschärfungen und Vereinheitlichungen von Corona-Maßnahmen beschlossen. Vereinbart wurden “strenge Kontrollen” dieser Maßnahmen. Die meisten Neuregelungen müssen von den Ländern per Verordnung umgesetzt werden, andere durch Gesetzesänderungen. Daher blieb zunächst offen, wann was konkret in Kraft tritt.
Die Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern im Überblick
2G BEIM SHOPPEN: Dort, wo es noch nicht gilt, wird der Zutritt zu Geschäften auf Geimpfte und Genesene beschränkt, unabhängig davon, wie hoch die Inzidenz ist. Ausgenommen sind Läden des täglichen Bedarfs, also etwa Supermärkte.
2G IN KINO, THEATER, RESTAURANT: Zugang zu Kultur- und Freizeiteinrichtungen und auch zu Restaurants soll es nur noch für Geimpfte und Genesene geben – ebenfalls inzidenzunabhängig. Ausnahmen etwa für Kinder sind möglich. Zusätzlich können auch noch Tests vorgeschrieben werden (2G plus).
GROSSVERANSTALTUNGEN UND FUSSBALL: Flächendeckende «Geisterspiele» sind nicht geplant, aber deutlich weniger Zuschauer: Auslastung von Stadien maximal 50 Prozent, höchstens 15 000 Zuschauer; in geschlossenen Räumen ebenfalls maximal 50 Prozent Auslastung und nicht mehr als 5000 Zuschauer – Zugang jeweils nur geimpft oder genesen (2G) und mit Maske.
RESTAURANTS: Werden nicht bundesweit geschlossen. Regional sollen aber «zeitlich befristete» Schließungen durch eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes wieder möglich gemacht werden. Das gilt auch für mögliche Alkoholverkaufsverbote oder Einschränkungen bei Hotelübernachtungen.
BARS, CLUBS, PARTYS: Spätestens bei einer Inzidenz über 350 müssen Bars und Clubs schließen. Mehr als die Hälfte der Stadt- und Landkreise in Deutschland liegt momentan darüber. Eingeschränkt werden auch Privatpartys: Bei Inzidenzen über 350 dürfen maximal noch 50 Menschen drinnen zusammenkommen, auch wenn sie geimpft oder genesen sind, draußen maximal 200.
KONTAKTE: Treffen, an denen auch nur ein Ungeimpfter oder nicht Genesener beteiligt ist, werden beschränkt auf den eigenen Haushalt und maximal zwei Personen eines anderen. Kinder sind ausgenommen. Unbeschränkt bleiben nur Treffen, an denen ausschließlich Geimpfte und Genesene teilnehmen.
BÖLLERVERBOT ZUM JAHRESWECHSEL: Feuerwerk und Böller dürfen vor Silvester nicht verkauft werden. Kommunen sollen auf “publikumsträchtigen” Plätzen Böller und Feuerwerk verbieten. Außerdem soll es Versammlungsverbote geben.
WEITERHIN GÜLTIG: Bestehende Beschlüsse bleiben weiter gültig, sofern sie nicht durch die neuen Vorgaben überholt werden. Damit dürfte weiterhin gelten, dass etwa in Hotels, Fitnessstudios, Friseur- oder Kosmetiksalons 2G dann greift, wenn bestimmte Krankenhausbelegungswerte in einer Region überschritten werden.
MASKENPFLICHT IN SCHULEN: Wo sie noch nicht wieder eingeführt wurde, muss das jetzt passieren. Ob Masken auch am Platz getragen werden müssen, bleibt offen. Im Beschluss heißt es nur: “In den Schulen gilt eine Maskenpflicht für alle Klassenstufen.”
IMPFUNGEN: Jeder, der eine Erstimpfung und “fristgerecht” seine Zweit- oder Booster-Impfung bekommen möchte, soll diese bis Weihnachten bekommen können. Apotheken, Pflegefachkräfte, Zahnärztinnen und Zahnärzte sollen künftig mitimpfen dürfen.
SPEZIELLE IMPFPFLICHT: Angekündigt wird noch einmal eine einrichtungsbezogene Impfpflicht, etwa für Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen und Kliniken. Daran wird bereits gearbeitet.
ALLGEMEINE IMPFPFLICHT: Bund und Länder gehen davon aus, dass diese ab Februar kommen könnte. Der Ethikrat soll bis Jahresende eine Empfehlung dafür erarbeiten. Begrüßt werde, dass der Bundestag “zeitnah” über das Thema entscheiden wolle.
AUSLAUFENDER IMPFSTATUS: Noch keine Entscheidung. Bis Jahresende soll klarer werden, ab welchem Monat der Status “geimpft” künftig in Deutschland ausläuft. Auf EU-Ebene werde über einen Zeitraum von neun Monaten nach der zweiten Impfung diskutiert, heißt es.
KRISENSTAB: Im Bundeskanzleramt wird ein erweiterter Bund-Länder-Krisenstab eingerichtet, der sich um Impfstofflieferung und -verteilung kümmern soll. Bereits bekannt war, dass der Bundeswehrgeneral Carsten Breuer diesen führen soll.
EXPERTENSTAB: Ebenfalls im Kanzleramt wird ein Expertengremium von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eingerichtet. Es soll einmal die Woche tagen und gemeinsame Vorschläge machen.
Corona-Gipfel am Donnerstag: Alle aktuellen Beschlüsse, Corona-Maßnahmen und Regeln im News-Ticker
Gemeinsam sollten bei der Ministerpräsidentenkonferenz einheitliche und zum Teil auch deutlich härtere Maßnahmen beschlossen werden, um das Infektionsgeschehen vor Weihnachten zu bremsen. Wie der neue Corona-Plan aussieht, erfahren Sie hier in unseren News-Ticker:
+++ 02.12.2021: Merkel würde für Impfpflicht stimmen +++
Die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht in Deutschland ausgesprochen. Sie würde dafür stimmen, wenn sie bei der geplanten Abstimmung noch Mitglied im Bundestag wäre, sagte Merkel am Donnerstag nach einer Bund-Länder-Schalte zu Corona in Berlin. Trotz aller Werbung fürs Impfen gebe es eine Impflücke. Alle Verantwortlichen hätten gehofft, dass die Freiwilligkeit beim Impfen besser angenommen würde. Merkels voraussichtlicher Nachfolger Olaf Scholz (SPD) hatte angekündigt, dass über eine allgemeine Impfpflicht im Bundestag ohne Fraktionsdisziplin abgestimmt werden solle.
+++ 02.12.2021: Diskotheken werden bei hohen Inzidenzen geschlossen +++
Clubs und Diskotheken werden bei hohen Corona-Infektionszahlen wegen des Ansteckungsrisikos geschlossen. Dies gilt ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 350 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach einem Beschluss von Bund und Ländern am Donnerstag sagte.
+++ 02.12.2021: Beschluss: Apotheker und Zahnärzte dürfen künftig impfen +++
Zur Eindämmung der Corona-Pandemie sollen künftig auch Zahnärzte, Apotheker und Pflegefachkräfte Impfungen gegen das Virus vornehmen dürfen. Der Bund werde den Kreis der dazu berechtigten Personen deutlich ausweiten, heißt es in einem Beschluss von Bund und Ländern vom Donnerstag.
+++ 02.12.2021: Beschluss: Maskenpflicht für Schulen soll generell gelten +++
Zur Eindämmung der Corona-Pandemie soll in den Schulen generell eine Maskenpflicht für alle Klassenstufen gelten, auch dort, wo das bisher nicht der Fall ist. Das beschlossen Bund und Länder bei ihren Beratungen am Donnerstag.
+++ 02.12.2021: Merkel: Vierte Corona-Welle muss gebrochen werden +++
Die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Lage in der Corona-Pandemie in Deutschland als sehr ernst bezeichnet. Die vierte Welle müsse gebrochen werden, sagte Merkel am Donnerstag in Berlin nach Beratungen von Bund und Ländern. Sie betonte die Bedeutung von Booster-Impfungen.
Der Impfstatus werde bei einer doppelten Impfung nicht dauerhaft anerkannt werden können, sagte Merkel. Es werde auch auf EU-Ebene diskutiert, dass nach neun Monaten die zweite Impfungen ihre Gültigkeit verliere, daher sei das Boostern ganz wichtig. Der Übergang werde aber so sein, dass jeder eine Chance habe, seinen Impfstatus zu erneuern. Merkel sagte mit Blick auf die aktuelle Lage, die Belastung in Krankenhäusern gerate teilweise an Grenzen. Patienten müssten verlegt werden. Es sei ein “Akt der nationalen Solidarität” nötig.
+++ 02.12.2021: Lockdown für Ungeimpfte kommt! Bundesweit 2G-Regel im Einzelhandel geplant +++
Zur Eindämmung der Corona-Pandemie soll im Einzelhandel bundesweit die 2G-Regel gelten – Zugang haben sollen also nur noch Geimpfte und Genesene. Ausgenommen sein sollen Geschäfte des täglichen Bedarfs. Darauf einigten sich Bund und Länder bei ihren Beratungen am Donnerstag, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Merkel sagte: Die 2G-Regeln werden bundesweit flächendeckend auf den Einzelhandel ausgeweitet. Auch wird der Zugang zu Kultur- und Freizeiteinrichtungen (u. a. Kinos, Theater, Gaststätten) inzidenzunabhängig nur für Geimpfte und Genese (2G) möglich sein. Optional kann ein Test vorgeschrieben werden (2G+).
+++ 02.12.2021: Beschluss: Strenge Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte +++
Auf nicht gegen das Coronavirus Geimpfte kommen in ganz Deutschland strenge Kontaktbeschränkungen zu. Zusammenkünfte im öffentlichen und privaten Raum, an denen nicht geimpfte und nicht genesene Personen teilnehmen, seien auf den eigenen Haushalt sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushalts zu beschränken, heißt es in einem Bund-Länder-Beschluss vom Donnerstag. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres seien ausgenommen.
+++ 02.12.2021: Kreise: Verkauf von Böllern und Feuerwerk an Silvester verboten +++
Der Verkauf von Böllern und Feuerwerk zu Silvester wird in diesem Jahr erneut verboten. Darauf einigten sich Bund und Länder bei ihren Beratungen am Donnerstag, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Auf besonders publikumsträchtigen Plätzen soll es demnach zudem ein Feuerwerksverbot geben. Für betroffene Unternehmen ist eine entsprechende Kompensation im Rahmen der geplanten Wirtschaftshilfen vorgesehen. Eine Einigung auf das gesamte Beschlusspapier mit weiteren Punkten stand allerdings am frühen Nachmittag noch aus.
Bereits im vergangenen Jahr war wegen der Corona-Pandemie der Verkauf von Silvesterfeuerwerk deutschlandweit untersagt. Ziel war es, die Krankenhäuser vor Überlastung zu schützen – unter anderem, indem Verletzungen beim Abbrennen von Feuerwerk in der Silvesternacht verhindert werden.
Mehr dazu hier.
+++ 02.12.2021 Bund und Länder erwägen 30-Prozent-Deckel für Großveranstaltungen +++
Zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird die Teilnehmerzahl für überregionale Sport-, Kultur- und vergleichbare Großveranstaltungen deutlich eingeschränkt. Künftig dürfen maximal 30 bis 50 Prozent der Platzkapazität genutzt werden. In Innenräumen dürfen es aber höchstens 5000 Besucher und im Freien höchstens 15 000 sein, wie Bund und Länder am Donnerstag beschlossen haben.
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sba/news.de/dpa

Corona-Krisen-Treffen im News-Ticker: Merkel verkündet bundesweiten Advents-Lockdown für Ungeimpfte

Deutschland will die vierte Corona-Welle brechen! Beim Corona-Gipfel am Donnerstag sollen neue Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie beschlossen werden. Welche neuen Regeln es künftig gibt, erfahren Sie hier im News-Ticker.

Angela Merkel und Olaf Scholz kündigen neue Maßnahmen im Kampf gegen Corona an.
Bild: dpa

Die Spitzen von Bund und Ländern haben am Donnerstag ihre Beratungen über die weitere Verschärfung der Corona-Maßnahmen aufgenommen. In der Schaltkonferenz der Ministerpräsidenten mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und deren voraussichtlichem Nachfolger Olaf Scholz (SPD) sollte ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen werden. Nordrhein-Westfalens Regierungschef Hendrik Wüst (CDU) hatte als Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) vor Beginn der Runde konsequente Entscheidungen im Kampf gegen die dramatisch hohen Corona-Zahlen verlangt.
Corona-Krisen-Treffen: Diese neuen Maßnahmen drohen im Kampf gegen die Pandemie
Auf dem Tisch liegt eine Reihe von Vorschlägen für strengere Auflagen. Diese würden vor allem Ungeimpfte besonders hart treffen. So sind für sie massive Kontaktbeschränkungen im Gespräch. Außerdem soll die 2G-Regel auch auf den Einzelhandel ausgeweitet werden: Zutritt zu Geschäften hätten dann nur noch Geimpfte und Genesene. Ungeimpfte dürften nur noch Geschäfte des täglichen Bedarfs wie etwa Supermärkten, Drogerien und Apotheken betreten.
Für Regionen mit einer hohen Inzidenz zeichnet sich die Schließung von Clubs und Diskotheken ab. Die zulässige Teilnehmerzahl bei Großveranstaltungen, vor allem bei Fußballspielen, soll stark begrenzt werden.
Alle aktuellen Beschlüsse, Corona-Maßnahmen und Regeln im Überblick
Gemeinsam sollten bei der Ministerpräsidentenkonferenz einheitliche und zum Teil auch deutlich härtere Maßnahmen beschlossen werden, um das Infektionsgeschehen vor Weihnachten zu bremsen. Wie der neue Corona-Plan aussieht, erfahren Sie hier in unseren News-Ticker:
+++ 02.12.2021: Merkel würde für Impfpflicht stimmen +++
Die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht in Deutschland ausgesprochen. Sie würde dafür stimmen, wenn sie bei der geplanten Abstimmung noch Mitglied im Bundestag wäre, sagte Merkel am Donnerstag nach einer Bund-Länder-Schalte zu Corona in Berlin. Trotz aller Werbung fürs Impfen gebe es eine Impflücke. Alle Verantwortlichen hätten gehofft, dass die Freiwilligkeit beim Impfen besser angenommen würde. Merkels voraussichtlicher Nachfolger Olaf Scholz (SPD) hatte angekündigt, dass über eine allgemeine Impfpflicht im Bundestag ohne Fraktionsdisziplin abgestimmt werden solle.
+++ 02.12.2021: Diskotheken werden bei hohen Inzidenzen geschlossen +++
Clubs und Diskotheken werden bei hohen Corona-Infektionszahlen wegen des Ansteckungsrisikos geschlossen. Dies gilt ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 350 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach einem Beschluss von Bund und Ländern am Donnerstag sagte.
+++ 02.12.2021: Beschluss: Apotheker und Zahnärzte dürfen künftig impfen +++
Zur Eindämmung der Corona-Pandemie sollen künftig auch Zahnärzte, Apotheker und Pflegefachkräfte Impfungen gegen das Virus vornehmen dürfen. Der Bund werde den Kreis der dazu berechtigten Personen deutlich ausweiten, heißt es in einem Beschluss von Bund und Ländern vom Donnerstag.
+++ 02.12.2021: Beschluss: Maskenpflicht für Schulen soll generell gelten +++
Zur Eindämmung der Corona-Pandemie soll in den Schulen generell eine Maskenpflicht für alle Klassenstufen gelten, auch dort, wo das bisher nicht der Fall ist. Das beschlossen Bund und Länder bei ihren Beratungen am Donnerstag.
+++ 02.12.2021: Merkel: Vierte Corona-Welle muss gebrochen werden +++
Die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Lage in der Corona-Pandemie in Deutschland als sehr ernst bezeichnet. Die vierte Welle müsse gebrochen werden, sagte Merkel am Donnerstag in Berlin nach Beratungen von Bund und Ländern. Sie betonte die Bedeutung von Booster-Impfungen.
Der Impfstatus werde bei einer doppelten Impfung nicht dauerhaft anerkannt werden können, sagte Merkel. Es werde auch auf EU-Ebene diskutiert, dass nach neun Monaten die zweite Impfungen ihre Gültigkeit verliere, daher sei das Boostern ganz wichtig. Der Übergang werde aber so sein, dass jeder eine Chance habe, seinen Impfstatus zu erneuern. Merkel sagte mit Blick auf die aktuelle Lage, die Belastung in Krankenhäusern gerate teilweise an Grenzen. Patienten müssten verlegt werden. Es sei ein “Akt der nationalen Solidarität” nötig.
+++ 02.12.2021: Lockdown für Ungeimpfte kommt! Bundesweit 2G-Regel im Einzelhandel geplant +++
Zur Eindämmung der Corona-Pandemie soll im Einzelhandel bundesweit die 2G-Regel gelten – Zugang haben sollen also nur noch Geimpfte und Genesene. Ausgenommen sein sollen Geschäfte des täglichen Bedarfs. Darauf einigten sich Bund und Länder bei ihren Beratungen am Donnerstag, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Merkel sagte: Die 2G-Regeln werden bundesweit flächendeckend auf den Einzelhandel ausgeweitet. Auch wird der Zugang zu Kultur- und Freizeiteinrichtungen (u. a. Kinos, Theater, Gaststätten) inzidenzunabhängig nur für Geimpfte und Genese (2G) möglich sein. Optional kann ein Test vorgeschrieben werden (2G+).
+++ 02.12.2021: Beschluss: Strenge Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte +++
Auf nicht gegen das Coronavirus Geimpfte kommen in ganz Deutschland strenge Kontaktbeschränkungen zu. Zusammenkünfte im öffentlichen und privaten Raum, an denen nicht geimpfte und nicht genesene Personen teilnehmen, seien auf den eigenen Haushalt sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushalts zu beschränken, heißt es in einem Bund-Länder-Beschluss vom Donnerstag. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres seien ausgenommen.
+++ 02.12.2021: Kreise: Verkauf von Böllern und Feuerwerk an Silvester verboten +++
Der Verkauf von Böllern und Feuerwerk zu Silvester wird in diesem Jahr erneut verboten. Darauf einigten sich Bund und Länder bei ihren Beratungen am Donnerstag, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Auf besonders publikumsträchtigen Plätzen soll es demnach zudem ein Feuerwerksverbot geben. Für betroffene Unternehmen ist eine entsprechende Kompensation im Rahmen der geplanten Wirtschaftshilfen vorgesehen. Eine Einigung auf das gesamte Beschlusspapier mit weiteren Punkten stand allerdings am frühen Nachmittag noch aus.
Bereits im vergangenen Jahr war wegen der Corona-Pandemie der Verkauf von Silvesterfeuerwerk deutschlandweit untersagt. Ziel war es, die Krankenhäuser vor Überlastung zu schützen – unter anderem, indem Verletzungen beim Abbrennen von Feuerwerk in der Silvesternacht verhindert werden.
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+++ 02.12.2021 Bund und Länder erwägen 30-Prozent-Deckel für Großveranstaltungen +++
Zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird die Teilnehmerzahl für überregionale Sport-, Kultur- und vergleichbare Großveranstaltungen deutlich eingeschränkt. Künftig dürfen maximal 30 bis 50 Prozent der Platzkapazität genutzt werden. In Innenräumen dürfen es aber höchstens 5000 Besucher und im Freien höchstens 15 000 sein, wie Bund und Länder am Donnerstag beschlossen haben.
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sba/news.de/dpa

Donald Trump: Völlig verrückt?! SO hat er Millionen Menschen auf der ganzen Welt gerettet

An Selbstbewusstsein mangelt es Donald Trump bekanntlich nicht. So erklärte er jetzt in einem Interview nicht nur, dass er “unzählige Millionen Menschen auf der ganzen Welt gerettet habe”. Er will auch seine schmerzhafte Trennung überwinden.

Donald Trump sieht noch Chancen nach seiner Trennung vom Weißen Haus.
Bild: picture alliance/dpa

Nein, Donald Trump hat die Umkehr seiner Trennung immer noch nicht aufgegeben. Die Rückkehr ins Weiße Haus, der Ort an dem der frühere US-Präsident seinen eigenen Verschwörungstheorien zufolge aktuell an Stelle von US-Präsident Joe Biden sitzen sollte und das nur nicht macht, weil die US-Demokraten “ihm die Wahl gestohlen” haben, steht für Donald Trump offenbar außer Frage. Zumindest wird er nicht müde, zu betonen, dass er sich alle Optionen einer möglichen Rückkehr (und damit die Überwindung der Trennung) offenhält.
Donald Trump will die Trennung vom Weißen Haus überwinden
Dabei nimmt Donald Trump jetzt eine Rolle ein, die ihm zumindest sein politisches Gegenüber kaum abnehmen dürfte. Denn seinen eigenen Ausführungen zufolge habe der frühere US-Präsident gar keine andere Chance, als noch einmal ins Weiße Haus einzuziehen. In einem Interview mit Nigel Farage, vormals Vorsitzender der britischen Brexit-Partei, sagte Trump beim Sender GB News auf die Frage, ob er in Erwägung ziehen würde, “noch einmal zur Hölle zu fahren” und in die US-Politik zurückzukehren: “Wenn man das Land liebt, hat man keine Wahl – das ist keine Frage.”
Donald Trump rettete die Welt vor dem Coronavirus
Die üblichen Schulterklopfer verpasste sich Trump dabei gleich selbst: “Ich liebe unser Land. Ich habe das Land auf ein Niveau gebracht, das es nie zuvor gesehen hat”, führte er weiter aus. Trump fügte hinzu, dass die USA von der Coronavirus-Pandemie heimgesucht wurden und “ich sie zurückgebracht habe, Impfstoffe entwickelt habe, die Sie verwenden, die wir alle verwenden, die die Welt verwendet, und in weniger als neun Monaten unzählige Millionen Menschen auf der ganzen Welt gerettet habe”. Das nennt man wohl Selbstbewusstsein. Oder Größenwahn.
Hier sehen Sie das komplette Interview.
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rut/news.de

News des Tages: Bürgerkrieg in Deutschland? / Ex-Kinderstar erschossen / Volksmusik-Star stirbt Corona-Tod

News des Tages heute: Geheime AfD-Chats geleakt: Mord-Fantasien und Umsturz-Ideen! Droht Deutschland der Bürgerkrieg? +++ Jonshel Alexander ist tot: Bekannt aus “Beasts of the Southern Wild”: Ex-Kinderstar (22) erschossen +++ Ludwig Ladstätter ist tot: Trauer um Schlager-Star: “Die Fidelen Mölltaler”-Sänger stirbt Corona-Tod! +++ Das und vieles mehr lesen Sie bei news.de.

Die Nachrichten des Tages auf news.de: Geheime AfD-Chats geleakt: Mord-Fantasien und Umsturz-Ideen! Droht Deutschland der Bürgerkrieg?
Bild: (Symbolbild) cbies/AdobeStock

Geheime AfD-Chats geleakt: Mord-Fantasien und Umsturz-Ideen! Droht Deutschland der Bürgerkrieg?
Impfgegner kündigen auf Telegram den Mord an Politikern an, die AfD schwärmt in geheimen Chats vom Bürgerkrieg gegen die “regierenden Verbrecher” – die Gewaltbereitschaft von Corona-Verharmlosern steigt. Droht Deutschland der Bürgerkrieg? > > zum Artikel
Jonshel Alexander ist tot: Bekannt aus “Beasts of the Southern Wild”: Ex-Kinderstar (22) erschossen
Große Trauer um Jonshel Alexander: Der ehemalige Kinderstar ist im Alter von nur 22 Jahren gestorben. Die Schauspielerin, die in “Beasts of the Southern Wild” zu sehen war, kam bei einer Schießerei ums Leben. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar. > > zum Artikel
Ludwig Ladstätter ist tot: Trauer um Schlager-Star: “Die Fidelen Mölltaler”-Sänger stirbt Corona-Tod!
Die Fans von “Die Fidelen Mölltaler” stehen unter Schock: Ludwig Ladstätter, Sänger der Volksmusikgruppe, ist tot. Wie mehrere Medien aktuell berichten, starb der Musiker an den Folgen einer Corona-Erkrankung. Er wurde 67 Jahre alt. > > zum Artikel
“Joko und Klaas 15 Minuten live” bei Pro7: Gänsehaut-Appell! Olaf Scholz erntet Twitter-Applaus
Covid duldet keinen Aufschub: Noch vor seiner Vereidigung hat Bald-Kanzler Olaf Scholz eine staatstragende Rede an ein großes TV-Publikum gehalten. Ein ernster Appell bei “Joko und Klaas 15 Minuten live. > > zum Artikel
“Markus Lanz” vom 01.12.2021: Stiko-Arzt kontert Kritik – “Mussten Faust in der Tasche machen”
Die Impfung für Fünf- bis Elfjährige kommt – und mit ihr die Empfehlung der Ständigen Impfkommission, wie Mediziner Martin Terhardt am Mittwochabend bei Markus Lanz verriet. Überraschender war jedoch ein Einblick in die Arbeit der Stiko. > > zum Artikel
Queen Elizabeth II.: Nach Abdankung wider Willen: Auch HIER soll sie abgesetzt werden
Nach 55 Jahren endete auf Barbados eine Ära: Die Queen musste unfreiwillig als Königin abdanken. Dem Beispiel des Commonwealth-Staates könnten schon bald weitere folgen. Auch in DIESEN Ländern ist eine Abdankung von Queen Elizabeth II. denkbar. > > zum Artikel
Sturmtief “Daniel”: Dauereinsätze wegen Sturmböen – Mann (63) in Cabrio von Baum erschlagen
In Norddeutschland ist man viel Wind gewohnt. Ungemütlich wird der Sturm, wenn er orkanartig wird – so wie Anfang Dezember durch Sturmtief “Daniel”. Für einen Autofahrer endet die Unwetter-Nacht tödlich. > > zum Artikel

FOTOS: Trauriger Abschied Diese Promis sind im Jahr 2021 von uns gegangen

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hos/news.de

Großer Zapfenstreich in TV + Live-Stream: Abschied von Angela Merkel – diese Songs wünscht sich die Ex-Kanzlerin 

Nach 16 Jahren als Bundeskanzlerin nimmt Angela Merkel Abschied – und bekommt mit dem Großen Zapfenstreich der Bundeswehr am 2. Dezember 2021 ein musikalisches Adieu. So sehen Sie das Spektakel in TV und Live-Stream.

Abschied nach 16 Jahren im Kanzleramt: Angela Merkel wird am 2. Dezember 2021 mit dem Großen Zapfenstreich verabschiedet.
Bild: picture alliance/dpa/AP POOL | Markus Schreiber

Für Angela Merkel ist der 2. Dezember 2021 erstmal ein ganz normaler Arbeitstag in den Zeiten der Pandemie. Am Donnerstagmittag kommt die geschäftsführende Kanzlerin per Videoschalte mit den Ministerpräsidenten zusammen. Wie oft seit Beginn der Corona-Krise im Frühjahr 2020 geht es um schärfere Maßnahmen zur Kontaktreduzierung. Doch diesmal ist es vor allem ein Tag des Abschieds für Merkel. Nicht nur, dass es die allerletzte Ministerpräsidentenkonferenz sein dürfte, die sie leitet. Am Abend verabschiedet sich die Bundeswehr mit einem Großen Zapfenstreich von der Kanzlerin. Kommende Woche soll ihr SPD-Nachfolger Olaf Scholz im Bundestag vereidigt werden.
Großer Zapfenstreich für Angela Merkel in TV und Live-Stream
Die musikalische Abschiedszeremonie für Angela Merkel wird am Abend des 02.12.2021 live im deutschen Fernsehen übertragen. Ab 19.00 Uhr schaltet der Nachrichtensender “Welt” ebenso wie “Bild TV” live nach Berlin, um den Großen Zapfenstreich im Free-TV zu zeigen. Ab 19.15 Uhr überträgt auch Deutsche Welle TV in Echtzeit aus Berlin, ab 19.20 Uhr ist das ZDF auf Sendung, um Angela Merkels Abschiedsparade im Fernsehen zu zeigen. Wer mag, kann auch auf die Live-Übertragung im Live-Stream ausweichen und beispielsweise in der ZDF Mediathek hautnah beim Großen Zapfenstreich für Angela Merkel dabei sein.
Welche Tradition verbirgt sich hinter dem Großen Zapfenstreich?
Der Große Zapfenstreich gilt als höchste Würdigung, welche die deutschen Streitkräfte einer Zivilperson zuteilwerden lassen können. Neben Bundeskanzlerinnen und Bundeskanzler werden etwa auch Bundespräsidenten und Verteidigungsminister bei ihrer Verabschiedung mit dem Brauch geehrt. Seine Ursprünge gehen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Immer abends findet das Zeremoniell statt, es besteht aus einem Aufmarsch, mehreren Musikstücken – darunter die Nationalhymne – und dem Ausmarsch. Auch Fackeln gehören dazu, wenn Merkel im Bendlerblock, dem Berliner Dienstsitz des Verteidigungsministeriums, die feierliche Ehrung entgegennimmt.
Wieviel Emotion wird die so oft als nüchterne Pragmatikerin beschriebene Physikerin Merkel an diesem Abend zeigen? Ihre Amtsvorgänger Gerhard Schröder (SPD) und Helmut Kohl (CDU) waren bei den Zeremonien jedenfalls zutiefst gerührt. Als das Stabsmusikchor der Bundeswehr Mitte November 2005 in Hannover auf Wunsch Schröders als letztes Lied Frank Sinatras “My way” intonierte, traten dem scheidenden Kanzler Tränen in die Augen.
Kohl wurde Mitte Oktober 1998 zum Abschied im pfälzischen Speyer mit einem Großen Zapfenstreich geehrt. Mehr als einmal sei er dabei vor der Kulisse des altenKaiserdomes zu Tränen gerührt gewesen, berichteten damals Reporter. Als er seine Ansprache vor den rund 450 Soldaten und mehr als 15.000 Zuschauern mit den Worten “Ich wünsche unserem Vaterland Glück und Gottes Segen” beendete, schien seine Stimme zu versagen.
Angela Merkel hält letzte Rede beim Großen Zapfenstreich – welche Gäste sind dabei?
Soviel Pathos ist Merkel (67) nicht zu eigen. Sieben Minuten sind für ihre Rede eingeplant. Wegen der Corona-Pandemie gibt es eine deutlich geringere Zahl an Gästen als üblich, ein Empfang ist nicht geplant. Es gilt die 2G-plus-Regelung. Nur Menschen, die geimpft oder genesen sind und zusätzlich einen aktuellen Test gemacht haben, werden hereingelassen. Gut 50 Bundesministerinnen und -minister aus ihrer Regierungszeit hat Merkel eingeladen, dazu eine Reihe von Wegbegleitern aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft, heißt es. Als Ehrengast wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erwartet, er wird von seiner Ehefrau Elke Büdenbender begleitet.
Bunter Musik-Mix für Angela Merkel: Diese Lieder wünscht sich die Kanzlerin beim Großen Zapfenstreich
Dafür setzt die scheidende Kanzlerin mit ihrer Auswahl der traditionell drei Musikstücke des Abends Akzente. “Für mich soll’s rote Rosen regnen” von Hildegard Knef hat sich Merkel gewünscht und das ökumenische Kirchenlied “Großer Gott, wir loben Dich”. Sie ist in einem Pfarrhaushalt aufgewachsen – ihr 2011 gestorbener Vater Horst Kasner war evangelischer Theologe. Auch Merkels Mutter Herlind, die noch dabei war, als ihre Tochter am 14. März 2018 zum vierten Mal als Kanzlerin vereidigt wurde, ist tot – sie starb im April 2019.
Eine Reminiszenz an Merkels Jugend in der damaligen DDR dürfte es sein, dass die Bundeswehr auch den Titel “Du hast den Farbfilm vergessen” spielen soll. Die Punk-Sängerin Nina Hagen landete damit 1974 in der DDR einen Hit. Für viele Ostdeutsche, die sich vielleicht häufiger ein Bekenntnis der Kanzlerin zu ihren Wurzeln gewünscht haben, könnte das ein Signal sein. Nina Hagen schrieb in ihrer Autobiografie, das Lied triefe vor Ironie, es spiele “im Milieu einer irren Sehnsucht danach, dieser Schwarzweißwelt zu entfliehen”.
Bundeswehr in Panik wegen Angela Merkels ausgefallenen Musikwünschen
Beim Stabsmusikkorps der Bundeswehr hat Merkels Auswahl für Zeitdruck gesorgt. “Die Wünsche kamen spät und haben mich überrascht”, sagte Dirigent und Oberstleutnant Reinhard Kiauka der Tageszeitung “taz”. “Wir hatten neun Tage Vorlauf. Das ist sportlich.” Die Songs von Knef und Hagen seien im Notenarchiv nicht vorhanden gewesen – die Instrumentierung beim Zapfenstreich ist mit Blasinstrumenten und Schlagwerken festgelegt. Ein Klarinettist des Musikkorps habe deswegen innerhalb von zwei Tagen ein neues Arrangement geschrieben. Man darf gespannt sein, wie Merkel auf die Musikstücke reagiert.
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loc/news.de/dpa

Kim Jong-un: Geburtstag des Diktators treibt Volk in Hungersnot

Trotz Lebensmittelknappheit in Nordkorea scheint es Diktator Kim Jong-un nicht einzusehen, selbst Abstriche zu machen. Nun verschlimmern die Vorbereitungen für den Geburtstag des Machthabers im kommenden Jahr sogar die Hungersnot in Nordkorea.

Kim Jong-un treibt das Volk in die Hungersnot.
Bild: picture alliance/dpa/KCNA | –

Am 8. Januar 2022 feiert Kim Jong-un seinen 38. Geburtstag. Die Vorbereitungen für die landesweite Feier zu Ehren des Machthabers sind bereits in vollem Gange. So hat Kim Jong-un erneut dazu aufgerufen, sogenannte Geburtstagsbonbons herzustellen. Diese Bonbons haben seit vielen Jahren Tradition in Nordkorea. Sie werden bei den Geburtstagsfeierlichkeiten eines Machthabers an die Kinder verteilt. Doch ausgerechnet diese Bonbons verschlimmern die bestehende Lebensmittelknappheit in Nordkorea massiv und treiben das Volk in die Hungersnot.
Kim Jong-un treibt Volk in die Hungersnot
Denn das landesweite Backprojekt hat laut “Daily Star” die Mehl- und Zuckerversorgung in Nordkorea stark beeinträchtigt und die Preise beinahe verdoppelt. Die Menschen, die bereits Hunger leiden, können sich dies nun nicht mehr leisten. “Alles, weil die Zentralregierung angeordnet hat, dass jede Provinz von Kim Jong-un zu seinem Geburtstag am 8. Januar Süßigkeiten als Geschenk für Kinder herstellen und liefern muss”, wird eine anonyme Quelle vom “Daily Star” zitiert.
Vorbereitungen für Diktatoren-Geburtstag verschlimmern Lebensmittelknappheit in Nordkorea
Zu Beginn der Regierungszeit von Kim Jong-un hatte man die Bonbons immer am 8. Januar an Mütter und Kinder in Kindertagesstätten und Grundschulen ausgeteilt. Doch seit 2019 werden die Geburtstagsbonbons bereits ab dem 1. Januar im ganzen Land verteilt. “Die Preise für Mehl und Zucker werden weiter steigen, bis die Lebensmittelfabriken die Herstellung der Süßwaren beendet haben”, ist sich die Quelle sicher.
Kim Jong-un erlässt neue Steuer – Volk muss für Diktatoren-Geburtstag zahlen
Doch damit nicht genug! In einigen Teilen des Landes müssen die Nordkoreaner und Nordkoreanerinnen sogar für die Geburtstagsbonbons bezahlen. Wieso? Damit die Regierung selbst die Rohstoffe für die Bonbons bezahlen kann, wurde kurzerhand eine neue Steuer erhoben. “Um die Rohstoffe für Süßwaren zu kaufen, hat die Kreispartei direkt eine Steuer von 5.000 Won von jedem Haushalt erhoben”, verriet die Quelle im “Daily Star”-Interview. Andere seien sogar dazu aufgefordert worden, Eier für die Süßigkeitenproduktion zu spenden.
Die aktuelle Lebensmittelknappheit in Nordkorea ist laut “Daily Star” beinahe so schlimm wie die Hungersnot der 1990er Jahre. Wie viele Menschen damals starben, ist bis heute nicht bekannt. Doch Experten schätzen, dass die Hungersnot damals 2 bis 3 Millionen Menschen das Leben kostete.
Lesen Sie auch:Schülerin in Nordkorea verurteilt! 14 Jahre Zwangsarbeit für 5 Minuten Ungehorsam
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fka/loc/news.de

Donald Trump: Heftige Vorwürfe! Brachte Trump Joe Biden wissentlich in Corona-Gefahr?

Beim ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump soll ein Corona-Test im vergangenen Jahr schon vor einer Fernsehdebatte mit seinem damaligen Herausforderer Joe Biden positiv ausgefallen sein. Brachte Trump Biden etwa absichtlich in Corona-Gefahr?

Donald Trump soll Berichten zufolge schon vor seinem TV-Duell mit Joe Biden positiv auf das Coronavirus getestet worden sein.
Bild: dpa

Beim ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump soll ein Corona-Test im vergangenen Jahr schon vor einer Fernsehdebatte mit seinem damaligen Herausforderer Joe Biden positiv ausgefallen sein. Das schreibt Trumps damaliger Stabschef Mark Meadows in einem noch unveröffentlichten Buch, aus dem die britische Zeitung “Guardian”(Mittwoch) zitiert.
Ex-Stabschef erhebt schwere Vorwürfe: Trump angeblich schon vor Debatte mit Biden positiv getestet
Einem Bericht der “New York Times” zufolge bestätigten zwei frühere Regierungsmitarbeiter Meadows Bericht über Trumps positiven Test vor der Debatte. Trump hingegen erklärte in einer Stellungnahme, “die Geschichte, dass ich vor oder während der ersten Debatte Covid hatte, ist Fake News”.
Das TV-Duell vor der Wahl fand am 29. September statt. Am 2. Oktober gab das Weiße Haus bekannt, dass sich Trump mit dem Coronavirus angesteckt hatte. Trump wurde noch am gleichen Tag in ein Militärkrankenhaus gebracht. Die schnelle Folge der Ereignisse zwischen dem positiven Test und der offenbaren Notwendigkeit eines Krankenhausaufenthalts hatte schon im vergangenen Jahr Spekulationen ausgelöst, wonach Trump bereits länger infiziert gewesen sein könnte.
Trotz positivem Corona-Test nahm Trump an der TV-Debatte mit Biden teil
Meadows zufolge soll ein Test drei Tage vor der Debatte positiv ausgefallen sein, was einen Ausschluss bedeutet hätte. Trump sei aber “durch nichts” von dem Auftritt abzuhalten gewesen und habe kurz darauf ein negatives Ergebnis eines anderen Tests vorgelegt.
Meadows zufolge soll Trump in den Tagen bis zur Debatte etwas angeschlagen gewirkt haben. Er habe aber an seinen öffentlichen Terminen festgehalten. Auch unmittelbar vor seinem kämpferischen Auftritt in dem TV-Duell mit Biden soll Trump Meadows zufolge etwas geschwächt gewirkt haben. Der damalige Moderator Chris Wallace sagte später, die Kandidaten seien nicht unmittelbar vor dem Duell getestet worden. Trump verlor die Wahl im November schließlich.
Brachte Donald Trump Joe Biden absichtlich in Gefahr? So reagiert der US-Präsident
Biden, der seit Januar Präsident ist, reagierte am Mittwoch nicht direkt auf die Frage einer Journalistin, ob Trump ihn wegen seiner offenbar verheimlichten Infektion damals in Gefahr gebracht habe. “Ich denke nicht über den früheren Präsidenten nach”, sagte Biden bei einem Auftritt im Weißen Haus lediglich.
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sba/news.de/dpa

Corona-Krisen-Gipfel am 02.12.2021: Neue Corona-Maßnahmen kommen: DAS dürfen die Deutschen bald nicht mehr!

Welche Maßnahmen sollen in der angespannten Corona-Lage kurzfristig verschärft werden? Dazu soll es rasch Beschlüsse geben – vermutlich schon beim morgigen Corona-Gipfel. Welche neuen Corona-Regeln demnächst drohen, erfahren Sie hier.

Am Donnerstag stellen Angela Merkel und Bald-Kanzler Olaf Scholz ihren neuen Corona-Plan vor.
Bild: dpa

Wegen der angespannten Corona-Lage müssen sich die Bürger kurzfristig auf schärfere Maßnahmen einstellen. Bereits am Donnerstag treffen sich Noch-Kanzlerin Angela Merkel (67, CDU), Bald-Kanzler Olaf Scholz (63, SPD) und die Ministerpräsidenten der Länder digital zu einem weiteren Corona-Krisen-Gipfel.
Corona-Krisen-Gipfel am 02.12.2021: Der neue Corona-Plan von Merkel und Scholz
Diskutiert wird unter anderem über deutlich beschleunigte Impfungen, die Schließung von Clubs und Bars, weniger Zuschauer in Fußballstadien und auch über die praktische Umsetzung einer sich abzeichnenden allgemeinen Impfpflicht. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank zum zweiten Mal in Folge. Allerdings kommen nach Angaben der Amtsärzte viele Gesundheitsämter beim Bearbeiten positiver Corona-Nachweise nicht mehr hinterher.
Um die 4. Corona-Welle schnellstmöglich brechen zu können, sollen nun härtere Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie ergriffen werden. Welche das sind, das verrät die Beschlussvorlage bereits vor dem Corona-Krisen-Treffen. Obwohl die Ministerpräsidentenkonferenz erst am Donnerstag um 11 Uhr beginnen soll, sickerten bereits erste Details der Vorlage durch. Zuerst hatte die “Bild”-Zeitung über den angeblichen Inhalt der Beschlussvorlage berichtet. Welche Maßnahmen nun auf Deutschland zukommen, erfahren Sie hier:
Themen der Bund-Länder-Beratungen: Kontaktbeschränkungen, 2G-plus, Impfstatus und Schließungen
Nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Seibert und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) geht es bei den Bund-Länder-Beratungen am Donnerstag unter anderem um folgende kurzfristige Maßnahmen: die Einführung “umfangreicher Kontaktbeschränkungen” für Ungeimpfte, auch bei privaten Treffen. Das bedeutet konkret: Maximal zwei Haushalte dürfen sich dann noch treffen. Kinder bis 14 Jahre und Geimpfte und Genesene sollen davon ausgenommen werden.
Laut “Bild” wird auch über eine 2G-Regeln unabhängig (!) von der Inzidenz im Einzelhandel diskutiert. Ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs. Auch Großveranstaltungen sollen laut Beschlussvorlage deutlich eingeschränkt (bis 5000 im Freien) werden. Für Fußballspiele gilt: maximale Obergrenze von 30 Prozent der Auslastung oder maximal 10.000 Zuschauer.
Darüber hinaus soll die Beschlussvorlage auch eine Option auf 2G+ bei Freizeitaktivitäten enthalten. Flächendeckender Zugang zu “Einrichtungen und Veranstaltungen der Kultur- und Freizeitgestaltung” nur mit 2G. “Ergänzend kann ein aktueller Test vorgeschrieben werden”, heißt es dazu laut “Bild” im Papier.
Auch Clubs und Bars, die als Hotspots gelten, sollen vorerst dicht gemacht werden. In Gebieten mit einer Inzidenz von über 350 “werden Clubs und Diskotheken in Innenräumen geschlossen”, heißt es in der Beschlussvorlage.
Auch soll es künftig eine Maskenpflicht in Schulen für alle Klassenstufen geben.
Eigentlich sollten die derzeitigen Maßnahmen bis zum 15. Dezember gelten. Allerdings geht aus der Beschlussvorlage hervor, dass die Übergangsfrist für zusätzliche Maßnahmen aus der abgelaufenen Corona-Notlage verlängert werden soll. “Es wird klargestellt, dass diese Maßnahmen auch regional differenziert angeordnet werden können”.
Die Beratungen sollen ein einheitliches Signal senden, je nach Bundesland sind manche der genannten Maßnahmen aber auch bereits umgesetzt. Im Gespräch ist zudem, dass Geimpfte ohne Auffrischung künftig nach sechs Monaten ihren Impfstatus verlieren könnten, allerdings nicht schlagartig, sondern mit Übergangsfristen.
Impfpflicht soll schon im Februar 2022 gelten
Auch an einer Impfpflicht für bestimmten Einrichtungen wird schon gearbeitet. Nun soll es bei der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag auch um die Vorbereitung “einer zeitnahen Entscheidung über eine allgemeine Impfpflicht” gehen. Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte vorgeschlagen, dass der Bundestag darüber entscheidet und die Abgeordneten ohne Fraktionszwang abstimmen sollen. Üblicherweise stimmen Fraktionen im Parlament geschlossen ab. Scholz selbst will einer allgemeinen Impfpflicht zustimmen und rechnet mit einer Einführung im Februar oder März. Laut Papier sollt die Impfpflicht bereits ab Februar 2022 gelten.
30 Millionen Impfungen bis Weihnachten: Regierung fordert Impf-Turbo
Der Deutsche Städtetag formulierte es plastisch: “Wir fordern einen Impfknall. Es muss wirklich eine Impfexplosion geben, dass die vielen Willigen, die sich jetzt impfen lassen wollen, auch wirklich nicht in langen Schlangen stehen”, sagte Präsident Markus Lewe (CDU) am Mittwoch im Interview bei “Welt”. Apotheken, Pflegerinnen und Pfleger, Zahnärzte und die Bundeswehr sollten ermächtigt werden, Impfungen durchzuführen.
Bund und Länder wollen bis Weihnachten bis zu 30 Millionen Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen möglich machen. “Das ist logistisch schwer umzusetzen, da etwa 1,5 Millionen Impfungen am Tag verabreicht werden müssten”, sagte Thomas Schulz, Leiter des Instituts für Virologie an der Medizinischen Hochschule Hannover, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Genug Impfstoff ist nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums aber verfügbar.
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sba/news.de/dpa

News des Tages: Reality-TV-Star (36) tödlich verunglückt / Impf-Turbo bis Weihnachten? / BKA jagt Pädo-Monster

News des Tages heute: James Ciseau ist tot: Horror-Unfall! Reality-TV-Star mit nur 36 Jahren gestorben +++ Impfpflicht in den Startlöchern: Schafft Deutschland bis zum Pieks-Zwang 30 Mio. Impfungen? +++ Fahndung nach Kinderschänder: Schwerer sexueller Missbrauch von 7 Kindern! BKA fahndet nach Täter +++ Das und vieles mehr lesen Sie bei news.de.

Die Nachrichten des Tages auf news.de: James Ciseau ist tot: Horror-Unfall! Reality-TV-Star mit nur 36 Jahren gestorben
Bild: AdobeStock/ Chinnapong

James Ciseau ist tot: Horror-Unfall! Reality-TV-Star mit nur 36 Jahren gestorben
Schock für die Fans der TV-Show “Bride and Prejudice”: James Ciseau ist tot. Der Reality-TV-Star kam bei einem schrecklichen Autounfall im Alter von nur 36 Jahren ums Leben. Ciseau hinterlässt seine Frau Tori sowie seine zwei kleinen Töchter. Die Fans zollten dem TV-Star im Netz Tribut. > > zum Artikel
Impfpflicht in den Startlöchern: Schafft Deutschland bis zum Pieks-Zwang 30 Mio. Impfungen?
Die Corona-Impfpflicht soll kommen – doch vorher will der künftige Bundeskanzler Scholz erreichen, dass sich bis Weihnachten noch 30 Millionen Menschen freiwillig impfen oder boostern lassen. Experten begrüßen dies, zeigen sich aber skeptisch. > > zum Artikel
Fahndung nach Kinderschänder: Schwerer sexueller Missbrauch von 7 Kindern! BKA fahndet nach Täter
Wegen Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs mehrerer Kinder sucht das Bundeskriminalamt (BKA) öffentlich nach einem verdächtigen Mann und bittet mit dem Foto eines Badezimmers um Mithilfe der Bevölkerung. Kennen Sie dieses Bad? > > zum Artikel
Prinz Charles: Zum Gähnen! Thronfolger schläft bei Queen-Absetzung ein
Da ist aber jemand müde! Bei der Absetzungszeremonie von Queen Elizabeth II. in Barbados wurden Prinz Charles die Lider ganz schwer. Statt der Zeremonie gebannt zu folgen, verfiel der Thronfolger in Sekundenschlaf. > > zum Artikel
Online-Adventskalender ab 01.12.2021: DIESE Weihnachtskalender locken ab heute mit Top-Gewinnen
Fiebern Sie dem 1. Dezember auch gespannt entgegen, um das erste Türchen des Adventskalenders zu öffnen? Dann sollten Sie mal einen Blick auf die Online-Weihnachtskalender werfen, die viel mehr als Schokolade zu bieten haben. > > zum Artikel
Blutbad in Detroit, Michigan, USA: Teenager (15) ballert an High School – mindestens 3 Schüler getötet
Wieder sind an einer Schule in den USA Schüsse gefallen, wieder sind Jugendliche gestorben. Der mutmaßliche Täter soll selber an der High School gewesen sein und die zehnte Klasse besucht haben. Die Vereinigten Staaten bekommen die Waffengewalt nicht in den Griff. > > zum Artikel
La Niña-Wetterphänomen: Wetterprognose steht! So soll der Winter 2021/22 werden
Steht Deutschland ein bitterkalter Winter mit Flockenpracht bevor oder werden die kommenden Wochen und Monate mild und trocken? Das Wetterphänomen La Niña hat da ein Wörtchen mitzureden – so lautet die Prognose. > > zum Artikel

FOTOS: Trauriger Abschied Diese Promis sind im Jahr 2021 von uns gegangen

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hos/news.de

Coronavirus-Verschwörungstheorie: Völlig irre! David Bowie sagte Omikron-Schock schon 1999 voraus

Jetzt wird es wirklich verrückt. Im Netz geistert eine Verschwörungstheorie umher, wonach Multitalent David Bowie bereits vor über 20 Jahren einen Omikron-Schock voraussagte. Ein gefundenes Fressen in der aktuellen Corona-Lage.

Was hat David Bowie mit Omikron zu tun?
Bild: picture alliance/dpa

Was braucht es noch, um die Corona-Lage rund um die neue Mutation Omikron so richtig anzuheizen? Eine Verschwörungstheorie, die auch noch einen Prominenten beinhaltet, der mutmaßlich darin verstrickt ist. Am besten schön weit hergeholt. Es steht absolut außer Frage, dass der verstorbene David Bowie ein echtes Multitalent war. Doch DAS geht dann schon deutlich zu weit.
Verschwörungstherorie um Coronavirus-Mutante Omikron: Sagte es David Bowie vorher?
Für ein Videospiel aus dem Jahr 1999, das zufälligerweise den Namen “Omikron” (und den Untertitel” “The Nomad Soul”) trägt, verfasste und verkörperte David Bowie eine Figur mit dem Namen “Boz”. Doch obwohl es schon über zwei Jahrzehnte alt ist, haben sich die Verschwörungstheoretiker im Netz jetzt über den Namen des Spiels und den (nicht vorhandenen) Zusammenhang mit der neuen Variante des Coronavirus den Kopf zerbrochen. Es bietet sich ja auch so schön an. Was für eine Idee: David Bowie kündigte Omikron schon vor 20 Jahren an.
David Bowie kündigte als “Boz” Aufstand wegen Omikron an in Videospiel
Aber das ist noch nicht alles, denn beim sozialen Netzwerk YouTube ist eine Rede der Figur “Boz” zu sehen und hören, in der sie sich gegen die Kontrolle der Regierung ausspricht. In seiner Rolle sagte Bowie: “Wacht auf. Die Menschen von Omikron und die korrupte Regierung wiegen euch in den Schlaf, um euch besser kontrollieren zu können. Sie haben euch in Marionetten verwandelt, die[…]manipuliert werden. Schließt euch den Erweckten an und erhebt euch, um für eure Freiheit zu kämpfen.”
[embedded content]Klingt doch schon, wie aus dem Lehrbuch von Impf-Trotteln, Corona-Leugnern und sonstigen Pandemie-Ignoranten, oder? Wahrscheinlich würde David Bowie bei so viel Verschwörungs-Wahn glatt die Schminke aus dem Gesicht laufen.
Das steckt wirklich hinter der Omikron-Variante des Coronavirus
Die Omikron-Variante war kurz nach ihrem Bekanntwerden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als besorgniserregend eingestuft worden. Inzwischen haben mehrere Länder weltweit Nachweise gemeldet. Gesamtzahlen für Deutschland veröffentlicht das Robert Koch-Institut bisher nicht. Ob Omikron eine noch einmal höhere Übertragungsrate bedeutet oder aber andere Vorteile hat – etwa bei der Infektion von Genesenen oder Geimpften – ist derzeit noch unklar.
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rut/news.de/dpa

Kim Jong Un: Nordkorea-Diktator warnt nach U-Boot-Deal vor Atomkrieg

Dieser Deal stößt Nordkorea-Machthaber Kim Jong-un sauer auf. Das AUKUS-Abkommen, das Australien beim Bau von atomgetriebenen U-Booten unterstützt, ist dem Diktator ein Dorn im Auge. Als Antwort gibt es eine drastische Warnung.

Kim Jong-un warnt vor einem neuen Krieg.
Bild: picture alliance/dpa

Es ist ein Vorhaben, das Nordkorea-Machthaber Kim Jong-un und die Eliten des abgeschotteten Landes offenbar so richtig auf die Palme bringt. Das neue Handelsabkommen, das im abgelaufenen Jahr zwischen den USA, Großbritannien und Australien angekündigt wurde, veranlasst Kim Jong-un zu drastischen Äußerungen und einer eindringlichen Warnung an den Westen. Es ist die übliche Droh-Kulisse, die Nordkorea aufbaut, um der Welt zu demonstrieren, dass man es besser ernst nehmen sollte.
Kim Jong-un warnt nach U-Boot-Deal vor Kriegsprovokation
Zur Erinnerung: Zu dem Abkommen gehört der Plan, Australien beim Bau von acht neuen atomgetriebenen U-Booten zu unterstützen. Eine Tatsache, die Kim Jong-un und die nordkoreanische Propaganda natürlich nur allzu gerne für ihre Zwecke umdeuten. Plötzlich erscheinen die USA, Großbritannien und Australien als Aggressoren. Wie der “Korea Herald” ausführt, wird das Abkommen aus nordkoreanischer Sicht als “Werkzeug für den Krieg” verstanden und stelle so “eine ernste Bedrohung” für den Weltfrieden dar.
Die Wahrheit ist: Das Militär-Abkommen ist unter dem Namen AUKUS (Akronym aus den englischen Abkürzungen der drei beteiligten Staaten Australia, United Kingdom und United States) bekannt, in dessen Rahmen die drei Staaten auch nachrichtendienstliche Informationen austauschen und Australien Details über den Bau von U-Booten, nicht aber von Atomwaffen, zur Verfügung stellen werden.
Nordkorea und China schüren Angst vor Atom-Wettrüsten
Doch nicht nur Nordkorea und Kim Jong-un stößt der U-Boot-Deal übel auf. Auch die chinesische Führung reagierte schon mit reichlich Unbehagen auf den Abschluss des Abkommens. Sie warfen den Unterzeichnern vor, dass “Gleichgewicht der Kräfte” in der Region nicht zu respektieren und “ein Wettrüsten und die Verbreitung von Atomwaffen” weiter anzuheizen. Auch ein Sprecher Nordkoreas erklärte laut “Daily Star”, dass es der “Auslöser” für ein mögliches Wettrüsten sein könnte.
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rut/news.de

Donald Trump: Duell ums Weiße Haus! Ex-Präsident will gegen Herzogin Meghan antreten

Donald Trump hat für Meghan Markle nichts als Verachtung übrig. In einem aktuellen Interview zog der Ex-Präsident gegen Herzogin Meghan vom Leder und erklärte offen, ihre Pläne, Präsidentin zu werden, zu sabotieren. Sollte dies der Wahrheit entsprechen, werde auch er 2024 erneut antreten.

Kommt es zum Duell ums Weiße Haus zwischen Donald Trump und Meghan Markle?
Bild: dpa

Donald Trump ist dafür bekannt, mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg zu halten. Vor allem wenn es um die Ehefrau von Prinz Harry, Meghan Markle, geht, hat der ehemalige US-Präsident offenbar einiges zu sagen. Im Interview mit dem ehemaligen britischen Politiker und Radiomoderator Nigel Farage redete sich Donald Trump seinen Frust Herzogin Meghan betreffend von der Seele.
Donald Trump zieht gegen Meghan Markle vom Leder
Bereits im Vorfeld hatte Farage sein Interview mit dem Ex-Präsidenten auf Twitter beworben und in einem kurzen Videoclip erste Ausschnitte aus dem Gespräch gezeigt. Der eineinhalb-minütige Clip vermittelte bereits einen guten Eindruck davon, wie sehr Donald Trump Herzogin Meghan verachtet. Er gesteht darin offen, noch nie ein Fan von der früheren “Suits”-Darstellerin gewesen zu sein. Ihr Verhalten gegenüber der britischen Königsfamilie betitelte der 75-Jährige als respektlos. “Ich denke, sie ist gegenüber der königlichen Familie und vor allem gegenüber der Königin sehr respektlos.”
Here is what you can expect from my exclusive interview with Donald Trump. Watch it tomorrow at 7pm. pic.twitter.com/7bQ8l2Pv22— Nigel Farage (@Nigel_Farage) November 30, 2021
Donald Trump sicher: Meghan Markle hat Prinz Harry ausgenutzt
Auch was Meghan Markles Beziehung zu Prinz Harry angeht, hat Donald Trump eine klare Meinung. “Ich denke, Harry wurde schrecklich benutzt und ich denke, eines Tages wird er es bereuen. Ich denke, es hat seine Beziehung zu seiner Familie ruiniert und es tut der Königin weh”, so Donald Trump im Interview mit Nigel Farage. Seit der Trennung von den Royals haben Herzogin Meghan und Prinz Harry immer wieder öffentlich gegen die Königsfamilie geschossen. Was der Palast zu diesen Attacken sagt, ist unklar, da sie nicht kommentiert werden. Doch dass es hinter den Palastmauern brodelt, dürfte außer Frage stehen.
Meghan Markle als US-Präsidentin? Trump will 2024 gegen Herzogin Meghan antreten
Auch Meghan Markles mutmaßliche Pläne, US-Präsidentin zu werden, ließ Donald Trump nicht unkommentiert. Ihr Halbbruder Thomas Markle hatte Anfang November die Gerüchte um eine bevorstehende Kandidatur der Herzogin gewaltig angeheizt. Gegenüber Nigel Farage erklärte Trump nun, dass er inständig hoffe, dass die Gerüchte wahr sind. Sollte dies der Fall sein, so werde er 2024 auf jeden Fall erneut antreten, um die Pläne von Herzogin Meghan zu durchkreuzen.
Das Interview von Nigel Farage mit Donald Trump wird am Mittwoch, 1. Dezember 2021, um 19 Uhr auf dem britischen Sender GB News ausgestrahlt. Den Ex-Präsidenten und den Journalisten verbindet seit einigen Jahren eine enge Freundschaft. Im November 2016 war Farage der erste britische Politiker, der Trump nach seinem Wahlsieg befragte.
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fka/loc/news.de

Impfpflicht in den Startlöchern: Schafft Deutschland bis zum Pieks-Zwang 30 Mio. Impfungen?

Die Corona-Impfpflicht soll kommen – doch vorher will der künftige Bundeskanzler Scholz erreichen, dass sich bis Weihnachten noch 30 Millionen Menschen freiwillig impfen oder boostern lassen. Experten begrüßen dies, zeigen sich aber skeptisch.

Die Zeichen stehen auf Impfpflicht für alle – bis Weihnachten 2021 sollen in Deutschland 30 Millionen Impfdosen verimpft werden.
Bild: picture alliance/dpa/XinHua | Rouelle Umali

Experten halten die vom designierten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) angepeilten 30 Millionen zusätzlichen Impfungen bis Weihnachten für sehr ehrgeizig. “Das ist logistisch schwer umzusetzen, da etwa 1,5 Millionen Impfungen am Tag verabreicht werden müssten”, sagte Thomas Schulz, Leiter des Instituts für Virologie an der Medizinischen Hochschule Hannover, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Zum Vergleich: Am 29. November 2021 wurden nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) rund 532.000 Impfdosen in Deutschland verabreicht, 422.000 davon waren Auffrischungsimpfungen (“Booster”). Rekordtag war der 9. Juni mit insgesamt 1,4 Millionen Dosen.
Impfen im Akkord: Schafft Deutschland 30 Millionen Impfungen bis Weihnachten?
“Ich habe nicht den Eindruck, dass die Ärzte den Impfstoff nicht an den Mann bekommen, sondern dass es vielmehr Probleme bei der Verteilung des Impfstoffs gibt”, sagte Schulz. Der Epidemiologe Hajo Zeeb, Leiter der Abteilung Prävention und Evaluation am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie in Bremen, sagte dem RND, er habe auch wegen eines möglichen Impfstoffmangels Zweifel an der Umsetzung des Ziels, “aber auch ein knappes Scheitern wäre schon etwas”. Bei der Umsetzung des 30-Millionen-Ziels soll ein neuer Krisenstab unter Leitung des Bundeswehr-Generals Carsten Breuer helfen.
Vierte Corona-Welle überrollt Deutschland – diese Maßnahmen wurden beschlossen
Scholz und die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatten sich am Dienstag mit den Regierungschefs der Länder darauf verständigt, dass in den kommenden Tagen neue Maßnahmen gegen die hohen Corona-Fallzahlen in weiten Teilen Deutschlands beschlossen werden sollen. Geplant sind demnach Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte, strengere Auflagen bei Großveranstaltungen und 2G (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene) für weitere Bereiche wie den Einzelhandel.
Olaf Scholz fordert Abstimmung über Impfpflicht in Corona-Pandemie
Auch eine allgemeine Impfpflicht soll auf den Weg gebracht werden. Scholz vertritt dabei die Auffassung, dass es bei der Abstimmung im Bundestag über ein solches Gesetz keinen Fraktionszwang geben soll. “Das ist eine gute Praxis bei so grundlegenden Fragen”, sagte Scholz am Dienstagabend in den ARD-“Tagesthemen”. “Fast jeder Deutsche hat dazu eine Meinung. Ich glaube, das sind genau die Fälle, die so entschieden werden müssen.” Üblicherweise stimmen Fraktionen im Parlament geschlossen ab. Allerdings gab es auch in der Vergangenheit Abweichungen von diesem Prinzip, zum Beispiel bei Themen wie Sterbehilfe oder Organspenden. Scholz selbst will einer allgemeinen Impfpflicht zustimmen und rechnet mit einer Einführung im Februar oder März.
Der designierte Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) geht davon aus, dass bei einem Verstoß gegen die Impfpflicht dann ein Bußgeld verhängt würde. “Käme es zu einer allgemeinen Impfpflicht, gibt es einen breiten Konsens unter Verfassungsrechtlern, dass es nicht zulässig wäre, Menschen zur Impfung zu zwingen”, sagte er dem RND.
RKI meldet leichten Rückgang der Coronavirus-Infektionen
Unterdessen registrierte das Robert Koch-Institut (RKI) ein erneutes, leichtes Sinken der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 442,9 an. Am Montag war ein Höchstwert von 452,4 erreicht worden, am Dienstag hatte der Wert leicht darunter bei 452,2 gelegen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 404,5 gelegen (Vormonat: 118,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 67.186 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.55 Uhr am Mittwoch wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 66.884 Ansteckungen. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 446 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 335 Todesfälle.
Harte Pandemie-Monate wegen vierter Welle prognostiziert
Den Menschen in Deutschland stehen nach Ansicht von Biontech-Chef Ugur Sahin wegen der vierten Pandemie-Welle noch “harte vier, fünf Monate” bevor. Aufgrund der kalten Jahreszeit und dem häufigeren Aufenthalt in Räumen sei die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus höher. Wichtig sei es jetzt, Geduld zu haben, die Corona- Verhaltensregeln zu beachten und sich impfen oder boostern zu lassen, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Dann werde sich die Situation bis zum Frühjahr deutlich entspannen.
Sahin zeigte sich außerdem zuversichtlich, dass Corona-Impfstoffe auch im Fall von Omikron und folgenden weiteren Virus-Varianten vor schweren Krankheitsverläufen schützen werden. Omikron sei nicht die erste Corona-Variante, die aufgetaucht sei, sagte Sahin in Mainz bei der Verleihung des diesjährigen Preises der türkischen Aydin-Dogan-Stiftung an ihn und seine Frau Özlem Türeci.
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loc/news.de/dpa

Corona-Gipfel im News-Ticker: Impfstatus, allgemeine Impfpflicht, 2G-Regel – Das ist der neue Corona-Plan

Krisenberatungen von Bund und Ländern zur Corona-Lage: Kommt eine allgemeine Impfpflicht? Kommt eine erneute Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes? Entsprechende Vorschläge liegen auf dem Tisch. Das ist der neue Corona-Plan der Bundesregierung.

Angesichts der dramatischen Corona-Lage soll der Bundestag möglicherweise über eine allgemeine Impfpflicht abstimmen. Der voraussichtliche neue Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sprach sich in einer Bund-Länder-Schaltkonferenz am Dienstag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur für eine entsprechende Abstimmung im Parlament ohne die sonst übliche Fraktionsdisziplin aus. Die von Union und Grünen geführten Länder forderten den Bund dort auf, die “Vorbereitungsarbeiten zur Einführung einer allgemeinen Impflicht zügig einzuleiten”. Die Impfpflicht könnte ab Anfang Februar greifen, wie aus von der SPD-Seite vorgelegten Vorschlägen hervorgeht, die der dpa vorliegen. Beschlüsse sollte es aber am Dienstag noch nicht geben.
Corona-Gipfel am Dienstag: Mögliche Corona-Impfpflicht rückt näher
In der Videokonferenz berieten die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten mit Scholz und der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) über die aktuelle Corona-Lage. Zuvor hatte das Bundesverfassungsgericht zentrale Entscheidungen zu Lockdown-Maßnahmen vom Frühjahr bekannt gegeben. Demnach sind die Maßnahmen der sogenannten Corona-Notbremse des Bundes aus der dritten Pandemie-Welle verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden.
Scholz hatte sich bereits für eine Corona-Impfpflicht in bestimmten Einrichtungen mit Risikogruppen ausgesprochen. Eine Abstimmung ohne Fraktionszwang, wie nun anvisiert, kommt bei ethisch heiklen Fragen in Betracht.
Scholz fordert Beschleunigung von Booster- und weiteren Corona-Impfungen
Zuvor hatte Scholz in der Schalte Generalmajor Carsten Breuer als Leiter des geplanten Krisenstabs zur Beschleunigung der Booster- und weiteren Corona-Impfungen vorgestellt. Künftig sollen laut den Vorschlägen der SPD-Seite auch Apotheker impfen dürfen. Strenge Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte sollen laut den SPD-Vorschlägen in allen Ländern veranlasst werden.
Das steht im neuen Corona-Plan für Deutschland
Zudem zeigte sich die SPD-Seite bereit, das erst kürzlich geänderte Infektionsschutzgesetz wieder zu verschärfen. Zu den SPD-Vorschlägen zählt eine Prüfung des Bundes, inwieweit das Gesetz ergänzt werden muss, damit die Hochinfektionsländer auch künftig einen angemessenen Instrumentenkasten zur Verfügung haben. Dazu könnten zum Beispiel auch “zeitlich befristete Schließungen von Restaurants” gehören. Flächendeckende Schließungen von Gastronomie, Handel oder Schulen sind laut dem von SPD, Grünen und FDP geänderten Infektionsschutzgesetz derzeit nicht mehr möglich.
Neu soll laut SPD-Seite die 2G-Regel auf den Einzelhandel ausgeweitet werden – also Zugang nur für Geimpfte und Genesene. Ausgenommen werden sollen Geschäfte des täglichen Bedarfs.
Clubs, Diskotheken sollen nach den Vorschlägen der unions- oder Grünen-geführten Länder geschlossen beziehungsweise unterbunden werden, laut dem SPD-Papier in Gebieten mit hohen Inzidenzen. Großveranstaltungen wollen beide Seiten deutlich einschränken – auch volle Fußballstadien seien nicht akzeptabel. In den Schulen soll nach den SPD-Vorschlägen generell wieder die Maskenpflicht gelten.
Lesen Sie auch: So schätzt der Charité-Virologe die Omikron-Gefahr ein
Corona-Gipfel am 30.11.2021: Angela Merkel und Olaf Scholz live im TV und Live-Stream in Pressekonferenz
Am heutigen Dienstag kommen die 16 Landeschefs und Kanzlerin Angela Merkel sowie Bald-Bundeskanzler Olaf Scholz zum Corona-Gipfel zusammen. Um 13 Uhr soll der telefonisch stattfindende Krisen-Gipfel offiziell starten. Es wird davon ausgegangen, dass es nach dem Treffen eine Pressekonferenz geben wird, bei der sich entweder Angela Merkel, Olaf Scholz oder auch einer der Länderchefs zu den Ergebnissen des Corona-Gipfels äußern werden. Die Pressekonferenz wird in der Regel im Live-Stream bei Phönix, n-tv, Welt, der Seite der Bundesregierung oder von den Öffentlich-Rechtlichen ausgestrahlt.
Corona-Gipfel aktuell im News-Ticker: Alle aktuellen Beschlüsse und Entscheidungen im Überblick
Welche neuen Maßnahmen, Beschlüsse oder mögliche Lockdown-Regelungen in den nächsten Wochen tatsächlich auf uns zukommen, erfahren Sie im Anschluss an den Corona-Gipfel hier im News-Ticker.

+++ 30.11.2021: Nächste MPK bereits am Donnerstag +++
Die nächste Bund-Länder-Runde soll nach Medienberichten zufolge am kommenden Donnerstag (2. November) um 11 Uhr stattfinden. Dann sollen auch die heute vorgeschlagenen Beschlüsse beraten werden. Aber: Bereits am Mittwoch werden die Vorschläge der SPD-Bundesländer und der CDU-Bundesländer abgeglichen, am Donnerstag soll das gemeinsam erarbeitete Papier dann nur noch bestätigt werden.
+++ 30.11.2021: Impfstatus läuft nach 6 Monaten ab +++
Wer sich sechs Monate nach der zweiten Impfung nicht boostern lässt, gilt bald als Ungeimpfter! Das verkündete Bald-Kanzler Olaf Scholz (63, SPD) auf dem Bund-Länder-Gipfel nach “Bild”-Informationen.
+++ 30.11.2021: Bund-Länder-Schalte: Länder sollen mehr Freiheit für scharfe Corona-Maßnahmen bekommen +++
Die Ampel-Parteien wollen die am 25. November ausgelaufene pandemische Notlage trotz der steigenden Inzidenzen nicht wieder einsetzen – den Bundesländen aber eine Art Öffnungsklausel für schärfere Maßnahmen bis hin zu regionalen Ausgangssperren und Lockdowns gewähren. Das habe der voraussichtlich künftige Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Dienstag in einer Schaltkonferenz mit der scheidenden Kanzlerin Angela Merkel, den Länderchefinnen und -chefs deutlich gemacht, erfuhr das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) am Nachmittag aus Parteikreisen.
Berichten zufolge wolle Scholz das Infektionsschutzgesetz so anpassen und den Instrumentenkasten so erweitern, dass die Länder „angemessen” und „verfassungsgemäß” auf die Krise reagieren könnten. Demnach soll es möglich sein, Ausgangssperren in Regionen mit hohen Inzidenzen zu verhängen, ohne dass Regionen oder Städte mit niedrigen Corona-Zahlen in Mitleidenschaft gezogen würden.
+++ 30.11.2021: Habeck fordert sofortige Weichenstellung für allgemeine Impflicht +++
Grünen-Chef Robert Habeck fordert, sofort mit den Vorbereitungen für eine allgemeine Impfpflicht zu beginnen. “Natürlich wäre eine Impfpflicht ein weitgehender Eingriff in die Freiheit des Einzelnen. Aber sie schützt eben Leben und letztlich auch die Freiheit der Gesellschaft”, sagte Habeck am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. “Um in Zukunft die Oberhand zu behalten und eine fünfte Welle zu verhindern, müssen wir jetzt die Vorbereitungen für eine allgemeine Impfpflicht treffen.”
Eine hohe Impfquote sei die beste Chance, auf lange Sicht einen Kollaps des Gesundheitssystems zu verhindern, Menschenleben zu retten und langfristig zu einer neuen Normalität zurückkehren zu können, sagte Habeck, der nächste Woche als Vizekanzler und Minister für Wirtschaft und Klimaschutz der neuen Bundesregierung vereidigt werden soll. “Hierfür gilt es jetzt umgehend die Weichen zu stellen.”
Zuvor hatte auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in einer Bund-Länder-Schaltkonferenz Sympathien für eine allgemeine Impfpflicht gegen Corona gezeigt.
+++ 30.11.2021: Kreise: SPD will Ergänzung des Infektionsschutzgesetzes prüfen +++
In den Beratungen von Bund und Ländern zur Corona-Lage hat sich die SPD-Seite bereit gezeigt, das erst kürzlich geänderte Infektionsschutzgesetz wieder zu verschärfen. Zu den SPD-Vorschlägen zählt eine Prüfung des Bundes, inwieweit das Gesetz ergänzt werden müsse, damit die Hochinfektionsländer auch künftig einen angemessenen Instrumentenkasten zur Verfügung hätten, heißt es in einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Vorschlagspapier. Dazu könnten zum Beispiel auch “zeitlich befristete Schließungen von Restaurants” gehören.
+++ 30.11.2021: Scholz plädiert für allgemeine Impfpflicht: “Ich werde zustimmen” +++
Laut “Bild” hat sich Bald-Kanzler Olaf Scholz beim Corona-Gipfel von Bund und Ländern für eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen. Laut “Bild”-Informationen sollen weitere SPD-Minister hinter ihm stehen und den Vorstoß begrüßen.
+++ 30.11.2021: Kreise: Scholz stellt General Breuer als Krisenstab-Chef vor +++
Der voraussichtlich künftige Kanzler Olaf Scholz (SPD) hat Generalmajor Carsten Breuer in der Runde der Ministerpräsidenten mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) als Leiter des geplanten Krisenstabs zur Corona-Bekämpfung vorgestellt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur argumentierten mehrere Länder in der anschließenden Diskussion am Dienstag, dies sei nicht das eigentliche Thema der Beratungen. Darunter seien die unionsgeführten Länder Bayern und Hessen gewesen, aber auch das grüngeführte Baden-Württemberg. Der Krisenstab löse keine Probleme, wurde demnach argumentiert.
Scholz hatte angekündigt, der neue Krisenstab unter Führung eines Generals solle unter anderem die Booster- und weiteren Corona-Impfungen in Deutschland beschleunigen. Regierungssprecher Steffen Seibert hatte am Vortag erklärt, der Krisenstab solle baldmöglichst starten. Der 56-jährige Generalmajor Breuer führt das Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr.
+++ 30.11.2021: Söder attackiert Scholz auf Corona-Gipfel +++
Beim Corona-Gipfel fliegen direkt nach dem Beginn um 13 Uhr die Fetzen. So berichtet die “Bild” aktuell, dass Bayerns Ministerpräsident Markus Söder den Bald-Bundeskanzler Olaf Scholz scharf attackiert und die gesamte Ampel-Regierung kritisiert hat. “Krisenstab ist immer gut. Denn wir haben eine Krise. Aber Kernfrage ist doch eher: Wo ist der neue Bundesgesundheitsminister? Wäre das nicht die Aufgabe des Ministers?”, soll Söder losgepoltert haben. Scholz konterte und erklärte, dass man die SPD-Minister in der kommenden Woche bekannt gebe.
+++ 30.11.2021: Unionsländer wollen konkrete Beschlüsse bei Beratung mit Merkel +++
Die unionsgeführten Länder sowie Baden-Württemberg dringen auf konkrete Mindestbeschlüsse bei den Beratungen mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem voraussichtlichen Nachfolger Olaf Scholz (SPD) zur Corona-Lage. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur verständigten sich die sogenannten B-Länder vor den Beratungen an diesem Dienstag auf einen fünf Punkte umfassenden Forderungskatalog mit Schutzmaßnahmen.
Nach dem der dpa vorliegenden Beschlussentwurf mit Stand 30. November sollen ungeimpfte Menschen sich künftig nur mit maximal fünf Personen aus maximal zwei Hausständen treffen dürfen. Geimpfte, Genesene sowie Kinder unter zwölf Jahren würden dabei nicht mitgezählt. Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft würden als ein Hausstand gelten, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz hätten.
Clubs und Diskotheken sollen nach den Vorstellungen der B-Länder geschlossen werden. Es handele sich um Bereiche, die mit einem besonderes hohen Risiko für Mehrfachansteckungen verbunden seien. Schleswig-Holstein will diese Regeln abhängig von Inzidenzen gestalten. Unklar war vor den Beratungen, ob es überhaupt Beschlüsse geben wird.
Teilweise gelten die Forderungen bereits in einzelnen Ländern oder Regionen, etwa Kapazitätsbeschränkungen bei Veranstaltungen.
+++ 30.11.2021: Braun pocht nach Karlsruher Corona-Urteilen auf Bundes-Notbremse +++
Der geschäftsführende Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) pocht als Reaktion auf die Karlsruher Beschlüsse zu den Anti-Corona-Maßnahmen auf eine bundesweit einheitliche Notbremse im Kampf gegen die grassierende vierte Pandemiewelle. “Wir brauchen jetzt eine Notbremse, die bundesweit nach einheitlichen und für die Bürger nachvollziehbaren Regeln funktioniert”, sagte Braun am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. “Das Urteil macht deutlich, dass verbindliches bundeseinheitliches Handeln in der Corona-Krise möglich ist. Und ich füge hinzu: In der aktuellen, schwierigen Situation ist es auch erforderlich.”
Nur mit einem bundesweit einheitlichen Vorgehen könne eine fortgesetzte Überlastung des Gesundheitssystems abgewendet werden, betonte Braun. “Der Verweis auf die Handlungsmöglichkeiten einzelner Länder mancher Ampelpolitiker empfinde ich als Flucht aus der gemeinsamen Verantwortung”, kritisierte er zugleich.
In der Sendung “Frühstart” von RTL/ntv dämpfte Braun am Morgen die Erwartungen an das Bund-Länder-Treffen. “Beschlüsse sind für heute nicht geplant. Das war die Vorbedingung für das Treffen”, sagte er. “Ich kann nur wiedergeben, dass man vorab vereinbart hat, sich informell zu treffen. Aber ich fordere seit Tagen eine formelle Ministerpräsidentenkonferenz, und dass wir eine Notbremse vereinbaren.”
+++ 30.11.2021: Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen der “Notbremse” verfassungsmäßig +++
Der Bund durfte in der dritten Pandemie-Welle im Frühjahr über die sogenannte Corona-Notbremse Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen verhängen. Die Maßnahmen hätten in erheblicher Weise in verschiedene Grundrechte eingegriffen, seien aber “in der äußersten Gefahrenlage der Pandemie” mit dem Grundgesetz vereinbar gewesen, teilte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am Dienstag mit.
+++ 30.11.2021: Habeck: Länder mit hohen Inzidenzen sollen Weihnachtsferien vorziehen +++
Vor den nächsten Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise hat sich der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck dafür ausgesprochen, dass Bundesländer mit hohen Inzidenzen die Schulferien vorziehen. “Ich halte es für richtig, wenn die Weihnachtsferien in den Ländern, wo die Inzidenzen sehr hoch sind, vorgezogen werden”, sagte Habeck am Dienstag im ZDF-“Morgenmagazin”. Das könnten die Länder unterschiedlich handhaben. “Baden-Württemberg, und das halte ich für eine sehr kluge Idee, wird die letzte Woche vor den Schulferien zum Impfen der Kinder nutzen, jedenfalls das Angebot bereitstellen.” Natürlich sollten auch Betreuungsangebote möglich sein. “Das ist dann nicht eine verordnete Schließung, aber hätte den gleichen Effekt”, sagte er.
+++ 30.11.2021: Söder dringt auf Entschlossenheit bei Bund-Länder-Runde zu Corona +++
Wenige Stunden vor der Bund-Länder-Runde zu Corona hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) erneut ein entschlossenes und gemeinsames Handeln aller eingefordert. “Jetzt muss halt der Bund seine Hausaufgaben machen”, sagte er am Dienstagmorgen dem Bayerischen Rundfunk. Dazu gehöre es etwa, den Apotheken die Möglichkeit zum Impfen zu geben und für genügend Impfstoff zu sorgen. “Und die rechtliche Basis für eine allgemeine Impfpflicht zu legen.” Es brauche einheitliche Maßnahmen in Deutschland und keinen Flickenteppich.
+++ 30.11.2021: Braun fordert vor Bund-Länder-Beratungen Corona-“Notbremse” +++
Vor der Bund-Länder-Schalte zur Corona-Krise pocht der geschäftsführende Kanzleramtschef Helge Braun auf eine “Notbremse”, um der Infektionslage Herr zu werden. “Wir sind in Deutschland in die Lage gekommen, die wir immer vermeiden wollten: Unser Gesundheitssystem ist regional überlastet”, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstag). “Wir brauchen jetzt eine Notbremse, dabei zählt nun jeder Tag.” Nur damit könne es gelingen, die Infektionszahlen bis Weihnachten wieder zu senken.
Ziel müsse es sein, in Regionen mit hohem Infektionsgeschehen die Kontakte schnell um 60 bis 70 Prozent zu reduzieren, forderte Braun, der für den CDU-Vorsitz kandidiert. “Wir müssen jetzt sämtliche Großveranstaltungen mit Tausenden Teilnehmern, zum Beispiel Bundesligaspiele, wieder ohne Besucher durchführen.” In Schulen müsse es wieder eine Maskenpflicht in allen Jahrgangsstufen geben. “Dort, wo das Infektionsgeschehen besonders kritisch ist, muss über Schließungen von Einrichtungen nachgedacht werden, die dem Freizeitbereich zuzuordnen sind.” Das gelte auch für die Gastronomie in den Abendstunden.
+++ 30.11.2021: Göring-Eckardt für schnelle Entscheidungen zu Corona-Maßnahmen +++
Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt fordert im Kampf gegen Corona schnelle Entscheidungen. “Ich finde, in dieser Woche müssen wir klarhaben, wie das weitergehen soll”, sagte Göring-Eckardt am Montagabend in der ARD-Sendung “Hart aber fair”. “Sonst hängen wir im Januar oder im Februar noch irgendwie in der nächsten Schleife dieser Welle rum.” Man müsse jetzt schnelle Entscheidungen treffen, “die dann bundeseinheitlich gelten”. Was man tun müsse, liege auf der Hand: “Kontakte reduzieren”, und zwar “gemeinsam, bundesweit, nach gemeinsamen Kriterien”.
Als mögliche Maßnahmen nannte sie in der Sendung die Schließung von Bars und Diskotheken sowie die Absage von Veranstaltungen. “Möglicherweise muss man auch gemeinsam sagen: Gastronomie geht nicht, weil da sitzen wir halt ohne Maske im Innenraum.” Göring-Eckardt sagte: “Jetzt brauchen wir wahrscheinlich erstmal nochmal einmal Ruhe, damit wir nicht in ‘ne Situation kommen, die alles nochmal maßlos verschlimmert.” Von einem Lockdown wollte sie aber nicht sprechen. “Wir machen nicht nochmal das gleiche, sondern wir haben gelernt. Wir haben auch gelernt, dass man nicht einfach Leute einsperrt und sagt: Du darfst niemanden mehr sehen.”
+++ 30.11.2021: Esken: Müssen uns Urteil in Karlsruhe sehr genau anschauen +++
Vor den nächsten Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise hat die SPD-Vorsitzende Saskia Esken weitere Lockdown-Maßnahmen nicht ausgeschlossen. “In diesen Tagen würde ich dringend empfehlen, jedem, der in der Politik auch Verantwortung hat, gar nichts auszuschließen, denn wir wissen nicht, wie die Entwicklung ist”, sagte Esken am Dienstag im ZDF-“Morgenmagazin”. Mit Blick auf die am Vormittag erwarteten Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zu in der Pandemie verhängten Freiheitsbeschränkungen sagte sie: “Wir müssen uns das Urteil und seine Begründung natürlich sehr genau anschauen, aber wir sind auch in einer anderen Situation heute.” Esken verwies auf die höhere Impfquote als im Frühjahr, “so dass diejenigen, die sich impfen haben lassen und die sich jetzt boostern lassen, auch erwarten dürfen, dass wir differenzieren bei der Frage der Einschränkungen, der Kontaktbeschränkungen und auch bei den Beschränkungen für große Veranstaltungen und ähnliches”.
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sba/hos/news.de/dpa

News des Tages: Schneesturm-Horror droht / Sorge um Prinz Charles / Günther Jauch macht Schluss

News des Tages heute: Sturm-Warnung aktuell im November: Bis zu 120 km/h! Schneesturm donnert auf Deutschland zu +++ Prinz Charles: Herzogin Camilla muss ihn stützen! Sorge um Gesundheit des Thronfolgers +++ Günther Jauch: TV-Aus nach 25 Jahren! RTL-Moderator macht Schluss +++ Das und vieles mehr lesen Sie bei news.de.

Die Nachrichten des Tages auf news.de: Sturm-Warnung aktuell im November: Bis zu 120 km/h! Schneesturm donnert auf Deutschland zu
Bild: Adobe Stock/photoschmidt

Sturm-Warnung aktuell im November: Bis zu 120 km/h! Schneesturm donnert auf Deutschland zu
Wetter-Experten warnen am Dienstag und Mittwoch vor Schneesturm-Bedingungen. Schuld an der gefährlichen Wetterlage sind zwei Sturmtiefs, die kurz nacheinander durch Deutschland peitschen. Es drohen Orkanböen bis 120 km/h. Die aktuelle Schneesturm-Warnung im Überblick! > > zum Artikel
Prinz Charles: Herzogin Camilla muss ihn stützen! Sorge um Gesundheit des Thronfolgers
Prinz Charles ist gezeichnet von den Strapazen des vergangenen Jahres. Bei einem Auftritt an der Seite von Herzogin Camilla wirkte der Thronfolger zuletzt gebrechlich und erschöpft. Ist Prinz Charles ernsthaft krank? > > zum Artikel
Günther Jauch: TV-Aus nach 25 Jahren! RTL-Moderator macht Schluss
25 Jahre moderierte Günther Jauch den RTL-Jahresrückblick “Menschen, Bilder, Emotionen”. Doch damit ist nun Schluss. In diesem Jahr wird der beliebte Moderator das letzte Mal für das TV-Format vor der Kamera stehen. > > zum Artikel
David Gulpilil ist tot: Fans unter Schock! “Crocodile Dundee”-Star stirbt Krebs-Tod
Die Filmwelt trauert um David Gulpilil. Der australische Schauspieler, der vor allem durch seine Rollen in Filmen wie “Crocodile Dundee” und “Australia” bekannt wurde, ist tot. Er wurde 68 Jahre alt. > > zum Artikel
“Hart aber fair” im Ersten: Pandemie-Talkrunde einig: ER muss Gesundheitsminister werden
Wer prescht nach vorne, wer fordert einschneidende Maßnahmen? – Bei “Hart aber fair” war zu spüren, dass es augenblicklich scheint, als warte ein Regierungsverantwortlicher auf den anderen. Nur bei einer Personalie waren sich im Lockdown-Talk alle einig: Karl Lauterbach wäre ein geeigneter Bundesgesundheitsminister! > > zum Artikel
Unfälle in Süddeutschland: Winterwetter sorgt für Unfallchaos – mehrere Verletzte in Bayern
Glatte Straßen und Schneetreiben haben im Süden Deutschlands für mehrere Unfälle im Straßenverkehr gesorgt. Eine Frau wurde nach einem Unfall in Bayern lebensgefährlich verletzt, nachdem sie in den Gegenverkehr rutschte. > > zum Artikel
Bundesverfassungsgericht hat entschieden: “Notbremse”-Maßnahmen verfassungskonform – Beschwerde abgewiesen
Mitten in der vierten Corona-Welle hat das Bundesverfassungsgericht über die drastischen Maßnahmen aus der dritten entschieden. Ausgangsbeschränkungen und Schulschließungen waren damals zulässig. > > zum Artikel

FOTOS: Trauriger Abschied Diese Promis sind im Jahr 2021 von uns gegangen

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hos/news.de

News des Tages: Schnee-Hammer am 1. Advent // “X Factor”-Star stirbt bei Unfall // Sonnensturm rast auf Erde zu

News des Tages heute: Schnee-Hammer am 1. Advent: Tief Andreas lässt Deutschland zittern +++ Thomas Wells ist tot: “X Factor”-Star stirbt bei Unfall +++ Sonnensturm rast auf Erde zu +++ Das und vieles mehr lesen Sie bei news.de.

Die Nachrichten des Tages auf news.de.
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Infektiös wie Delta und gefährlich wie Ebola: Montgomery befürchtet gefährliche Mutationen
Eine neue Coronavirus-Variante greift um sich. Die in Südafrika aufgetauchte Variante B11529 soll gefährlicher sein als alle bisher da gewesenen Mutanten. Karl Lauterbach rechnet daher mit weiteren Corona-Einschränkungen in Deutschland. > > > zum Artikel
Bringt uns die neue Super-Variante jetzt doch den Winter-Lockdown?
Ist ein Winter-Lockdown der letzte Ausweg aus der Krise? Eine neue Super-Variante des Coronavirus breitet sich rasant schnell aus.B.1.1.529 aus Südafrika gilt nicht nur als hoch ansteckend, sondern ist auch resistent gegen die Corona-Impfung. > > > zum Artikel
Royals-Expertin sicher: Queen-Rücktritt bereits eingeläutet
Der Gesundheitszustand von Queen Elizabeth II. hält die Briten weiterhin in Atem. Eine Expertin ist sich sicher, dass Prinz Charles und Prinz William die Monarchin zeitnah ersetzen werden. Der Umbruch im Königshaus sei nicht mehr aufzuhalten.  > > > zum Artikel
Horror-Unfall! “X Factor”-Star mit nur 46 Jahren gestorben
Traurige Nachrichten für die Fans der Casting-Show “X Factor”: Thomas Wells ist tot. Der ehemalige “X Factor”-Kandidat ist im Alter von nur 46 Jahren bei einem schrecklichen Unfall gestorben. Bestätigt wurde sein Tod durch seine Frau Jessica.  > > > zum Artikel
Schnee am 1. Advent! Tief Andreas lässt Deutschland zittern
Der Winter hält Einzug in Deutschland. Die Temperaturen sinken und schon an diesem Wochenende rechnen die Meteorologen mit dem ersten Neuschnee. Zeitgleich warnen die Wetterexperten vor glatten Straßen. Das verspricht die aktuelle Wetterprognose.  > > > zum Artikel
Sonnensturm kracht am Samstag auf Erde! Astronomen warnen vor Störungen
Bei einer Explosion in der Sonne bildete sich ein Sonnensturm. Dieser kracht am 27. November auf die Erde. Experten rechnen mit Beeinträchtigungen. Droht an diesem Wochenende ein Total-Ausfall?  > > > zum Artikel
Er behandelte Corona-Infektion mit Chlor! Bekannter Impfgegner verstorben
Weil die Corona-Impfung in ihren Augen Teufelszeug ist, setzen viele Impfgegner und Corona-Leugner auf “alternative Medizin” zur Behandlung ihrer Corona-Infektion. Ein prominenter Impfgegner ist nun verstorben.  > > > zum Artikel
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fka/news.de

News des Tages: Schalke-Star tot / Melanie Müller: Wirbel um neuen Mann / Apokalypse? Nasa feuert auf Asteroid

News des Tages heute: Pavle “Yoppa” Kostic ist tot: Er war er 23! Schalke-Star plötzlich gestorben +++ Melanie Müller: Was sie zu den Bildern mit einem anderen Mann sagt +++ Apokalypse-Panik: Weltuntergang möglich! Nasa feuert Rakete auf Weltraum-Koloss +++ Das und vieles mehr lesen Sie bei news.de.

Die Nachrichten des Tages auf news.de: Pavle “Yoppa” Kostic ist tot: Er war er 23! Schalke-Star plötzlich gestorben
Bild: dpa

Pavle “Yoppa” Kostic ist tot: Er war er 23! Schalke-Star plötzlich gestorben
Schalke 04 trauert um Pavle “Yoppa” Kostic. Der E-Sport-Star ist tot. Berichten zufolge starb der “League of Legend”-Spieler im Alter von nur 23 Jahren. Die Todesursache ist bislang nicht bekannt. Im Netz nimmt der Verein Abschied vom jungen Gamer-Talent. > > zum Artikel
Melanie Müller: Was sie zu den Bildern mit einem anderen Mann sagt
Nachdem Bilder von Melanie Müller zusammen mit einem anderen Mann aufgetaucht sind, äußert sich die Dschungelcamp- und “Promi Big Brother”-Siegerin zu den Fotos. Sie bekennt ganz offen: “Ich habe keine Kraft mehr.” > > zum Artikel
Apokalypse-Panik: Weltuntergang möglich! Nasa feuert Rakete auf Weltraum-Koloss
Derzeit wissen Forscher von keinem Asteroiden, der direkt auf die Erde zurast. Aber wenn das einmal der Fall sein sollte, wollen sie vorbereitet sein. Deswegen ist jetzt eine Sonde gestartet, die in einen Asteroiden krachen soll – fast wie in einem Hollywood-Film. > > zum Artikel
“Guardians of the Galaxy”: UFO-Alarm! US-Truppe macht jetzt Jagd auf unbekannte Aliens
Weiß das US-Verteidigungsministerium mehr über Aliens als es preisgeben will? Eine neue Eingreiftruppe soll jetzt Jagd auf unerklärliche Luftphänomene machen. Keine Frage: Bei den Streitkräften herrscht UFO-Alarm. > > zum Artikel
“Kleine” Weltraum-Sensation: Astronomen entdecken spektakulären Weißen Zwergstern
Er kann schneller rotieren als all seine Vorgänger: Wissenschaftler haben im All einen ganz besonders schnell rotierenden Weißen Zwergstern entdeckt. Was den Himmelskörper so sensationell macht, lesen Sie hier. > > zum Artikel
Coronavirus-News: Mehr als 100.000 Corona-Tote in Deutschland – Inzidenz steigt auf 419
Die Zahl der Corona-Toten hat eine traurige Marke überschritten. Und täglich kommen meist Hunderte Fälle hinzu. Die Impfung hat das Sterben gebremst. Dennoch könnte die Zahl noch deutlich steigen. > > zum Artikel
Geri Haliwell: Todes-Drama! Spice Girl nach Tod von Bruder am Boden zerstört
Der Schock sitzt tief bei Spice Girl Geri Horner. Ihr Bruder Max Haliwell ist völlig überraschend im Alter von 54 Jahren gestorben. Die Todesursache ist noch völlig unklar, die Sängerin ist einem Bericht zufolge “am Boden zerstört”. > > zum Artikel

FOTOS: Trauriger Abschied Diese Promis sind im Jahr 2021 von uns gegangen

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Kim Jong-un: Zwillings-Wirbel! Jetzt lässt er SIE endgültig verschwinden

Es ist allgemein bekannt: Nordkorea-Diktator Kim Jong-un fackelt nicht lange. Von dem aufkommenden Zwillings-Wirbel in seinem Land hat er offenbar endgültig die Nase voll. Nun greift er hart durch und lässt IHN endgültig verschwinden.

So wird man Kim Jong-un wohl nicht mehr sehen.
Bild: picture alliance/dpa

Schluss! Aus! Vorbei! Da fackelt Nordkorea-Diktator Kim Jong-un nicht lange und macht schlichtweg kurzen Prozess. Warum sich lange mit etwas aufhalten, was sich zu einer echten Gefahr entwickeln könnte? Eben. Oder ist es vielleicht doch etwas übertreiben, wie Kim Jong-un jetzt gegen seine Untertanen vorgeht? Immerhin ist es auch ein Zeichen der Verehrung, wenn sie ihrem “Obersten Führer” optisch nacheifern wollen. Doch nicht mit Kim Jong-un.
Kim Jong-un verbannt SIE nach Zwillings-Alarm
Der nordkoreanische Diktator hat seine Polizisten angewiesen, hart gegen Personen durchzugreifen, die mit einem Leder-Trenchcoat mutmaßlich den Stil des Diktators nachahmen würden. Daher würden jetzt reihenweise Ledermäntel beschlagnahmt werden, heißt es in einem Radiobericht beim Sender “Free Asia”. Der Kanal ist ein von der US-Regierung finanzierter Radiosender mit Sitz in Washington. Dort kommt in einem Beitrag ein Einwohner von Phyongsong, einer Stadt nördlich der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang, zu Wort.
Er erklärt, dass die Mäntel in diesem Jahr noch einmal an Attraktivität gewonnen haben, nachdem nicht nur Kim Jong-un, sondern auch führende Frauen, darunter Kim Jong-uns Schwester und mögliche Nachfolgerin Kim Yo-jong, in ihnen gesichtet wurden. Zu viel für den Diktator! Um dem Zwillings-Alarm ein Ende zu bereiten, haben die nordkoreanischen Behörden die Rolle der Modepolizei übernommen und reißen den Menschen nun buchstäblich die Kleider vom Leib. Das war es denn wohl mit dem Doppelgänger-Look in Nordkorea.
Kim Jong-un lässt Ledermäntel wegen Doppelgänger-Look verbannen
Seitdem die Ledermäntel nach einem TV-Auftritt von Kim Jong-un populär geworden sind, werden für die Elite des Landes echte Ledermäntel aus China importiert. Für die Untertanen gibt es massenhaft gefälschte Lederartikel zu erwerben. Zumindest bisher. Denn die Polizei geht nun sowohl gegen die Träger als auch die Verkäufer der Ledermäntel vor. Eine Erklärung gibt es dafür natürlich auch: Die Autorität würde mit dem Tragen und Verkauf infrage gestellt.
Lesen Sie auch: Nordkorea verurteilt “Squid Game”-Schmuggler zum Tode
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rut/news.de

Coronavirus-News: Mehr als 100.000 Corona-Tote in Deutschland – Inzidenz steigt auf 419

Die Zahl der Corona-Toten hat eine traurige Marke überschritten. Und täglich kommen meist Hunderte Fälle hinzu. Die Impfung hat das Sterben gebremst. Dennoch könnte die Zahl noch deutlich steigen.

Die Zahl der Corona-Toten hat die traurige Marke von 100.000 Fällen überschritten.
Bild: picture alliance/dpa

Es ist eine traurige Marke, die jetzt überschritten wurde. Die Zahl der an oder mit Corona gestorbenenMenschen in Deutschland hat die Schwelle von 100.000 Toten überschritten. Das geht aus Zahlen von Donnerstagmorgen hervor, die den Stand des Dashboards des Robert Koch-Instituts (RKI) von 03.47 Uhr wiedergeben. Demnach meldeten die Gesundheitsämter dem RKI jüngst 351 Todesfälle binnen 24 Stunden, die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie liegt nun bei 100.119.
Coronavirus aktuell: 100.000 Tote – Inzidenz über 400, 75.000 neue Fälle
Die meisten Corona-Toten gab es laut RKI im vergangenen Winter mit teils mehr als 1000 pro Tag gemeldeten Fällen. Momentan sind die Sterbezahlen wesentlich niedriger, obwohl es deutlich mehr Infektionen gibt. Am Donnerstag erreichte die Sieben-Tage-Inzidenz einen Höchststand von 419,7. Die Zahl der binnen eines Tages übermittelten Corona-Neuinfektionen überschritt erstmals die Schwelle von 70.000 Neuinfektionen. Die Gesundheitsämter meldeten laut RKI-Angaben 75.961 Fälle in 24 Stunden.
Corona-Sterblichkeit liegt bei 30 bis 50 Prozent bei intensivmedizinischer Behandlung
Dass jetzt weniger Infizierte sterben, liegt auch daran, dass große Teile der Bevölkerung geimpft sind – insbesondere bei älteren Menschen, die anfälliger für schwere Verläufe sind. So sei der Anteil der Infizierten, die intensivmedizinisch behandelt werden, von sechs Prozent in der ersten Welle auf nun 0,8 Prozent gesunken, sagte Reinhard Busse von der TU Berlin kürzlich. Unter den Patienten, die eine intensivmedizinische Behandlung bekommen, liegt die Sterblichkeit laut Stefan Kluge, Direktor der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, bei 30 bis 50 Prozent.
Virologe Drosten warnt vor weiteren 100.000 Toten
Um die Zahl der Corona-Toten aber dauerhaft niedrig zu halten, müssten deutlich mehr Menschen in Deutschland geimpft sein. Sollte es da keinen Fortschritt geben, müsse sich Deutschland auf mindestens 100.000 weitere Corona-Tote vorbereiten, “bevor sich das Fahrwasser beruhigt”, sagte kürzlich der Berliner Virologe Christian Drosten. “Das ist eine konservative Schätzung.” Er leitet die Zahl durch vergleichende Überlegungen mit Großbritannien her.
Laut RKI gehen in die Statistik Todesfälle ein, bei denen ein laborbestätigter Corona-Nachweis vorliegt und die in Bezug auf diese Infektion verstorben sind. Erfasst werden demnach sowohl Menschen, die unmittelbar an der Erkrankung verstorben sind, als auch Infizierte mit Vorerkrankungen, bei denen sich nicht abschließend die Todesursache bestimmen lässt.
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Corona-Schock in Sachsen: Kretschmers Mega-Plan! Droht jetzt in Sachsen der Lockdown für ALLE?

Die Corona-Zahlen in Sachsen steigen weiter. Das macht Michael Kretschmer Angst. Deswegen schmiedet er jetzt neue Pläne – und die haben es angeblich in sich. Er fordert noch härtere Corona-Regeln für alle. Droht jetzt ein neuer Lockdown?

Michael Kretschmer plant angeblich einen Lockdown für alle bis zum 9. Dezember.
Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Robert Michael

Das öffentliche Leben in Sachsen wurde aufgrund der immens hohen Corona-Zahlen herunter gefahren. Am Freitag (19.12.2021) verkündete Michael Kretschmer die neuen Corona-Maßnahmen aus der sächsischen Corona-Notfall-Verordnung. Neben geschlossenen Kultureinrichtungen, Homeoffice–Regeln und 2G-Regeln, haben vor allem Ungeimpfte das Nachsehen. Laut einem Medienbericht soll Sachsens Regierung angeblich schon bald einen Lockdown für alle beschließen.
Corona-Schock in Sachsen: Michael Kretschmer fordert Lockdown für alle
Die seit dem 22. November geltenden Corona-Regeln reichen Michael Kretschmer aufgrund der sich immer weiter zuspitzenden Corona-Lage in Sachsen nicht aus. “Wir sehen keine andere Möglichkeit. Die aktuellen Maßnahmen und das, was die Ampel in Berlin da gerade beschlossen hat, werden nicht reichen, um die Lage in den Griff zu bekommen. Einen Expertenrat etwa, der uns noch mal sagt, wie ernst die Lage ist, brauchen wir nicht”, sagte ein namentlich nicht genanntes Regierungsmitglied gegenüber “Bild”.
“Der MP ist hochbesorgt. Es ist definitiv was im Busch”, zitiert “Bild” jemanden aus dem Umkreis Kretschmers. Deshalb sprachen die Chefs der Staatskanzleien am Mittwochnachmittag mit dem noch geschäftsführenden Kanzleramtschef Helge Braun (49) über die Möglichkeiten für einen Lockdown. Die Pläne von Michael Kretschmer gehen weiter, als die jetzigen Regeln. So sollen Kitas, Schulen, Kultur-, Kunsteinrichtungen, Veranstaltungen, Gastronomie und Handel bis zum 9. Dezember komplett schließen.
Corona-News aktuell: Kann Michael Kretschmer überhaupt einen Lockdown anordnen?
Kann der sächsische Regierungschef überhaupt einen Lockdown durchsetzen? Aufgrund des neuen Infektionsschutzgesetzes sind Schließungen von Schulen, Geschäften oder öffentlichen Einrichtungen flächendeckend nicht mehr möglich. Sachsens Teil-Lockdown hat eine Übergangsfrist bis zum 15. Dezember. Ob die Politiker trotz rechtlicher Lage alles schließen können und werden, ist unklar. Michael Kretschmer selbst hat sich zu den Plänen noch nicht geäußert. Am 9. Dezember berät er sich mit den anderen Ministerpräsidenten über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie.
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bos/news.de

Kim Jong-un greift durch: Nordkorea verurteilt “Squid Game”-Schmuggler zum Tode

Weil er die Netflix-Serie “Squid Game” nach Nordkorea brachte, droht einem Schüler nun die Todesstrafe. Der Jugendliche soll mehrere Kopien der Hit-Serie an seine Mitschüler verteilt haben. Zu viel für Diktator Kim Jong-un, der jetzt hart durchgreift.

Kim Jong-un hat einen Schüler zum Tode verurteilt, weil er die Netflix-Serie “Squid Game” in Nordkorea verbreitet hat.
Bild: picture alliance/dpa/KCNA | –

Es sind abscheuliche Berichte, die uns aktuell aus Nordkorea erreichen. In dem von Diktator Kim Jong-un geführten Land wurde ein Schüler zum Tode verurteilt, weil er die Netflix-Serie “Squid Game” ins Land geschmuggelt hat. Er soll die Video-Dateien auf einem versteckten USB-Stick aus China mitgebracht haben, berichtet unter anderem das Portal “Radio Free Asia” (RFA).
Kim Jong-un verurteilt Schüler zu Tode, weil er Netflix-Serie “Squid Game” nach Nordkorea schmuggelte
Vollstreckt werden soll die Todesstrafe durch ein Erschießungskommando, heißt es. Strafen gab es jedoch auch für die Schüler, die sich die Serie angesehen haben. Demnach sollen die Behörden den Schüler, der den USB-Stick und somit die “Squid Game”-Kopie gekaut hatte, zu einer lebenslangen Haft verurteilt haben, während sechs andere, die sich lediglich die Serie angesehen haben, zu fünf Jahren Zwangsarbeit verurteilt wurden.
Schüler soll erschossen werden: “Squid Game” hat weitreichende Folgen
Folgen hat der “Squid Game”-Deal auch für den Klassenlehrer, den Jugendsekretär und den Schulleiter, die infolge des Skandals entlassen wurden. “Es ist sicher, dass sie zur Arbeit in Kohleminen geschickt oder in ländliche Gegenden des Landes verbannt werden, sodass alle anderen Lehrer der Schule sich Sorgen machen, dass es auch sie treffen könnte, wenn einer ihrer Schüler ebenfalls in die Ermittlungen verwickelt wird.”, so eine Quelle zu dem Portal.
Schüler verbreitete “Squid Game” per USB-Stick
Erst vergangene Woche hatte RFA berichtet, dass Kopien des Gewaltdramas nach Nordkorea gelangt waren, obwohl die Behörden alles daran setzten, ausländische Medien fernzuhalten. Die Skandal-Serie habe sich schließlich auf Flash-Laufwerken und SD-Karten unter der Bevölkerung zu verbreitet, heißt es. Alles begann damit, dass ein Schüler der Oberstufe heimlich einen USB-Stick mit dem südkoreanischen Drama “Squid Game” kaufte und es mit einem seiner besten Freunde in der Klasse anschaute”, hieß es aus Ermittlerkreisen in der Provinz Nord-Hamgyong gegenüber RFA.
Kims Behörden gehen gegen ausländische Medien vor
Ein Freund erzählte es schließlich weiter und die Serie verbreitete sich unter den Schülern. Aufgedeckt wurde der Schmuggel dem Bericht nach, als er mehrere Kopien an seine Kommilitonen verkaufte. Um zu kontrollieren, ob sich an der Schule noch weitere ausländische Medien verbreitet haben, soll das Gebäude nun gründlich durchsucht werden. “Die Regierung nimmt diesen Vorfall sehr ernst und sagt, dass die Ausbildung der Schüler vernachlässigt wurde”, zitiert RFA eine anonyme Quelle.
Flucht-Panik bei Kim Jong-un wegen ausländischer Medien
Warum Nordkoreas Machthaber derart hart gegen die “Squid Game”-Zuschauer vorgeht? Offenbar aus Angst davor, dass noch mehr Menschen ins Ausland fliehen könnten. In einem Bericht der “Washington Post” vom August 2019 wurde dokumentiert, dass bestimmte südkoreanische Medien von den nordkoreanischen Behörden als gefährlich angesehen werden, weil sie die Menschen zur Flucht ermutigen. K-Pop und amerikanische Popmusik hätten eine wichtige Rolle bei der Untergrabung der nordkoreanischen Propaganda gespielt, hieß es damals.
Squid Game ist die meistgesehene Netflix-Sendung aller Zeiten, die in 94 Ländern Platz eins der Charts erreichte und nach nur einem Monat in 142 Millionen Haushalten weltweit gesehen wurde, so der Ergebnisbericht des Unternehmens für das dritte Quartal.
Lesen Sie auch: Leder-Hammer und Wohlfühl-Plautze! Ist DAS wirklich der Diktator?
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sba/bos/news.de

Marco Buschmann privat: Frau, Hobby, Religion! SO tickt der FDP-Star außerhalb des Bundestags

Seit 2017 ist er der parlamentarische Geschäftsführer der FDP im Bundestag und vielversprechender Kandidat für ein Ministeramt in der neuen Ampel-Koalition. Doch wie tickt Marco Buschmann eigentlich privat? Das erfahren Sie hier.

Marco Buschmann im Porträt: Wie tickt der FDP-Politiker privat?
Bild: picture alliance/dpa | Bernd von Jutrczenka

Er gilt als einer der engsten Vertrauten von FDP-Chef Christian Lindner; seit 2017 vertritt er die FDP als parlamentarischer Geschäftsführer im deutschen Bundestag. Doch wie tickt Marco Buschmann abseits des Polit-Parketts? Ob der Politiker noch Single oder schon vergeben ist und welchen Beruf er gelernt hat, erfahren Sie hier.
Marco Buschmann privat: Herkunft, Eltern und Kindheit
Geboren und aufgewachsen ist Marco Buschmann in Gelsenkirchen. Anders als Buschmanns hohe Stellung bei der FDP vermuten lassen könnte, stammt der Politiker nicht aus wohlhabendem Elternhause. Im Gespräch mit “Welt” berichtete Marco Buschmann stattdessen, dass er in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen ist. Auf 70 Quadratmetern habe seine fünfköpfige Familie in seiner Kindheit gemeinsam mit der kranken Oma in einer Wohnung zusammengelebt. “Arm haben wir uns dabei aber nie gefühlt. Oft habe ich mich sogar reicher gefühlt als andere”, erklärte Buschmann gegenüber “Welt” weiter. Von den Hürden, die Geringverdiener und deren Kinder auf ihrem Weg zum Wohlstand überwinden müssen, kann Buschmann ein Lied singen. So habe seine damalige Grundschullehrerin seinen Eltern abgeraten, den kleinen Marco aufs Gymnasium zu schicken. Mithilfe der Unterstützung seiner Eltern und seines eigenen Fleißes habe er sich schließlich doch bis zum Jura-Abschluss gekämpft.
Marco Buschmanns Ausbildung und Beruf – gelernter Jurist und Rechtsanwalt
Wie Marco Buschmann auf seiner Website informiert, legte er 1997 sein Abitur am Max-Planck-Gymnasium in Gelsenkirchen ab. Anschließend absolvierte er seinen Zivildienst in einem Altenpflegeheim in Gelsenkirchen. Danach verschlug es Buschmann zum Studium der Rechtswissenschaft nach Bonn. Nach seinen beiden Staatsexamen in Düsseldorf und Hamm arbeitete er als Rechtsanwalt für das Düsseldorfer Büro von “White & Case LLP Düsseldorf” – eine US-amerikanische Wirtschaftskanzlei. Von 2009 bis 2013 saß er als FDP-Abgeordneter für den Schwerpunkt Rechtspolitik im Bundestag. 2016 promovierte er summa cum laude in Köln. Das Thema seiner Doktorarbeit lautete “EuGH und Eigentumsgarantie. Eine Analyse zu Ursprung und Inhalt des Eigentumsrechts der Europäischen Union.” 2014 bis 2017 übernahm er die Funktion desBundesgeschäftsführer der FDP und seit 2017 ist Buschmann Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Freien Demokraten. 
“Liebe Kolleginnen und Kollegen von der Union: In der Sache haben Sie keine Argumente, die Ihren abstrakten Vorwurf, der Instrumentenkasten sei zu wenig, belegen könnten. Es geht heute nicht um Union gegen #Ampel. Es geht darum, unser Land zu schützen.” #Bundestag pic.twitter.com/VpNbzTGuNf— Marco Buschmann (@MarcoBuschmann) November 18, 2021
Marco Buschmann privat: Seit 2014 mit Frau verheiratet – keine Kinder
Seit 2014 ist Marco Buschmann mit seiner Frau Dr. Janina Hatt verheiratet. Das Paar wurde am 18. Oktober getraut und wohnt derzeit in Berlin. Laut “Linkedin” arbeitet Janina Hatt als Referentin für den Nationalen Normenkontrollrat des Bundeskanzleramts. Da Buschmann sein Privatleben streng unter Verschluss hält, ist nicht bekannt, ob die Eheleute Kinder haben.

Marco Buschmann privat: Musik ist sein Hobby
Wie Marco Buschmann 2002 der “Welt am Sonntag” verriet, gehört Musik zu seinen Hobbys. Demnach widme er der Produktion von Musik Teile seiner Freizeit.

Marco Buschmann privat: Der FDP-Mann glaubt an Gott
Marco Buschmann ist praktizierender Katholik. Trotzdem bevorzugt der Liberale es, Glauben und Politik voneinander zu trennen. “Ich möchte einfach vermeiden, dass die Menschen den Eindruck bekommen, wir würden […] sozusagen nur glaubensmotiviert handeln”, sagte der FDPler 2009 gegenüber “deutschlandfunk”. “Und deshalb ist es wichtig, dass wir Argumente jenseits der Religion haben. Am besten hart an der Sache und sachnah”, hieß es weiter. Buschmann wolle mit seiner Politik auch “Menschen ohne Glauben oder Menschen mit anderem Glauben als dem christlichen” ansprechen.
Marco Buschmann privat im Steckbrief

Name: Marco Buschmann
Geburtstag: 01.08.1977
Geburtsort: Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen)
Sternzeichen: Löwe
Beruf: Politiker, Jurist
Familienstand: verheiratet (seit 2014)
Konfession: katholisch
Haarfarbe: braun
Augenfarbe: grün-braun

Marco Buschmanns Webseite | Marco Buschmann auf Twitter | Marco Buschmann bei Instagram
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sig/bos/news.de

Joe Biden + Kamala Harris: Zoff im Weißen Haus! US-Präsident zeigt seiner Vize die kalte Schulter

Ein Jahr nach der Wahl von Joe Biden und Kamala Harris zum US-Präsidenten und zur Vizepräsidentin ist die Honeymoon-Phase im Weißen Haus vorüber. Mittlerweile scheint es sogar richtig Zoff in Washington DC zu geben. Biden zeigt Harris die kalte Schulter.

Zoff zwischen Joe Biden und Kamala Harris? Beim jüngsten Auftritt zeigte der US-Präsident seiner Vize die kalte Schulter.
Bild: picture alliance/dpa/AP | Susan Walsh

Ist die Honeymoon-Phase zwischen Joe Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris etwa vorüber? Der letzte Auftritt der beiden ließ zumindest darauf schließen: Beim gemeinsamen Aushelfen in einer Suppenküche anlässlich Thanksgiving schien der US-Präsident seiner Stellvertreterin sogar die kalte Schulter zu zeigen.
Joe Biden zeigt Kamala Harris bei öffentlichem Auftritt kalte Schulter
Wie die “New York Post” berichtet, schien Präsident Biden Kamala Harris am Dienstag zu brüskieren, als sie bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt seit mehr als einer Woche in einer Suppenküche in Washington DC halfen, Mahlzeiten für Thanksgiving zuzubereiten. Joe Biden wirkte kalt und zeigte keinerlei Bemühungen seiner Vizepräsidentin, seine Sympathie zu demonstrieren. Ist der US-Präsident etwa nachtragend? Vergangene Woche kritisierten Verbündete von Kamala Harris den Commander in Chief öffentlich bei CNN dafür, dass er Kamala Harris mit schier unlösbaren Aufgaben betraut hat, darunter die Lösung der Grenzkrise. Außerdem warf man Biden vor, Kamala Harris weniger Unterstützung entgegenzubringen als den weißen Mitarbeitern seiner Administration.

Kamala Harris lobt US-Präsidenten – er ignoriert sie
Auf die Frage eines Reporters, wofür Biden dankbar sei, legte dieser einen Arm um den Küchenchef von “DC Central Kitchen”, Dawain Arrington – der links vom Präsidenten stand. Rechts von Biden stand Kamala Harris, die sagte: “Die Person, neben der ich stehe, ist das, wofür ich dankbar bin. Er ist aufgestanden! Er wurde niedergeschlagen, doch er ist wieder aufgestanden.”

Joe Biden zeigte seiner Vizepräsidentin Kamala Harris beim Aushelfen in einer Suppenküche die kalte Schulter.
Bild: picture alliance/dpa/AP | Susan Walsh

Jill Biden als Vermittlerin zwischen Joe Biden und Kamala Harris?
Kurz zuvor hatte First Lady Jill Biden Kamala Harris einen Platz neben ihrem Ehemann zugewiesen, doch der US-Präsident schien Harris völlig zu ignorieren. “Komm schon, Kamala!”, sagte Jill Biden und zeigte der Vizepräsidentin ein Tablett mit grünen Bohnen. “Ich bin da!”, antwortete Harris fröhlich und kam näher.
Eisiges Schweigen zwischen US-Präsident und Vizepräsidentin
Den Mikrofonen des Pressepools zufolge wechselten Biden und Harris nicht ein Wort miteinander – obwohl sie in der Suppenküche direkt nebeneinander arbeiteten. Der US-Präsident zeigte seiner Vize die kalte Schulter und konzentrierte sich auf sein Gespräch mit Arrington.
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sig/hos/news.de

Koalitionsverhandlungen aktuell: Erste Ministerposten bekannt! ER wird Finanzminister

Der Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien wird am Mittwoch vorgestellt. Nachdem die Spitzen einer künftigen Regierung aus SPD, Grünen und FDP eine Nachtschicht eingelegt haben, soll es jetzt ganz schnell gehen. Erste Ministerposten sickern bereits durch.

Olaf Scholz legte mit seinen Ampel-Koalitionären eine Nachtschicht ein.
Bild: picture alliance/dpa

Die Koalitionsverhandlungen biegen derweil auf die Zielgerade. SPD, Grüne und FDP wollen am Mittwoch ihren Koalitionsvertrag für eine gemeinsame Bundesregierung vorstellen. Die drei Parteien luden dazu übereinstimmend zu einer Pressekonferenz um 15.00 Uhr in Berlin ein.
Alle weiteren Informationen gibt es hier im News-Ticker.
+++ Erste Ressorts stehen fest: Diese Ministerien gehen an SPD, FDP und Grüne +++
Wie die “Bild” berichtet, bekommen die Grünen fünf Ministerien, die FDP vier Ministerien und die SPD die übrigen Ministerien inklusive Kanzleramt. Dabei sollen Bundesverteidigungsministerium und das Bundesgesundheitsministerium an die SPD gehen, das Auswärtige Amt und ein großes Klima- und Wirtschaftsministerium an die Grünen. Die FDP konnte das Finanz-, Bildungsministerium und das Verkehrsministerium ergattern.
Diese Ministerpostenverteilung ist durchgesickert:
Verkehrsminister: Volker Wissing (FDP)
Finanzminister: Christian Lindner (FDP)
Justizminister: Marco Buschmann (FDP)
Klima- und Wirtschaftsminister: Robert Habeck (Grüne)
Außenministerin: Annalena Baerbock (Grüne)
+++ Neuer Koalitionsvertrag! Steuern, Mindestlohn, Wahlalter: Das ist bereits bekannt +++
In einem Sondierungspapier hatten SPD, Grüne und FDP bereits einige “Vorfestlegungen” getroffen und dabei auch einige Streitthemen abgeräumt. Sie schrieben sich darin “eine umfassende Erneuerung unseres Landes” und “einen Aufbruch” für Deutschland auf die Fahnen, um die großen Herausforderungen wie Klimawandel, Digitalisierung, Sicherung des Wohlstands oder sozialen Zusammenhalt zu bewältigen.
Wohl mit Rücksicht auf die Wahlversprechen der FDP wurde vereinbart, dass keine neuen Substanzsteuern eingeführt und Steuern wie die Einkommen-, Unternehmens- oder Mehrwertsteuer nicht erhöht würden. Im ersten Jahr einer Ampelkoalition soll der gesetzliche Mindestlohn auf zwölf Euro pro Stunde erhöht werden. Dies war ein zentrales Wahlversprechen der SPD. Das Wahlalter für Bundestags- und Europawahlen soll von 18 auf 16 Jahre gesenkt werden.
+++ Koalitions-Vertrag bereits heute fertig +++
Wann ein weiteres Treffen der sogenannten Hauptverhandler stattfinden sollte, war zunächst unklar. Die “Bild” berichtete von einer Ampel-Nachtschicht von Dienstag (23.11.2021) auf Mittwoch (24.11.2021). Erst um 2.15 Uhr habe Olaf Scholz das Willy-Brandt-Haus verlassen, schreibt das Blatt. Nur unwesentlich früher seien die FDP-Verhandler um Lindner und Wissing sowie die Grünen um Baerbock, Habeck und Kellner gegangen.
+++ Letzte Koaltionsverhandlungen: Wer wird Minister? +++
Das Spitzenteam soll laut “Bild” heute ab 11 Uhr noch bestehende Konfliktpunkte beilegen. Zudem steht noch die Verteilung der Ministerposten an – traditionell werden diese wichtigen Personalien am Ende von Koalitionsgesprächen geklärt.
Lesen Sie auch: Geheime Minister-Liste verrät: So könnte das künftige Kabinett aussehen
+++ Grüne setzen sich durch: Erneuerbare Energien werden ausgebaut +++
Die Grünen zeigen sich zufrieden mit den Absprachen der künftigen Ampel-Koalition zur Klimapolitik. Im Koalitionsvertrag mit SPD und FDP solle deutlich werden, dass Klimaschutz sich als Querschnittsthema durch alle Bereiche ziehen werde – von Verkehr über Industrie, Bauen und Wohnen hin zur Landwirtschaft, hieß es aus der Partei.
Nach Darstellung grüner Verhandlungskreise soll der massive Ausbau erneuerbarer Energien aus Wind und Sonne festgelegt werden, um so einen schnelleren Kohleausstieg zu erreichen – de facto für das Jahr 2030. Bisher soll die klimaschädliche Kohleverstromung in Deutschland bis spätestens 2038 beendet werden. Für den Strukturwandel in den Kohleregionen wurden Milliardenhilfen beschlossen.
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rut/news.de/dpa

News des Tages: Schneetief bringt Winter-Hammer / “Lindenstraße”-Star tot / SIE ziehen ins Dschungelcamp

News des Tages heute: Winter-Wetter im November 2021: Schneetief rollt an! Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee erwartet +++ Kostas Papanastasiou ist tot: Trauer um ARD-Liebling! “Lindenstraße”-Star gestorben +++ Dschungelcamp-Kandidaten 2022: “Manta Manta”-Star und Bohlen-Ex: DIESE Promis sollen ins Camp ziehen! +++ Das und vieles mehr lesen Sie bei news.de.

Die Nachrichten des Tages auf news.de: Winter-Wetter im November 2021: Schneetief rollt an! Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee erwartet
Bild: Adobe Stock/magdal3na

Winter-Wetter im November 2021: Schneetief rollt an! Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee erwartet
Ab Donnerstag hält der Winter Einzug in Deutschland: Ein Schneetief bringt nicht nur Glätte ins Land, sondern auch bis zu 30 Zentimeter Neuschnee. Wo es in den kommenden Tagen besonders weiß wird, erfahren Sie im aktuellen Wetter-Bericht. > > zum Artikel
Kostas Papanastasiou ist tot: Trauer um ARD-Liebling! “Lindenstraße”-Star gestorben
Trauer bei Fans der “Lindenstraße”: Schauspieler Kostas Papanastasiou ist tot. Er spielte den griechischen Wirt “Panaiotis Sarikakis” in der beliebten ARD-Serie. Der TV-Liebling wurde 84 Jahre alt. > > zum Artikel
Dschungelcamp-Kandidaten 2022: “Manta Manta”-Star und Bohlen-Ex: DIESE Promis sollen ins Camp ziehen!
In wenigen Wochen startet die neue Staffel von “Ich bin ein Star, holt mich hier raus!”. Ein aktueller Bericht enthüllt nun die angebliche Kandidaten-Liste: Unter den zehn Dschungelcamp-Teilnehmern ist nicht nur ein GZSZ-Liebling, sondern auch ein “Manta Manta”-Star. > > zum Artikel
Donald Trump: Wie Kung-Fu-Panda! Ex-Präsident böse verspottet
Donald Trump empfindet es als große Ehre, die Nutzer im Netz lachen sich schlapp über diesen urkomischen Auftritt des Ex-US-Präsidenten. Warum Trump der schwarze Gürtel verliehen wird, weiß wohl nur der Welttaekwondo-Verband. > > zum Artikel
Koalitionsverhandlungen aktuell: Scholz ging 2.15 Uhr! Ampel präsentiert Koalitionsvertrag nach Nachtschicht
Der Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien wird am Mittwoch vorgestellt. Nachdem die Spitzen einer künftigen Regierung aus SPD, Grünen und FDP eine Nachtschicht eingelegt haben, soll es jetzt ganz schnell gehen. > > zum Artikel
Warnung vor Long Valley Caldera: Forscher sicher: Super-Vulkan steht “unmittelbar” vor Ausbruch!
Es sind erschreckende Beobachtungen, die Forscher jetzt über die Long Valley Caldera öffentlich machen. Die Wissenschaftler sind sich sicher, dass der Super-Vulkan in Kalifornien “unmittelbar” vorm Ausbruch stehen könnte. > > zum Artikel
Corona-Impfpflicht im Grundrechte-Check: Ist eine allgemeine Impfpflicht gegen Corona rechtlich möglich?
Immer mehr Menschen in Deutschland sprechen sich für eine allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus aus. Doch Gegenstimmen argumentieren, dass eine derartige Regelung verfassungswidrig sei. Ist das wahr? DAS sagen die Rechts-Experten. > > zum Artikel

FOTOS: Trauriger Abschied Diese Promis sind im Jahr 2021 von uns gegangen

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Koalitionsverhandlungen aktuell: Nachtschicht bei den Ampel-Verhandlungen! Scholz ging erst 2.15 Uhr

Wird der Koalitionsvertrag am Mittwoch vorgestellt? Nachdem die Spitzen einer künftigen Regierung aus SPD, Grünen und FDP eine Nachtschicht eingelegt haben, soll es bereits am Vormittag ein neues Treffen geben.

Olaf Scholz legte mit seinen Ampel-Koalitionären eine Nachtschicht ein.
Bild: picture alliance/dpa

Die Grünen zeigen sich zufrieden mit den Absprachen der künftigen Ampel-Koalition zur Klimapolitik. Im Koalitionsvertrag mit SPD und FDP solle deutlich werden, dass Klimaschutz sich als Querschnittsthema durch alle Bereiche ziehen werde – von Verkehr über Industrie, Bauen und Wohnen hin zur Landwirtschaft, hieß es aus der Partei.
Lesen Sie auch: Geheime Minister-Liste verrät: So könnte das künftige Kabinett aussehen
Ampel-Koalition News: Klima-Hammer macht Grünen froh
Die Koalitionsverhandlungen biegen derweil auf die Zielgerade. Die Bundestagsabgeordneten Kevin Kühnert (SPD) und Stefan Gelbhaar (Grüne) sagten auf einer Verbandstagung der Vertrag könne “voraussichtlich” am Mittwoch, vorgelegt werden.
Nach Darstellung grüner Verhandlungskreise soll darin der massive Ausbau erneuerbarer Energien aus Wind und Sonne festgelegt werden, um so einen schnelleren Kohleausstieg zu erreichen – de facto für das Jahr 2030. Bisher soll die klimaschädliche Kohleverstromung in Deutschland bis spätestens 2038 beendet werden. Für den Strukturwandel in den Kohleregionen wurden Milliardenhilfen beschlossen.
Koalitions-Vertrag bereits heute fertig?
Die Generalsekretäre der Parteien fassen derzeit die bisherigen Ergebnisse der Gespräche zusammen. Dazu gab es am Montag zunächst “redaktionelle Arbeiten”, während ein Austausch der Generalsekretäre lief. Dabei würden die bisherigen Verhandlungen aufbereitet.
Wann ein weiteres Treffen der sogenannten Hauptverhandler stattfinden sollte, war zunächst unklar. Die “Bild” berichtet von einer Ampel-Nachtschicht von Dienstag (23.11.2021) auf Mittwoch (24.11.2021). Erst um 2.15 Uhr habe Olaf Scholz das Willy-Brandt-Haus verlassen, schreibt das Blatt. Nur unwesentlich früher seien die FDP-Verhandler um Lindner und Wissing sowie die Grünen um Baerbock, Habeck und Kellner gegangen.
Letzte Koaltionsverhandlungen sollen Konfliktpunkte beilegen
Das Spitzenteam soll laut “Bild” heute ab 11 Uhr noch bestehende Konfliktpunkte beilegen. Zudem steht noch die Verteilung der Ministerposten an – traditionell werden diese wichtigen Personalien am Ende von Koalitionsgesprächen geklärt.
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Koalitionsverhandlungen aktuell: Scholz ging 2.15 Uhr! Ampel präsentiert Koalitionsvertrag nach Nachtschicht

Der Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien wird am Mittwoch vorgestellt. Nachdem die Spitzen einer künftigen Regierung aus SPD, Grünen und FDP eine Nachtschicht eingelegt haben, soll es jetzt ganz schnell gehen.

Olaf Scholz legte mit seinen Ampel-Koalitionären eine Nachtschicht ein.
Bild: picture alliance/dpa

Die Koalitionsverhandlungen biegen derweil auf die Zielgerade. SPD, Grüne und FDP wollen am Mittwoch ihren Koalitionsvertrag für eine gemeinsame Bundesregierung vorstellen. Die drei Parteien luden dazu übereinstimmend zu einer Pressekonferenz um 15.00 Uhr in Berlin ein.
Alle weiteren Informationen gibt es hier im News-Ticker.
+++ Koalitions-Vertrag bereits heute fertig +++
Wann ein weiteres Treffen der sogenannten Hauptverhandler stattfinden sollte, war zunächst unklar. Die “Bild” berichtete von einer Ampel-Nachtschicht von Dienstag (23.11.2021) auf Mittwoch (24.11.2021). Erst um 2.15 Uhr habe Olaf Scholz das Willy-Brandt-Haus verlassen, schreibt das Blatt. Nur unwesentlich früher seien die FDP-Verhandler um Lindner und Wissing sowie die Grünen um Baerbock, Habeck und Kellner gegangen.
+++ Letzte Koaltionsverhandlungen: Wer wird Minister? +++
Das Spitzenteam soll laut “Bild” heute ab 11 Uhr noch bestehende Konfliktpunkte beilegen. Zudem steht noch die Verteilung der Ministerposten an – traditionell werden diese wichtigen Personalien am Ende von Koalitionsgesprächen geklärt.
Lesen Sie auch: Geheime Minister-Liste verrät: So könnte das künftige Kabinett aussehen
+++ Grüne setzen sich durch: Erneuerbare Energien werden ausgebaut +++
Die Grünen zeigen sich zufrieden mit den Absprachen der künftigen Ampel-Koalition zur Klimapolitik. Im Koalitionsvertrag mit SPD und FDP solle deutlich werden, dass Klimaschutz sich als Querschnittsthema durch alle Bereiche ziehen werde – von Verkehr über Industrie, Bauen und Wohnen hin zur Landwirtschaft, hieß es aus der Partei.
Nach Darstellung grüner Verhandlungskreise soll der massive Ausbau erneuerbarer Energien aus Wind und Sonne festgelegt werden, um so einen schnelleren Kohleausstieg zu erreichen – de facto für das Jahr 2030. Bisher soll die klimaschädliche Kohleverstromung in Deutschland bis spätestens 2038 beendet werden. Für den Strukturwandel in den Kohleregionen wurden Milliardenhilfen beschlossen.
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Donald Trump: Wie Kung-Fu-Panda! Ex-Präsident böse verspottet

Donald Trump empfindet es als große Ehre, die Nutzer im Netz lachen sich schlapp über diesen urkomischen Auftritt des Ex-US-Präsidenten. Warum Trump der schwarze Gürtel verliehen wird, weiß wohl nur der Welttaekwondo-Verband.

Donald Trump ist plötzlich auch Kampfsport-Experte?
Bild: picture alliance/dpa

Er mag es durchaus schlagkräftig. Manch ein Fan erinnert sich noch mit Graus an den (legendären) Auftritt von Donald J. Trump bei der Wrestling-Großveranstaltung Wrestlemania 23. Natürlich lange vor seiner Zeit als US-Präsident. Im Jahr 2007 setzte er seine Haarpracht gegen WWE-Boss Vince McMahon aufs Spiel – und siegte in einem Stellvertreterkampf. Zuletzt machte Trump dann zusammen mit seinem Sohn als Kommentator des Box-Kampfes zwischen Evander Holyfield und Vitor Belfort von sich reden. Und jetzt also auch noch Taekwondo?
Donald Trump zurück bei Facebook in Post von Welttaekwondo-Hauptquartier
Das Welttaekwondo-Hauptquartier (Kukkiwon) hat dem ehemaligen US-Präsidenten den schwarzen Gürtel (9. Dan) verliehen. Dies ist der höchste Grad, den ein Taekwondo-Praktizierender in dieser Kampfsportart erreichen kann. Der Präsident des Welttaekwondo-Verbandes, Lee Dong-seop, besuchte Trump am vergangenen Wochenende in seinem Haus in Mar-a-lago in Palm Beach, Florida, um ihm den schwarzen Gürtel zu verleihen, wie Bilder bei Facebook zeigen.
Donald Trump böse verspottet nach Verleihung von Schwarzem Gürtel
Artig bedankte sich Trump über die ihm zugedachte Ehre, wie der Post verrät. “Taekwondo ist eine großartige Kampfsportart, um sich in diesen Zeiten zu schützen.”, erklärte Trump dem Facebook-Eintrag zufolge. Das mag durchaus sein. Viel wichtiger schien es einigen Kommentatoren allerdings zu sein, den Ex-US-Präsidenten für seinen urkomischen Auftritt gehörig durch den Kakao zu ziehen und zu verspotten.

Eine Person erklärte unter dem Post völlig verzweifelt: “Trump erhielt am vergangenen Freitag in Mar-a-Lago vom Präsidenten des World Taekwondo Headquarters einen schwarzen Ehrengürtel. Hey, Siri. Wie verwandelt man seine nationale Kampfsportart über Nacht in ein Witz-Meme?”
Trump als Kung-Fu-Panda: Auch Putin hat den schwarzen Gürtel
Ein Twitter-Nutzer ergänzte: “Was für ein Witz, es ist ja nicht so, dass er irgendetwas getan hätte, um Kampfsport oder Fitness im Allgemeinen zu fördern. Nur eine weitere Person, die sich an Trumps Eitelkeit anschmiegt”. Besonders fies: Gleich mehrere User fühlten sich an die Zeichentrick-Figur Kung-Fu-Panda erinnert.
Allerdings: Trump ist nicht das einzige Staatsoberhaupt, das den 9. Dan im Taekwondo erlangt hat. 2013 wurde auch Wladimir Putin während eines offiziellen Besuchs in Südkorea der schwarze Gürtel verliehen und er wurde zum Großmeister des Taekwondo ernannt.
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News des Tages: DIESE Corona-Bußgelder drohen / Film-Star tot nach Krankheit / Demenz: Biden zum Hirn-Check?

News des Tages heute: Bußgeld-Hammer bei Corona-Verstößen: Maskenpflicht, Mindestabstand, 2G! DIESE Geldstrafen drohen Ihnen +++  Volker Lechtenbrink ist tot: Er war schwer erkrankt! Schauspieler stirbt im Alter von 77 Jahren +++ Joe Biden: Demenz-Wirbel nach Arzt-Check! US-Präsident soll Gehirn testen lassen +++ Das und vieles mehr lesen Sie bei news.de.

Die Nachrichten des Tages auf news.de: Bußgeld-Hammer bei Corona-Verstößen: Maskenpflicht, Mindestabstand, 2G! DIESE Geldstrafen drohen Ihnen
Bild: (Symbolbild) Stockfotos-MG/AdobeStock

Bußgeld-Hammer bei Corona-Verstößen: Maskenpflicht, Mindestabstand, 2G! DIESE Geldstrafen drohen Ihnen
Seit Montag gelten in Deutschland nicht nur neue Corona-Regeln, sondern auch saftige Geldstrafen beim Verstoß gegen diese Regeln. In welchen Bundesländern Corona-Sündern welche Bußgelder drohen, erfahren Sie hier im Überblick. > > zum Artikel
Volker Lechtenbrink ist tot: Er war schwer erkrankt! Schauspieler stirbt im Alter von 77 Jahren
Er feierte nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Sänger, Regisseur und Intendant Erfolge. Nun ist das Multitalent Volker Lechtenbrink nach schwerer Erkrankung im Alter von 77 Jahren gestorben. > > zum Artikel
Joe Biden: Demenz-Wirbel nach Arzt-Check! US-Präsident soll Gehirn testen lassen
Obwohl sich US-Präsident Joe Biden einer Routine-Untersuchung unterzogen hat und die Ergebnisse veröffentlichen ließ, gibt es Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Vorgangs. Eine Kolumnistin fordert daher drastische Maßnahmen. > > zum Artikel
Marie Versini gestorben: Nach schwerer Krankheit! Winnetou-Schwester Nscho-Tschi ist tot
In ihrer Rolle als Winnetous Schwester und Häuptlingstochter Nscho-Tschi verzauberte die Französin 1963 das Publikum. Nun verstarb Marie Versini im Alter von 81 Jahren im Kreise ihrer Familie. > > zum Artikel > > zum Artikel
Abscheulicher Kindesmissbrauch: Mann schwängert 13-Jährige und überfährt sie
Ein schrecklicher Kindesmissbrauch beschäftigt gerade die Justiz in North Carolina. Ein Mann soll eine 13-Jährige jahrelang vergewaltigt und geschwängert haben. Dann versuchte er, das Mädchen zu überfahren, um das Baby zu töten. Er wurde verhaftet. > > zum Artikel
Michelle Hunziker: “Heißer Feger!” Bei DIESEM Mega-Einblick rasten Fetischisten aus
Michelle Hunziker überrascht ihre Fans gerade mit einem gigantischen Anblick. Dabei wollte sie sich doch nur ganz elegant zeigen. Ihre Follower lieben besonders ein Detail, das auf den Bildern wirklich nicht zu übersehen ist. > > zum Artikel
Prinzessin Eugenie: Queen-Enkelin erschüttert! Todes-Schock überschattet Royals-Taufe
Es muss ein schwerer Gang für Prinzessin Eugenie gewesen sein, als sie am Sonntag bei der Taufe ihres Sohnes im Windsor Great Park erschien. Wie jetzt bekannt wurde, hatte sie kurz zuvor ihren Schwiegervater George Brooksbank verloren. Er wurde 72 Jahre alt. > > zum Artikel

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Ringen um Minister-Posten: Geheime Minister-Liste verrät: So könnte das künftige Kabinett aussehen

Die Koalitionsverhandlungen zwischen SPD, Grünen und FDP gehen auf die Zielgerade – und es scheint schon erste Festlegungen bei der Verteilung der Posten in der künftigen Regierung zu geben. Das zumindest geht aus einer geheimen Minister-Liste hervor.

So könnte das künftige Kabinett unter Olaf Scholz aussehen
Bild: dpa

Die Ampel-Koalitionsverhandlungen stehen kurz vor dem Abschluss. Schon in dieser Woche wollen SPD, Grüne und FDP den Entwurf für ihren Koalitionsvertrag vorlegen. Derzeit fassen die Generalsekretäre der Parteien die bisherigen Ergebnisse der Gespräche zusammen. Es wird also ernst für Olaf Scholz’ Ampel-Kabinett. Die aktuell wohl spannendste Frage: Wer wird unter dem künftigen Kanzler Olaf Scholz welches Amt übernehmen?
Geheime Minister-Liste aufgetaucht: So soll das Kabinett unter Olaf Scholz aussehen
Traditionell wird die Verteilung der Ministerposten erst am Ende der Koalitionsgespräche geklärt. Allerdings kursierten bereits am Wochenende Listen mit Namen aus Ampel-Kreisen – offiziell bestätigt wurden sie aber zunächst nicht. Auch wir haben einen Blick auf die geheime Minister-Liste geworfen. Was die aktuellen Spekulationen über das Ampel-Kabinett verraten, erfahren Sie hier:
Ringen um Finanzministerium: Christian Lindner wohl Favorit, Baerbock als Außenministerin
Fast schon absehbar soll das Finanzministerium an FDP-Chef Christian Lindner gehen. Darauf sei zuletzt auch Grünen-Co-Chef Robert Habeck scharf gewesen, heißt es. Er soll wiederum die Kontrolle über eine Art Super-Wirtschaftsministerium bekommen. Dieses wird Berichten zufolge um den Bereich Klima erweitert. Besonders brisant: Eigentlich hätten die Grünen das erste Zugriffsrecht auf das Amt des Finanzministers gehabt, weil sie bei der Wahl besser abgeschnitten haben als die Liberalen. Allerdings soll, so berichtet es die “Bild”, Lindner daraufhin erklärt haben, nach einem Klimaministerium zu greifen, sollte Habeck das Finanzressort bekommen. Ein absolutes No-Go für die Grünen. Zumindest dieser Posten scheint sicher für die Grünen: Habecks Co-Chefin und Spitzenkandidatin der Grünen bei der Bundestagswahl 2021, Annalena Baerbock, soll Gerüchten zufolge zur neuen Außenministerin werden.
Wer übernimmt das Innenministerium? Welche Minister-Posten gehen an die SPD?
Doch gibt es auch Überraschungen bei der vorläufigen Liste? Definitiv. Laut “Focus”-Informationen soll die derzeitige Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) künftig das Innenministerium anführen. Dabei hatte die Sozialdemokratin erst im Sommer ihren Rückzug aus dem Bundestag erklärt. Das Ressort Arbeit und Soziales würde weiterhin von Hubertus Heil betreut. Das Gebiet Bildung und Forschung würde Klara Geywitz übernehmen – Geywitz war 2019 Scholz’ Co-Kandidatin bei der erfolglosen Wahl zur SPD-Spitze. Entwicklungsministerin soll laut Liste Bärbel Kofler werden.
Wirbel um Spahn-Nachfolger: Sticht Michael Theurer SPD-Mann Karl Lauterbach als Gesundheitsminister aus?
Ebenfalls mit Spannung erwartet wird die Frage nach dem Amt des Gesundheitsministers. Wer also wird Jens Spahn beerben? Während einige Experten bislang davon ausgegangen waren, dass das Gesundheitsressort sicher an Karl Lauterbach (SPD) gehen wird, tauchten nun Gerüchte auf, die besagen, dass stattdessen Michael Theurer von der FDP derzeitiger Wunschkandidat für das Amt des Gesundheitsministers sei. Der 54-Jährige ist seit November 2013 Vorsitzender der FDP in Baden-Württemberg und seit 2017 Mitglied im Deutschen Bundestag.
Auch diese Posten sollen an die FDP gehen
Und wie steht es um die Frage nach dem Verteidigungs-Posten? Dieser Job wird aktuell von der ehemaligen Bundesvorsitzenden der CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer, ausgeübt. Ihre potenzielle Nachfolgerin: Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP. Die weiteren Posten für die FDP: Generalsekretär Volker Wissing oder – in Klammern genannt – der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Marco Buschmann, könnte das Justizressort übernehmen.
Diese Ministerin könnten an die Grünen übergehen
Die weiteren Posten könnten der Liste zufolge an die Grünen gehen: Fraktionschef Anton Hofreiter würde demnach Verkehrsminister. Co-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt würde das Familienministerium übernehmen.
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sba/news.de/dpa

Corona-Impfpflicht im Grundrechte-Check: Ist eine allgemeine Impfpflicht gegen Corona rechtlich möglich?

Immer mehr Menschen in Deutschland sprechen sich für eine allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus aus. Doch Gegenstimmen argumentieren, dass eine derartige Regelung verfassungswidrig sei. Ist das wahr? DAS sagen die Rechts-Experten.

Wäre eine allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus verfassungsrechtlich möglich?
Bild: (Symbolbild) lucid_dream/AdobeStock

Lange hieß es von Seiten der Politikerinnen und Politiker, dass es in Deutschland keine Impfpflicht gegen das Coronavirus geben werde. Doch neue Erkenntnisse, darunter die zu niedrige Impfquote und die damit verbundene hohe Corona-Hospitalsierungsinzidenz, zwingen Politiker zur Neubewertung einer möglichen Impfpflicht. Auch immer mehr Deutsche sprechen sich für eine allgemeine Pflicht aus, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen: Zuletzt befürworteten 72 Prozent der in einer Civey-UmfrageBefragten eine Impfpflicht. Doch wie sieht die Rechtslage aus?
Impfpflicht im Rechts-Check: Wäre eine Impfpflicht rechtlich möglich?
Eine partielle Impfpflicht für Einrichtungen der Pflege wie Altenheime und Krankenhäuser wurde bereits beschlossen und soll noch 2021 kommen. Eine allgemeine Impfpflicht aller Erwachsenen gegen das Coronavirus steht hingegen noch in den Sternen. Gegner argumentieren mit der angeblichen Verfassungswidrigkeit einer allgemeinen Impfpflicht. So äußerte unter anderem die FDP immer wieder verfassungsrechtliche Bedenken. Tatsächlich ist das Thema aus verfassungsrechtlicher Sicht komplex und nicht jeder Experte äußert sich gleich.
Diese verfassungsrechtlichen Hürden gegen Impfpflicht gibt es
So erklärt der Verfassungs- und Staatsrechtler Professor Bernd Grzeszick der Uni Heidelberg gegenüber “Bild”: “Es gibt verfassungsrechtliche Hürden wie etwa das Recht auf körperliche Integrität. Daher muss ein solches Mittel angemessen sein, es muss kein milderes, gleich gut geeignetes Mittel mehr zur Verfügung stehen und ein solcher Eingriff wie eine Impfpflicht müssen entsprechend begründet sein.” Bislang wurde versucht, alle anderen Mittel der Pandemie-Eindämmung auszuschöpfen, darunter Maßnahmen, die mit Grundrechtseinschränkungen einhergingen, wie 2G, 3G, Lockdown, Reisebeschränkungen, Ausgangsbeschränkungen usw.
“Der Last Call ist vorbei” – Impfpflicht laut Rechtsprofessor notwendig
“Nach Abwägung aller Rechtsgüter kann man durchaus nun zum Schluss kommen: Der ‘Last Call’ ist vorbei. Alles andere ist ausgeschöpft, eine allgemeine Impfpflicht ist notwendig und rechtlich begründbar. Vor einem halben Jahr wäre das noch nicht möglich gewesen, weil damals noch nicht alle Mittel ausgeschöpft waren”, schildert Professor Bernd Grzeszick gegenüber der “Bild”-Zeitung. LautGrzeszick müssten verschiedene Rechtsgüter abgewogen werden. “Natürlich hat jeder das Recht, für sich selbst zu entscheiden, ob er erkranken will oder nicht. Aber hinzu kommen eben auch die Rechte Dritter, wie der Schutz anderer und deren Recht auf körperliche Unversehrtheit.”
Nutzen der Impfpflicht überwiegt Recht auf Unversehrtheit des Einzelnen
Der Verfassungsrechtler weist auf eine entscheidende Frage hin: Ist das Ziel noch durch andere Mittel zu erreichen? “Und da hat sich bei dem breiten und niederschwelligen, flächendeckenden Impfangebot nun gezeigt, dass man mit diesen Mitteln wohl nicht mehr weiter kommt,” so der Jurist. “Beim Übermaßverbot muss die Verpflichtung der einen zur Impfung abgewogen werden gegen den Schutz von Leib und Leben aller, die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit von Krankenhäusern, Betrieben, Schulen und Verwaltungen. Und auch da ist das Ergebnis im Grundsatz nun jetzt recht eindeutig.” Die Schließungen von Schulen und Betrieben sowie die Überlastungen der Krankenhäuser usw. stellen eine größere Bedrohung der Grundrechte dar als eine etwaige Impfpflicht.
Impfpflicht: Was wäre mit Menschen, die nicht geimpft werden können?
Laut Grzeszick müsse es aber auch Einschränkungen geben, wie er gegenüber “Bild” erklärt: “Es wird Ausnahmen geben müssen – zum Beispiel für diejenigen, denen durch eine Impfung erhebliche Gefahren oder Nachteile vor allem gesundheitlicher Art drohen.” Welche Personengruppen dies sind, können Sie hier nachlesen.
Durchsetzung der Impfpflicht durch gestaffelte Bußgelder
Doch wie lässt sich eine allgemeine Impfpflicht durchsetzen? Auch darauf hat der Rechtsexperte eine Antwort. “Zunächst wird man gestaffelte Bußgelder einführen müssen, um den Druck langsam zu erhöhen. Dann muss geschaut werden, ob genügend Nichtgeimpfte beidrehen und sich impfen lassen, um die Allgemeinheit zu schützen”, so Grzeszick. “Nur, wenn das in Summe nicht der Fall ist, alle anderen Zwangsmittel ausgeschöpft sind, wäre als letztes Mittel auch die zwangsweise Impfung zu überlegen.”
Abwägung nötig:Impfpflicht “verfassungsrechtlich möglich”
Auch der Medizin- und Verfassungsrechtler der Universität Augsburg, Prof. Josef Franz Lindner, spricht davon, dass eine Impfpflicht “verfassungsrechtlich möglich” sei. Nur die zwangsweise Impfung im Falle, dass sich zu viele weigerten, hält er nicht für rechtens. “Der Staat darf auf keinen Fall selbst zwangsimpfen.” Die Rechtslage ist nicht ganz klar: “Der Gesetzgeber kann das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit einschränken, das steht im Grundgesetz. Er braucht dafür aber eine gute Begründung. Ein solcher Grund wäre, die Überlastung der Intensivstationen zu verhindern”, sagt Lindner zwar gegenüber “Bild”, schränkt jedoch ein: “Damit lässt sich noch keine Impfpflicht für alle verfassungsrechtlich rechtfertigen. Eine Impfpflicht für alle wäre so einfach und pauschal nicht rechtssicher begründbar.”
Schon gelesen? Alle Kontraindikationen! DIESE Faktoren sprechen gegen eine Impfung
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sig/hos/news.de

Joe Biden: Demenz-Wirbel nach Arzt-Check! US-Präsident soll Gehirn testen lassen

Obwohl sich US-Präsident Joe Biden einer Routine-Untersuchung unterzogen hat und die Ergebnisse veröffentlichen ließ, gibt es Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Vorgangs. Eine Kolumnistin fordert daher drastischere Maßnahmen.

Joe Biden soll einen Hirn-Check absolvieren.
Bild: picture alliance/dpa

Als US-Präsident führt man ein Leben im Glaskasten. Mutmaßlich nichts bleibt der Öffentlichkeit verborgen. Selbst die Ergebnisse einer ärztlichen Untersuchung muss man mit seinen Landsleuten teilen, wenn man sich nicht verdächtig machen will. Oder befeuert man seine Kritiker damit erst richtig? In einem politisch gespaltenen Land lassen sich mit den Untersuchungsergebnissen von Joe Biden natürlich erhebliche Zweifel daran schüren, ob der 78-Jährige überhaupt für seinen Job geeignet ist. So wie aktuell in einem Beitrag der “New York Post”.
Joe Biden krank: Wirbel um angeblich bizarres oder verwirrtes Verhalten
Zuletzt wurde medial immer wieder darüber spekuliert, wie es um den Gesundheitszustand von Joe Biden steht. Bidens Arzt Kevin O’Connor kam nun zu dem Schluss, der Präsident sei ein “gesunder, energischer, 78 Jahre alter Mann”, der fit sei. Für Kolumnistin Miranda Devine ist das allerdings nicht ausreichend, wie sie in ihrem Text auf der Webseite des Blatts erklärt. Ihr fehle ein “kognitiver Test”, in welchem Bidens Gehirn auf den Prüfstand gestellt wird. Es herrscht wieder einmal Auge um Auge und Zahn um Zahn. Die Forderung ist nicht neu. Auch Ex-Präsident Trump musste sich mit ihr auseinandersetzen.
Natürlich zaubert Devine eine Studie aus dem Hut, die besagen würde, dass 59 Prozent der Wähler wollen, dass Joe Biden sich einem kognitiven Test unterzieht und die Ergebnisse veröffentlicht. Für Devine ist die Schlussfolgerung klar: Das oft bizarre oder verwirrte Verhalten des US-Präsidenten mache deutlich, dass mit ihm etwas nicht stimmen würde. Herausgebracht hatte die Umfrage der (natürlich) recht konservative “Washington Examiner”. Durchgeführt wurde die Fragerunde von McLaughlin & Associates, deren CEO einst für Donald Trump als Berater tätig war.
Joe Biden soll Gehirn-Check machen, um Demenz auszuschließen
Einen vermeintlichen Beweis gibt es in der “New York Post” noch obendrauf. Denn die vom Biden-Arzt erkannte Gangstörung sei vielleicht nicht auf allgemeine “Abnutzung” zurückzuführen, wie es in dem Bericht heißt. Mit Verweis auf eine Aussage von Dr. Marc Siegel, klinischer Professor für Medizin am NYU Langone Medical Center, beim ehemaligen Trump Hof-Sender Fox News, erklärte Devine, “steifere, verkürzte und asymmetrische Schritte, wie wir sie bei Biden sehen, werden oft mit Demenz in Verbindung gebracht”.
Wenn man es dann auch noch richtig formuliert, klingt es beinahe so, als ob man in Sorge um den US-Präsidenten wäre. Die Untersuchungen müssten demnach stattfinden, “um Dinge auszuschließen, die mit kognitiven Veränderungen wie Geisteszustand oder Demenz in Verbindung gebracht werden können.”
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rut/sba/news.de

Jens Spahn: Booster wird knapp! Biontech bewahrt uns vor dem Impf-Stopp

Jens Spahn verkündete am Wochenende, dass der Impfstoff von Biontech rationiert werden soll. Dabei wird in Deutschland gerade fleißig geboostert. Aufgrund der Impfstoffknappheit befürchten Ärzte nun einen Knick bei den Booster-Impfungen.

Jens Spahn will am Montag über die Rationierung des Biontech-Impfstoffs beraten.
Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Um die angespannte Corona-Lage wieder in den Griff zu kriegen, ist Boostern das Gebot der Stunde. Doch nun wird der Biontech-Impfstoff knapp, denn Jens Spahn sagte am Wochenende, dass die Impfstoffdosen rationiert werden. Zudem wurden zusätzlich mehrere Millionen Impfdosen gespendet, aber das Gesundheitsministerium hat nicht daran gedacht, die Lücke aufzufüllen und nachzubestellen. Gerät damit der geforderte Impf-Turbo in Gefahr? Das ist die aktuelle Lage.
Corona-Impfungen: Jens Spahn rationiert Biontech-Impfstoff
Am Montag äußerte sich Jens Spahn zu den Lieferengpässen in einer Pressekonferenz. Er betonte, dass “kein Impfstoff zurückgehalten” werde. “Die Impfkampagne läuft wieder und weiter hoch”, betonte er. Es gibt acht bis neun Biontech-Impfdosen, wodurch in den Arztpraxen, Apotheken aufgestockt wurde. “Wir haben es so in der Dimension nicht vorgesehen”, so Spahn. “Trotzdem betonte er, dass beide Impfstoffe sehr gut wirken.
Biontech liefert kurzfristig 10 Millionen Dosen
Wie die “Bild”-Zeitung berichtet, fragte Spahn am Wochenende bei Biontech an,ob das Unternehmen mit Zusatzlieferungen aushelfen könne. Laut “Bild”-Informationen erklärte sich der Pharmahersteller bereit, kurzfristig bis zu 10 Millionen Impfdosen außerplanmäßig zu liefern.
Arztpraxen sollen nach dem Plan des Bundesgesundheitsministeriums zunächst nur noch maximal 30 Dosen Biontech pro Woche bestellen können und unbegrenzt Moderna. “Ab der nächsten Woche (Montag in acht Tagen) werden wir vorübergehend nicht mehr als zwei bis drei Millionen Dosen des Biontech-Impfstoffs pro Woche zur Verfügung haben”, sagte Spahns Sprecher gegenüber “Bild”. Bis Jahresende wird alles von dem Impfstoff ausgeliefert, was da sei und was durch Lieferungen dazukommt, ergänzte der Sprecher. Jens Spahn soll bereits bei Biontech zehn Millionen Impfdosen nachbestellt haben. Bis zum Jahresende sollen 50 Millionen Impfdosen zur Verfügung stehen, sagte Spahn auf der Pressekonferenz am Montag. Am Montagsoll die Gesundheitsministerkonferenz der Länder über die geplante Lieferbegrenzung beraten. Die Ressortchefs aus Bayern und Niedersachsen haben das angekündigt.
Der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) betonte am Sonntagabend im ZDF, dies sei eine “Frage der verfügbaren Menge”, nachdem die Nachfrage zuletzt stark gestiegen sei. Sein Ministerium hatte in einem Brief an die Länder dargelegt, dass eingelagerte Moderna-Dosen ab Mitte des ersten Quartals 2022 verfielen, was aber vermieden werden müsse.
Biontech-Impfstoff wird knapp – geraten die Impfungen ins Stocken?
Doch nachdem die Stiko letzte Woche Booster-Impfungen für alle ab 18 Jahren empfohlen hat, wollen sich immer mehr Menschen eine Auffrischungsimpfung geben lassen. Dadurch stieg die Nachfrage nach Comirnaty. Die Lager sind fast leer und Nachschub lässt auf sich warten. Bislang sind nur 10,21 Millionen Impfdosen von Biontech angekommen. Dabei hätte das vermieden werden können, sagte Karl Lauterbach zu “Bild”: “Rechtzeitig so viel Impfstoff bestellen, dass es für beides reicht: die Covax-Spenden an arme Länder und für Auffrischungsimpfungen in Deutschland!”
Das Ministerium betont, dass beide Impfstoffe gleichwertig seien und genug von allem vorhanden sei. Von Ländern und Ärztevertretern kommt dennoch heftige Kritik, weil Verunsicherung bei Patienten und deutlicher Mehraufwand in Praxen befürchtet wird – und damit ein Knick bei den Booster-Impfungen, die gerade Fahrt aufnehmen.
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bos/sig/news.de/dpa

News des Tages: Kälte-Hammer! Schnee-Tief droht / Corona-Impfpflicht für ALLE ab 2022? / Kino-Star (28) tot

News des Tages heute: Winter-Wetter im November: Kälte-Hammer! Schnee-Tief “Wolfgang” lässt Deutschland zittern +++ Corona-Hammer ab 2022: Lauterbach und Wieler schließen Impfpflicht für ALLE nicht mehr aus +++ Joey Morgan ist tot: Mit nur 28 Jahren! “Scouts vs. Zombies”-Star gestorben +++ Das und vieles mehr lesen Sie bei news.de.

Die Nachrichten des Tages auf news.de: Winter-Wetter im November: Kälte-Hammer! Schnee-Tief “Wolfgang” lässt Deutschland zittern
Bild: Adobe Stock/standret

Winter-Wetter im November: Kälte-Hammer! Schnee-Tief “Wolfgang” lässt Deutschland zittern
Die kommende Woche wird winterlich in Deutschland. Tief “Wolfgang” bringt nicht nur kühle Luft und Regen nach Deutschland, sondern hat auch Schnee im Gepäck. Die aktuellen Wetter-Aussichten und Schnee-Prognosen für den 1. Advent lesen Sie hier. > > zum Artikel
Corona-Hammer ab 2022: Lauterbach und Wieler schließen Impfpflicht für ALLE nicht mehr aus
Die Corona-Infektionslage spitzt sich zu. Wegen der vergleichsweise niedrigen Impfquote in Deutschland rückt zunehmend die Frage einer allgemeinen Impfpflicht in den Blick. Das Thema ist hochbrisant und entsprechend umstritten. > > zum Artikel
Joey Morgan ist tot: Mit nur 28 Jahren! “Scouts vs. Zombies”-Star gestorben
Die Filmwelt ist erschüttert: Schauspieler Joey Morgan ist tot. Berichten zufolge starb der “Scouts vs. Zombies”-Darsteller am Sonntag im Alter von nur 28 Jahren. In rührenden Netz-Beiträgen nehmen Freunde und Kollegen Abschied. > > zum Artikel
Vulkan-Drama auf La Palma: “Nebelmeer” breitet sich aus! Kanareninsel stellt Flugbetrieb ein
Nach dem Vulkan-Ausbruch auf der Kanareninsel La Palma ist noch immer keine Ende der Katastrophe in Sicht. Aktuell ist die Insel nur per Schiff erreichbar. Der Flugbetrieb wurde am Wochenende eingestellt. > > zum Artikel
Jens Spahn: Biontech-Booster wird knapp! Droht jetzt ein Impf-Stopp?
Jens Spahn verkündete am Wochenende, dass der Impfstoff von Biontech rationiert werden soll. Dabei wird in Deutschland gerade fleißig geboostert. Aufgrund der Impfstoffknappheit befürchten Ärzte nun einen Knick bei den Booster-Impfungen. > > zum Artikel
Jennifer Aniston entblättert sich: Nackt-Finale in “The Morning Show”: Bei DIESEM Anblick flippten alle aus!
Was war DAS denn für ein episches Finale? Jennifer Aniston hat in der Final-Folge von “The Morning Show” alles abgefackelt. Komplett hüllenlos ließ sie die Zuschauer der preisgekrönten Apple-Serie regelrecht ausflippen. > > zum Artikel
Polizei spricht von Terror: Auto rast in Weihnachtsparade! 5 Tote, 40 Verletzte
Ein Geländewagen rast in eine Weihnachtsparade in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Wisconsin. Viele Details sind noch unklar. Doch die ersten Informationen der Polizei sind düster. Die Beamten schließen Terror nicht aus. > > zum Artikel

FOTOS: Trauriger Abschied Diese Promis sind im Jahr 2021 von uns gegangen

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hos/news.de

Corona-Hammer ab 2022: Lauterbach und Wieler schließen Impfpflicht für ALLE nicht mehr aus

Die Corona-Infektionslage spitzt sich zu. Wegen der vergleichsweise niedrigen Impfquote in Deutschland rückt zunehmend die Frage einer allgemeinen Impfpflicht in den Blick. Das Thema ist hochbrisant und entsprechend umstritten.

Karl Lauterbach will eine Corona-Impfpflicht nicht ausschließen.
Bild: picture alliance/dpa

Angesichts der dramatischen Corona-Lage gewinnt die Debatte über eine allgemeine Impfpflicht weiter an Fahrt. Man müsse anfangen, darüber nachzudenken, forderte der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach in der Sendung “Die Richtigen Fragen” des TV-Senders Bild. “Ich würde das auf keinen Fall mehr ausschließen und tendiere dazu zu sagen: Das hilft uns jetzt nicht akut, aber wir müssen uns einer Impfpflicht nähern.”
Corona-Hammer: Lauterbach schließt Impfpflicht nicht mehr aus
Lauterbach argumentierte: “Ohne Impfpflicht erreichen wir offensichtlich die Impfquote nicht, die wir benötigen, um bei der Stärke der Impfstoffe, die wir haben, und dem R-Wert der Delta-Variante über die Runden zu kommen.” Der R-Wert gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt – und damit, wie schnell sich ein Virus ausbreitet.
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Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Michael Theurer sagte dagegen in der Bild-Sendung zu einer allgemeinen Impfpflicht: “Wir halten sie für verfassungswidrig.” Auch der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Thorsten Frei, äußerte sich sehr skeptisch. Eine allgemeine Impfpflicht dürfte “wegen des schwerwiegenden Eingriffs in das Recht auf körperliche Unversehrtheit unter den derzeitigen Rahmenbedingungen auch unverhältnismäßig und damit verfassungswidrig sein”, sagte er der “Welt”.
Ärzte fordern Corona-Impfpflicht 2022 wegen niedriger Impfquote
Nach dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte sprach sich auch der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, für eine Impfpflicht für Erwachsene aus – falls die Impfquote bis zum Frühjahr nicht entscheidend steigen sollte. “Ich persönlich bin dafür, dass man über eine Impfpflicht für Erwachsene berät und sie im Frühjahr dann auch beschließt, wenn die Impfquote so niedrig bleibt”, sagte Hilgers dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. “Das würde auch die Kinder schützen.” Freiheit verlange Verantwortung. “Und wenn diese Verantwortung nicht wahrgenommen wird, dann brauchen wir eine Impfpflicht.”
RKI-Chef Wieler kann sich Impfpflicht laut WHO vorstellen
Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, äußerte sich abwägend. Die Impfpflicht sei “ein Mittel, und da bin ich ganz bei der (Weltgesundheitsorganisation) WHO, das wir alle nicht wollen”, sagte er am Sonntagabend im “Heute-Journal” des ZDF. “Es ist wirklich niemand, der gerne eine Impfpflicht haben möchte. (…) Aber wenn man alles andere versucht hat, dann sagt die WHO: Dann muss man auch über eine Impfpflicht nachdenken.”
Hintergrund der Debatte ist, dass die Impfquote in Deutschland aus Sicht von Experten zu niedrig ist. Zuletzt nahm das Impftempo allerdings wieder zu, vor allem bei den Auffrischungsimpfungen stieg die Nachfrage. Die Infektionslage hat sich in den vergangenen Wochen dramatisch verschärft, zuletzt wurden Tag für Tag neue Höchststände bei der Sieben-Tage-Inzidenz erreicht.
Corona-Imfpflicht in Deutschland braucht Rechtsgrundlage
Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans hält eine Diskussion über eine allgemeine Impfpflicht zum jetzigen Zeitpunkt nicht für sinnvoll. “Die Impfpflicht ist nicht die Debatte, die wir jetzt brauchen”, sagte der CDU-Politiker in der ARD-Sendung “Anne Will”. “Jetzt bitte ich doch wirklich, alle Kraft darauf zu konzentrieren zu impfen.” Jetzt sei ein Zeitpunkt, “wo die Zahlen so intensiv steigen, wo ich Menschen überzeugen kann, sich impfen zu lassen, weil sie auch merken, sie verlieren ihre Freiheiten”, führte Hans aus. “Die Anreize waren nie größer als jetzt.”
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sprach sich bei “Anne Will” dafür aus, nun zunächst vor Weihnachten zu klären, wie eine Impfpflicht in bestimmten Einrichtungen rechtssicher umgesetzt werden kann. “Und dann wird eine Debatte weitergehen, aber in der Reihenfolge.” Die Bundesländer hatten den Bund gebeten, in bestimmten Einrichtungen wie Krankenhäusern und Pflegeheimen eine Impfpflicht für alle einzuführen, die Kontakt zu besonders Gefährdeten haben.
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rut/news.de/dpa

Donald Trump: Griff ins Klo! Twitter-User zerreißen Trump-Bildband im Netz

Donald Trump meldet sich pünktlich zu Weihnachten mit einem ganz besonderen Geschenk zurück. Der frühere US-Präsident bringt einen Bildband auf den Markt. Im Netz fällt das Buch mit dem Titel “Our Journey Together” bereits vor seiner Veröffentlichung durch.

Wird Donald Trumps Bildband zum Flop?
Bild: dpa

Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft hat der frühere US-Präsident Donald Trump die Veröffentlichung seines ersten Buches nach seinem Auszug aus dem Weißen Haus angekündigt. Es handelt sich um einen “offiziellen Bildband” mit dem Titel “Our Journey Together” (“Unsere gemeinsame Reise”), wie Trump am Freitag mitteilte. Ein gefundenes Fressen für Trumps-Kritiker, die das Werk schon vor seiner offiziellen Veröffentlichung im Netz regelrecht auseinandernehmen.
Donald Trump veröffentlicht erstes Buch nach Amtszeit
“Dieses Buch ist ein Muss für alle Patrioten. Jedes Foto wurde von mir handverlesen und jede Bildunterschrift stammt von mir, einige davon in meiner eigenen Handschrift.” Der Band mit mehr als 300 Bildern zeige “unvergessliche Momente”seiner vierjährigen Amtszeit. “Diese stolzen Errungenschaften stehen in krassem Gegensatz zu der Zerstörung unseres Landes, die gerade stattfindet.”
Ex-Präsident bewirbt Bildband “Our Journey Together” im Netz
Trump veröffentlichte im Internet vorab einige der Bilder und dazugehörigen Texte. Ein Foto zeigt ihn mit dem britischen Premierminister Boris Johnson, daneben steht Trumps Anmerkung: “Boris ist einzigartig – und ein fantastischer Anführer des Vereinigten Königreichs. Er wird als der beste Premierminister seit Winston Churchill in die Geschichte eingehen.” Begleitet wird der Internet-Werbeauftritt von Aussagen von Trumps Kindern Donald Jr und Ivanka. Sohn Donald Jr schreibt: “Niemand hat so viel für Amerika erreicht wie mein Vater in seinen vier Jahren im Weißen Haus. Dieser unglaubliche Fotoband dokumentiert jeden Schritt des Weges.”
Wucher-Preis für Trump-Bildband
Der Bildband kostet 74,99 Dollar (66,25 Euro). Mit Unterschrift des Ex-Präsidenten schlägt das Buch mit 229,99 Dollar zu Buche. Ausgeliefert werden soll es Anfang kommenden Monats. Der Demokrat Joe Biden hatte den Republikaner Trump am 20. Januar im Weißen Haus abgelöst. Trump hat seine Niederlage gegen Biden bei der Präsidentenwahl bis heute nicht akzeptiert und sieht sich durch Betrug um den Sieg gebracht. Dafür gibt es allerdings keinerlei Beweise. Spekuliert wird, ob Trump für die Präsidentenwahl 2024 erneut antritt. Der 75-Jährige hat das bislang offen gelassen.
Trump-Bildband als Klopapier! Twitter-User spotten über Donald Trumps “Our Journey Together”-Buch
Sein jüngstes Werk jedenfalls scheint nicht sonderlich gut anzukommen. Unter der Bildband-Ankündigung seines Sohnes Donald Trump Jr finden sich bereits etliche kritische Kommentare zu dem Buch. In zahlreichen Beiträgen teilen die Twitter-User heftig gegen den früheren Präsidenten aus. Auch eine mutmaßliche Photoshop-Panne kam dabei zum Vorschein. So schreibt unter anderem dieser aufmerksame Beobachter beim Kurznachrichtendienst: “Ist noch jemandem etwas Ungewöhnliches an dem Foto von DJT auf der Titelseite dieses Buches aufgefallen? Hier ist ein ähnliches Foto, das ziemlich wahllos aus dem Netz gezogen wurde. Eitelkeit, dein Name ist “Photoshop”!”, empört sich dieser User. “Ohhhh! Ich muss ein paar kaufen und sie als Klopapier oder Katzenkloeinlage verwenden. Das wäre sehr passend.”, schießt auch dieser User gegen Donald Trump. “Jetzt habe ich etwas, das ich verwenden kann, wenn mir das Toilettenpapier ausgeht.”, schießt dieser Kommentator in die gleiche Kerbe. Diese Liste ließe sich noch ewig fortführen. Wenn das mal kein Griff ins Klo wird…
YUGE NEWS! A new book by President Donald Trump is being published! Coming out next month: Our Journey Together. A beautiful 300+ page color, coffee table style. Read all about it from @SecretsBedard https://t.co/N3kMuSdTuW— Donald Trump Jr. (@DonaldJTrumpJr) November 19, 2021 Lesen Sie auch: Es ist nicht Donald! Ex-First Lady in großer Sorge um einen anderen Mann
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sba/news.de/dpa

Lockdown-Schock in Baden-Württemberg: Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte in DIESEN BaWü-Hotspots

Ungeimpfte in Baden-Württemberg müssen sich ab Montag wieder auf Ausgangsbeschränkungen einstellen. In Hotspots dürfen sie nachts nur noch aus sehr wichtigen Gründen auf die Straße. DIESE Landkreise sind betroffen.

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, verschärft die Corona-Maßnahmen.
Bild: dpa

Nachdem die Länderchefs Markus Söder (54, CSU) und Michael Kretschmer (46, CDU) Corona-Alarm geschlagen und ihre Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie zuletzt drastisch verschärft haben, ziehen nun weitere Bundesländer mit Verschärfungen nach. Wegen eines außergewöhnlich starken Anstiegs von Corona-Infektionen kommt nun auch in Baden-Württemberg der Corona-Schock.
Corona-Schock in Baden-Württemberg! BaWü verhängt Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte in Hotspots
Ungeimpfte in drei Corona-Hotspots von Baden-Württemberg dürfen von Montag an nachts nur noch aus triftigem Grund ihre Wohnungen verlassen. Das Verlassen der eigenen vier Wände in den Hotspots Schwarzwald-Baar-Kreis, Ostalbkreis und Biberach sei diesen Menschen zwischen 21.00 Uhr und 5.00 Uhr nur noch beispielsweise für medizinische Notfälle und aus Arbeitsgründen erlaubt, sagte der Amtschef im Sozialministerium, Uwe Lahl, der Deutschen Presse-Agentur am Wochenende in Stuttgart.
Es sei davon auszugehen, dass es bis zur Wochenmitte und damit bis zur neuen Corona-Verordnung nicht bei diesen drei Kreisen bleibe. Der für das Ministerium ausschlaggebende Inzidenz-Schwellenwert sei “600 und eine dynamische Lage”, sagte Lahl. Mehrere Kreise waren da am Wochenende nah dran.
Corona-Zahlen explodieren in mehreren Landkreisen
Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen lag im Schwarzwald-Baar-Kreis am Samstag bei 606, im Ostalbkreis bei 702,2 und im Kreis Biberach bei 631,9. Der Wert gibt an, wie viele neue Infektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche den Behörden gemeldet wurden.
Hier gilt ab Montag 2G-Zutritt in Baden-Württemberg
Mit den Allgemeinverfügungen für die drei Landkreise sei Zutritt zu beispielsweise Gastronomie, Hotels (mit Ausnahme von Geschäftsreisenden) und Einzelhandel von Montag an ausschließlich immunisierten – also Geimpften und Genesenen – Besuchern und Kunden gestattet. Ausgenommen von dieser Zutrittsbeschränkung sind Geschäfte und Märkte, die der Grundversorgung dienen wie Lebensmittelmärkte, Apotheken, Tank- und Poststellen, Paketdienste und Banken sowie Betriebe von körpernahen Dienstleistungen.
Schüler und Schülerinnen müssen wieder Maske am Platz tragen
Seit Mittwoch müssen Schüler und Schülerinnen zudem wieder Masken am Platz tragen. Außerdem gelten Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Sie dürfen sich allein oder als Haushalt nur noch mit einer weiteren Person treffen. “So ernst ist die Lage, wie sie noch nie war in dieser Pandemie”, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (73, Grüne) am Donnerstagabend nach der Konferenz dem Bund-Länder-Treffen zur Corona-Politik.
Auch Schleswig-Holstein beschließt schärfere Corona-Regeln
Zuvor hatte auch Schleswig-Holsteins Landesregierung schärfere Corona-Regeln auf den Weg gebracht. Die am Samstag vom Kabinett beschlossene Corona-Verordnung schließt Menschen ohne Covid-19-Schutzimpfung ab Montag von weiten Teilen des öffentlichen Lebens aus. Das Grundprinzip lautet: Bei Freizeitveranstaltungen gilt 2G (geimpft, genesen), bei beruflichen Veranstaltungen und für Jugendliche 3G (geimpft, genesen oder getestet). Ungeimpfte dürfen keine Innenräume von Freizeitstätten und Gaststätten mehr besuchen. Kinder bis einschließlich sieben Jahren und minderjährige Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden, sind davon ausgenommen.
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sba/news.de/dpa

“Corona-Kollaps” droht: Sachsens Polizei vor dem Aus? 1000 Polizisten fallen schon aus

Sachsens Polizei droht laut Gewerkschaft ein “Corona-Kollaps”. Schon jetzt würden 1000 Polizisten coronabedingt ausfallen, heißt es. Die Inzidenz unter den Beamten stiegt zuletzt auf 4000. Vielen Revieren droht nun möglicherweise das Aus.

Sachsens Polizei droht laut Gewerkschaft ein “Corona-Kollaps”.
Bild: dpa

Die Negativ-Nachrichten aus Sachsen wollen nicht abreißen. Wie nun bekannt wurde, droht der Polizei in Sachsen ein “Corona-Kollaps”. Laut einem Bericht des “Spiegel” sind aktuell mehr als 400 Beamte mit dem Coronavirus infiziert. Hinzu kommen mehr als 600 weitere, die wegen Quarantäne-Maßnahmen nicht zur Verfügung stehen. Das bedeutet: Mehr als 1000 Beamte fallen aktuell aus. Insgesamt sind rund 14.000 Menschen bei der sächsischen Polizei beschäftigt.
Sachsen-Polizei droht “Corona-Kollaps”: Mehr als 1000 Polizisten fallen aus, Inzidenz bei 4000 unter Beamten
“Wenn man das umrechnet, sind wir bei einer Inzidenz von circa 4000”, sagte Cathleen Martin, die Landesvorsitzende der Polizeigewerkschaft, im Gespräch RTL. Laut Gewerkschaft sei zu befürchten, dass in einigen Revieren der Betrieb nicht aufrechterhalten werden kann. Die Sächsische Polizeigewerkschaft warnt daher vor einem möglichen Aus vieler Reviere im Freistaat. “Die nächsten zwei bis fünf Wochen werden bei Sachsens Polizei richtig heikel.”, warnt Martin. Es sei unklar, wie lange der Dienst in einzelnen Revieren fortgesetzt werden könne.
Vorwürfe der Gewerkschaft: Sachsen hat Auffrischungsimpfungen für Beamte vertrödelt
Woran das liegt? Dem Bericht nach habe der Freistaat es versäumt, die nötigen Booster-Impfungen für seine Beschäftigten zu beschaffen. Die Impfkampagne hätte gar nicht erst eingestellt oder spätestens im September wieder aufgenommen werden sollen, kritisiert die Gewerkschaft. Laut “Spiegel” seien 80 Prozent der aktuell Infizierten Geimpfte. Laut Gewerkschaftssprecherin habe das Innenministerium die Auffrischungsimpfungen nicht rechtzeitig besorgt. “Eine Booster-Impfung könne für die weitestgehend mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson geimpften Beamten nämlich nicht über den Amtsarzt bezogen werden”, heißt es dazu bei “Focus Online”.
Mehr zum Thema Booster-Impfung: Impfstoff-Hickhack! Welches Vakzin ist besser für Booster-Impfungen?
Innenministerium weist Vorwürfe der Gewerkschaft zurück – Booster-Impfkampagne soll Ende November starten
Das sächsische Innenministerium wies die Vorwürfe gegenüber RTL zurück. Die Impfkampagne sei im September “aufgrund der zuletzt geringen Nachfrage bei den Bediensteten und den vielfältigen anderen Impfmöglichkeiten” eingestellt worden. Aktuell wird laut Ministerium eine neue Booster-Impfkampagne vorbereitet, die in der letzten Novemberwoche starten soll.
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News des Tages am 21.11.2021: Fan-Abzocke bei “The Masked Singer”? / Sonnensturm in Anmarsch / Rockstar (49) gestorben

News des Tages heute: Abzock-Vorwürfe im “The Masked Singer”-Finale +++ Sonnensturm braust Richtung Erde +++ Rockstar mit 49 Jahren gestorben +++ Das und vieles mehr lesen Sie bei news.de.

News des Tages am 21.11.2021 zu Sonnensturm, The Masked Singer und verstorbenem Rockstar Hank van Helvete.
Bild: Montage news.de / picture alliance / dpa | Uni Göttingen / picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd / picture alliance/dpa | Harald Tittel

Ungeimpft und in Quarantäne? DIESEN BuLi-Stars wird das Gehalt gekürzt
Wer ungeimpft nach Risikokontakten in Quarantäne muss, dem droht der Verdienstausfall – auch im Profisport wird hart durchgegriffen. So müssen mehrere ungeimpfte Bayern-München-Stars auf ihr Gehalt verzichten.>> zum Artikel
Pärchen nach Metzelmord an Punker (60) festgenommen
Seit einer Woche galt ein Mann (60) aus dem Saarland als vermisst – bis ein 41-Jähriger gestand, den Punker getötet und zerstückelt zu haben. An der Tat beteiligt war die Frau des Geständigen. >> zum Artikel
Ganz ohne Lockdown – so kann auch Deutschland die 4. Welle brechen
Deutschland erlebt immer neue Spitzenwerte bei den Coronavirus-Infektionszahlen – die vierte Welle schlägt mit voller Wucht zu. Israel hat diese Phase gerade hinter sich gebracht. Kann Deutschland sich daran ein Beispiel nehmen? >> zum Artikel
TMS-Fans sauer wegen Voting-Abzocke im Finale
Es war zwar keine Überraschung mehr, aber eine Sensation: Alexander Klaws (“Deutschland sucht den Superstar”) wurde zum neuen Superstar von “The Masked Singer”. Den Fans ging im Finale jedoch ein Detail gewaltig gegen den Strich. >> zum Artikel

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Weltraumexperten schlagen Alarm! Sonnenwinde krachen auf die Erde
Weltraumexperten schlagen Alarm: Ein Sonnensturm steuert am Wochenende auf die Erde zu. Zwischen Samstag und Sonntag sollen die Sonnenwinde auf die Erde treffen. Drohen uns jetzt massive Ausfälle? >> zum Artikel
Von Männer-Duo vergewaltigtes Mädchen (6) mit Geschlechtskrankheiten infiziert
Ein sechsjähriges Mädchen wurde im US-Bundesstaat Arkansas von zwei Männern in einem Hotelzimmer vergewaltigt und mit Geschlechtskrankheiten infiziert – nun stehen die Kinderschänder in den USA vor Gericht. >> zum Artikel
Heute Sonntagsverkauf! Wo haben die Geschäfte am Totensonntag geöffnet?
Wer am 21. November die Lust auf eine ausgiebige Shoppingtour verspürt, kann dafür den verkaufsoffenen Sonntag nutzen. Wann und wo am Totensonntag die Geschäfte öffnen, erfahren Sie hier. >> zum Artikel
Mit nur 49 Jahren! Ex-Turbonegro-Sänger Hank Von Helvete gestorben
Große Trauer um Hank Von Helvete: Der frühere Sänger der norwegischen Punk’n’Roll-Band Turbonegro ist tot. Nach Angaben seiner Familie starb der Musiker im Alter von nur 49 Jahren. Details zur Todesursache sind noch nicht bekannt. >> zum Artikel

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Israel hat's vorgemacht: Ganz ohne Lockdown – so kann auch Deutschland die 4. Welle brechen

Deutschland erlebt immer neue Spitzenwerte bei den Coronavirus-Infektionszahlen – die vierte Welle schlägt mit voller Wucht zu. Israel hat diese Phase gerade hinter sich gebracht. Kann Deutschland sich daran ein Beispiel nehmen?

Die vierte Welle der Corona-Pandemie hat Israel mit einer Booster-Offensive gebrochen – kann das auch in Deutschland klappen?
Bild: picture alliance/dpa | Ilia Yefimovich

Im September 2021 war Israel noch auf dem Höhepunkt der vierten Corona-Welle. Die Lage war sogar dramatischer, als es aktuell im November 2021 in Deutschland der Fall ist: Die Infektionszahlen kletterten auf nie dagewesene Spitzenwerte und die Intensivstationen füllten sich bedrohlich. Inzwischen ist es dem Mittelmeerland jedoch gelungen, die Welle zu brechen und weitgehend zur Normalität zurückzukehren. Und das ohne Lockdown. Auch die Schulen blieben geöffnet. Wie hat Israel das geschafft?
Kein Lockdown, Schulen geöffnet: Wie konnte Israel die 4. Pandemie-Welle brechen?
“Die Antwort ist sehr einfach: Mithilfe der Booster-Impfungen”, sagt Professor Arnon Afek, Vize-Direktor des Schiba-Krankenhauses bei Tel Aviv. Im Sommer hatte sich die deutlich ansteckendere Delta-Variante trotz guter Impfquoten rasant in Israel ausgebreitet. Studien zeigten außerdem eine nachlassende Wirksamkeit der in Israel verwendeten Biontech/Pfizer-Impfung. Daraufhin hatte Israel Ende Juli als erstes Land weltweit damit begonnen, seinen Bürgern eine dritte Impfdosis zu geben. Obwohl es zu dem Zeitpunkt dafür keine Empfehlung der US-Gesundheitsbehörde gab.
Boostern bis zum Anschlag: Israel setzte im Kampf gegen Neuinfektionen auf dritte Impfdosis
Im Sommer habe es in Israel einen deutlichen Anstieg von Durchbruchsinfektionen vor allem bei älteren, zweifach geimpften Menschen gegeben, sagt Afek. Auf Expertenrat hin habe Israels Regierungschef Naftali Bennett daraufhin die “mutige Entscheidung” für die Booster-Impfung getroffen. Während der neuen Impfkampagne stiegen die Infektionszahlen zunächst weiter.
“Dann änderte die vierte Welle ihren Charakter”, erklärt Afek. Anfangs habe man auf den Corona-Intensivstationen “vor allem geimpfte, ältere Menschen mit Durchbruchsinfektionen” gesehen. Diese seien als Ergebnis der Impfkampagne “verschwunden, stattdessen kamen dann ganz überwiegend ungeimpfte, jüngere Patienten”.
Wie hoch ist die Impfquote in Israel?
Deutschland hat etwa neunmal mehr Einwohner als Israel. Rund 43 Prozent der 9,4 Millionen Einwohner Israels sind inzwischen dreifach geimpft. 62 Prozent bekamen zumindest zwei Spritzen. Kommende Woche soll auch die Impfung von Kindern ab fünf Jahren gegen das Coronavirus beginnen.
Dreieinhalb Monate nach Beginn der Drittimpfungen in Israel ist die Zahl der Neuinfektionen dramatisch gesunken, auf mehrere hundert Fälle am Tag. Im September war die Zahl der täglichen Neuinfektionen über 11.000 geklettert – auf Deutschland umgerechnet wären das fast 100.000. Die Zahl der Schwerkranken in Israel liegt inzwischen bei 126. Zu Jahresbeginn betrug sie noch 1.200.
Für viele Orte und Veranstaltungen müssen weiter der grüne Pass für Geimpfte oder Genesene oder ein negativer Corona-Test vorgezeigt werden. Für viele zweifach geimpfte Israelis wäre der grüne Pass im Oktober ohne Booster ausgelaufen.
Dringendes Appell: Wieso hat Deutschland so lange gewartet?
“Ich empfehle auch Deutschland, die Booster-Impfungen so schnell wie möglich zu geben”, sagt Afek. “Dies gilt besonders für die Älteren, man muss überall hinkommen und sie rasch impfen.” Als ergänzende Maßnahme halte er die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, die in Israel weiter gilt, für sehr wichtig, ebenso wie Versammlungsbeschränkungen.
“Was ich nicht verstehen kann: Warum haben sie nicht von der vierten Welle in Israel gelernt und frühzeitig gehandelt?”, fragt Afek zu der gegenwärtigen Lage in Deutschland. “Dabei basiert unser Modell mit den Krankenkassen, die für die Impfungen zuständig sind, doch auf dem deutschen Vorbild!”
Die österreichische Entscheidung für einen Lockdown für Ungeimpfte findet Afek angesichts der hohen Infektionszahlen richtig. Eine fünfte Corona-Welle in Israel hält der Experte allerdings nur für eine Frage der Zeit. “Wir werden wohl noch eine sechste, siebte und achte Impfung bekommen.” Dies sei aus seiner Sicht aber kein Problem. “Ich lasse mich auch jedes Jahr gegen die Grippe impfen.”
Deutschlands Experten bestätigen Bedeutung von Booster-Impfung im Kampf gegen die vierte Welle
Kann Israel im Kampf gegen die vierte Welle als Modell für Deutschland dienen? Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie in Bremen hält die Lage zwar nicht für eins zu eins übertragbar. “Aber die Booster-Impfung mit ihrer erheblichen Auffrischwirkung – über die Wirksamkeit nach der zweiten Impfung hinaus – ist schon den Daten zufolge ein sehr wichtiger Faktor”, sagt er.
Erleichtert hätten den Erfolg Israels die im Vergleich zu Deutschland deutlich jüngere Bevölkerung und das mildere Klima, sagt Zeeb. Bei jüngeren Menschen werde eine bessere Immunität erzielt und in wärmeren Gegenden halte man sich weniger in Innenräumen auf.
Ähnlich äußerte sich der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach in der ZDF-Sendung “Markus Lanz”. Israel habe “geboostert, da war noch sehr schönes Wetter, da rollte die Welle langsamer an, und sie haben Glück gehabt, zum richtigen Zeitpunkt zu boostern – sie haben ja auch sehr früh geimpft”. In Deutschland habe es dagegen anfangs sehr konservative Stimmen zum Boostern gegeben.
Mit Blick auf die israelischen Zahlen zum Rückgang der Wirksamkeit des Impfstoffes seien viele in Deutschland zunächst von einer “Sondersituation” in dem Mittelmeerland ausgegangen. Die Biontech-Impfung in Israel hatte einen sehr kurzen Impfabstand zwischen erster und zweiter Impfung. Dieser kurze Abstand – mit drei Wochen halb so lang wie in Deutschland – schwäche die Wirksamkeit etwas ab. Schon seit ein paar Monaten sei aber auch in Deutschland klar, “dass wir jeden Erwachsenen boostern müssen”.
Dies ist auch das Fazit des Experten Zeeb: “Booster ist entscheidend auch in unseren Breiten, und es muss schnell gehen angesichts der täglichen Steigerungen der Fallzahlen.”
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loc/news.de/dpa

Impfpflicht in Deutschland: Blüht Deutschland ebenfalls ein Impfzwang für alle, Herr Maas?

In Österreich ist eine Impfpflicht im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie beschlossene Sache – ist der Impfzwang in Deutschland ebenfalls eine Option? Der geschäftsführende Außenminister Heiko Maas (SPD) hat eine klare Antwort.

Der geschäftsführende Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat sich mit klaren Worten zu einer möglichen Impfpflicht in Deutschland geäußert.
Bild: picture alliance/dpa/AFP POOL | John Macdougall

Nach der Ankündigung einer generellen Corona-Impfpflicht in Österreich lehnen Politiker aus den Reihen der möglichen künftigen Ampel-Koalition einen solchen Schritt in Deutschland ab. “Die wird’s nicht geben”, sagte der geschäftsführende Außenminister Heiko Maas (SPD) dem TV-Sender Bild Live. “Weil wir es nicht für notwendig halten, weil wir es auch aus verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten für schwierig halten.” Es werde eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen geben, “und das halte ich auch für richtig”.
“Wird’s nicht geben”: Ampel-Parteien erteilen allgemeiner Impfpflicht in Deutschland klare Absage
Die FDP-Gesundheitspolitikerin Christine Aschenberg-Dugnus sagte der “Bild” (Samstag): “Die allgemeine Impfpflicht als Drohkulisse in den Raum zu stellen, hilft niemandem.” Gerade die Länder mit dramatischen Corona-Zahlen “sollten sich darauf konzentrieren, wie vereinbart die Impfangebote auszuweiten und die neuen Corona-Maßnahmen umzusetzen”.
CSU-Chef Söder plädiert für allgemeine Impfpflicht in Deutschland
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder plädiert für eine allgemeine Impfpflicht. “Ich glaube, dass wir am Ende um eine allgemeine Impfpflicht nicht herumkommen werden”, sagte der CSU-Chef am 19. November in München: “Sonst wir das eine Endlosschleife mit diesem Mist-Corona.”
Die Corona-Regeln in Bayern sollen am kommenden Dienstag massiv verschärft werden, um die aktuelle Corona-Welle zu brechen. Aber “das ist keine langfristige Lösung”, sagte Söder und äußerte Zweifel, ob eine partielle Impfpflicht für einzelne Berufsgruppen wirklich ausreiche und “die einzige Lösung sein kann für nächstes Jahr”.
Österreich prescht vor: Impfpflicht ab Februar 2022 in Alpenrepublik
Österreichs Kanzler Alexander Schallenberg hatte am Freitag angekündigt, als erstes Land in der EU eine Corona-Impfpflicht ab Februar 2022 einzuführen. Angesichts der massiven vierten Corona-Welle geht das Land ab dem 22. November erneut in einen Lockdown, der für Geimpfte und Genesene definitiv spätestens am 13. Dezember enden soll.
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loc/news.de/dpa

News des Tages am 20.11.2021: Corona-Widerstand eskaliert / Fußballer von Polizei erschossen / Minderjährige hundertfach vergewaltigt

News des Tages heute: Verletzte bei gewaltsamen Corona-Protesten +++ Polizei erschießt Fußball-Star (17) +++ Minderjähriges Mädchen hundertfach missbraucht +++ Das und vieles mehr lesen Sie bei news.de.

News des Tages am 20.11.2021 mit Schlagzeilen zu gewaltsamen Corona-Protesten in Rotterdam, Fußballer (17) erschossen, Mädchen hundertfach vergewaltigt.
Bild: Montage news.de / picture alliance/dpa/ANP | Killian Lindenburg / Adobe Stock / pixfly / Tinnakorn

Betrüger-Paar flieht nach Millionen-Coup und lässt eigene Kinder zurück
Richard Ayvazyan und Marietta Terabelian machten Millionen mit ihrer Corona-Betrugsmasche. Nun ist das Paar, das auf seine Verurteilung wartete, spurlos verschwunden und ließ seine Kinder allein zurück.>> zum Artikel
Randale gegen Corona-Maßnahmen – mehrere Verletzte
Pläne für schärfere Corona-Regeln haben in Rotterdam Hunderte zu Protesten auf die Straße getrieben. Dabei kam es zu Ausschreitungen. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an. Nach Schüssen der Beamten gab es mehrere Verletzte. >> zum Artikel
Gesundheitsgefahr! DIESE Würstchen werden jetzt zurückgerufen
Würstchen-Liebhaber aufgepasst: Ein Unternehmen ruft aktuell seine Würste zurück. In dem Lebensmittel wurden Listerien gefunden. Dieses Wurstprodukt ist vom Rückruf betroffen. >> zum Artikel
Krankenakte veröffentlicht! Wie fit ist der US-Präsident?
Details zum Gesundheitszustand von Politikern sind eigentlich Privatsache – nicht so im Falle des US-Präsidenten. Auch Joe Biden (79) muss regelmäßig zum Medizin-Check. Das steht in seiner Krankenakte. >> zum Artikel
Krebs-Schock! Fußball-Star trauert um Sohn (4)
Traurige Nachrichten aus England: Der ehemalige Fußballstar Gary Stevens trauert um seinen kleinen Sohn Jack. Der Junge ist im Alter von nur vier Jahren an Juveniler myelomonozytärer Leukämie – einer schweren Form der Leukämie – verstorben. >> zum Artikel
Todes-Schock! Polizeischüsse verletzen Fußballprofi (17) tödlich
Großer Schock für die Fußballwelt. Der argentinische Fußballprofi Lucas Gonzalez ist mit nur 17 Jahren durch tödliche Schüsse aus Polizeiwaffen gestorben. Der tödliche Zwischenfall wird nun offiziell untersucht. >> zum Artikel
Düstere Apokalypse-Warnung! Bricht DIESER Supervulkan bald aus?
Eine neue Dokumentation warnt vor dem Ausbruch eines Supervulkans. Der Yellowstone in den USA könnte bald ausbrechen, heißt es. Die Folgen wären verheerend für die Menschheit. Droht uns eine Apokalypse? >> zum Artikel
Minderjährige von 400 Männern in Busbahnhof missbraucht
Es sind ungeheuerliche und abscheuliche Vorwürfe einer Minderjährigen. Die junge Frau, die nach dem Tod ihrer Mutter zwangsverheiratet wurde, hat bei der Polizei ausgesagt, sie sei von 400 Männern vergewaltigt worden. >> zum Artikel
Impfgegner infiziert sich absichtlich mit Corona – TOT
Statt sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, wählte ein Mann in Österreich den Weg über eine natürliche Infektion und steckte sich bei einer Coronaparty absichtlich mit dem Virus an. Der 55-Jährige überlebte die Erkrankung nicht. >> zum Artikel
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loc/news.de

Joe Biden: Krankenakte veröffentlicht! Wie fit ist der US-Präsident?

Details zum Gesundheitszustand von Politikern sind eigentlich Privatsache – nicht so im Falle des US-Präsidenten. Das Oberhaupt der USA muss regelmäßig zum Medizin-Check – so auch Joe Biden. Das steht in seiner Krankenakte.

US-Präsident Joe Biden war beim Medizin-Check – so lauten die veröffentlichten Details zu seinem Gesundheitszustand.
Bild: picture alliance/dpa/AP | Susan Walsh

Eine Besonderheit in der US-Politik ist, dass Präsidenten regelmäßig offenlegen müssen, wie es um ihre Gesundheit bestellt ist. Rechtlich ist das nicht vorgeschrieben, es ist aber zu einer Art Ritual geworden, um das kein Präsident herumkommt. Amtsinhaber Joe Biden unterzog sich am Freitag – einen Tag vor seinem 79. Geburtstag am 20.11.2021 – zum ersten Mal in seiner Präsidentschaft einem solchen Gesundheitscheck, dessen Ergebnisse das Weiße Haus am Abend (Ortszeit) veröffentlichte.
Joe Biden beim Gesundheitscheck: Wie ist es um die Fitness des US-Präsidenten bestellt?
Bidens Arzt Kevin O’Connor kam in dem sechsseitigen Bericht zu dem Schluss, der Präsident sei ein “gesunder, energischer, 78 Jahre alter Mann”, der fit sei, seinen Pflichten als Regierungschef und Oberbefehlshaber in vollem Umfang nachzukommen.Ausführlich listete der Arzt diverse Tests und Routine-Untersuchungen auf, die Biden über sich ergehen ließ – darunter eine Darmspiegelung unter Vollnarkose.
Joe Biden außer Gefecht gesetzt – Kamala Harris kurzzeitig als US-Präsidentin im Amt
US-Präsident Joe Biden hat seine Amtsgewalt am Freitag kurzzeitig an seine Stellvertreterin Kamala Harris übergeben. Damit stand in den USA erstmals ein Frau an der Staatsspitze – wenn auch nur für rund 85 Minuten. Der Grund für den zeitweiligen Transfer der Macht war nach Angaben des Weißen Hauses eine Darmspiegelung unter Vollnarkose. Biden habe Harris danach angerufen und sei guter Dinge gewesen, als er die Amtsgeschäfte wieder übernommen habe, erklärte seine Sprecherin Jen Psaki am Freitag über Twitter.
.@POTUS spoke with @VP and @WHCOS at approximately 11:35am this morning. @POTUS was in good spirits and at that time resumed his duties. He will remain at Walter Reed as he completes the rest of his routine physical.— Jen Psaki (@PressSec) November 19, 2021
Joe Biden krank? Arzt untersucht Dauerhusten des US-Präsidenten
O’Connor hob in seinem medizinischen Bericht zwei Punkte hervor, die zuletzt mitunter für Nachfragen von US-Medien gesorgt hatten: Zum einen habe Biden sich bei öffentlichen Auftritten jüngst vermehrt geräuspert und gehustet, schrieb der Mediziner. Er führte dies auf gelegentliches Sodbrennen des Präsidenten zurück. Untersuchungen der Lunge und der Atemwege dagegen hätten keine Auffälligkeiten ergeben.
Steife Knochen! Medizinische Untersuchung enthüllt Altersgebrechen des US-Präsidenten
Zum anderen sei Bidens Gang etwas steifer als in der Vergangenheit, vor allem am Morgen. Dies sei vor allem auf allgemeine “Abnutzung” zurückzuführen, aber auch auf Verletzungen aus der Vergangenheit und ein neu entdecktes mildes Nervenleiden in den Füßen. Angeraten seien orthopädische Einlagen. Der Arzt vermerkte auch, dass Biden nicht rauche, keinen Alkohol trinke und mindestens fünf Mal pro Woche Sport treibe.
Der Gesundheitszustand des Präsidenten stößt in den USA auf gesteigertes öffentliches Interesse, insbesondere angesichts des hohen Alters des Amtsinhabers. Biden feiert an diesem Samstag seinen 79. Geburtstag. Er ist als ältester Präsident aller Zeiten ins Weiße Haus eingezogen.
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loc/news.de/dpa

Corona-Drama in Sachsen: Lockdown ab 22.11. – Kretschmer verkündet knallharte Maßnahmen

Die Corona-Pandemie droht in Sachsen aus dem Ruder zu laufen. Der Freistaat reagiert mit weitreichenden Beschränkungen und hofft, bis Weihnachten den verhängnisvollen Trend bei Neuinfektionen zu stoppen.

Ab Montag gelten harte Maßnahmen in Sachsen.
Bild: dpa

Sachsen will angesichts rasant steigender Corona-Zahlen vom kommenden Montag (22.11.2021) an weite Teile des öffentlichen Lebens einschränken. Das teilte die Regierung am Abend des 19. November noch vor einer abschließenden Kabinettssitzung mit.
Michael Kretschmer verkündet härtere Corona-Maßnahmen für Sachsen
Außer Bibliotheken schließen alle Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Bars, Clubs und Diskotheken. Das gleiche gilt für Weihnachtsmärkte. Die Beherbergung von Touristen ist untersagt. Die Gastronomie soll mit der 2G-Regel (geimpft/genesen) bis 20 Uhr öffnen dürfen. Die Einschränkungen gelten zunächst bis zum 12. Dezember.
Lockdown ab Montag: Harte Einschränkungen für Ungeimpfte und Geimpfte
Auch Großveranstaltungen, Feste und Messen werden untersagt, ebenso touristische Bahn- und Busfahrten. Tanz-, Musik- und Kunstschulen dürfen genau wie Volkshochschulen nicht unterrichten. Eine Ausnahme sind Angebote für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre. Für Zugang zum Arbeitsplatz gilt die 3G-Regel. Für Hotspot-Regionen mit einer Inzidenz über 1.000 gilt ab 22 Uhr eine Ausgangssperre für Ungeimpfte. Zudem soll ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum verfügt werden.
Die Maßnahmen seien “schwer, aber notwendig”, sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Mit diesem “Wellenbrecher” wolle man erreichen, dass die täglich steigenden Infektionszahlen sinken, die Gesundheitsämter wieder Kontakte nachverfolgen können und die Krankenhäuser nicht überlaufen. Ob man das mit den Maßnahmen erreichen könne, sei aber unklar: “Die niedrige Impfquote ist der eigentliche Grund für diese Situation.” Man wende 2G und 3G dort an, wo es möglich ist. “Deshalb ist das auch kein Lockdown.” Sachsen registrierte am Freitag binnen 24 Stunden 7.791 Neuinfektionen.
Nach Lockdown-Beschluss: Schulen und Kitas bleiben offen
Schulen und Kindertageseinrichtungen bleiben geöffnet. Kitas sowie Grund- und Förderschulen müssen jedoch bis einschließlich der Weihnachtsferien in den eingeschränkten Regelbetrieb gehen. Das bedeutet die strikte Trennung der Gruppen und feste Bezugspersonen, um eventuelle Infektionsketten kurz und nachvollziehbar zu halten. Zudem wird bis Weihnachten die Schulbesuchspflicht ausgesetzt.
Neue Corona Regeln Sachsen für den Einzelhandel
Im Einzelhandel gibt es für Geschäfte der Grundversorgung keine Einschränkungen, also für Supermärkte, Drogerien oder Apotheken. Bei allen anderen gilt die 2G-Regel. Nur Geimpfte und Getestete haben Zutritt. Das trifft auch für den Friseurbesuch zu. Alle anderen Läden mit körpernahen Dienstleistungen bleiben geschlossen.
Profisport ist ohne Zuschauer möglich, auf den Fußball kommen also wieder Geisterspiele zu. Fitnessstudios bleiben zu. Kirchen und Religionsgemeinschaften können unter der Maßgabe von 3G zusammenkommen. Das trifft auch für Versammlungen zu, sie dürfen aber nur bis zu 10 Teilnehmer haben und müssen an festen Orten stattfinden.
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bos/news.de/dpa

Joe Biden: US-Präsident wird 79! DAS sind seine heftigsten Demenz-Schocker

Happy Birthday, Joe Biden! Heute wird der US-Präsident stolze 79 Jahre alt. Zur Feier des Tages präsentieren wir Ihnen die verrücktesten Demenz-Auftritte des Demokraten. Haspel-Rede, Narko-Alarm oder Irrgarten – welcher ist Ihr Favorit?

Happy Birthday, Joe Biden! Der US-Präsident feiert seinen 79. Geburtstag
Bild: picture alliance/dpa/AP | Susan Walsh

Vor einem Jahr jubelte die Welt über den Wahlsieg des US-Demokraten Joe Biden. Mittlerweile hat der US-Präsident mit so manchem Fettnäpfchen für Aufsehen und Demenzgerüchte gesorgt. Anlässlich seines 79. Geburtstag nehmen wir einige seiner denkwürdigsten Auftritte unter die Lupe.
US-Präsident vergisst Namen von Direktorin bei Afghanistan-PK
Vor Pressekonferenzen und Reden bietet es sich an, sich die Namen der Beteiligten gut einzuprägen. Sonst kann es unter Umständen zu peinlichen Patzern kommen. Bei einer Notfall-Pressekonferenz zu Afghanistan im August 2021 vergaß Joe Biden den Namen der Direktorin des Katastrophen-Schutzes (FEMA) Deanne Criswell. Dabei hatte er laut der “Daily Mail” noch kurz vor seinem Gang zum Podium mit der FEMA-Direktorin gesprochen. In kurzen Video-Sequenzen soll Präsident Joe Biden zu sehen sein, wie er sagt: “Es gibt niemanden, der diese Operation besser leitet als … als … ähm … äh … Deanne ….äh….Criswell.” Kritiker sahen in diesem Aussetzer einen weiteren Beweis für den geistgen Verfall des US-Präsidenten.
Joe Biden vergisst Namen von Australien-Premier: “Dieser Kerl Down under”
Der Name von Deanne Criswell war nicht der einzige, der Joe Biden in einem entscheidenden Moment nicht so recht einfallen wollte.Als der US-Präsident dem britischen Premier Boris Johnson und dem australischen Premier Scott Morrison bei einer Pressekonferenz für das AUKUS-Abkommen danken wollte, kam er nicht mehr auf den Namen des Australiers. Während seiner Rede richtete Joe Biden das Wort an seine beiden Amtskollegen. “Danke Boris, und ich möchte mich bedanken bei …”, begann er, bevor er eine kurze Pause einlegte. Während der peinlichen Stille drehte der US-Präsident sich um und zeigte lächelnd auf den Bildschirm, auf dem Scott Morrison zu sehen war. “Diesem Kerl in Down Under … Vielen Dank, Kumpel … Ich schätze es sehr, Herr Premierminister”, fuhr Biden fort. Der Name Morrisons fiel dem “Schläfrigen Joe” während der PK nicht mehr ein.
Joe Biden vergisst, dass er Präsident ist
Man kann vieles über Joe Biden sagen, doch eines steht fest: Der Demokrat kann auch über sich selbst lachen. Bei einer Rede auf der Royal Air Force Station Mildenhall trieb er es im Juni mit seinem Humor aber ein wenig zu weit. “Als ich 14 war …”, begann der damals 78-Jährige seine Rede, ließ sich jedoch rasch von einigen Menschen im Publikum ablenken, die aufgestanden waren. Als sich die Menge wieder beruhigt hatte, sagte Biden lächelnd: “Ich vergesse immer wieder, dass ich Präsident bin”. Ob es ihm mittlerweile wieder eingefallen ist?
Joe Biden hält Kauderwelsch-Rede
Der Präsident heizt die Demenzgerüchte nicht nur mit dem, was er sagt an, sondern auch damit, wie er es sagt, an. So neigt der Commander in Chief zuweilen dazu, sich zu verhaspeln und den Faden zu verlieren. Am 2. Juli 2021 hielt Biden eine Rede vor dem Weißen Haus, die zum größten Teil aus unverständlichem Kauderwelsch zu bestehen schien. “Thank you very much — appreciate it — for joining us in this service,” sagte der Präsident und fuhr fort: “Look, today — today’s special guests — to all of you: It is my honor to congratulate the 21 of you for — who earned the title of — that our democracy, in every — is equal to being President — it’s of the same consequence: citizen — citizen of the United States of America.” Wie bitte? Auf Twitter erntete das Staatsoberhaupt mit seiner “Rede” reichlich Spott.
US-amerikanischer Präsident stromert orientierungslos umher
Demenz kann auch mit Orientierungslosigkeit einhergehen. Im Sommer heizte Biden die Demenzgerüchte an, weil er scheinbar orientierungslos um das Weiße Haus stromerte. Wie die britische “Daily Mail” berichtete, ereignete sich der Demenz-Vorfall, als Joe Biden von seinem Aufenthalt in Wilmington, Delaware, ins Weiße Haus nach Washington D. C. zurückkehrte. Gemäß Sicherheitsprotokollen wies der zuständige Sicherheitsagent dem Präsidenten den Weg. Er deutete mit dem Zeigefinger auf den kleinen Pfad, der zum Weißen Haus führt und den Joe Biden entlanggehen sollte. Doch der Präsident ignorierte jegliche Anweisungen seines Secret Service-Sicherheitsagenten und folgte diesem stattdessen auf dem Fuß über den Rasen und durch den Garten des Weißen Hauses, so als ob er vergessen hätte, wie er ins Weiße Haus gelangt.
Joe Biden verfällt während Klimakonferenz in den Schlaf
Das Leben als Präsident wäre für jeden anstrengend. Mit 79 Jahren kann man da schon mal müde werden. Kein Wunder, dass “Sleepy Joe” bei der Klimakonferenz in Glasgow im Oktober nicht widerstehen konnte und für einen Moment die Äuglein schloss. Fast dreißig Sekunden lang schien der US-Präsident zu schlafen, bevor ein Mitarbeiter ihn weckte, damit er der Rede von Eddie Ndopu, folgen konnte. Nicht mal ein Nickerchen gönnt man ihm.
Langweilig wird es mit Joe Biden im Weißen Haus wohl nie. Wenn kleine Aussetzer wie diese das größte Problem des Präsidenten sind, können die USA sich wohl glücklich schätzen. Wir wünschen alles Gute zum Geburtstag.
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sig/bua/news.de

3G-Regel am Arbeitsplatz: 25.000 Euro Bußgeld bei Verstößen! DAS gilt ab Mittwoch

Der Bundestag hat schärfere Corona-Maßnahmen beschlossen. Ab Mittwoch gilt bundesweit die 3G-Regel am Arbeitsplatz. Arbeiten dürfen dann nur noch Geimpfte, Genesene oder Getestete. Bei Verstößen drohen harte Strafen.

Schon bald gilt die 3G-Regel am Arbeitsplatz.
Bild: AdobeStock / Ralf Geithe

Arbeitnehmer:innen müssen sich auf härtere Corona-Regeln einstellen. Schon bald soll 3G am Arbeitsplatz gelten. Dann müssen Beschäftigte geimpft, genesen oder getestet sein. Wer sich nicht daran hält, riskiert eine hohe Strafe.
Corona-Maßnahmen verschärft – 3G am Arbeitsplatz! DAS gilt schon bald für Beschäftigte
Laut Bundestagsbeschluss soll die 3G-Regelung ab nächsten Mittwoch gelten. Das teilte das Bundesarbeitsministerium am Freitag bei Twitter mit. “Um Beschäftigte besser zu schützen, gilt ab 24. November 3GamArbeitsplatz”, heißt es in dem Tweet des Ministeriums.
Bundestag und Bundesrat hatten die entsprechende Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes, in der die 3G-Pflicht verankert wird, am Donnerstag und Freitag beschlossen. Wenn im Betrieb “physischer Kontakt” zu anderen nicht ausgeschlossen werden kann, soll demnach der Zutritt nur noch mit Impf-, Genesenen- oder tagesaktuellem Testnachweis (oder maximal 48 Stunden altem PCR-Test) möglich sein. Firmen sollen das täglich kontrollieren. Wer keinen Nachweis vorlegen will, dem soll im schlimmsten Fall die Kündigung drohen.
“Man darf den Betrieb nicht betreten, und dann muss man auch damit rechnen, dass zum Beispiel Lohnfortzahlungen infrage stehen”, sagte der geschäftsführende Bundesarbeitsminister Hubertus Heil bei “Bild Live”. Im Extremfall seien sogar Abmahnungen und sogar Kündigungen möglich.
25.000 Euro Bußgeld bei Verstößen gegen 3G-Regel am Arbeitsplatz
Arbeitsgeber:innen sind dazu verpflichtet, die Tests ihrer Beschäftigten täglich zu überprüfen. Stichproben reichen demnach nicht aus. Geimpfte Arbeitnehmer:innen müssen jedoch nur einmal kontrolliert werden. Laut Paragraph 73 im Infektionsschutzgesetz drohen bei Verstößen sowohl den Arbeitgeber:innen als auch den Beschäftigten jeweils ein Bußgeld bis zu 25.000 Euro.
Lesen Sie auch:Impfpflicht und 2G! DIESE Regeln wurden beim Corona-Gipfel am 18.11.2021 beschlossen.
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bua/sba/news.de

Markus Söder: Bayern schließt Bars, Clubs und Weihnachtsmärkte

Mit drastischen Schritten reagiert Bayern auf die Corona-Pandemie. Bars und Discos müssen schließen, Weihnachtsmärkte fallen aus, Kultur- und Sportevents gibt es nur in kleinerem Rahmen und in Hotspots wird es noch strenger.

Markus Söder plant jetzt einen “De-facto-Lockdown” für Ungeimpfte.
Bild: picture alliance/dpa | Sven Hoppe

Wegen der außer Kontrolle geratenen Corona-Pandemie verschärft Bayern seine Maßnahmen drastisch. Alle Clubs, Diskotheken und Bars sollen für die nächsten drei Wochen schließen, Weihnachtsmärkte soll es in diesem Jahr nicht geben, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag nach Beratungen seiner Koalition in München ankündigte. Schulen und Kitas sollen geöffnet bleiben.
Lockdown in Bayern: Markus Söder zieht die Corona-Notbremse
Kultur- und Sportveranstaltungen dürfen nur noch in deutlich kleinerem Rahmen stattfinden: mit einer Auslastung von maximal 25 Prozent an Zuschauern. Zudem gilt dort die 2G-plus-Regel – Zugang also auch für Geimpfte und Genesene nur noch mit Test. Überdies würden alle Weihnachtsmärkte in Bayern abgesagt, kündigte Söder an. Mehrere Städte hatten ihre Weihnachtsmärkte in den vergangenen Tagen bereits abgesagt.
Weihnachtsmärkte abgesagt, Clubs und Bars geschlossen: Bayern verkündet härtere Maßnahmen
In Corona-Hotspots mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 1.000 werden die Maßnahmen noch strenger ausfallen: Das öffentliche Leben soll dort in weiten Bereichen heruntergefahren werden. Gastronomie, Sport- und Kulturstätten müssen schließen, Veranstaltungen werden untersagt, wie Söder ankündigte. Schulen und Kitas sollen aber auch dort weiter offen bleiben.
Schon gelesen? Ließen “Leberkaspartys” und fehlende 3G-Kontrollen die Inzidenz in Bayern explodieren?
Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) appellierte einmal mehr an die Menschen im Freistaat, sich impfen zu lassen und freiwillig ihre Kontakte zu reduzieren. Dem Gesundheitssystem drohe der Kollaps.
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bos/news.de/dpa

Knallharte Corona-Maßnahmen gefordert: “Nationale Notlage!” Kündigt Spahn HIER den Lockdown an?

Die Corona-Lage ist dramatisch: RKI-Chef Lothar Wieler warnt vor einer Katastrophe und fordert in der Bundespressekonferenz von der Politik härtere Maßnahmen. Bundesgesundheitsminister Spahn hat offenbar schon genaue Vorstellungen. Offenbar schließt er sogar einen Lockdown nicht mehr aus.

RKI-Chef Lothar Wieler forderte von der Politik harte Maßnahmen, um eine drohende Corona-Katastrophe zu verhindern.
Bild: dpa

Die Corona-Lage in Deutschland spitzt sich dramatisch zu: Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts, forderte in der Bundespressekonferenz am Freitag (19.11.2021) deutlich schärfere Maßnahmen. Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister schließe derzeit nichts mehr aus. Droht uns etwa ein weiterer Knallhart-Lockdown?
Kontaktreduzierung, Impfung und Co.! RKI-Chef Wieler fordert bei Bundespressekonferenz knallharte Corona-Maßnahmen
Die Kliniken und Intensivstationen seien in vielen Regionen am Anschlag. “Die medizinische Versorgung ist dort zum Teil nicht mehr gewährleistet”, sagte Wieler. Mittlerweile reichte es nicht mehr aus, Impflücken zu schließen und 2G-Regeln anzuwenden. Es bedarf zusätzlich einer “massiven Kontaktreduktion um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen”. Wieler rief dazu auf, wenn möglich zu Hause zu bleiben, Großveranstaltungen abzusagen, die Personenzahl bei kleineren Veranstaltungen zu reduzieren und “Hotspots, wie schlecht belüftete Bars und Clubs” zu schließen.
“Ganz Deutschland ist ein einziger großer Ausbruch. Das ist eine nationale Notlage. Wir müssen jetzt die Notbremse ziehen”, appellierte der RKI-Chef. Er verglich die Lage mit einem Tanker, der auf eine Hafenmauer zufährt. “Wenn wir sofort mit aller Kraft gegensteuern, dann wird er noch eine Weile weiterfahren und die Hafenmauer vielleicht noch seitlich rammen. Er wird sie aber hoffentlich nicht mehr frontal einreißen. Wir alle müssen jetzt gegensteuern.” Die täglichen Fallzahlen dürfe man nicht mehr hinnehmen.
“Lockdown für Ungeimpfte!” Jens Spahn warnt vor “nationaler Notlage”
Auch der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn dringt auf die schnelle Reduzierung von Kontakten. “Wir sind in einer nationalen Notlage”, sagte der CDU-Politiker. “Es ist zehn nach Zwölf.” Daher brauche es jetzt einer nationalen Kraftanstrengung, um gegenzusteuern. “Allein mit Impfen, mit Boostern werden wir das Brechen der Welle, das wir kurzfristig brauchen, nicht mehr erreichen.” Spahn verwies auf die von Bund und Ländern am Donnerstag vereinbarten einheitlichen Schwellenwerte bei der Klinikbelastung, ab denen in den Ländern schärfere Corona-Maßnahmen greifen müssen. Die vorgesehenen Schritte mit flächendeckenden Zugangsregeln nur für Geimpfte und Genesene (2G) müssten konsequent umgesetzt und konsequent kontrolliert werden. Es gehe um einen “Lockdown für Ungeimpfte” und deutliche Kontaktbeschränkungen.
Twitter geschockt: Kündigte Jens Spahn einen weiteren Lockdown an?
In den sozialen Medien wurde die Bundespressekonferenz heftig diskutiert. Einige befürchten nach den Aussagen Spahns sogar einen weiteren Lockdown. “‘Wir sind in der Lage, in der man nichts ausschließen sollte’, so Jens Spahn auf der #Bundespressekonferenz auf die Frage eines möglichen Lockdowns”, heißt es in einem Tweet. “Spahn schließt #Lockdown auch für Geimpfte nicht mehr aus. Gerade in der #Bundespressekonferenz: “Wir sind in einer Lage, wo man nichts ausschließen sollte.”
Spahn schließt #Lockdown auch für Geimpfte nicht mehr aus. Gerade in der #Bundespressekonferenz: „Wir sind in einer Lage, wo man nichts ausschließen sollte.“— änd Ärztenachrichtendienst Verlags-AG (@aend_de) November 19, 2021
Lothar Wieler sichtlich genervt von Corona-Politik
Eine harte Maßnahme, die man womöglich hätte verhindern können. Doch die Politik habe zu lang gewartet. “Herr Spahn was haben Sie die ganzen Sommer gemacht? […]Es war von Anfang an logisch das der Anstieg zum Herbst kommt. Nur die Politik hat wieder mal geschlafen! Keiner von Ihnen hört auf Fachleute, bekommen es immer noch nicht hin und arbeiten gegeneinander”, wettert eine Twitter-Nutzerin. “Danke an @rki_de und Lothar Wieler für die Statements in der #bundespressekonferenz , leider muss man manchmal öfters wiederholen, bis auch die #Journaille es besser begreift. #papagei #Corona”, heißt es in einem anderen Tweet. “Irre ich mich oder merkt man deutliche Distanzierung von Wieler zu Spahn?”, fragt sich ein Twitter-Nutzer. “Wieler sitzt in der BPK u. appelliert verzweifelt an alle, sich impfen zu lassen u. durch eigenverantwortl. Handeln (Kontaktbeschränkung, Masken, Testen) zu #flattenthecurve beizutragen. Wohl wissend, dass wir auf eine Katastrophe zusteuern”, schreibt eine andere Twitter-Nutzerin.
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bua/sig/news.de/dpa

Melania Trump: Es ist nicht Donald! Ex-First Lady in großer Sorge um einen anderen Mann

Der ehemalige Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, hat in einem Interview Erstaunliches über Melania Trump ausgeplaudert. Dabei enthüllte er auch den möglichen Grund für die angeblichen Spannungen zwischen Melania und ihrem Mann Donald Trump.

Melania Trump hat deutlich mehr Empathie als Donald Trump.
Bild: dpa

Über die Ehe von Melania und Donald Trump wird immer wieder heftig spekuliert. Von fehlender Liebe, einer angeblichen Fake-Ehe und einer drohenden Scheidung war da unter anderem immer wieder berichtet worden. Melania Trump selbst hatte derartige Gerüchte sogar selbst befeuert, indem sie ihrem Mann mehrfach die Hand verwehrte oder ihn angewidert abblitzen ließ. Und das vor den Augen der Öffentlichkeit. Ein aktueller Bericht des britischen “Independent” könnte nun auch den Grund für Melanias angebliche Abneigung gegenüber Donald Trump beleuchten. Denn anders als ihrem Ehemann Donald Trump liegt Melania das Wohlergehen anderer inmitten der Corona-Krise sehr wohl am Herzen.
Melania Trump sorgte sich um anderen Mann
In dem Artikel wird Melania Trump, die sonst eher als kühl beschrieben wird, als fürsorgliche Frau beschrieben. Ein Bild, das man von der ehemaligen First Lady so bislang nicht gewohnt war. So behauptet der frühere Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, dass sich die ehemalige First Lady Melania Trump ständig über seinen Zustand erkundigt habe, als er mit Covid-19 im Krankenhaus lag. Ganz im Gegensatz zu Donald Trump.
Chris Christie behauptet: Melania rief mich jeden Tag an, als ich an Corona erkrankt war
In der Sendung “The View” erklärte Christie, dass Melania Trump “mich jeden Tag, an dem ich auf der Intensivstation lag, als erstes am Morgen anrief, um zu sehen, wie es mir geht. Und danach rief sie meine Frau an, um zu fragen, ob sie etwas braucht”. Christie erkrankte im Oktober 2020 an dem Coronavirus, zur gleichen Zeit, als der ehemalige Präsident Donald Trump im Walter Reed National Military Medical Centre in Bethesda, Maryland, wegen desselben Virus behandelt wurde.
Donald Trump sind andere völlig egal – im Gegensatz zu Ehefrau Melania
Der Präsidentschaftskandidat von 2016 – der die Möglichkeit einer Kandidatur für die GOP-Kandidatur im Jahr 2024 angedeutet hat – enthüllte ein Gespräch zwischen ihm und Donald Trump, während beide im Krankenhaus waren, in dem der damalige Präsident fragte: “Wie kommen harte Kerle wie wir zu so etwas?” Christie sagte, dass Trump – im Gegensatz zu seiner Frau – weniger über seinen Zustand besorgt war als darüber, was er darüber sagen könnte, wie er sich das Virus eingefangen hat.
Melania Trump sorgt sich um andere, Trump nicht – Donald und Melania könnten unterschiedlicher kaum sein
“Was ihn am meisten beunruhigte, war, dass ich ihm nicht die Schuld geben könnte”, behauptet Christie. Und genau das würde Donald Trump so von seiner Frau unterscheiden, so Christie. Dieses Verhalten von Donald Trump sei “ein echter Kontrast zwischen dem Paar”. Kein Wunder, dass es bei diesem ungleichen Paar immer wieder zu Spannungen kommt.
Lesen Sie auch: Verbannt von Frau Melania Trump – Ex-US-Präsident macht bald Schluss
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sba/bua/news.de

News des Tages am 19.11.2021: Royal spurlos verschwunden / Bußgeld-Hammer für 3G-Sünder / Meghan Markle fies verspottet

News des Tages heute: Monaco-Royal spurlos verschwunden +++ Lockdown und Impfpflicht in Österreich +++ Impf-Skandal um Werder-Bremen-Coach +++ Das und vieles mehr lesen Sie bei news.de.

News des Tages am 19.11.2021 mit Schlagzeilen zu Fürstin Charlène von Monaco, Bußgeld-Hammer für3G-Sünder und Spott für Meghan Markle.
Bild: Montage news.de / picture alliance/dpa/AFP Pool/AP | Phill Magakoe / picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand / picture alliance/dpa/PA Wire | Facundo Arrizabalaga

“Triage wäre die Bankrotterklärung unseres Staates”
Das Schreckgespenst namens Triage geht um: Müssen auch in deutschen Kliniken Menschen sterben, damit andere leben können? Lungenfacharzt Christian Karagiannidis gab darauf bei “maybrit illner” eine klare Antwort.>> zum Artikel
Lockdown ab Montag – Impfpflicht für ALLE ab Februar!
Eigentlich wollte die österreichische Regierung die vierte Welle mit Einschränkungen für Ungeimpfte bekämpfen. Die Impfbereitschaft in der Alpenrepublik schnellte wegen der Maßnahmen nach oben. Doch das hat offensichtlich nicht gereicht. >> zum Artikel
Chris Tall räumt nach Zitterpartie bei 100-Euro-Frage groß ab
Beim Promi-Spezial von “Wer wird Millionär?” holte Comedian Chris Tall eine halbe Million Euro für den RTL-Spendenmarathon. Dabei sah es zunächst so aus, als würde er schon an der 100-Euro-Frage scheitern. >> zum Artikel
Bundesrat-Abstimmung besiegelt neue Corona-Regeln
Die Zeit drängt angesichts der rasant steigenden Corona-Infektionszahlen: Der neue Instrumentenkasten der Ampel-Parteien gegen die Pandemie ist im Bundesrat besiegelt worden – trotz Kritik aus den Reihen der Union. >> zum Artikel
25.000 Euro Bußgeld bei Verstößen! DAS müssen Arbeitnehmer beachten
Der Bundestag hat schärfere Corona-Maßnahmen beschlossen. Schon bald gilt bundesweit die 3G-Regel am Arbeitsplatz. Arbeiten dürfen dann nur noch Geimpfte, Genesene oder Getestete. >> zum Artikel
Ermittlungen eingeleitet! Hatte der Werder-Coach ein falsches Impfzertifikat?
Schwere Anschuldigung gegen den Trainer von Werder Bremen: Markus Anfang soll angeblich ein falsches Impfzertifikat genutzt haben. Nun wurden Ermittlungen eingeleitet. Das sagt der Coach zu den Vorwürfen. >> zum Artikel
Plötzlich abgetaucht! Wo steckt die Fürstin nach ihrer Heimkehr?
Nach monatelanger Abwesenheit ist Charlène von Monaco wieder bei Ehemann Albert und den Kindern – doch nun hat sich die monegassische Fürstin abermals dünne gemacht und schwänzt den Nationalfeiertag. >> zum Artikel
Herzogin Meghan kassiert bitteren Spott nach TV-Auftritt
Meghan Markle hat mit ihrem Auftritt in der Ellen DeGeneres-Show mal wieder ihre zahlreichen Hater auf den Plan gerufen. Im Netz und im Live-Fernsehen teilen Kritiker heftig gegen Herzogin Meghan aus. >> zum Artikel
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loc/news.de

Corona-Hammer in Österreich: Lockdown ab Montag – Impfpflicht für ALLE ab Februar!

Eigentlich wollte die Regierung die vierte Welle mit Einschränkungen für Ungeimpfte bekämpfen. Die Impfbereitschaft schnellte wegen der Maßnahmen nach oben. Doch das hat offensichtlich nicht gereicht.

In Österreich gilt ab Februar eine Corona-Impfpflicht für alle.
Bild: picture alliance/dpa

Österreich geht wegen Corona erneut in einen Lockdown und wird im Februar eine Impfpflicht einführen. Das kündigte Bundeskanzler Alexander Schallenberg am Freitag an. Österreich leidet unter einer massiven vierten Infektionswelle, die mit den bisherigen Maßnahmen nicht gebrochen werden konnte.
Corona-Hammer in Österreich: Impfpflicht für ALLE ab Februar
Trotz aller Überzeugungsarbeit und Kampagnen hätten sich zu wenige Menschen impfen lassen, sagte Schallenberg. Daher werde es ab 1. Februar 2022 zu einer Impfpflicht kommen. “Wir wollen keine fünfte Welle, wir wollen keine sechste und siebte Welle.” Das Virus werde nicht weggehen, sondern bleiben.
Der Lockdown sei ein schwerer Schritt. “Das schmerzt enorm”, sagte der Kanzler weiter. Ohne sie beim Namen zu nennen, kritisierte er die in Österreich einflussreiche rechte FPÖ heftig. Deren Impfkritik sei eigentlich ein “Attentat auf unser Gesundheitssystem”.
Corona-Lockdown in Österreich: Maximal 20 Tage für Geimpfte und Genesene
Der Lockdown werde nach zehn Tagen bewertet und höchstens 20 Tage dauern. Ab spätestens 13. Dezember sei für Geimpfte und Genesene der Lockdown vorbei, sagte Schallenberg. Dann soll wieder die 2G-Regel gelten.
Die Sieben-Tage-Inzidenz steht in Österreich bei knapp 1000 und seit mehr als einer Woche werden täglich mehr als 10.000 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Kliniken gelangen an ihre Kapazitätsgrenzen. Besonders dramatisch ist die Lage in Salzburg und Oberösterreich mit Inzidenzen über 1500 pro 100.000 Einwohnern.
Ösi-Kanzler Schallenberg von Corona-Lockdown der Länder überrascht
Zu den bisherigen Maßnahmen zählte eine 3G-Regel am Arbeitsplatz. Die Beschäftigten müssen nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Am 8. November folgte die 2G-Regel für Veranstaltungen, Gastronomie und Tourismus, die Ungeimpften den Zutritt zu weiten Bereichen in der Freizeit verwehrte. Die Maßnahmen hatten den Zweck, die Impfbereitschaft zu erhöhen. Allerdings wirken die Vakzine erst nach einigen Wochen.
Der Regierungschef und sein konservatives Regierungsteam hatten sich bis zuletzt gegen weitere Einschränkungen ausgesprochen. Vorschläge des grünen Gesundheitsministers Wolfgang Mückstein zum Beispiel zu nächtlichen Ausgangsbeschränkungen für alle wurden kritisiert. Doch am Donnerstag preschten die von der ÖVP regierten Bundesländer Salzburg und Oberösterreich mit der Ankündigung regionaler Lockdowns vor. Lokale und die meisten Geschäfte schließen, Schulen stellen auf Fernunterricht um. Auch einige andere Länder signalisierten am Donnerstag, dass sie mitziehen würden.
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rut/news.de/dpa

Nach Bund-Länder-Gipfel: Bundesrat gibt grünes Licht für neue Corona-Pläne

Eskalation abgewendet. Die Länder haben den Corona-Plänen der Ampel-Fraktionen doch zugestimmt. Doch die Kritik bleibt: Der “Instrumentenkasten” reiche nicht aus, um die vierte Corona-Welle zu brechen.

Die Länder haben den Corona-Plänen der Ampel-Fraktionen doch zugestimmt.
Bild: picture alliance/dpa | Marijan Murat

Mitten in der vierten Corona-Welle hat der Bundesrat nach langem Ringen grünes Licht für neue Corona-Auflagen gegeben. Die Länder stimmten am 19. November einstimmig für das umstrittene, von SPD, Grünen und FDP vorgelegte Infektionsschutzgesetz. Das bedeutet 3G am Arbeitsplatz, in Bussen und Zügen, aber vorerst keine Ausgangsbeschränkungen und flächendeckende Schulschließungen mehr.
Bundesrat gibt grünes Licht für Reform von Corona-Regeln – trotz Blockade-Drohung der Union
Die Union hatte ursprünglich mit einer Blockade gedroht: Der neue “Instrumentenkasten” schränke die Möglichkeiten der Länder zu stark ein und reiche nicht zum Brechen der Infektionswelle, hatten CDU-Politiker kritisiert. Nach einer Bund-Länder-Runde am Donnerstag zeichnete sich jedoch ein Kompromiss ab: Das Gesetz der Ampel-Parteien soll bereits in drei Wochen evaluiert und gegebenenfalls nachgebessert werden.
Das sei der Grund, warum man dem Gesetz im Bundesrat überhaupt zustimmen könne, machten mehrere Ministerpräsidenten unionsgeführter Länder klar. Inhaltlich seien die Pläne der Ampel-Parteien falsch und gefährlich, sagte der Ministerpräsident von Hessen, Volker Bouffier (CDU). SPD, Grüne und FDP hätten sich geirrt – aber nicht die Größe, das einzugestehen. Die Unions-Länder stimmten jetzt nur zu, um zu verhindern, dass man am Ende ganz ohne Rechtsgrundlage für Corona-Auflagen dastehe, machten Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (beide CDU) klar.
Neue Corona-Regeln gegen die vierte Welle: Diese Maßnahmen gelten jetzt
Das Infektionsschutzgesetz beinhaltet unter anderem 3G-Vorgaben am Arbeitsplatz sowie in Bussen und Bahnen. Hier wären dann jeweils Nachweise über Impfung, Genesung oder negativen Test nötig. Für Pflegeheime und Kliniken sind Testpflichten für Beschäftigte und Besucher vorgesehen. Außerdem kehrt die Homeoffice-Pflicht zurück. Wer Impfpässe fälscht, kann härter bestraft werden.
Weiterhin möglich sind demnach auch Kontaktbeschränkungen, Vorschriften zum Abstand halten, die Maskenpflicht und auch Zutrittsbeschränkungen nur auf Geimpfte und Genesene (2G).
Corona-Maßnahmen-Reform soll Schulschließungen und Reisebeschränkungen verhindern
Auf der anderen Seite aber sollen etwa flächendeckende Schließungen von Schulen, Kitas, Betrieben und Geschäften künftig nicht mehr möglich sein. Nur einzelne Einrichtungen mit besonders hohen Infektionszahlen können geschlossen werden, nicht aber etwa alle in einem Landkreis oder gar einem Bundesland. Auch Beschränkungen von Reisen, Übernachtungsmöglichkeiten und Schließungen von Restaurants sind mit dem neuen Gesetz tabu.
Das hält die Union für riskant. Es könne nicht sein, dass etwa die flächendeckendere Schließung der Gastronomie nicht mehr möglich sei, sagte Wüst bereits am Donnerstagabend. Außerdem dürfe die derzeitige Rechtsgrundlage für Corona-Auflagen, die “Epidemische Lage von nationaler Tragweite”, nicht einfach auslaufen. Das sei ein “fatales Signal an die Bevölkerung”, sagte auch Bouffier.
Dieser Ausnahmezustand gibt den Landesregierungen bisher die Möglichkeit, auf einfachem Verordnungsweg weitreichende Schritte zu ergreifen. Nach dem Willen der Ampel-Fraktionen sollen künftig über viele Fragen die Landesparlamente entscheiden, etwa über Einschränkungen von Kultur- und Sportveranstaltungen.
Harte Zeiten für Ungeimpfte: 2G-Regeln schränkten Freizeitangebote empfindlich ein
Ungeachtet der Abstimmung im Bundesrat kommen vor allem auf Ungeimpfte noch andere Beschränkungen zu. Überall, wo eine bestimmte Anzahl an Corona-Patienten ins Krankenhaus eingewiesen wird, sollen sie künftig keinen Zutritt zu Freizeitveranstaltungen, Gastronomie und Hotels haben. In diesen Ländern soll 2G gelten, also Teilnahme nur für Geimpfte und Genesene – einige Bundesländer haben solche Regeln jetzt schon. Die Bundesländer baten den Bund zudem, in bestimmten Einrichtungen wie Krankenhäusern und Pflegeheimen eine Impfpflicht für alle einzuführen, die Kontakt zu besonders gefährdeten Personen haben. Auch die Kontrollen der Impf- und Testnachweise sollen verschärft werden.
Der Präsident des Deutschen Landkreistags, Reinhard Sager, sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Freitag) zum Thema Impfpflicht für Pflegekräfte und Angestellte in Pflegeheimen und weiteren Einrichtungen: “Das ist ein richtiger und notwendiger Schritt, der schnellstmöglich bundesrechtlich umgesetzt werden muss.”
Hospitalisierungsrate als wichtige Richtschnur – das bedeuten die neuen Grenzwerte
Um die Ausbreitung des Virus in den Griff zu kriegen, legten Bund und Länder neue Grenzwerte für Beschränkungen fest. Ausschlaggebend ist künftig die Hospitalisierungsrate. Der Wert gibt an, wie viele Corona-Infizierte pro 100.000 Menschen in den vergangenen sieben Tagen ins Krankenhaus kamen. Liegt die Rate über drei, soll 2G gelten. Steigt sie auf mehr als sechs, müssen Geimpfte und Genesene in bestimmten Einrichtungen wie Diskotheken, Clubs und Bars zusätzlich einen Test vorlegen (2G plus). Davon wären nach Stand Donnerstag Thüringen, Sachsen-Anhalt und Bayern betroffen.
Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, kritisierte, die Hospitalisierungsrate sei weder eine aktuelle Zahl, noch spiegele der Wert die tatsächliche Belastung der Krankenhäuser wider. Überfällig sei ein “Covid-19-Radar” für die Kliniken, der tagesaktuelle Parameter in den Blick nehme. Dazu gehörten Corona-Infizierte, Covid-19-Erkrankte, Corona-Verstorbene und die Auslastung aller Stationen.
Die der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag), ob die geplanten Maßnahmen reichten, um die Corona-Lage in den Griff zu bekommen, müsse sich zeigen. “Wichtig ist, dass wir bis zur vereinbarten Evaluation der Beschlüsse am 9. Dezember gezielt Daten und Erkenntnisse darüber erheben und sammeln, welche Maßnahmen wirken und wo nachgeschärft werden muss.”
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loc/news.de/dpa

Wladimir Putin: Nach der Kriegswarnung! Kreml-Chef testet zerstörerische Super-Rakete

Neue Bilder einer russischen Militäraktion beunruhigen den Westen. Wladimir Putin ließ seine Super-Rakete testen, nachdem er die NATO-Länder vor einem Krieg warnte. Seine Waffe zeugt von großer Zerstörungskraft, wie Berichte vermuten lassen.

Wladimir Putin testete seine zerstörerische Super-Rakete.
Bild: dpa

Nachdem Wladimir Putin zuletzt eine dringende Kriegswarnung an den Westen durch kremlnahe Moderatoren ausrichten ließ, untermauert er seine Worte nun mit einer neuen Militäraktion. Bilder zeigen, wie die Lieblingsrakete vom Kreml-Chef im Weißen Meer abgeschossen wurde.
Wladimir Putin testet nach Kriegswarnung zerstörerische Rakete
“Die Besatzung der Fregatte Admiral Gorschkow der Nordflotte hat im Rahmen des Abschlusses der Tests von Hyperschallraketen eine weitere Zircon-Rakete abgefeuert”, hieß es in einer offiziellen Erklärung. Erst im letzten Monat wurde die Rakete getestet, schreibt “The Sun”. Die Tests erfreuen Putin. Denn die Hyperschallrakete soll bis zu 620 Meter entfernte Schiffe treffen können. Unbestätigte Berichte gehen jedoch davon aus, dass die Waffe sogar 1.930 Meter weit fliegen kann.
Kreml-Chef kann mit seiner Rakete Städte zerstören
Die Rakete ist Putins geheimes Wunschprojekt. Putin soll gesagt haben, dass ausländische Spione sogar versucht hätten an Informationen über die Zicon-Rakete zu kommen. Schließlich sei sie “wirklich einzigartig in der Welt” und könne die westlichen Verteidigungssysteme lahm legen.
Die Nachricht von dem Raketentest kommt einige Tage nachdem Wladimir Putin den Westen vor dem “Übertreten einer roten Linie” warnte. Er würde die NATO-Länder zerstören, wenn sie seine Gebiete überschreiten. Mit der Waffe könnte er 50 ukrainische Soldaten vernichten. Auch bei einem drohenden Atomkonflikt mit den USA würde er seine Waffe zücken und Küstenstädte dem Erdboden gleich machen, berichtet der britische “Express”. 
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bos/news.de

Corona-Gipfel vom 18.11.: Impfpflicht und 2G! DIESE Regeln wurden heute beschlossen

Die Corona-Situation ist außer Kontrolle geraten. Um die Lage wieder in den Griff zu bekommen, trafen sich die Ministerpräsidenten mit Angela Merkel am 18.11. zu einem neuen Corona-Gipfel. Diese Regeln wurden auf dem Bund-Länder-Treffen beschlossen.

Es ist fünf nach zwölf: Die vierte Corona-Welle kracht gerade heftig über Deutschland herein. Aufgrund der steigenden Infektionszahlen gilt es nun, die Situation mit entsprechenden Maßnahmen wieder in den Griff zu kriegen. Deshalb haben sich die Ministerpräsidenten am Donnerstag, den 18. November, mit der geschäftsführenden Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Corona-Gipfel beraten. Was wurde an diesem Tag entschieden?
Corona-Gipfel am 18. November: Das wurde beim Bund-Länder-Treffen beschlossen?
Der Bundestag hat am Donnerstag die Corona-Regeln der Ampel-Parteien für die Zeit ab dem 25. November beschlossen. Dann soll die sogenannte Epidemische Lage nationaler Tragweite beendet sein, die Rechtsgrundlage für zahlreiche Auflagen war. Der bisherige Katalog besonders strenger Maßnahmen soll reduziert werden, gleichzeitig werden neue Maßnahmen ermöglicht. Die Pläne können sich noch ändern, falls sie im Bundesrat keine Zustimmung bekommen. Die Union drohte mit Ablehnung. Am Abend vereinbarten die Ministerpräsidentinnen und -ministerpräsidenten sowie die geschäftsführende Bundesregierung weitere Maßnahmen.
Künftig nach Aussage von SPD, Grünen und FDP nicht mehr möglich:
– Ausgangsbeschränkungen
– umfassende Schul- und Kitaschließungen
– umfassende Verbote oder Beschränkungen von Reisen, Übernachtungsangeboten und Gastronomie
– umfassende Verbote von Demonstrationen, Versammlungen oder Gottesdiensten
– umfassende Schließung oder Beschränkung bei Geschäften und Betrieben
– Verbote von Sportausübung
Voraussichtlich nur noch möglich mit Zustimmung der Landesparlamente:
– Verbote oder Einschränkungen von Freizeit-, Kultur- oder Sportveranstaltungen
– Verbote oder Einschränkungen des Betriebs von Freizeit- oder Kultureinrichtungen
– Verbote oder Einschränkungen von Alkoholkonsum und -Verkauf in bestimmten öffentlichen Bereichen
– Unionsgeführte Bundesländer fordern hier mehr Möglichkeiten
Sonderfall:
Für die in den beiden Absätzen zuvor genannten Maßnahmen, die künftig nicht mehr oder nur eingeschränkt angewendet werden dürfen, soll es eine Übergangsfrist nach dem Auslaufen der epidemischen Lage am 25. November geben: Bis maximal 15. Dezember sollen sie für die Länder noch weiter anwendbar sein.
Weiterhin möglich mit Verordnung durch Landesregierung:
– Kontaktbeschränkungen
– Abstandsvorschriften
– Kapazitätsbeschränkungen, also etwa Vorgaben zur Besucherzahl bei Veranstaltungen
– Maskenpflicht
– Zutrittsregelungen für Geimpfte und Genesene (2G) oder auch Getestete (3G)
– Hygieneauflagen für Betriebe
– Auflagen für den Betrieb von Schulen
– Kontaktdatenerhebung in Gastronomie oder bei Veranstaltungen
Bundesweit neu dazu kommen sollen:
– 3G am Arbeitsplatz
– Homeoffice-Pflicht (Wiedereinführung)
– 3G in Verkehrsmitteln
– Testpflicht in Pflegeheimen oder Kliniken
– Klarstellung im Strafrecht und härtere Strafen für besonders schwere Fälle von Impfpass- oder Testfälschung
Verlängert werden sollen:
– Kinderkrankentage auch bei Quarantäne oder Einschränkung in Schule oder Kita
– Entschädigung für Beschäftigte bei Verdienstausfall wegen Quarantäne
– vereinfachter Zugang zu Sozialleistungen wie Hartz IV oder Kinderzuschlag
– Pflicht für Arbeitgeber, Tests für Beschäftigte anzubieten
Die Ministerpräsidentinnen und -ministerpräsidenten und die geschäftsführende Bundesregierung verständigten sich auf weitere Punkte:
– Die Länder wollen Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflege- und Behindertenheimen sowie bei mobilen Pflegediensten zur Corona-Impfung verpflichten, und zwar «einrichtungsbezogen» und bei Kontakt mit besonders gefährdeten Personen. Der Bund soll dies umsetzen.
– Bei Überschreiten bestimmter Belastungsschwellen in den Kliniken sollen einheitlich schärfere Corona-Maßnahmen greifen. Dafür soll es drei Stufen geben.
– Die Länder wollen die Einhaltung der Schutzmaßnahmen stärker kontrollieren und den rechtlichen Rahmen für Bußgelder ausschöpfen.
– Besonders belastete Unternehmen bekommen in der Corona-Krise länger Wirtschaftshilfen. Der Bund verlängert die bisher bis Jahresende befristete Überbrückungshilfe III Plus bis Ende März 2022.
– Bund und Länder rufen alle bisher Ungeimpften auf, «sich solidarisch zu zeigen» und sich impfen zu lassen. Sie wollen die Impfangebote ausweiten.
– Der Bund soll prüfen, ob der Kreis der Menschen, die impfen dürfen, ausgeweitet werden kann.
– Jeder soll sich spätestens sechs Monate nach der Zweitimpfung eine Auffrischungsimpfung verabreichen lassen können.
– Bei einer nächsten Runde am 9. Dezember wollen Bund und Länder die Corona-Maßnahmen bewerten.
Bund-Länder-Treffen am 18.11.2021: Angela Merkel live im TV und Live-Stream in Pressekonferenz
Am 18. November trifft sich Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer zu den Corona-Beratungen. Wann sie sich genau treffen, steht noch nicht fest. Im Anschluss tritt die Bundeskanzlerin vor die Presse und berichtet über die Ergebnisse. Die Pressekonferenz wird im Live-Stream bei Phönix, Welt, der Seite der Bundesregierung oder bei den Öffentlich-Rechtlichen gezeigt.
News-Ticker zum Corona-Gipfel am 18.11.2021
Alle aktuellen Ergebnisse des Bund-Länder-Treffens erfahren Sie zeitnah hier auf news.de.

+++ 18.11.2021: Länder: Gewichtige Fragen bei Umsetzung von 3G-Regel im Verkehr +++
Die Länder sehen bei der Umsetzung der geplanten 3G-Regel in Bussen und Bahnen sowie in Fernverkehrszügen Probleme. Das geht aus dem Beschlusspapier aus den Beratungen mit dem Bund am Donnerstag hervor. Dort heißt es: “Aus Sicht der Länder stellen sich hinsichtlich der praktischen Umsetzung einer solchen Vorgabe gewichtige Fragen.”
Die 3G-Regel besagt, dass Fahrgäste, die nicht geimpft oder genesen sind, einen Nachweis über einen negativen Corona-Schnelltest mit sich führen müssen. Bei Fahrtantritt darf die Testabnahme nicht länger als 24 Stunden zurückliegen. Der Testnachweis ist auf Verlangen vorzuzeigen. Die Regelung ist Teil des Maßnahmenpakets, das der Bundestag beschlossen hatte. Der Bundesrat muss noch zustimmen.
Auch die Verkehrsminister der Länder sehen die geplante Einführung der 3G-Regel für Busse und Bahnen mit Blick auf die praktische Umsetzung kritisch. “Das kann letztlich nur mit Stichproben-Kontrollen gehen”, hatte die Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz (VMK), Bremens Senatorin Maike Schaefer (Grüne), am Mittwoch nach einer kurzfristig einberufenen VMK-Videokonferenz der Deutschen Presse-Agentur gesagt. “Kein Verkehrsunternehmen in ganz Deutschland kann es schaffen, die Fahrgäste alle durchzukontrollieren, wenn sie in Bus und Bahnen steigen”, sagte Schaefer. Beim Fernverkehr der Deutschen Bahn könne dies gegebenenfalls noch anders sein, aber nicht beim ÖPNV.
Aus Sicht der Gewerkschaft Verdi und der Verkehrsbetriebe sollten die Kontrollen nicht von den eigenen Mitarbeitern vorgenommen werden. Verdi forderte, geschultes Sicherheitspersonal unter Beteiligung der Ordnungsbehörden einzusetzen. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen sprach sich für Sicherheitspartnerschaften mit der Polizei und den Kommunen aus. Täglich 15 Millionen Fahrgäste über Stichproben effektiv zu kontrollieren, stelle die Branche vor erhebliche Probleme, hatte VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff erklärt.
+++ 18.11.2021: Wüst: Infektionsschutzgesetz wird im Dezember überprüft +++
Bund und Länder wollen die Wirksamkeit der Maßnahmen in dem vom Bundestag verabschiedeten Infektionsschutzgesetz im Dezember überprüfen. Das sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) am Donnerstag nach den Bund-Länder-Gesprächen zur Corona-Lage in Berlin. Spätestens am 9. Dezember solle bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz geprüft werden, ob die Maßnahmen ausreichend seien. Das habe Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) als voraussichtlich künftiger neuer Kanzler zugesagt.
Der Bundestag hatte die von SPD, Grünen und FDP vorgelegten Neuregelungen am Donnerstag beschlossen. Das Gesetz kommt am Freitag noch zur Abstimmung in den Bundesrat.
Die unionsgeführten Länder hielten weiterhin einen “ausreichenden Instrumentenkasten” im Kampf gegen Corona für erforderlich, sagte Wüst, der derzeit auch Vorsitzender der Ministerpräsidenten-Konferenz ist. Dass die Ampel-Fraktionen von SPD, FDP und Grünen die “Epidemische Lage von nationaler Tragweite” auslaufen lassen wollten, sei ein “Fehler”. Eine Verlängerung wäre besser gewesen, so Wüst.
+++ 18.11.2021: Corona-Wirtschaftshilfen werden verlängert +++
Besonders belastete Unternehmen bekommen in der Corona-Krise länger Wirtschaftshilfen. Der Bund verlängert die bisher bis Jahresende befristete Überbrückungshilfe III Plus bis Ende März 2022, wie aus dem Beschlusspapier der Beratungen von Bund und Ländern vom Donnerstag hervorgeht.
+++ 18.11.2021: Merkel: Es muss nun konsequent gehandelt werden +++
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht angesichts einer “dramatischen” Corona-Lage in Deutschland die Notwendigkeit, schnell und konsequent zu handeln. Das sagte sie am Donnerstag in Berlin nach Beratungen mit den Regierungschefs der Länder. Es sei ein großer Maßnahmenkatalog beschlossen worden. Die Lage sei hochdramatisch. Es werde sehr darauf ankommen, dass nun schnell und konsequent gehandelt werde, sagte Merkel. Sie machte zudem deutlich, Schutzmaßnahmen müssten besser kontrolliert werden. Deutschland drohe bei der jetzigen Dynamik in der Pandemie in eine sehr schwierige Situation zu geraten.

+++ 18.11.2021: Merkel: Pflegekräfte sollen erneut Bonus bekommen +++
Angesichts ihrer Belastung in der Pandemie sollen Pflegekräfte erneut eine finanzielle Anerkennung bekommen. Bund und Länder einigten sich auf einen Pflegebonus für Pflegekräfte vor allem in der Intensivpflege, wie Kanzlerin Angela Merkel am Donnerstag nach Beratungen in Berlin sagte. In einer Vorlage hieß es, mit der erneuten Leistung eines Pflegebonus solle die Anerkennung des Einsatzes in der aktuell sehr herausfordernden Situation unterstrichen werden. Weiter hieß es: “Die Länder bitten den Bund, die hierfür erforderlichen Finanzmittel bereitzustellen.”

+++ 18.11.2021: Bund und Länder vereinbaren Schwellen für härtere Corona-Maßnahmen +++
Bei Überschreiten bestimmter Belastungsschwellen in den Kliniken sollen nach dem Willen von Bund und Ländern einheitlich schärfere Corona-Maßnahmen greifen. Die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten vereinbarten dafür am Donnerstag drei Stufen mit jeweils weitergehenden Beschränkungen, wie Merkel im Anschluss sagte.
Orientierungsgröße soll dem Beschluss zufolge die für das jeweilige Bundesland ausgewiesene Hospitalisierungsrate sein. Dafür erfasst das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete Krankenhausaufnahmen von Corona-Patienten pro 100 000 Einwohner in einem Sieben-Tage-Zeitraum.
Konkret sollen die Länder bei Überschreiten eines Schwellenwertes von 3 flächendeckende Zugangsregeln nur für Geimpfte und Genesene (2G) etwa zu Veranstaltungen und der Gastronomie einführen – sofern nicht schon geschehen. Bei Überschreiten eines Werts von 6 sollen die Länder darüber hinausgehend in bestimmten Einrichtungen auch für Geimpfte und Genesene zusätzlich Testnachweise oder andere Maßnahmen vorschreiben (2G plus).
Spätestens bei Überschreiten des Schwellenwerts von 9 sollen die Länder dann von weitergehenden Beschränkungen Gebrauch machen. Dies zielt auf eine vom Bundestag beschlossene Klausel: Nach einem entsprechenden Landtagsbeschluss sollen die Länder auch härtere Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen oder Einschränkungen und Verbote von Veranstaltungen verhängen können.
+++ 18.11.2021: Länder halten Impfpflicht in Pflege und Kliniken für erforderlich +++
Die Länder fordern eine Impfpflicht gegen Corona “einrichtungsbezogen” für Personal in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen und bei mobilen Pflegediensten, wenn Kontakt zu besonders gefährdeten Personen besteht. Darauf einigten sich die Regierungschefs am Donnerstag bei Beratungen mit dem Bund, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Eine abschließende Einigung auf ein Beschlusspapier gab es noch nicht. Auch Personal von Einrichtungen der Eingliederungshilfe soll unter die Impfpflicht fallen. Die Länder bitten den Bund, die Impfpflicht “schnellstmöglich umzusetzen”.
+++ 18.11.2021: Kreise: Länder wollen Kontrolldichte bei Corona-Maßnahmen erhöhen +++
Die Länder wollen die Kontrolldichte bei Corona-Schutzmaßnahmen erhöhen. Darauf einigten sich die Regierungschefs am Donnerstag bei Beratungen mit dem Bund, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Eine abschließende Einigung auf ein Beschlusspapier gab es noch nicht.
In einer Vorlage hieß es, Schutzmaßnahmen könnten nur dann ihre volle Wirkung entfalten, wenn sie verlässlich eingehalten werden. Dies erfordere eine strikte Kontrolle, etwa von Impf-, Genesenen- oder Testnachweisen, bei entsprechenden Zugangsbeschränkungen. In der Verantwortung stünden Veranstalter und Betreiber von Einrichtungen, da nachlässige Kontrollen die Ansteckungsgefahr erhöhten und die Verbreitung des Virus begünstigten. Die Länder würden deshalb den Bußgeldrahmen ausschöpfen, die Kontrolldichte erhöhen und Verstöße entschieden sanktionieren.
+++ 18.11.2021: Bund und Länder einigen sich auf flächendeckende 2G-Regel +++
Bund und Länder haben sich bei ihren Corona-Beratungen nach Teilnehmer-Angaben am Donnerstag auf flächendeckende Zugangsbeschränkungen im öffentlichen Leben für nicht geimpfte Menschen geeinigt. So sollen laut Beschlussvorlage nur noch Geimpfte oder Genesene (2G) Zutritt etwa zu Freizeit-, Kultur- und Sportveranstaltungen, Gastronomie sowie zu körpernahen Dienstleistungen und Beherbergungen haben. Die Maßnahmen sollen dann greifen – sofern noch nicht geschehen -, wenn die für das jeweilige Land ausgewiesene Hospitalisierungsrate den Schwellenwert 3 überschreitet. Das ist die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.
Wenn der Schwellenwert an fünf Tagen in Folge unterschritten wird, kann laut der Vorlage von den 2G-Regelungen wieder abgesehen werden. Die Einhaltung der Zugangsregelungen werde «konsequent und noch intensiver als bisher kontrolliert». Ausnahmen von der 2G-Regel sind für Kinder und Jugendliche unter 18 möglich.
Wenn die für das jeweilige Land ausgewiesene Hospitalisierungsrate den Schwellenwert 6 überschreitet, soll die sogenannte 2G-plus-Regel gelten. An Orten mir besonders hohem Infektionsrisiko – etwa Diskotheken, Clubs oder Bars – sollen Geimpfte und Genesene demnach zusätzlich einen aktuellen Corona-Test vorzeigen müssen, ergibt sich aus den nach Teilnehmerangaben vereinbarten Punkten der Vorlage.
An der Bund-Länder-Videokonferenz am Donnerstag nahmen neben den Regierungschefs der Länder und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auch der SPD-Kanzlerkandidat und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) teil, daneben weitere geschäftsführende Bundesminister.
Eine endgültige Einigung auf ein Beschlusspapier gibt es wie bei den vorherigen Runden der Ministerpräsidentenkonferenz erst ganz am Schluss der Bund-Länder-Runde.
+++ 18.11.2021: Ausnahmen für 2G-Regel +++
Laut einer Beschlussvorlage, die “Bild” vorliegt, soll es Ausnahmen bei der 2G-Regel bei Menschen unter 18 Jahren geben. Die Ministerpräsidenten hatten sie zuvor nur für Kinder unter 12 Jahren gefordert.
+++ 18.11.2021: Beginn der Bund-Länder-Runde zu Corona verzögert sich +++
Die Bund-Länder-Beratungen über Maßnahmen gegen die dramatische Corona-Entwicklung verzögern sich. Die am Donnerstag ursprünglich für 13 Uhr angesetzte Ministerpräsidentenkonferenz mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wird nach Angaben aus den Staatskanzleien der Länder zunächst um eine Stunde verschoben.
Vor dem Treffen waren noch viele entscheidende Punkte offen. So ist unter anderem unklar, ob ein Schwellenwert für Covid-19-Patienten in Krankenhäusern definiert werden sollte, jenseits dessen es Zugangsbeschränkungen für Ungeimpfte geben soll oder etwa auch Testpflichten für Geimpfte und Genesene (2G plus).
Dazu liegen verschiedene vorläufige Beschlussvorlagen vor. Dabei handelt es sich um Diskussionsgrundlagen. In gut verlaufenden Vorgesprächen habe es bereits Annäherungen gegeben, hieß es aus Teilnehmerkreisen. Eine endgültige Einigung gibt es, wie bei den vorherigen Runden der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit Merkel, erst ganz am Schluss.
Die MPK tagt unter dem Vorsitz Nordrhein-Westfalens in einer Video-Konferenz. Daran nimmt auch SPD-Kanzlerkandidat, Bundesfinanzminister Olaf Scholz, teil.
+++ 18.11.2021: Vor Runde mit Kanzlerin: Unions-Länder für Impfpflicht in der Pflege +++
Kurz vor der Bund-Länder-Runde zur Corona-Lage mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) haben die unionsgeführten Länder eine Impfpflicht für Pflege- und Heilberufe vorgeschlagen. Das geht aus einer vom NRW-Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU) an alle Länder verschickten Beschlussvorlage der unionsgeführten Länder hervor. Wüst hat derzeit den Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz inne. Die Impfpflicht solle auch für Krankenhauspersonal und Mitarbeiter in Behinderteneinrichtungen gelten, heißt es in der Vorlage, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
Außerdem sprechen sich die sogenannten B-Länder für eine flächendeckende 2G-Regel aus, die nur noch geimpften oder genesenen Menschen Zugang etwa zu Freizeitveranstaltungen und Gastronomie gewährt. Ein Schwellenwert für das Inkrafttreten dieser Regel wird dabei nicht mehr genannt. Ferner solle Pflegekräften erneut ein Pflegebonus als Anerkennung ihres Einsatzes in der Corona-Pandemie gezahlt werden.
Vor den Beratungen mit Merkel schalteten sich die Ministerpräsidenten der Länder am Donnerstag per Video zusammen. Die gemeinsame Konferenz der Länder-Regierungschefinnen und -chefs mit der geschäftsführenden Kanzlerin sollte im Anschluss um 13.00 Uhr ebenfalls als Videoschalte beginnen. Zuvor hatten am Morgen zunächst die Ländergruppen mit SPD-Führung (A-Seite) und Unionsführung (B-Seite) getrennt beraten.
Eine endgültige Einigung auf ein Beschlusspapier gibt es wie bei den vorherigen Runden der Ministerpräsidentenkonferenz mit Merkel erst ganz am Schluss der Bund-Länder-Runde. Am Donnerstag war offen, wie lange die am frühen Nachmittag beginnenden Beratungen dauern würden.
+++ 18.11.2021: Söder: Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte wären “absolut sinnvoll” +++
Zum Brechen der vierten Corona-Welle braucht es aus der Sicht von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder strengere Regeln für Ungeimpfte. Angesichts der Lage seien Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte absolut sinnvoll, sagte der CSU-Chef am Mittwochabend in der ARD-Sendung “Maischberger. Die Woche”. Bayern werde die rechtlichen Möglichkeiten, die das neue Bundesgesetz gebe, voll ausschöpfen.
An diesem Donnerstag soll der Bundestag Gesetzespläne von SPD, FDP und Grünen zur Bekämpfung der Pandemie beschließen. Söder beklagte erneut, dass die Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstagnachmittag erst nach dem Gesetzesbeschluss im Bundestag zusammenkommen werde. Die Länder könnten somit anders als bei früheren Konferenzen von Bund und Ländern nicht mehr auf das Gesetzesverfahren einwirken.
Mit Blick auf den Infektionsschutz am Arbeitsplatz sei es wichtig, dass die Arbeitgeber ein Informationsrecht zum Impfstatus der Mitarbeiter erhielten. Sollten sich Mitarbeiter den 3G-Regeln, also Zugang nur für Geimpfte, Getestete oder Genesene, verweigern, müssten sie im Homeoffice arbeiten. Für besondere Berufen, etwa im Gesundheitswesen, brauche es zudem eine Impfpflicht.
Angesichts der hohen Infektionszahlen und extremen Dynamik bei den Neuansteckungen sieht Söder Weihnachtsmärkte kritisch: “Ich würde empfehlen, sie abzusagen.” Sollten sie doch stattfinden, ginge das nur mit Maskenpflicht und ohne Alkohol. Für Großveranstaltungen brauche es ferner “dringend Obergrenzen”, betonte Söder.
Söder wies erneut Kritik am Corona-Management in Bayern zurück. Hauptursache für die schwierige Lage, die auch viele Experten überrascht habe, sei die nach wie vor zu niedrige Impfquote. In Bayern seien 4,6 Millionen Menschen nach wie vor ohne Impfschutz. Dort, wo es jetzt die höchsten Inzidenzen gebe, sei die Impfquote am geringsten. Auch ohne gesetzliche Pflicht gebe es aber für jeden eine moralische Impfpflicht, sich und seine Mitmenschen zu schützen.
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bos/hos/news.de/dpa

Coronavirus-Impfstoff-News: Novavax beantragt EU-Zulassung! Wie wirksam ist der Totimpfstoff tatsächlich?

Der US-Hersteller Novavax hat für seinen Corona-Impfstoff eine Marktzulassung in der EU beantragt. Doch wie wirksam ist das Covid-Vakzin tatsächlich? Der Novavax-Impfstoff unterscheidet sich gänzlich von den bisher zugelassenen Impfstoffen. Es ist weder ein mRNA-Impfstoff noch ein Vektor-Impfstoff, sondern ein sogenannter Totimpfstoff.

Wie wirksam und sicher ist der Impfstoff von Novavax?
Bild: AdobeStock/ Tobias Arhelger

Der US-Hersteller Novavax hat für seinen Corona-Impfstoff eine Marktzulassung in der EU beantragt. Das teilte die zuständige europäische Arzneimittelbehörde EMA am Mittwoch in Amsterdam mit. Ein Expertenteam werde nun die Daten des Herstellers prüfen und Risiken gegen Nutzen abwägen. Eine Entscheidung wird in einigen Wochen erwartet, wie die EMA mitteilte.
Coronavirus-Impfstoff-News: Novavax beantragt EU-Zulassung
Die Experten hatten bereits im laufenden Prüfverfahren Studien zur Wirkung bewertet. Auch sei eine vorläufige Prüfung von möglichen Risiken bereits abgeschlossen worden. Sollte die EMA eine bedingte Marktzulassung empfehlen, muss die EU-Kommission noch endgültig zustimmen. Das aber gilt alsFormsache. Bisher sind in der EU vier Impfstoffe zugelassen worden.
Neuer Coronavirus-Impfstoff von Novavoax: Wie wirkt der Totimpfstoff?
Das Novavax-Produkt namens Nuvaxovid (NVX-CoV2373) ist im Gegensatz zu den bisher zugelassenen Impfstoffen weder ein mRNA-Impfstoff – wie die Präparate von Biontech und Moderna – noch ein Vektor-Impfstoff wie die von Astrazeneca und Johnson & Johnson: Das Vakzin enthält winzige Partikel, die aus einer im Labor hergestellten Version des Spike-Proteins von Sars-CoV-2 bestehen, und wird mit einem zusätzlichen Adjuvans kombiniert. DieserHilfsstoff verstärkt die Wirkung eines Arzneistoffs, hat jedoch selbst keine eigene Wirksamkeit.
Studie deutet auf große Wirksamkeit des Novavax-Totimpfstoffs hin
Wie “OE24.at” berichtet, wurde das Novavax-Vakzin in früheren Studien als sicher eingestuft und führt bei den Testpersonen zu einer “robusten Immunantwort”. Bei einer abschließenden Studie in Großbritannien wurde überprüft, wie wirksam der Novavax-Impfstoff in einer größeren Bevölkerungsgruppe (mehr als 14.000 Personen) ist. Das Ergebnis sei äußerst zufriedenstellend gewesen. “Die Impfwirksamkeit wurde insgesamt so auf 89,7 Prozent geschätzt”, berichtet “OE24.at”. “Das heißt fast 90 Prozent der Infektionen, die ohne Impfung aufgetreten wären, konnten verhindert werden.”
Welche Nebenwirkung traten in der Novavax-Impfstoff-Studie auf?
Auch Nebenwirkungen wurden bei derNovavax-Impfstoff-Studie dokumentiert. Diese seien vergleichsweise mild ausgefallen. So kam es bei den Geimpften zu bereits von anderen Vakzinen bekannten Impfreaktionen wie Schmerzen an der Injektionsstelle, Kopfweh oder Erschöpftheit sowie Muskelschmerzen.
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fka/sig/news.de/dpa

Ständige Impfkommission teilt mit: Booster-Empfehlung ausgeweitet! Dritter Pieks jetzt für alle ab 18

Immer mehr Studien zeigen nachlassenden Impfschutz gegen Corona. Und das in einer Zeit, in der die Fallzahlen rasant steigen. Die Ständige Impfkommission spricht sich nun für breiteres Auffrischen aus.

Der aktuellen Stiko-Empfehlung sollten sich alle ab 18 Jahren eine Booster-Impfung abholen, um den Impfschutz gegen das Coronavirus zu verbessern.
Bild: picture alliance/dpa | Boris Roessler

Die Ständige Impfkommission (Stiko) weitet ihre Empfehlung zu Auffrischimpfungen massiv aus. “Ab sofort empfiehlt die Stiko allen Personen ab 18 Jahren die Covid-19-Auffrischimpfung”, teilte das Gremium am 18. November mit.
Booster-Impfung für alle ab 18 Jahren: Stiko überarbeitet Corona-Impfempfehlung
Auch ein flexiblerer Umgang mit dem Zeitabstand ist demnach vorgesehen: “Die Auffrischimpfungen sollen in der Regel im Abstand von sechs Monaten zur letzten Impfstoffdosis der Grundimmunisierung erfolgen. Eine Verkürzung des Impfabstandes auf fünf Monate kann im Einzelfall oder wenn genügend Kapazitäten vorhanden sind erwogen werden”, hieß es.
Ein entsprechender Beschlussentwurf sei zur Abstimmung an Fachkreise und Bundesländer gegangen, daher seien Änderungen noch möglich. Es handelt sich noch nicht um eine finale Stiko-Empfehlung.
Ständige Impfkommission empfiehlt dritte Impfdosis mit mRNA-Präparat
Bislang empfiehlt das Gremium eine Auffrischungsimpfung unter anderem Menschen ab 70 Jahren, Menschen mit Immunschwäche, Bewohnern von Pflegeeinrichtungen sowie Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegepersonal. Die Stiko bekräftigte nun, dass diese Gruppen bevorzugt das Angebot zum Booster erhalten sollten. Geraten wird, dass unabhängig vom bisher verwendeten Impfstoff mit einem mRNA-Präparat aufgefrischt wird. “Auch bisher Nicht-Geimpfte sollen vordringlich geimpft werden”, betont die Stiko.
Zuletzt hatte die Stiko bereits durchblicken lassen, dass die Empfehlung ausgeweitet werden soll. In einer Stellungnahme von voriger Woche hieß es, es sei aus immunologischen und infektionsepidemiologischen Gründen sinnvoll, über die bisherige Empfehlung hinaus mittelfristig auch allen anderen eine Auffrischimpfung anzubieten.
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Boostern gegen die 4. Welle: Wie schnell wirken Auffrischimpfungen gegen steigende Neuinfektionen?
Angesichts der rasant steigenden Infektionszahlen und einer großen Zahl noch gänzlicher ungeimpfter Menschen in Deutschland hatten mehrere Experten und Politiker zuletzt Druck gemacht, mehr und schneller Auffrischimpfungen zu verabreichen. Die Hoffnung ist auch ein dämpfender Effekt auf die Virusverbreitung in der Bevölkerung. Die Stiko dämpft jedoch Hoffnungen auf allzu schnelle Effekte: “Die epidemiologische Auswirkung durch eine verminderte Transmission wird erst bei hohen Impfquoten bei Auffrischimpfungen deutlich wirksam werden”, schreibt sie. Bisher haben in Deutschland 5,7 Prozent der Bevölkerung eine Auffrischimpfung erhalten, bei den Menschen ab 60 Jahren sind es 13,8 Prozent.
Impfschutz lässt nach: Diese Gruppen brauchen den Booster besonders dringend
Der Schutz vor einer Infektion mit Sars-CoV-2 lässt bei Geimpften mit der Zeit nach, das zeigen Studien. Der Schutz vor schwerer Erkrankung lässt insbesondere bei älteren oder vorerkrankten Menschen nach. Mit einer Auffrischung lässt sich der Schutz wieder merklich verbessern. Ein Schema mit drei Impfstoffdosen ist auch von anderen Impfungen bekannt.
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loc/news.de/dpa

Corona-Chaos in Sachsen: Ist der Wellenbrecher-Lockdown die letzte Rettung?

Die vierte Welle der Corona-Pandemie hat Sachsen mit voller Wucht getroffen: In dem Freistaat sind die Kliniken am Limit, die Überlastungsstufe ist ausgerufen. Kann ein Total-Lockdown bis zum 15. Dezember den Super-Gau verhindern?

Der Freistaat Sachsen ächzt besonders unter der 4. Corona-Welle – kann ein harter Lockdown das Schlimmste verhindern?
Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Robert Michael

Sachsens Krankenhauskoordinator Michael Albrecht hat einen 14-tägigen Lockdown gefordert, um die drastisch steigenden Corona-Infektionszahlen im Freistaat in den Griff zu bekommen. “Meine persönliche Empfehlung wäre: Machen Sie jetzt einen totalen Lockdown für 14 Tage. Lassen Sie uns Luft holen, lassen Sie uns sehen, wie sich die Entwicklung der Fallzahlen dann abschwächen wird”, sagte der medizinische Vorstand des Universitätsklinikums Dresden am Abend des 17. November bei einer Online-Diskussionsrunde mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU).
Sachsen rast auf Corona-Gau zu: Intensivstationen droht Kollaps
Die Prognosen gingen davon aus, dass die Zahlen der Corona-Erkrankten in den Kliniken und Intensivstationen immer weiter steigen würden – laut Prognosen auf mehr als 2.800 Patienten insgesamt in den Krankenhäusern und 550 Intensivpatienten in zwei Wochen. “Da sind wir dann schlechter als wir im Dezember letzten Jahres waren, wo wir ja wirklich in heroischen Aktionen kurz vor Weihnachten 60 intensivpflichtige Patienten aus Sachsen in andere Bundesländer ausgeflogen haben”, sagte Albrecht.
Sofortiger 14-Tage-Lockdown in Sachsen könnte chaotisches Weihnachten verhindern
Abgeschwächte Maßnahmen führten dazu, dass man dem Infektionsgeschehen hinterherlaufe. Deshalb sei jetzt ein Lockdown besser, um vor Weihnachten “mit abgestuften Regelungen zum normalen Leben” zurückzufinden.
Sachsen kurz vor Total-Lockdown: Freistaat erwägt Shutdown bis 15. Dezember
Wie die “Bild” erfahren haben will, seien die Überlegungen für einen Lockdown im Freistaat Sachsen bereits konkret. Demnach werde in Erwägung gezogen, alle Einrichtungen bis zum 15. Dezember 2021 zu schließen – der Lockdown könnte nicht nur für Ungeimpfte, sondern auch für Geimpfte und Genesene gelten, schreibt die “Bild”.
Kretschmer kündigt “harten und klaren Wellenbrecher” für Pandemie an
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat angesichts dramatisch steigender Corona-Infektionen weitere harte Einschnitte in seinem Bundesland angekündigt. Bei einer Regierungserklärung im Landtag sprach er am Donnerstag von einem “harten und klaren Wellenbrecher” für zwei oder drei Wochen. Das Wort Lockdown vermied er. Details sollen am Freitag vom Kabinett beschlossen werden. Es gelte auch noch die Beschlussfassung im Bundestag und im Bundesrat abzuwarten, sagte der Regierungschef. Der Bundestag wollte am Donnerstag über das neue Infektionsschutzgesetz befinden.
Kretschmer verwies auf den extrem hohen Wert der Wocheninzidenz in Sachsen, den das Robert Koch-Institut am Donnerstag mit 761,4 angab. Damit hat Sachsen bundesweit mit Abstand die höchste Infektionsrate vor Bayern (609,5) und Thüringen (565,0). Dies zeige einmal mehr, dass dringend gehandelt werden müsse, betonte Kretschmer. Die Seuche brauche vorausschauendes Handeln. Es gebe einen direkten Zusammenhang zwischen Impfquote und Inzidenz. Sachsen haben die niedrigste Impfquote, obwohl man immer wieder für das Impfen geworben habe. Es gebe nur einen Weg, die Seuche zu beenden – die Immunisierung.
Kretschmer verglich die Situation in Sachsen mit den Jahrhunderthochwassern. In der Pandemie seien die Dämme nun gebrochen. “Diese Welle bricht sich jetzt Bahn. Niemand hat die Kraft, in der jetzigen Situation, diese Dämme zu schließen. Das Wasser steigt.” Bei Hochwasser beginne dann die Phase der Evakuierung. Man müsse dieses Land zur Ruhe bringen. Das könne man vor allem mit einer Kontaktreduzierung erreichen. Dafür sei ein gemeinsames Handeln und gesellschaftlichen Zusammenhalt notwendig. “Vom Ich zum Wir – das ist das Gebot der Stunde. Nur so schaffen wir es, die Pandemie zu bewältigen.”
Kretschmer hielt es für “unfassbar”, dass manche die Pandemie noch immer leugnen. “Wer über Monate Lügen hört, wird am Ende nicht mehr wissen, was die Wahrheit ist.” Das sei ein Teil des Problems und Grund für die niedrige Impfquote sowie die Ablehnung notwendiger Maßnahmen. “Verschwörungstheorien, Desinformationen haben in einem Teil der Bevölkerung eine solche Macht gewonnen, dass die Bürgerinnen und Bürger dort nicht mehr wissen, was die Wahrheit ist.” Wer die Pandemie jetzt noch leugne, mache sich schuldig, weil viele nicht mehr gerettet werden könnten, wenn man dieses Spiel weiter betreibe.
Krankenhäuser am Limit: Corona-Überlastungsstufe in Sachsen erreicht
Sachsen hat die Corona-Überlastungsstufe bei seinen Krankenhausbetten offiziell erreicht. Damit gelten ab Freitag (19.11.2021) verschärfte Regeln und Kontaktbeschränkungen. Wegen der drastisch gestiegenen Infektionszahlen will die Landesregierung zudem am Freitag vorzeitig eine neue Corona-Schutzverordnung beschließen. Diese würde dann ab Montag nächster Woche (22.11.2021) gelten. Sachsen hat mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von 742,2 den mit Abstand höchsten Wert aller Bundesländer.
Als Überlastungsstufe sind im Freistaat 1.300 mit Corona-Patienten belegte Betten auf den Normalstationen der Krankenhäuser festgelegt. Wird der Wert an drei Tagen hintereinander erreicht, treten ab dem übernächsten Tag verschärfte Vorschriften in Kraft. Am Mittwoch wurden 1.520 belegte Betten ausgewiesen, am Dienstag waren es 1.524 und am Montag 1.391.
Von Freitag an dürfen sich somit Angehörige eines Haushalts nur noch mit einer weiteren Person treffen; Geimpfte, Genesene oder Kinder bis 16 Jahre zählen nicht mit. Das 2G-Modell (geimpft oder genesen) gilt dann auch im Einzelhandel. Davon ausgenommen sind etwa Supermärkte oder Drogerien.
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loc/news.de/dpa

Coronazahlen explodieren: Kontaktbeschränkungen und 2G-Regel: SO will Drosten die Ungeimpften schützen

Die Corona-Lage in Deutschland ist vielerorts brenzlig. An diesem Donnerstag befassen sich der Bundestag und die Ministerpräsidenten mit der Situation. Corona-Experte Drosten hat einige Vorschläge. Er empfiehlt unter anderem Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte.

Christian Drosten will die Ungeimpften gezielt schützen.
Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Angesichts der angespannten Corona-Lage in Deutschland hält der Virologe Christian Drosten einen Maßnahmen-Mix mit 2G-Regel, mehr Auffrischimpfungen sowie Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte für sinnvoll.
Virologe Drosten will Ungeimpfte durch 2G-Regel schützen
“Allein um unser Gesundheitssystem weiter funktionsfähig zu halten und die medizinische Allgemeinversorgung gewährleisten zu können, muss es unser oberstes Ziel sein, die Ungeimpften gegen eine Infektion zu schützen”, erklärte der Leiter der Charité-Virologie in Berlin auf dpa-Anfrage. Die Infektionszahlen der Ungeimpften müssten schnell gesenkt werden, da diese Menschen bei einer Infektion ein vielfach höheres Risiko als Geimpfte hätten, ins Krankenhaus zu kommen. Covid-19 sei in erster Linie eine ‘Krankheit der Ungeimpften'”, betonte er.
Coronavirus-News aktuell: Drosten spricht sich für 2G-Regel aus
2G-Regelungen, bei denen nur Geimpfte und Genesene Zugang zu Orten wie Restaurants, Bars und Theatern bekommen, sind zuletzt in vielen Bundesländern eingeführt worden. Mit 2G könne es gelingen, das Infektionsrisiko für die Ungeimpften im öffentlichen Bereich zu senken, führte Drosten aus. “Insofern ist das schon ein erster Fortschritt.” Das Virus könne aber immer noch in Haushalte eingeschleppt werden: Nötig für einen effizienten Schutz seien daher leider zusätzliche Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte, “die auch ihr häusliches und privates Umfeld betreffen”. Schon vor einigen Tagen hatte Drosten deutlich gemacht, dass er in der 3G-Regel keinen ausreichenden Schutz für negativ Getestete sieht.
Virologe Drosten fordert Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte und Booster-Impfungen für Geimpfte
“Parallel zu den sofort und vorübergehend einzurichtenden Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte müssen die Auffrischungsimpfungen Fahrt aufnehmen”, erklärte Drosten. Dadurch werde der Übertragungsschutz erneuert und der “ohnehin gute Schutz vor einer schweren Erkrankung” bei geimpften Erwachsenen weiter erhöht. Durch Boostern, konsequentes Einhalten von 2G und die absehbare Impfung für Kinder ab fünf Jahren werde sich die Inzidenz und damit auch die Zahl schwerer Erkrankungen schrittweise reduzieren.
Tests allein nicht ausreichend laut Corona-Experte Drosten
Tests allein sind für Drosten indes “keine wirkungsvolle Interventionsmaßnahme, um die aktuelle Hochinzidenz in den Griff zu bekommen”. Schon jetzt seien die PCR-Testkapazitäten zu 75 Prozent ausgelastet. “Ein akuter Bedarfszuwachs mit Überlastung der Testkapazität wird in den nächsten Wochen schon allein aus der Krankenversorgung der Krankenhäuser erwartet.”
Christian Drosten weiterhin von Corona-Impfung im Kampf gegen die Pandemie überzeugt
Die Frage, ob in der Bevölkerung zu große Hoffnungen in die Impfung als Gamechanger gesetzt wurden, verneinte der Virologe. “Die Impfung stellt den erhofften sehr guten Schutz vor einer schweren Erkrankung dar.” Booster für alle seien nun aber wegen der Delta-Variante und der “hohen Zahl von Impfunwilligen” notwendig. Die Auffrischung verhindere auf Dauer auch keine Infektionen bei Ungeimpften, sie schiebe diese nur auf. “Deshalb müssen wir noch mehr in das Schließen der Impflücken in der Bevölkerung investieren.”
Impflücke in Deutschland noch immer zu groß
Drosten betont seit Monaten, dass die Impflücke in Deutschland zu groß sei, um gut durch Herbst und Winter zu kommen. Allein bei den Erwachsenen geht es laut Statistik um deutlich mehr als zehn Millionen Menschen, darunter sind viele Menschen ab 60 Jahren mit höherem Covid-19-Risiko. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland war zuletzt stark gestiegen, die Belastung der Krankenhäuser und auch der Intensivstationen wächst.
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fka/bua/news.de/dpa

News des Tages am 18.11.2021: Total-Lockdown als letzte Rettung? / Schlagerstar “zwangsverheiratet” / Rapper erschossen

News des Tages heute: Total-Lockdown zeichnet sich ab +++ Schlagerstar für Fan-Hochzeit verschachert +++ US-Rapper beim Einkaufen erschossen +++ Das und vieles mehr lesen Sie bei news.de.

News des Tages am 18.11.2021 mit Schlagzeilen zu Rapper Young Dolph, Beatrice Egli und Lockdown-Warnung in Sachsen.
Bild: Montage news.de / picture alliance/dpa/Invision/AP | Paul R. Giunta / picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Bodo Schackow / picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Robert Michael

Sein Song ist bis heute Kult! “The Lion Sleeps Tonight”-Sänger ist tot
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Wolfram Kons ist auch 2021 der Antreiber der längsten Charity-Sendung im deutschen Fernsehen. Es heißt einmal mehr, Daumen drücken für die Rekordjagd. Diese Stars sind bei der 24-Stunden-Charity-Aktion dabei. >> zum Artikel
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loc/news.de

Dramatische Corona-Lage befürchtet: “Ich kann es nicht mehr ertragen!” RKI-Chef rechnet mit Politik ab

Normalerweise gibt sich der Präsident des Robert Koch-Instituts eher nüchtern. In einer Brandrede schildert Lothar Wieler jedoch, wie alarmierend die Corona-Lage in Deutschland ist – und wie groß sein Frust über die Politik.

RKI-Chef Lothar Wieler warnt mit einem eindringlichen Appell vor einer dramatischen Corona-Lage, wenn die Politik nicht schnellstens härtere Maßnahmen beschließt.
Bild: dpa

Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), zeichnet ein dramatisches Bild für Deutschland. “Wir laufen momentan in eine ernste Notlage. Wir werden wirklich ein sehr schlimmes Weihnachtsfest haben, wenn wir jetzt nicht gegensteuern”, sagte Wieler am Mittwochabend bei einer Online-Diskussion mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU).
Corona-Lage in Deutschland: RKI-Chef Lothar Wieler warnt vor dramatischer Entwicklung
Die Zahl der Neuinfektionen steige steil an, und tatsächlich dürfte sie weitaus höher sein als bekannt: “Die Untererfassung der wahren Zahlen verstärkt sich.” Hinter den mehr als 50.000 Infektionen, die derzeit pro Tag neu registriert würden, “verbergen sich mindestens noch einmal doppelt oder dreimal so viele”, so der RKI-Chef.
Zuletzt seien 0,8 Prozent der Erkrankten gestorben. Das bedeute, dass von den mehr als 50.000 Infizierten pro Tag in den nächsten Wochen 400 sterben würden. “Daran gibt es nichts mehr zu ändern.” In der Bundespressekonferenz habe er zuletzt noch etwas zurückhaltender von 200 Toten pro Tag gesprochen, tatsächlich sei die Zahl aber höher. Niemand könne diesen Menschen noch helfen, selbst mit bester medizinischer Versorgung nicht.
“Die Prognosen sind superdüster!” Droht uns schon bald der Klinik-Kollaps?
Auch die Lage in den Krankenhäusern wird laut Wieler immer schlimmer. “Wir waren noch nie so beunruhigt wie jetzt”, sagte der RKI-Chef. Die Zahl der schwerkranken Covid-Patienten steige, für Menschen mit Schlaganfall und andere Schwerkranke müsse mancherorts bis zu zwei Stunden nach einem freien Intensivbett gesucht werden. “Die Versorgung ist bereits in allen Bundesländern nicht mehr der Regel entsprechend.” Und das werde noch zunehmen.
“Sie sehen, die Prognosen sind superdüster. Sie sind richtig düster”, sagte Wieler. “Es herrscht eine Notlage in unserem Land. Wer das nicht sieht, der macht einen sehr großen Fehler.” Dabei habe das RKI frühzeitig sehr klare Handlungsempfehlungen ausgesprochen und gewarnt, dass die vierte Welle alle bisherigen deutlich übertreffen könnte, wenn keine “bevölkerungsbezogenen Maßnahmen” ergriffen würden und die Impfquote nicht deutlich steige. Tatsächlich seien die modellierten Szenarien nun eingetroffen.
RKI-Chef rechnet mit Corona-Politik ab und fordert schnelle und harte Maßnahmen
Wieler warf der Politik schwere Fehler und Versäumnisse vor. “Wir haben zu schnell in zu vielen Bereichen geöffnet”, kritisierte er. “Clubs und Bars sind Hotspots, aus meiner Sicht müssen die geschlossen werden.” Großveranstaltungen müssten abgesagt werden. In der Bevölkerung gebe es viel zu viele Kontakte, dabei wisse man schon aus der ersten Corona-Welle, dass Kontakteinschränkungen wirksam seien.
Zugleich plädierte Wieler für die konsequenten Durchsetzung von 2G-Regeln, also den Zutritt zu vielen Bereichen nur für Geimpfte und Genesene. “Wir dürfen denen, die sich nicht impfen lassen, wirklich nicht die Chance geben, die Impfung zu umgehen, zum Beispiel, indem sie sich freitesten lassen”, sagte er. Um das Impf-Tempo zu erhöhen, sollte auch in Apotheken geimpft werden.
Lothar Wieler: “Wir sind in einer Notlage”
“Ich sag das jetzt mal ganz klar: Es muss jetzt Schluss sein, dass irgendwer irgendwelchen anderen Berufsgruppen aufgrund von irgendwelchen Umständen nicht gestattet, zu impfen. Wir sind in einer Notlage”, betonte Wieler. “Jeder Mann und Maus, der impfen kann, soll jetzt gefälligst impfen. Sonst kriegen wir diese Krise nicht in den Griff.”
Wieler forderte die Politik dazu auf, endlich zu handeln. “Wir müssen nicht ständig etwas Neues erfinden. Alle diese Konzepte und Rezepte sind vorhanden”, sagte er. “Das ist ‘ne klare Sprache, aber ich kann nach 21 Monaten es auch schlichtweg nicht mehr ertragen, dass es nicht vielleicht erkannt wird, was ich unter anderem sage und auch viele andere Kolleginnen und Kollegen.”

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bua/news.de/dpa

Pläne der Ampel-Koalition: Mehrjährige Haftstrafen für Corona-Schwindler geplant

In Sachen Corona-Schummeleien versteht die sich anbahnende Ampel-Koalition keinen Spaß: Künftig sollen all jenen, die Corona-Gesundheitsunterlagen fälschen und wissentlich nutzen, mehrjährige Haftstrafen drohen.

Wer gefälschte Corona-Papiere herstellt, verbreitet und wissentlich nutzt, muss künftig mit einer mehrjährigen Haftstrafe rechnen (Symbolbild).
Bild: picture alliance/dpa | Sven Hoppe

Fälschern von Corona-Tests, Genesenen- oder Impfnachweisen soll es nach den Plänen der Ampel-Parteien an den Kragen gehen.
Haftstrafe für Impf-Schwindler gefordert: Ampel-Koalition will Corona-Betrug mit Haftstrafe ahnden
Für gefälschte Impf-Papiere sollen im schlimmsten Fall bis zu fünf Jahre Gefängnis drohen. Das sieht ein Entwurf für das künftige Corona-Regelwerk vor, das am 18. November im Bundestag beschlossen werden soll. Über den Entwurf, der der Deutschen Presse-Agentur vorlag, wurde am Dienstagabend im Hauptausschuss des Bundestags beraten.
Mehrjährige Haftstrafen auch bei Fake-Testergebnissen geplant
Demnach soll die Herstellung und auch die wissentliche Nutzung nicht nur gefälschter Impfnachweise künftig strafbewehrt sein. Mit der Regelung werde die Strafbarkeit für den Fall klargestellt, dass eine “nicht berechtigte Person” einen Test ausstellt, heißt es. Auch der wissentliche Gebrauch eines falschen Testnachweises “mit dem Zweck der Täuschung” sei strafbewehrt.
Drei bis fünf Jahre Knast für gefälschte Gesundheitszeugnisse
In besonders schweren Fällen des “unbefugten Ausstellens von Gesundheitszeugnissen”, wenn “der Täter gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande” handelt, soll eine Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren möglich sein.
Schon gelesen? Arzt oder Impfzentrum? So kriegen Sie jetzt einen Impftermin
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loc/news.de/dpa

News des Tages am 17.11.2021: MTV-Star (40) stirbt Herz-Tod / Keim-Alarm bei dm / Queen Elizabeth II. ersetzt

News des Tages heute: MTV-Star mit 40 Jahren an Herzinfarkt gestorben +++ Keim-Alarm bei dm – Beauty-Produkt zurückgerufen +++ Nach Klinik-Schock: Queen Elizabeth II. wird ersetzt +++ Das und vieles mehr lesen Sie bei news.de.

News des Tages am 17.11.2021 mit Schlagzeilen zu Produktrückruf bei dm, Queen Elizabeth II. und MTV-Star Jagnoor Aneja gestorben.
Bild: Montage news.de / picture alliance/dpa | Uli Deck / picture alliance/dpa/PA Wire | Jacob King / Screenshot Instagram / jagnoor_aneja

Stiko-Chef enthüllt: Booster-Empfehlungen werden ausgeweitet
Bewahrt uns die Booster-Impfung vor einer weiteren Corona-Eskalation? Stiko-Chef Thomas Mertens stellte bei “Markus Lanz” klar, für wen die Auffrischimpfungen schon bald empfohlen werden.>> zum Artikel
Quotenflop! RTL kickt Promi-Show nach einer Folge raus
Nach einer enttäuschenden Auftaktfolge fackelt RTL nicht lange und streicht die neue Promi-Show “Unbreakable” bereits nach einer Sendung aus dem Programm. Weitergehen soll es zunächst beim Streamingdienst RTL+. >> zum Artikel
Herzinfarkt! MTV-Star mit 40 Jahren gestorben
Das TV-Publikum kannten Jagnoor Aneja aus der Reality-TV-Serie “Love School”, die im indischen Musikfernsehen lief. Nun wurde die traurige Nachricht publik, dass der MTV-Star mit nur 40 Jahren einem tödlichen Herzinfarkt erlag. >> zum Artikel
Ist heute ein verkaufsoffener Feiertag oder normaler Arbeitstag?
Für die einen ist der Buß- und Bettag ein Feiertag, andere müssen an diesem Tag ganz regulär arbeiten gehen. Was hat es mit dem Feiertag am 17.11.2021 auf sich – und in welchen Bundesländern ist verkaufsoffen am 17. November? >> zum Artikel
Sorge im Palast! Wackelt jetzt das große Thronjubiläum?
Die Sorgen um Queen Elizabeth II. reißen nicht ab, nachdem die geschwächte Königin sogar ihre Teilnahme am Remembrance Day absagen musste. Angeblich werden die Pläne für das große Thronjubiläum bereits heimlich umgeschrieben. >> zum Artikel
Infektionsgefahr! dm ruft beliebtes Beauty-Produkt zurück
Kunden der Drogeriemarktkette dm aufgepasst: Das Unternehmen ruft aktuell ein beliebtes Beauty-Produkt aus seinem Sortiment zurück. Der Produktrückruf war unumgänglich, nachdem fiese Keime in dem Produkt gefunden worden sind. >> zum Artikel
Wettermodelle aktualisiert! 50 Zentimeter Neuschnee bis zum ersten Advent?
Immer wieder deuten die Wettermodelle einen Temperatursturz in Deutschland an. So richtig winterlich wurde es bislang jedoch nicht. Nun droht uns angeblich am ersten Advent ein heftiger Wintereinbruch. >> zum Artikel
Heftige Unterschiede! So viele Ungeimpfte infizieren sich wirklich
Einige Bundesländer weisen die Zahl der Corona-Infektionen getrennt nach Impfstatus aus. Dabei sind die gemeldeten Infektionszahlen bei Ungeimpften deutlich höher als bei Geimpften. Was sagen die Daten über die Pandemie? >> zum Artikel
Bis zu 15 Sternschnuppen stündlich! So gut ist die Sichtbarkeit
Hobbyastronomen aufgepasst! In den kommenden Nächten flammen die Leoniden am Himmel auf. Beim Maximum sorgen sie sogar für einen Sternschnuppen-Regen. Alle Infos zur besten Beobachtungszeit und der aktuellen Wettervorhersage finden Sie hier. >> Zum Artikel
Kriegswarnung! Kreml-Chef will SIE “vernichten”, wenn…
Russland schürt wieder Kriegsangst. Weil die NATO einen Ukraine-Konflikt befürchtet, entsendete der Westen bereits Kriegsschiffe ins Schwarze Meer. Doch dieser Eingriff macht Wladimir Putin wütend. Er warnte sie jetzt vor einem Krieg. >> zum Artikel
Designerin gefesselt und erstickt aufgefunden – doch Familie glaubt an Suizid
Thalissa Nunes Dourado war in ihrer Heimat Brasilien als Modedesignerin erfolgreich – jetzt ist die junge Frau mit nur 27 Jahren gestorben. Die Polizei hat Mordermittlungen eingeleitet, doch die Angehörigen glauben an Suizid. >> zum Artikel
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loc/news.de

Wladimir Putin: Kriegswarnung! Kreml-Chef will SIE “vernichten”, wenn …

Russland schürt wieder Kriegsangst. Weil die NATO einen Ukraine-Konflikt befürchtet, entsendete der Westen bereits Kriegsschiffe ins Schwarze Meer. Doch dieser Eingriff macht Wladimir Putin wütend. Er warnte sie jetzt, sich nicht einzumischen, sonst “vernichtet” er sie.

Wladimir Putin schürt schon wieder Kriegsangst, nachdem NATO-Truppen angeblich in seinem Gebiet eingetroffen sind.
Bild: dpa

Die Spannungen zwischen Russland und dem Westen nehmen zu. Nachdem sich die Migrationskrise an der Grenze zwischen Belarus und Polen noch nicht beruhigt hat, haben die NATO-Länder nun vor einem Konflikt der russischen Regierung mit der Ukraine Angst. Diese Befürchtungen heizten nun zwei putinnahe Fernsehmoderatoren an.
Wladimir Putin: NATO greift in drohendem Ukraine-Konflikt ein
Wladimir Putin steht am Pranger, nachdem der russische Präsident 2021 sein Militär in die Ukraine brachte. Nachdem 2014 die Krimkrise beendet wurde und die teilweise bewaffneten Ausschreitungen somit als beendet galten, griff Putin wieder ein. Nach der Annexion der Krim 2014 soll Wladimir Putin in diesem Jahr 100.000 Soldaten an der Grenze zur Ukraine stationiert haben. Die NATO-Länder haben reagiert und US-Kriegsschiffe sowie Spionageflugzeuge im Schwarzen Meer eingesetzt. Das missfällt dem Kreml-Chef, berichtet “news.com.au”.
Krieg droht! Moderatoren warnen nun vor militärischem Schlag Putins
Zwei Fernsehsehmoderatoren warnten nun vor einem Krieg. Im TV sprach die NTV-ModeratorinIrada Zeynalova über eine “sehr alarmierende” militärische Situation. Denn die NATO-Länder würden”die Situation zu verschärfen”, indem sie vor einem “Showdown” Truppen mobilisieren. Den Aussagen vonIrada Zeynalova schloss sich Fernsehmoderator und “Putins “Sprachrohr”Dmitri Kisseljow an. Der Westen versuche,”eindeutig, die Schwachstellen unserer Verteidigung auszuloten”. Die NATO agiere “agressiver”. Doch Wladimir Putin lässt sich das nicht gefallen und sei bereit, Länder, die eine “dreiste Verletzung” seiner Grenze begehen, einfach zu vernichten.”
Wladimir Putin schockte mit Atombomber-Einsatz in Belarus
Diese Kriegswarnung kommt einige Tage nachdem bekannt wurde, dass sich der Kreml-Chef angeblich in die Migrationskrise in Belarus eingemischt zu haben. An der Grenze harren tausende Flüchtlinge aus Afrika oder aus dem Nahen Osten unter unwürdigen Bedingungen aus. Einige Migranten starben bereits wegen der eisigen Kälte. Alexander Lukaschenko wird unterstellt, die Migranten direkt an die Grenze zu Polen gelockt zu haben. Er würde sie als Waffe einsetzen, meinte General Sir Nick Carter, der Chef des Verteidigungsstabs gegenüber der BBC. Er befürchtet, dass noch mehr Flüchtlinge kommen und es dann eskalieren könnte. Putin schürt diese Angst noch weiter. Letzte Woche soll er Atombomber über Belarus haben fliegen lassen.
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bos/news.de

Nach Joshua-Kimmich-Aufreger: Kommt jetzt die Impfpflicht für Bundesliga-Profis?

Nachdem Joshua Kimmich vom FC Bayern München eine Debatte zum Für und Wider von Corona-Impfungen für Profisportler lostrat, könnte eine Impfpflicht für Bundesliga-Profis zum Greifen nah sein. CSU-Chef Söder ist bereits Feuer und Flamme.

Eine Impfpflicht im Profifußball? Nach den Querelen um den ungeimpften Nationalspieler Joshua Kimmich ist der Gedanke für Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder alles andere als abwegig.
Bild: picture alliance/dpa | Sven Hoppe

Die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen steigt Tag für Tag bedrohlich an – die vierte Pandemie-Welle hat Deutschland längst im Würgegriff. Obwohl Virologen in den vergangenen Monaten gebetsmühlenartig auf zu große Impflücken aufmerksam machten, blieb die Zahl der verabreichten Impfungen unter den Erwartungen. Kann eine Impfpflicht Deutschland vor dem Super-Gau im Corona-Winter 2021 bewahren?
Deutschland im Würgegriff der 4. Welle: Kommt jetzt die Impfpflicht?
Der Gedanke daran ist in der Politik an der Tagesordnung. Bei den Parteien der angestrebten Ampel-Koalition ist die Pflicht, sich als Angehöriger bestimmter Berufsgruppen gegen das Coronavirus impfen zu lassen, derzeit eines der am heißesten diskutierten Themen. Doch wie sieht es im Profisport aus? Sollten Bundesliga-Fußballer dazu verpflichtet werden, sich eine Corona-Schutzimpfung verpassen zu lassen? Wenn es nach dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) geht, lautet die Antwort: Ja!
Nach Impf-Debatte um Joshua Kimmich: Markus Söder bringt Impfpflicht für Bundesliga-Profis ins Gespräch
Der CSU-Chef kann sich eine Impfpflicht für Fußballprofis durchaus vorstellen. “Ich bin für eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen, das brauchen wir”, sagte Söder am 15. November 2021 dem TV-Sender Bild. “Ich denke, es wäre ein gutes Signal, dass wir so etwas auch für den Fußballbereich diskutieren – als Signal auch der Einheit von Fans und Spielern.”Zuletzt hatte die Debatte um den ungeimpften Bayern-Profi und Nationalspieler Joshua Kimmich für Aufsehen gesorgt.
Das sagt die Deutsche Fußball Liga zum Impfpflicht-Vorschlag für Fußballer
“Ideen haben wir in den letzten zwölf Monaten genug gehört. In der aktuell zweifellos schwierigen Pandemie-Situation muss es die Aufgabe der Politik sein, nach praktikablen Lösungen und umsetzbaren Konzepten zu suchen”, erwiderte bei “Bild” der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga, Christian Seifert. “Wenn die Politik die rechtlichen Möglichkeiten für eine Impf-Pflicht in bestimmten Berufsgruppen schafft, wird die DFL selbstverständlich eine solche Option umgehend intensiv diskutieren.”
Aktuell liege die Impf-Quote in der Bundesliga und 2. Bundesliga bei mehr als 90 Prozent und damit deutlich höher als in allen Bundesländern. “DFL und Clubs werden sich in jedem Fall mit vollem Einsatz für eine weitere Steigerung der Impf-Quote einsetzen – im Fußball und in der Gesellschaft”, versicherte Seifert.
Bayern verschärft Corona-Regeln: Das gilt jetzt im Freistaat
Angesichts der dramatisch steigenden Corona-Zahlen gelten in Bayern seit dem 16. November schärfere Regeln, etwa 2G auch in Gaststätten und Hotels sowie eine Maskenpflicht auch in Bereichen, wo nur Geimpfte und Genesene Zugang haben. Bei roter Krankenhaus-Ampel wie derzeit haben in den Stadien nur noch Fans Zutritt, die geimpft und genesen (2G) sind. Für Spieler und Trainer der Profivereine gilt an Spieltagen in den Stadien die 3G-Regel – Einlass für Geimpfte, Genesene und Getestete. Bayern habe im Vergleich der Bundesländer die schärfsten Regeln, sagte Söder. “Ob es reicht, wird sich zeigen.” Was es aber nicht geben werde, sei ein Lockdown für alle, da dieser gegenüber den Geimpften verfassungsrechtlich nicht vertretbar sei.
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loc/news.de/dpa

Kim Jong-un ist wieder da: Leder-Hammer und Wohlfühl-Plautze! Ist DAS wirklich der Diktator?

Die fetten Jahre sind vorbei? Von wegen! Im Fall von Kim Jong-un darf offenbar wieder kräftig geschlemmt werden. Während sein Volk weiter hungern muss, legte der nordkoreanische Machthaber jetzt ein absolut rundes Comeback hin.

Kim Jong-un lässt es sich offenbar wieder schmecken.
Bild: picture alliance/dpa/KCNA via KNS | Uncredited

Es waren heftige Schlagzeilen über Kim Jong-un, die in den vergangenen Wochen immer wieder für Aufsehen gesorgt hatten. Sogar über den vermeintlichen Tod des “Obersten Führers” war da immer wieder spekuliert worden. Auch eine angebliche Hinrichtung durch seine Schwester Kim Yo-jong kursierte in den Medien. Nun jedoch stellt sich heraus: Kim Jong-un ist quicklebendig und reichlich gut genährt wie zu seinen besten Tagen. Vergessen ist Mager-Kim, der zuletzt sogar sein eigenes Volk verschreckte!
Kim Jong-un wieder aufgetaucht nach einmonatiger Auszeit
Das zumindest lässt Kims jüngster öffentlicher Auftritt in der nordwestlichen Stadt Samjiyon nahe der Grenze zu China, wo ein großes Entwicklungsprojekt im Gange ist, vermuten. Dort war Kim Jong-un nun erstmals seit über einem Monat wieder in der Öffentlichkeit aufgetreten.
Samjiyon liegt am Fuße des Berges Paekdu, des höchsten Gipfels der koreanischen Halbinsel und ist als Geburtsort des verstorbenen Vaters von Kim Jong-un und des ehemaligen Staatschefs Kim Jong-il bekannt, schreibt die Nachrichtenagentur “Yonhap”. Die Entwicklung der Stadt sei eines von Kims Lieblingsprojekten seit seinem Amtsantritt Ende 2011, heißt es.
Nordkorea-Diktator besucht nordkoreanische Stadt Samjiyon
Laut einem Bericht der Koreanischen Zentralen Nachrichtenagentur (KCNA) aus Pjöngjang hat Kim Jong-un “die Stadt Samjiyon vor Ort besichtigt, um sich über den tatsächlichen Stand des dritten Bauabschnitts zu informieren.” Ursprünglich wollte der Norden die Entwicklung von Samjiyon in drei Phasen bis 2020 rechtzeitig zum 75. Jahrestag der Gründung der Regierungspartei abschließen, konnte diese Frist jedoch angesichts der lähmenden Sanktionen und der längeren Schließung der Grenze aufgrund von Covid-19 nicht einhalten.
Während seines Besuchs lobte Kim Jong-un die Beamten für ihre “große Loyalität, ihren starken Willen und ihren Schweiß”, mit denen sie das Projekt vorangetrieben haben und sagte, der vierjährige Bau beweise “den eisernen Willen unseres Staates”. Das Großprojekt umfasst laut KCNA “den Bau von Wohnhäusern für Tausende von Familien, öffentliche und Produktionsgebäude, Bildungseinrichtungen, ein Wasserversorgungs- und Entwässerungssystem, Straßen, eine Aufforstung und Begrünung sowie ein Stromnetzsystem”. Nordkorea hat den Status von Samjiyon von einem Landkreis zu einer Stadt erhoben, nachdem dort 2019 die Fertigstellung eines großen Bauvorhabens gefeiert wurde und hat dazu aufgerufen, das Gebiet in die “reichste” Region des Landes zu verwandeln.
Leder-Schock und Plautzen-Comeback: Ist DAS hier wirklich Kim Jong-un?
Um diesen Erfolg gebührend zu feiern, hat sich Staatsmann Kim Jong-un mächtig in Schale geworfen. Bilder, die in die sozialen Medien verbreitet wurden, zeigen Kim Jong-un im schwarzen langen Ledermantel. Doch nicht nur Kims fragwürdiger Mode-Geschmack sorgt hier für Aufsehen. Auch sein offenbar wachsender Wohlfühl-Bauch dürfte die Gerüchteküche erneut zum Brodeln bringen. So war in den vergangenen Monaten immer wieder über einen möglichen Doppelgänger spekuliert worden. Aufmerksame Beobachter dürften sich nun abermals fragen: Ist DAS hier wirklich der echte Kim Jong-un? Oder war der zuletzt sichtlich erschlankte Kim lediglich ein gelungenes Double? Das weiß wohl nur der Machthaber ganz allein. Zumindest seines scheint aktuell ziemlich sicher: Während Nordkoreas Volk weiter Hunger leidet, scheint es zumindest Kim noch zu schmecken.

Kim Jong-un sorgt im Ledermantel für Gesprächsstoff.
Bild: picture alliance/dpa/KCNA via KNS | Uncredited

Lesen Sie auch: Horror-Tod! Nordkorea-Diktator lässt Gefangene in Todes-Lager verhungern
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sba/news.de

News des Tages: Corona-Klinik-Kollaps unausweichlich? / TikTok-Star (38) tot / Wendler-Gattin sagt Lebewohl

News des Tages heute: Coronavirus-News: Droht bald ein Klinik-Kollaps? DAS sagen die Zahlen wirklich +++ Ladydrivah83 ist tot: Sie wurde nur 38! TikTok-Star leblos in Lkw aufgefunden +++ Laura Müller bei Instagram: Peinliche Trennungs-Aktion! HIER will sie ihren Ballast loswerden +++ Das und vieles mehr lesen Sie bei news.de.

Die Nachrichten des Tages auf news.de: Coronavirus-News: Droht bald ein Klinik-Kollaps? DAS sagen die Zahlen wirklich
Bild: dpa

Coronavirus-News: Droht bald ein Klinik-Kollaps? DAS sagen die Zahlen wirklich
Die Infektionszahlen steigen und die Inzidenzen erreichen täglich neue Höchstwerte. Experten warnen, dass schon in wenigen Wochen die Krankenhäuser überlastet sein werden. Doch kann das wirklich sein? DAS sagt die Statistik. > > zum Artikel
Ladydrivah83 ist tot: Sie wurde nur 38! TikTok-Star leblos in Lkw aufgefunden
Als Ladydrivah83 war eine junge Frau namens Rachelle als Social-Media-Star auf der Überholspur unterwegs – nun ist die Fernfahrerin mit nur 38 Jahren gestorben. Der TikTok-Liebling hinterlässt zwei kleine Kinder. > > zum Artikel
Laura Müller bei Instagram: Peinliche Trennungs-Aktion! HIER will sie ihren Ballast loswerden
Laura Müller trennt sich überraschend von ihren Lieblingen! Beim Foto- und Video-Netzwerk Instagram überrascht die Ehefrau von Schlager-Star Michael Wendler nun mit einer ungewöhnlichen Aktion. So billig nimmt sie Abschied! > > zum Artikel
Leichenfund in Memmingen (Allgäu): 16-Jährige tot am Flughafen entdeckt! Teenie (15) und Mann (25) vor dem Haftrichter
Es sind schockierende Szenen, die sich in Memmingen im Allgäu zugetragen haben: Eine 16-Jährige wurde unweit des Flughafen tot aufgefunden, offenbar starb sie eines gewaltsamen Todes. Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen. > > zum Artikel
“hart aber fair” am 15.11.2021: Impf-Debatte eskaliert! Dieser Gast entsetzte nicht nur Frank Plasberg
Am Montagabend sorgte Svenja Flaßpöhler nicht nur im “Hart aber fair”-Studio für Kopfschütteln. Auch im Netz zeigte sich das Publikum irritiert von den Thesen der Philosophin. Mit Moderator Frank Plasberg geriet sie über die Frage der Coronaschutzimpfung hart aneinander. > > zum Artikel
“Goodbye Deutschland” bei Vox: Auswanderin in Tränen aufgelöst nach Feuerteufel-Drama
“Goodbye Deutschland!” als Krimi-Drama! Die aktuelle Folge der VOX-Dokusoap hatte es in sich. Denn die Schicksalsschläge, denen die junge Auswanderin Laura Scott ausgesetzt war, waren an Tragik kaum zu überbieten. Unter anderem bedrohte ein Flammenmeer ihre geliebten Hunde! > > zum Artikel
“The Masked Singer”-Weihnachtsshow 2021: Zuschauer rasten raus! Noch mehr Masken und neue Stars bei TMS
Der Sender ProSieben schenkt den Fans von “The Masked Singer” ein ganz besonderes Weihnachts-Special. In der TMS-Weihnachtsshow dürfen sich die Zuschauer auf neue Masken und neue Stars freuen. Alles zur Weihnachtsausgabe der beliebten Rate-Show erfahren Sie hier. > > zum Artikel

FOTOS: The Masked Singer 2021 Alle Masken gelüftet! Diese Promis waren in Staffel 5 dabei

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hos/news.de

Sommerferien ab 2025: Zoff um Ferienplanung! DIESE Bundesländer blockieren sich

Der Sommerferienkalender endet im Moment im Jahr 2024. Wer darüber hinaus planen will, muss sich noch gedulden. Über die Verteilung der Ferientermine in den Bundesländern ab 2025 wird noch gestritten.

Bundesländer streiten um die Sommerferien.
Bild: AdobeStock / Gina Sanders

Wann darf welches Bundesland in die Sommerferien? Jedes Mal wenn die neue Langfristplanung für ganz Deutschland festgezurrt werden muss, kommt es zum Zoff zwischen den Ländern. Bis 2024 stehen die Ferientermine bereits fest. Demnächst soll die Entscheidung über den Sommerferienplan von 2025 bis 2030 fallen.
So werden die Sommerferien in Deutschland festgelegt
Im geltenden Langzeitplan von 2018 bis 2024 erstrecken sie sich im Schnitt jeweils über einen Zeitraum von 82 Tagen. Je nach Jahr und Bundesland liegt der Beginn frühestens am 20. Juni und das Ferienende spätestens am 13. September. Seit mittlerweile zwei Jahren beraten die Länder über den Folge-Ferienplan von 2025 bis 2030, konnten sich bisher aber nicht einigen. Ein einstimmiger Beschluss in der Kultusministerkonferenz (KMK) ist nötig. Mehrmals wurde das Thema vertagt. Im Dezember sollen die Termine nun festgelegt werden, sagte ein KMK-Sprecher auf Anfrage.

Hamburger Abkommen regelt Sommerferien
Der Sommerferienplan ist ein großes Puzzle: Nach dem sogenannten Hamburger Abkommen von 1964 und Nachfolgevereinbarungen zwischen den Ländern sollen die Sommerferien regional gestaffelt werden, etwa um Staus oder knappe Unterkünfte zu vermeiden. Eingeteilt sind die Länder in fünf Gruppen. Die Gruppen “rollieren”: Jede startet mal früher und mal später in die Ferien. Laut einer Ländervereinbarung vom vergangenen Jahr darf grundsätzlich ein Zeitraum zwischen dem 20. Juni und dem 15. September ausgeschöpft werden.
Aber es müssen “pädagogische Gesichtspunkte” berücksichtigt werden: Die Zeitspanne nach Ostern und Pfingsten für Prüfungen und Vorbereitungen muss lang genug sein. Es soll möglichst sechswöchige zusammenhängende Unterrichtsphasen zwischen den Ferien geben und möglichst gleichlange Schulhalbjahre sowie gut übers Jahr verteilte Projekte, Klassenfahrten, Sportwettkämpfe. Dies alles muss nun noch mit den unterschiedlichen Interessen der Bundesländer und deren restlicher Ferienplanung, die sie selbst in der Hand haben, zusammengebracht werden.
Zoff um Sommerferien! Bayern und Baden-Württemberg “rollieren” nicht
Streit gibt es immer wieder über die Sonderrolle von Bayern und Baden-Württemberg. Die beiden Südländer machen beim “rollierenden System” nicht mit, gehen grundsätzlich als letzte in die Ferien und wollen daran auch nichts ändern. Die Begründung war ursprünglich, dass die Schüler für die Ernte gebraucht würden. Außerdem haben die Südländer als Einzige ausgedehnte Pfingstferien, die manchmal erst Mitte Juni vorbei sind. Da mache es keinen Sinn gleich wieder in die Sommerferien zu starten, so das Argument.
“Wir bleiben bei unseren Ferienterminen. Das hat sich so bewährt, und das ist in der bayerischen Kultur fest verankert”, sagte Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) 2019, als die Debatte zum letzten Mal hochkochte. Den anderen Ländern bleibt nur, das Ganze zähneknirschend zu akzeptieren. DRV-Präsident Fiebig warf den Südländern eine “Blockadehaltung” vor. Bundesweit geltende Ferienabsprachen seien keine “Wünsch-Dir-was-Veranstaltungen”.
Bei der Aufstellung des neuen Sommerferienplans hakt es nach dpa-Informationen aber vor allem zwischen den Ländern im Norden: Berlin und Hamburg sind schon länger dafür, dass die Ferien nicht mehr vor dem 1. Juli beginnen, damit die jährlichen Verschiebungen weniger groß ausfallen und genug Zeit für die Prüfungen ist. Die Küstenländer Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sind aber gegen eine zu starke Verengung des Ferienkorridors, weil sie Einbrüche beim Tourismus befürchten. In dieser Ländergruppe bestehe noch Abstimmungsbedarf, hieß es zuletzt.
Tourismusbranche kritisiert Ferienplanung der Bundesländer
In bisherigen Entwürfen für die neue Ferienplanung, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen, erstrecken sich die Sommerferien über durchschnittlich 79 Tage. Die Tourismusbranche kritisiert das: “Leidtragende eines zu eng bemessenen Korridors sind Familien mit schulpflichtigen Kindern. Es ballt sich in den Sommerferien der Hin- und Rückreiseverkehr an einzelnen Tagen – überfüllte Flughäfen und steigende Preise sind die Folge”, sagte der Präsident des Deutschen Reiseverbands (DRV), Norbert Fiebig, der dpa. Er forderte, den möglichen Zeitraum zwischen 20. Juni und 15. September voll auszuschöpfen.
Auch der Deutsche Tourismusverband (DTV) warnte vor einem zu engen Korridor: “Wenn sich die Sommerferien auf noch weniger Tage zusammenziehen, sind volle Straßen und Bahnen sowie mancherorts überfüllte Urlaubsorte und Strände vorprogrammiert”, sagte Geschäftsführer Norbert Kunz. Jeder nicht genutzte Ferientag hätte nach DTV-Einschätzung Umsatzeinbußen von bis zu 120 Millionen Euro zur Folge – mit entsprechend geringeren Steuereinnahmen. Die Tourismuswirtschaft und der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband haben sich in einem gemeinsamen Schreiben an die KMK gewandt und fordern darin eine “Entzerrung”.
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bua/news.de/dpa

Ampel-Koalition erklärt Pläne: Kommt jetzt für DIESE Bereiche eine Impfpflicht?

Für Angestellte in Bereichen wie Kindertagesstätten, Pflegeheimen und Co. könnten Corona-Schutzimpfungen im Kampf gegen die Pandemie zur Pflicht werden. Doch noch ist sich die Ampel-Koalition nicht restlos einig.

Die Parteien der angestrebten Ampel-Koalition wollen die Einführung einer Impfpflicht in bestimmten Bereichen auf den Weg bringen.
Bild: picture alliance/dpa/Bristol Herald Courier via AP | David Crigger

Die möglichen künftigen Regierungspartner SPD, Grüne und FDP wollen nach Angaben der Grünen über eine Corona-Impfpflicht für bestimmte Bereiche sprechen. “Über eine Impfpflicht in besonderen Einrichtungen wird die Ampel erst noch in einem eigenen Verfahren, unabhängig vom Infektionsschutzgesetz, beraten”, sagte eine Sprecherin der Fraktion am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.
Ampel-Parteien: Debatten über Impfpflicht für bestimmte Bereiche laufen
Zuvor hatte Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt gesagt: “Wir werden eine Impfpflicht brauchen für Einrichtungen, bei Pflegeheimen, bei Kindertagesstätten et cetera. Wir werden das auf den Weg bringen”, sagte Göring-Eckardt in Berlin. Auf Nachfrage hatte sie bestätigt, dass die Mitglieder der angestrebten Ampel-Koalition sich in dieser Frage einig seien. Nach späteren Angaben der Grünen-Fraktion ist dies aber nicht der Fall. Eine mögliche Impfpflicht für bestimmte Bereiche wäre nicht Bestandteil der Reform des Infektionsschutzgesetzes, die diese Woche beschlossen werden soll, sondern eines separaten Gesetzgebungsverfahrens, erklärte Göring-Eckardt.
Vulnerable Gruppen besser schützen: Überarbeitung des Infektionsschutzgesetzes soll Wegfall von epidemischer Lage abfedern
Die Corona-Lage sei hochdramatisch, sagte Göring-Eckardt. Es gehe nun darum, einen “Schutzwall” zu errichten für Kinder und Jugendliche sowie andere besonders verletzliche Gruppen und mit Blick auf die Lage in den Krankenhäusern. Die zwischen SPD, Grünen und FDP vereinbarte Gesetzesreform sei die bessere Antwort als eine Verlängerung der epidemischen Lage, so die Fraktionschefin. Die epidemische Lage gibt dem Bund weitreichende Kompetenzen in der Pandemiebekämpfung und läuft Ende November aus.
“Das werden nicht die letzten Maßnahmen sein, die wir ergreifen müssen”, kündigte Göring-Eckardt an. Geschäftsschließungen, wie es sie in früheren Wellen gab, seien unnötig, so Göring-Eckardt. “Wir müssen keine Läden schließen, das sagen uns auch die Virologen.” Restaurants könnten geöffnet bleiben, so lange sie genügend Platz bereit hielten.
Harsche Kritik: Hat die GroKo die Booster-Vorbereitungen verpennt?
Der scheidenden schwarz-roten Bundesregierung warf Göring-Eckardt Versäumnisse vor. “Seit Anfang September wissen wir, dass das Boostern, dass die Drittimpfung notwendig ist, dafür ist nichts vorbereitet.”
Die nun geplante Pflicht zum Nachweis einer Impfung, einer überstandenen Corona-Infektion oder eines negativen Tests im öffentlichen Nah- und Fernverkehr solle nicht beim Einstieg in den Zug flächendeckend, sondern wie der Fahrkartenbesitz auch punktuell kontrolliert werden. Kontaktbeschränkungen sollten für Ungeimpfte gelten. Wenn der Impfschutz größerer Gruppen nachlasse, müsse man aber unter Umständen neu überlegen, sagte Göring-Eckardt.
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loc/news.de/dpa

Joe Biden verhöhnt: Gigantische Spott-Lawine nach Furz-Fauxpas und Toiletten-Panne

Für seine Gegner sind wilde Gerüchte die beste Vorlage: Joe Biden muss sich tagtäglich mit Spott und Hohn aus dem Trump-Lager herumärgern. An vorderster Front kämpft dabei Donald Trump Junior, aktuell mit diesem besch***enen Bild.

Joe Biden muss so manchen Spott über sich ergehen lassen.
Bild: picture alliance/dpa

Als US-Präsident muss man sich in Zeiten von Social Media besonders viel Spott gefallen lassen. Was hatten Ronald Reagan, Jimmy Carter, George Bush, Bill Clinton und Co. doch für ein vermeintlich ruhiges Leben im Weißen Haus. Spätestens seit Donald Trump die Strippen in Washington gezogen hat, hat der politische Spott im Netz eine neue Stufe der Geschmacklosigkeit im Netz erreicht. Und auch nach seinem wenig rühmlichen Ausscheiden aus dem Amt, bleiben seine politischen Gegner gern gewählte Zielscheiben. Dabei schießt Trump nicht mehr nur selbst, er lässt schießen. Am liebsten natürlich auf Joe Biden.
Joe Biden böse verspottet nach angeblichen “Furz-” und “Badezimmer”-Fauxpas
An vorderster Front der Trump-Anhänger steht ein Mann Gewehr bei Fuß: Donald Trump Jr.. Der hat sich nicht nur immer wieder aktiv in den Wahlkampf seines Vaters eingemischt, er attackiert auch in einer Tour den amtierenden US-Präsidenten. Joe Biden könnte den Weltfrieden bringen, der Junior-Trump würde wohl beanstanden, dass er nur die Früchte seines Vaters ernten würde. Dabei kann Donald Trump Jr. auf seinem Instagram-Account eine deutlich härtere Gangart fahren, als es für seinen Vater als Ex-Präsidenten schicklich wäre.
Nicht, dass sich Donald Trump um irgendwelche Konventionen Sorgen machen würde. Doch für den besonders direkten Biden-Spott ist im Hause Trump eben der Junior zuständig. So wurde zuletzt bereits über einen vermeintlichen “Badezimmer-Unfall” Bidens bei seiner Papst-Audienz gelästert. Anschließend herrschte im Netz Aufregung um einen angeblichen “Furz-Fauxpas” des US-Präsidenten in Gegenwart von Herzogin Camilla von Cornwall. Es sind Vorlagen, die sich Donald Trump Junior natürlich nicht entgehen lässt.
Joe Biden verhöhnt als “Shartface” von Donald Trump Jr.
So sollte man sich nicht wundern, wenn er die bösartigen Netzbehauptungen als gefundenes Fressen begreift und sie sich zu eigen macht. Das Resultat: Aus “Sleepy Joe”, wie Biden von der Trump-Seite bisher gerne betitelt wurde, ist einem neuem Instagram-Post zufolge “Shartface”, also “Furzgesicht”, geworden. “Begrüßt meinen Pupsfreund.”, schreibt Donald Trump Jr. zu der Bildmontage auf der Biden in einem Ledersessel vor unzähligen Toilettenpapierrollen thront. Ein Post, bei dem zumindest sein Vater Donald Trump und seine Anhänger herzhaft lachen dürften. Biden-Anhänger finden ihn sicherlich reichlich besch***en.

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rut/sba/news.de

Renten-Prognose: Enormer Zuwachs prognostiziert! Deutschen Rentnern blüht Geldregen

Diese Prognose dürfte Deutschlands Senioren jubeln lassen: Der aktuellen Renten-Prognose zufolge dürfen sich Seniorinnen und Senioren auf ein Renten-Plus in nie dagewesener Höhe freuen. Die erste Erhöhung steht schon vor der Tür.

Deutschlands Rentner blicken rosigen Zeiten entgegen – in den kommenden Jahren sollen die Renten kräftig erhöht werden (Symbolbild)
Bild: picture alliance/dpa | Arne Dedert

Wenn das Erwerbsleben vorüber ist und die Rentner-Zeit begonnen hat, steht für viele Seniorinnen und Senioren eine herbe Enttäuschung an, die meist mit der Höhe der Rentenbezüge zu tun hat. Bald bricht für Deutschlands Rentnerinnen und Rentner jedoch eine Zeit an, in der eine jährliche Renten-Erhöhung die nächste jagt.
Renten-Plus für Deutschlands Senioren: So stark sollen die Altersbezüge steigen
Aktuell feilt die Bundesregierung am neuen Rentenbericht, der unter anderem eine langfristige Prognose für die Höhe der Altersbezüge in der Bundesrepublik abgibt. Die “Bild” hat schon vor der Veröffentlichung Mäuschen gespielt und die erfreulichen Details verraten, die Deutschlands Seniorinnen und Senioren ins Haus stehen.
Bereits bekannt ist, dass die Renten in Deutschland schon ab 2022 kräftig angehoben werden sollen.Im kommenden Juli sollen die Altersbezüge in Westdeutschland um 5,2 Prozent und im Osten um 5,9 Prozent steigen. 2023 könnten die Renten im Westen wiederum um 4,9 Prozent und im Osten um 5,7 Prozent steigen.
Sagenhafter Zuwachs: Renten sollen bis 2035 um ein Drittel steigen
Nach dem Entwurf des Rentenversicherungsberichts 2021, der auch derDeutschen Presse-Agentur vorab vorlag, wird nach derzeitigem Stand eine durchschnittliche Steigerungsrate von 2,3 Prozent bis 2035 erwartet. Insgesamt gehen die Schätzer nach aktueller Berechnung von einem Rentenplus von 37 Prozent bis dahin aus – das wäre mehr als ein Drittel Zuwachs. Für einen Rentner, der bislang eine Brutto-Rente von 1.538,55 Euro monatlich bekam, würde das künftig eine Monatsrente in Höhe von 2.111 Euro bedeuten.
Kurze Verschnaufpause beim Renten-Wachstum prognostiziert
Jahr für Jahr dürften die Renten in Deutschland jedoch nicht so happig zulegen, wie beispielsweise Anja Piel vom Vorstand der Rentenversicherung zu bedenken gab. Nach deutlichen Erhöhungen der gesetzlichen Rente in den kommenden zwei Jahren müssten sich die Rentnerinnen und Rentner in Deutschland wieder auf Nullrunden einstellen. Der Expertin zufolge steige die Rentenhöhe stets in “einer Wellenbewegung”, die über mehrere Jahre betrachtet werden müsse. Piel wies zudem darauf hin, dass es sich um eine vorläufige Schätzung handele und die tatsächliche Anpassung für kommendes Jahr erst im März 2022 feststehe.
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loc/news.de/dpa

News des Tages: Lockdown-Pläne für Ungeimpfte / Aufschrei nach Model-Missbrauch / Popstar-Tochter ermordet

News des Tages heute: Coronavirus-News aktuell: Lockdown für Umgeimpfte, Bus- und Bahn-Verbot, 2G plus? Das sind die Ampel-Pläne +++ Wolfgang Joop: “Alles war käuflich!” Star-Designer offenbart Model-Missbrauch +++ Hannah Daughtry ist tot: War es Mord? Sänger Chris Daughtry trauert um Stieftochter (25) +++ Das und vieles mehr lesen Sie bei news.de.

Die Nachrichten des Tages auf news.de: Coronavirus-News aktuell: Lockdown für Umgeimpfte, Bus- und Bahn-Verbot, 2G plus? Das sind die Ampel-Pläne
Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Martin Schutt

Coronavirus-News aktuell: Lockdown für Umgeimpfte, Bus- und Bahn-Verbot, 2G plus? Das sind die Ampel-Pläne
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